Zu sensibel für den gymnasialen Schulunterricht?

DarkDragN

Lieutenant
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ich befinde mich momentan in einer schwierigen lage, welche es immer zu sein scheint wenn man probleme mit seinem lehrer hat, wenn auch indirekt. nein, ich bin nicht im deutsch LK.

da ich von meinen mitschülern in diverse gremien der schule gewählt wurde (klassensprecher, stufensprecher, schulsprecher, mitglied im schulvorstand, zwangsweise jetzt sogar kreisschülerrat), hat sich bei mir auch so das verständnis entwickelt, das ich mich für die rechte meiner mitschüler einzusetzen habe und auch ansprecherpartner sein will und muss, wenn es probleme gibt.

nun hat eine mitschülerin in meinem politikkurs ein referat gehalten, welches einfach grottig gewesen sein soll (war an dem tag krank). in der darauf folgenden woche hat sie noch das handout nachgereicht, welches dann von der klasse durchgelesen werden sollte. dabei machte der lehrer mit dem satz "von den rechtschreibfehlern mal abgesehen, was fällt euch sonst noch so auf?" erstmal die klasse aufmerksam darauf, das es wohl rechtschreibfehler im dokument gab.

dabei gingen dann auch immer wieder fragen direkt an die besagte mitschülerin, die sie beantworten sollte, ua dann auch eine verständnisfrage, wobei der satz, der dort stand, ziemlich aussagekräftig und simpel gestrikt war.

wohl schon gut eingeschüchtert durch die ganzen fragen und kritik sollte sie das dann noch erklären und wusste sich nicht anders zu helfen, als den satz dann teilweise vorzulesen (ich hätte es nicht besser formulieren können ^^). der lehrer machte es kurz, wies sie noch mal darauf hin mit dem spruch "ja, das steht da, kann ihr das dann noch mal jemand erklären?" und bewertete das referat dann vor der ganzen klasse mit einer fünf.

in der woche darauf sollte ich selber präsentieren, es kam zu einem kleinen zwischenfall, weil wir urplötzlich noch was auszudrucken hatten und zu spät kamen. jedenfalls habe ich den lehrer nach der stunde auf sein verhalten angesprochen und ihn darum gebeten, von solchen methoden bzw. abläufen in zukunft doch bitte abzusehen, weil es schon ziemlich an mobbing grenzte aus meiner sicht. darauf hin fragte er mich ernsthaft: "kann es sein, das du da ein wenig sensibel reagierst?"

abgesehen davon das mir fast der kragen geplatzt wäre, da er kein unbeschriebenes blatt ist (eine russische mitschülerin, genau wie diese aus meiner tutanten-gruppe, wurde praktisch aus dem kurs raus geekelt, weil ihm ihre mangelnde ausdrucksfähigkeit im deutschen nich gefiel, sie darauf dann auch entsprechend benotete und auch trotz nachgesprächen mit vertrauenslehrerin usw. nicht nachgab), würde mich interessieren was ihr davon haltet. wie würdet ihr reagieren? bin ich wirklich zu sensibel?

ich persönlich muss gestehen das ich momentan voll auf konfrontationskurs bin und auch nicht nachgeben werde, da mir sein verhalten einfach zu wider ist, gerade wenn es um die eigenen leute geht. bei den anderen kam etwas derartiges bisher nicht vor.
 
Ich finde nicht, dass du zu sensibel reagiert hast. Ich finde genau wie du, dass das Verhalten deines Lehrers unangebracht ist. Man sollte Schüler nicht auf solch eine Art und Weise vor der gesamten Klasse blos stellen. Die Note scheint ja angebracht zu sein, wenn ihr Referat wirklich so schlecht war, aber wie dies geschah, finde ich nicht angebracht. Wenn ich als Lehrer merke, dass ein vortragender Schüler stark eingeschüchtert ist und mit der Situation nicht klar kommt, dann breche ich den Vortrag ab. Mir ist das selber mal bei einem Vortrag passiert, dass ich nicht mehr konnte. Meine Geschichtslehrerin hat dann auch genau das gemacht, den Vortrag nett abgebrochen und mir Zeit gegeben, mich zur nächsten Stunde noch mal vorzubereiten. Die Note wurde dann zwar nicht mehr so gut, aber das war ein guter Kompromiss, fand ich.

