Zugkraft berechnen

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AW: zugkarft berechnen

mh , ist echt schwer zu erklären sherman.

also wenn man ein rennen fährt spielt ja das gewicht auch eine große rolle.

da sagen die leute dann immer so groß: " haha ich hab 400 kg weniger als du also ist es ein leichtes spiel für mich".

aber im endeffekt muss das auto ja keine 1500 kg beim beschleunigen ziehen..

also das will ich wissen: Eigengewicht : 1500 KG = Auf Rädern(also beim anfahren) : XX
Eigengewicht: 1010KG = Auf Rädern(also beim anfahren) : XX

Die XX möchte ich wissen !! :cool_alt::):D
 
AW: zugkarft berechnen

aber im endeffekt muss das auto ja keine 1500 kg beim beschleunigen ziehen..
Doch schon.
Die Zeit für den Sprint von 0 auf 100:
Beide Autos haben 100kw Leistung, das eine aber 1500kg das andere 1100kg.

t=m*v^2/P

1100kg: 8.44s
1500kg: 11.5s

Auf die Gefahr hin, dass das jetzt ziemlich Blödsinn ist versuche ich mal die Beschleunigung als Prozent der Erdbeschleunigung auszudrücken:

Dem 1100kg Auto wiederfährt eine konstante Beschleunigung von 3.2819m/s²
Beim 1500kg Auto beträgt die konstante Beschleunigung 2.4067m/s²

g=9.81m/s²

3.2819/9.81 ~ 33%
Das bedeutet, das beim leichteren Auto ca 1/3 des Gesamtgewichts vom Motor nach vorne gezogen wird. Bzw. wird der Antriebsstrang mit ca 366kg belastet.

Beim schwereren Auto ~24% von g
--> ~360kg (ohne die Rundungsfehler sollte das selbe rauskommen - klar ist ja auch derselbe Motor verbaut)



EDIT: Ach diese Formeln stimmen nicht. Mein Octavia würe dann schneller beschleunigen als es die verlustfrei gerechnete Theorie vorschlägt. Irgendwo habe ich einen Fehler - bzw. hätte ich vermutlich irgendwo sauber integrieren müssen. Vielleicht kann mir wer helfen.
EDIT: Fehler kann ich auf die schnelle keine finden. Der 160PS TSI Octavia meiner Eltern braucht 7.8s von 0 auf 100. Selbst verlustfrei gerechnet müsste der langsamer sein.:freak: (nämlich langsamer als 8.2)
 
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AW: zugkarft berechnen

Genau hier liegt das (oder zumindest ein) Pony begraben: (welch lustiges Wortspiel!!!!)

Du hast:

P=F*v
F=m*a
P=m*a*v
a=dv/dt
P=m*dv/dt*v
Seperation der Variablen ergibt
P*dt=m*dv*v
Integration (S soll ein etwas missratenes Integrationszeichen sein)
S P*dt = S m*v*dv
P*t= 0.5*m*v^2

(Wenn man noch P*t= Ekin ersetzt erhält man die prominente Formel Ekin=0.5*m*v^2)

Mit dem Faktor 0.5 sollte deine theoretische Zeit dann auch wesentlich geringer sein als die tatsächliche. Grund hierfür sollte sein dass der Motor in Abhängigkeit von der Drehzahl, des Getriebes und der Beschleunigung, absolut ineffizient arbeitet.
Einen anderen Fehler habe ich auf die schnelle nicht ausfindich machen können.
 
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Irre ich mich, oder geht es hier nur um eine Wette und keiner weiß nun wer gewonnen hat?
Der Threadersteller darf mich gerne über den Grund dieser Frage aufklären.
 
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