Naja, vielleicht solltest du mal mit der Schulleitung über den besagten Lehrer sprechen? Du solltest da ja als Schülersprecher einen guten Kontakt haben.
 
Ich finde eigentlich, der Lehrer hat zumindest nicht völlig falsch reagiert. Ich war nicht dabei und muss das als Außenstehender beurteilen, daher ist mir das Ausmaß nicht völlig bewusst. Ich kenne ja auch die Umstände der betroffenen Schülerin nicht. Wenn die Note gerechtfertigt war, wovon ich einfach mal ausgehe, dann ist es ja wohl herzlich egal, wenn der Lehrer vor versammelter Mannschaft die 5 verkündet oder sagt "Da reden wir gleich mal unter vier Augen drüber!", denn dann weiß auch jeder sofort was Sache ist. Es wird so oft geheuchelt, dass Schule aufs Leben vorbereitet, dazu gehört mMn dann auch, dass man eine gewisse Kritikfähigkeit an den Tag legt. An der Note ändert das hinterher sowieso nichts mehr.
Daher finde ich schon, dass du da zu empfindlich reagiert hast. Ist aber auch egal, wenn das dein bzw. euer Wunsch ist, dann solltet ihr das mit dem Lehrer besprechen und er soll sich rechtfertigen. Wenn er gut ist, wird er das auch machen.
 
Eigentlich muss ich schon fast dem Leher recht geben, gut in mancher hinsicht war er vielleicht etwas forch aber naja. Leider ist es doch heute so das die Schüler einfach keinen Handschlag mehr tuen (natürlich gibt es da auch das gegenteil und will diese auch nicht über einen Kamm scheren) und genau hier finde ich muss der Lehrer mal zeigen das man für Faulheit keine guten Noten bekommt!
Hätte er vielleicht nicht vor der ganzen Klasse machen müssen aber genau so hat er gleich der Klasse gezeigt so geht es nicht! Schule ist halt kein zuckerschlecken!
 
Es ist für Außenstehende sehr schwierig, sich mit nur einer einzigen Schilderung des Geschehens ein halbwegs neutrales Bild der Situation zu verschaffen. Aus Sicht des Lehrers könnte sich der Vorgang etwas anders abgespielt haben - und die Wahrheit würde vielleicht irgendwo in der Mitte liegen. Auch bleibt hier die Vorgeschichte im Dunkeln; vielleicht schwelt da schon etwas länger ein Konflikt.

Manchmal hilft ein Perspektivenwechsel, um die Situation und das Verhalten der Beteiligten besser zu verstehen: Als Schüler kann man einmal versuchen, sich in die Rolle des Lehrers zu versetzen - wie könnte er die Situation erlebt haben? Vielleicht gab es Situationen, wo er sich sehr unangenehm (z.B. unter Druck stehend, bedrängt, gemobbt) gefühlt hat - und dann aus seiner Sicht angemessen reagiert hat.

Bisweilen erwarten Schüler ein bisschen arg viel von einem Lehrer: Er soll neben seinem pädagogischen Geschick, Wissen zu vermitteln, auch menschlich herausragend sein - autorität genug, um die Klassenrüpel im Griff zu behalten, und genauso mit menschlichen Schwächen, um das Vertrauen aller Schüler zu erlangen (Motto: "Er ist einer von uns"). Als Lehrer isses einfach so, dass man es nicht allen Schülern recht machen kann, das liegt in der Natur der Sache. Interessenkonflikte gehören zur Schule dazu.

Die Bitte, bei der Beurteilung des Handouts nicht auf die Rechtschreibfehler zu achten, kann man übrigens auch rein informativ betrachten. Vielleicht wollte der Lehrer ausdrücklich inhaltliche Kommentare und nicht, dass erstmal eine Viertelstunde über die Rechtschreibung diskutiert wird.
 
natürlich sollte man kritikfähig sein,
aber wenn man so krass ist?

die schülerin wird jetzt vor den nächsten referaten noch mehr angst haben.
als pädagoge sollte man einschätzen können, wie man jemand etwas übermitteln muss.

Wenn die Schülerin faul ist, sollte er sie sicher drauf hinweisen, vllt. auch mal etwas härter.
Aber vllt. ist sei einfach nur nicht so schlau, wie andere.

Naja, ich finde es trotzdem blöd.

Wenn dein Lehrer zu dir sagt: "du reagierst zu sensibel."
Dann denke ich, dass dein Lehrer ein Loser im Privatleben ist.
Denn dieser Spruch zeigt mir, dass er nicht kritikfähig ist.
Dann kann er selbiges nicht bei anderen ausspielen.
 
Korrekt war das Verhalten des Lehrers wie geschildert nicht. Auch wenn es wohl kein Einzelfall sondern fast praxis ist, wenn Lehrer so "schlagfertig" (in ihren Augen) sind.

Wie empfindet die betroffene Mitschülerin das ganze denn im Nachhinhein? Wenn sie das so sieht wie du, handelst du richtig ;)
 
Ich glaube grundsätzlich das es DarkDragN nicht um die Note geht sonder darum was hier darum herum noch glaufen ist.
Aus meiner Sicht ist so ein Verhalten von der Seite des Lehrers mehr als nur unangebracht!!

Hätte mir ein Lehrer das während meiner Ausbildung mal auf diese Art eine schlechte Note gegeben, hätte ich ihm wohl mal die Meinung gesagt!
Ich hatte vorallem während meiner Weiterbildung mit unqualifizierten schlechten und didaktisch traurigen Lehrern zu tun. Von Beleidigungen über "Mobbing" hatten wir in der Klasse fast alles.

Das Gespräch mit dem Recktor und der Schliderung der Vorfälle hatte zum glück nie die Wirkung verfehlt.

Lehrer sind dazu da um etwas zu vermitteln, helfend einzugreifen wenn etwas nicht verstanden wird und noch viel wichtiger ist zu motivieren!

Mein Mathelehrer hatte diese Gabe und schaffte es das ich mich für Mathe intressierte. Er hatte mir auch immer wieder geholfe die Motivation zu finden wenn es trotz lernen eine schlechte Note gegeben hatte. Somit konnte ich sehr viel Lernen und auch meinen Abschluss schaffen!

Blosstellen von Schülern in der Klasse wegen einer "mangelnden Leistung" finde ich unter aller Sau!

Ich finde nicht das hier zu sensibel reagiert wird, finde es eher bedenklich das es scheinbar schon fast als "Normal" angeschaut wird das sich Lehrer so etwas erlauben!

just my two Cent's
Hard
 
Ich plädiere dafür, zwischen den beschriebenen Vorgängen und der Kommunikation darüber zu unterscheiden. Ob das Vorgehen des Lehrers im Falle deiner Kollegin korrekt war, lässt sich aufgrund deiner Beschreibung nicht eindeutig sagen. Ich habe es so gelesen, dass der Lehrer aufgrund des Handouts und des Referats erkannt hat, dass die Schülerin den INHALT des Vortrags nicht wirklich verstanden hat und (beispielsweise) einfach eine Aneinanderreihung von Zitaten (oder so) präsentiert hat. Das hat er mit seinem hartnäckigen/lästigen/ unhöflichen/... Nachfragen aufgedeckt oder aufzudecken versucht.

Ein anderer Fall ist seine Antwort auf dein Vorgehen, ihn gewissermassen zur Rede zu stellen. SO liegt das nicht drin ! Zum einen zeigt die flapsige Bemerkung, dass er deine Reaktion für übertrieben hält und inhaltlich nicht darauf eingehen will [offenbar hat er ja damit Erfolg gehabt: DU fragst dich jetzt, ob du zu sensibel seist ...], zum andern verweigert er (implizit) ein Gespräch auf Augenhöhe. Er nimmt dich nicht ernst.

Das würde ich ihm nicht durchgehen lassen. Du kannst nochmals das Gespräch suchen und darin unterscheiden zwischen der fachlichen Frage (Benotung/Diskussion vor der Klasse/angebliches Mobbing) und der Reaktion auf deine Intervention. Macht zusammen eine Analyse. Verweigert er dies, kannst du sehr ruhig zum Rektor (oder einer vergleichbaren Stelle) gehen und eine Aussprache in Anwesenheit der Schulleitung verlangen. Dabei darf es nicht darum gehen, wer im Recht ist, sondern darum, dass der Lehrer das Gespräch auf Augenhöhe verweigert.
 
allein dieser thread zeigt, dass du nicht den nötigen abstand hast, um vorgänge objektiv zu beurteilen. dass man auf einem gymnasium ein mindestmaß an rechtschreibung und ausdrucksfähigkeit voraussetzen kann (und MUSS - wir reden hier nicht von einer baumschule, sondern von der höchsten allgemeinbildenden schulform in diesem land), sollte klar sein und ebenso sollte man sich entsprechend bemühen, den standards gerecht zu werden.

das einzige, was man eventuell ankreiden könnte, wäre das verhalten des lehrers an sich. sprich ihn ruhig und sachlich drauf an, alles andere ist kontraproduktiv und gehört höchstens in die grundschule. abgesehen davon kennst du den letzten vorfall nicht aus eigener erfahrung und musst dich auf erzählungen verlassen... und da ist das problem, dass es immer zwei seiten gibt.

natürlich stellt sich ein schlechter schüler als opfer hin. ist der einfachste weg. und wenns dann noch jemadnen gibt, der emotional drauf anspringt, weil er nicht die nötige reife oder den entsprechenden abstand zu der sache hat, kommen solche situationen heraus ;)

fazit:
sag dem lehrer deutlich, aber ruhig und sachlich, dass er seine entscheidungen doch bitte ebenfalls sachlich mitteilen möchte und von persönlichen angriffen abstand nehmen möge. und bevor du das machst, versuch mal dir ein bild der gesamtsituation zu machen und das ganze objektiv zu betrachten. alles andere führt shclussendlich nur zu einem kräftemessen... und ich als lehrer würde mir von einem schüler, der nur einen teil des ganzen kennt und sieht, nicht sagen lassen, was ich zu tun und zu lassen habe.
 
Schüler sind, denke ich, immer noch Schutzbefohlene. Ein mündlicher Vortrag ist für die meisten eine ziemliche psychische Belastung, bei der man für jede Unterstützung (von Schülern wie von Lehrern) dankbar ist. Mal davon abgesehen, dass die Rechtschreibfehler in einem Referat nichts zur Sache tun und deren Erwähnung durch den Lehrer nur die Funktion einer Bloßstellung haben kann, scheint sich der erwähnte Lehrer seinen pädagogischen Aufgaben nicht vollständig bewusst zu sein und sollte von höheren Institutionen (Schulleitung, Beiräte etc.) ermahnt werden. Auch ich würde in diesem Fall zu 100% auf Konfrontationskurs gehen, auch wenn der Lehrer vielleicht die eine oder andere Gelgenheit zur Vergeltung zu nutzen wissen wird.
 
benote den lehrer auf lehrerbenotungsseiten und mach werbung dafuer, dass jeder den bewertet, und dann stells in der schule aus ;)

der lehrer wird dagegen nichts machen koennen und steht endlich mal am pranger.

wir hatten damals auch so einen fall, sozialkundelehrerin, deren auto am jahresende mit faulen eiern ueberzogen wurde ;)

strafe muss sein
 
Jaja, faule Eier auf unbescholtene Autos werfen, macht die Sache wieder gut. :rolleyes:

Ich finde der Lehrer ist vllt ein wenig streng und wählt harsche Worte.
Aber mal ehrlich, der bereitet euch besser auf´s Leben vor, als die allseits beliebte, da von allen so geliebte Kunstlehrerin, die nur Einser und Zweier vergibt.

Die Prüfung ist doch eher, mit diesem Lehrer klarzukommen und trotzdem gute Noten zu erhalten.
 
Man sollte eigentlich immer erst Mal beide Seiten hören, wenn man sich zu etwas äußern soll. Das geht hier leider nicht. Darum kurz (m)eine Meinung zur Polarisation:

Ich bin der Meinung, dass der Lehrer nicht unangemessen reagiert hat.
Es ist schon teilweise wirklich eine Zumutung, was Lehrern zugemutet wird.
Das Arbeits- und Sozialverhalten von Schülern ist häufig unter aller Würde.
Da kann auch mal die Reaktion eines Lehrers etwas heftiger ausfallen.

Wenn die Schülerin schlecht war, muss sie mit den Konsequenzen leben. Klar, der Ton macht die Musik. Aber dieser war m.E. gemäß deinen Schilderungen angemessen.

Die Frage: "kann es sein, das du da ein wenig sensibel reagierst?" ist m.E. auch legitim.
Dich ärgert doch jetzt nur, dass Du in der Situation nicht angemessen reagiert hast (nicht spontan kontern kontest).

Schule soll auch auf das Leben vorbereiten. Wenn Du jetzt gelernt hast, dass man eben im Leben nicht immer in Watte gepackt wird und trotzdem zurecht kommen muss, hat der Lehrer doch schon etwas wesentliches erreicht.

Da sich hier hauptsächlich Schüler aufhalten, wird meine - zugegebener Maßen provokative - Meinungsäußerung sicherlich nicht gerne gelesen, aber man muss versuchen auch mal die anderen zu Verstehen.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass den Schülern unter euch, gerade der Kragen geplatzt ist. Wenn ihr etwas älter und reifer geworden seid (Lebenserfahrung), dann werdet ihr auch eher die andere Seite verstehen.

Ich habe im übrigen auch noch eine ganz andere Sichtweise/Meinung zu dem Thema parat, aber in diese Kerbe wurde hier schon ausreichend geschlagen.

Nicht böse sein ... ;)

comlex
 
Junge (@TE), was denkst Du läuft im realen Leben (Arbeit, Beruf, Familie) ab?

Da hält jemand ein grottenschlechtes Referat, kann sein Skript nicht (frei) interpretieren und hat wohl auch jede Menge Rechtschreibfehler.
Dann kommst Du zu spät zum Unterricht und zum eigenen Referatvortrag, weil Du vorher noch schnell noch was ausdrucken musstest.
Den Lehrer bittest Du jetzt nicht so hart zu regieren, es würde schon an mobbing grenzen.

Wach endlich auf, die Sandkasten- und Grundschulzeit ist vorbei!"Zu Sensibel" ist wohl nicht der richtige Ausdruck für Dein Verhalten, eher mehr "zu sorglos" oder "zu leichtsinnig" oder "zu weicheiig".
Lernt Verwantwortung zu übernehmen und Prioritäten zu erkennen. An der Uni wird es dann in dieser Hinsicht noch viel schlimmer als im Gymnasium!
 
ich antworte jetzt einfach mal, ohne die anderen posts alle gelesen zu haben ;)

also bei uns in der klasse war das gang und gebe. Als ich von der Hauptschule kam, und auf einer -berufsschule mein -fachabi machen wollte, wurde man wesentlich härter angepackt.

Wir hatten einen lehrer, vor dem man wirklich angst hatte. Das wurde über die jahre aber auch nicht besser, der lehrer ist geblieben wie er ist, aber wir haben einige dazu bekommen die genau so waren :)

also den spruch mit den rechtschreibfeghlern mussten wir von jedem lehrer höhren, und das vor der klasse bewerten ist ansich total normal.
Aber da versteh ich auch nicht wo das problem ist, ist es ihr peinlich für ihre leistung bewertet zu werden?

Nun sind diese drei jahre (die ich wirklich vermisse) seit dem sommer zuende, und ich kann sagen das ich, und auch alle anderen gestärkt daraus herforgegangen sind, die lehrer sind ansich ganz nett, nur man muss ihnen souverän entgegentreten, ein "ausweihnen" verstärkt eine angespannte situation meisst noch mehr.

Denn anders wird man im leben später von obrigkeiten auch nicht unbedingt behandelt werden ;)

Deine mitschülerin soll es cool nehmen, ihre leistung zur nächsten präsentation verbessern, und es kommen bessere bewertungen.
 
capellepac schrieb:
Weißt Du überhaupt, was das ist? Wenn ja, dannn wirst Du auch wissen, dass dies mit dem obigen Fall überhaupt nichts zu tun hat.

capellepac schrieb:
Mal davon abgesehen, dass die Rechtschreibfehler in einem Referat nichts zur Sache tun und deren Erwähnung durch den Lehrer nur die Funktion einer Bloßstellung haben kann, .
Rechtschreibfehler haben in keinem Fach etwas zu suchen und können und müssen vom Lehrer immer erwähnt und bewertet werden. Das ist Vorschrift! Leider halten sich nicht alle Lehrer daran.
Und - manchmal hat eine "Bloßstellung" auch eine gewünschte pädagogische Wirkung. Tut vielleicht etwas weh, aber kann gut sein.
Allerdings erfordert dieses päd. Mittel reichlich Sensibilität. Die hat leider nicht jeder Lehrer.

capellepac schrieb:
Auch ich würde in diesem Fall zu 100% auf Konfrontationskurs gehen, auch wenn der Lehrer vielleicht die eine oder andere Gelgenheit zur Vergeltung zu nutzen wissen wird.
Vergeltung? Du scheinst Schule ja als Kriegsschauplatz zu sehen. Was erwartest Du dann von Deinem Feind? Soll er sich kampflos ergeben?
Mit so einem Mist verschwendet ihr unnötig Energie. Wenn ihr die Energie in sinnvolle Sachen stecken würden (z.B. Lernen), dann hat der Lehrer gar keinen Angriffspunkt.
Denkt doch einfach mal nach ...
 
Ich habe mir jetzt nur mal den ersten Post durchgelesen, der Rest interessiert mich nicht, da ich nur mein Statement abegeben möchte.

Das Leben ist kein Ponyhof. Der Lehrer hat nicht übertrieben aggressiv bewertet, wurde scheinbar nicht unhöflich und hat nur die anscheinend schlechte Leistung bewertet.

Ich finde, man sollte nicht so verweichlicht reagieren und dem Lehrer die Schuld geben. Klar gibt es schwarze Schafe, aber liegt die mangelhafte Arbeit deiner Mitschülerin an seinem Unterricht, da er nichts vermittelt?

Ich denke eher, dass viele Leute mit Grips und Möchtegernniveau in euerem Alter doch eher übersensibilisiert sind, was Kritik an einem selbst betrifft.

Nehmt es einfach so hin, ich bin der Überzeugung, dass ihr den Lehrer von dieser Methode zu bewerten nicht abbringen werdet.
 
Ob die Reaktion angemeissen war, kann ich als Außenstehender nicht beantworten. Wenn es wirklich reines Runtermachen ist, musst du natürlich was machen!

Aber aus meinen Erfahrungen heraus sind meistens die strengen Lehrer diejenigen, der die schlechtestens Ruf haben - oftmals zu unrecht!
Es mag hart sein, was der Lehrer da veranstaltet hat, aber eine 5 steht nunmal für eine Mangelhafte Leistung, die ein Lehrer selten ohne Grund vergibt. Da leider recht vielen Schülern solche Noten egal sind, muss es ihnen auf eine andere Art "vermiest" werden.

Sieh es so, dein zukünftiger Chef wird es wahrscheinlich genauso machen. Mit dem Unterschied, dass er nach dem zweiten oder dritten Mal sagt, dass du nicht wiederkommen brauchst...
 
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