Zugriffe mehrerer VMs auf dieselbe Festplatte

glacios

Lt. Commander
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Feb. 2008
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Hallo,

ich teste gerade verschiedene Szenarien, die ich zukünftig auf meinem Homeserver einsetzen möchte. Das Setup soll folgendermaßen aufgebaut sein:

Basis: Server mit Hyper-V-Rolle und 4 Festplatten im RAID.
VM1: NAS, an das die Festplatten durchgereicht werden
VM2: Downloadserver/Streamingserver. Soll ebenfalls Zugriff auf die durchgereichten Festplatten erhalten.

Ist das Setup irgendwie umsetzbar? Letztlich gehts ja um das Problem, ob eine Festplatte gleichzeitig in mehreren VMs gemountet sein kann?!
In meinen bisherigen Tests spuckt mir Hyper-V nur Fehler aus, wenn die VMs mit gleicher Festplatte gleichzeitig laufen sollen.

Wenn das nicht geht, wie umgehe ich das Problem?
 
Du mountest die Platten via Netzwerkshare also CIFS bzw samba was auch immer deine VMs für ein OS laufen haben. Das ist ja der Sinn und Zweck eines NAS: anderen PCs (oder eben VMs) im Netzwerk ein Laufwerk zur Verfügung stellen.
Wobei natürlich ein NAS VM totaler Käse ist, aber das ist dein Problem.
 
Geht nur per Netzwerk wie HominiLupus schon meinte. Direkt eine Platte "durchreichen" geht nur bei einer VM, und dann auch nur, wenn Du sie im Hostsystem Offline schaltest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwei VMs auf ein und dieselbe Physikalische Hardware, ohne dass ein System zugrundeliegt, welches den gleichzeitigen Zugriff koordiniert?
Das KANN nur schief gehen!

Alternativvorschlag:
NAS gibt seine Daten im Netzwerk (und/oder auch intern über ein virtuelles Netz) frei.
Der Download-/Streamingserver kann dann doch auch auf diese Freigaben zugreifen.

Z.B. bei ESXi kannst Du doch theoretisch mehrere virtuelle Netzwerkkarten pro VM erstellen, diese über einen virtuellen Switch miteinander verbinden. Der gesamte interne Datenverkehr des ESXi-Hosts belastet die reale Netzwerkkarte nicht, hier steht immer noch die maximale Übertragungsleistung zur Verfügung.
HyperV sollte sowas aber auch können.
 
Weist du die Physikalischen HDDs dediziert zu? Sprich am Host offline schalten? Oder sprichst du hier von vHDDs?

Vielleicht hast du ja Lust mal dein Konzept zu erklären. Also wieso du es so umsetzen willst. Macht nämlich wie HominiLupus schon sagt nicht so viel Sinn, sprich ist Käse.
Vielleicht können wir dir dann beim Konzept helfen.
 
Also erstmal danke für eure Antworten.

Bisher ist es halt so, dass ein "physikalisches OS" (Win Server 2012) das "NAS" befeuert. Das Problem dabei ist, dass es mir bei Neuinstalltion von Programmen immer wieder das System zerschossen hat (bzw. eher die Treiber der RAID-Karte usw.). Klar, das kann man rückgängig machen durch das Serverbackup, ist aber zeitaufwendig und nervig und Testen neuer Programme/Rollen macht so einfach keinen Sinn.

Daher hatte ich die Idee, wirklich nur die reinen Grundfunktionen des NAS virtualisiert laufen zu lassen (sollte ja kein Problem sein), und daneben eine Extra-VM für Spielereien und Drittanbieter-Software zu eröffnen. Diese müsste aber zumindest in meinem Plan auf das Storage zugreifen können (Medienstreaming oder Verschieben von Downloads auf das Storage).

In meinem Testsetup ist das Storage durchgereicht, also im Wirtssystem offline geschalten. VHDs verhalten sich aber gleich, auch diese können nicht gleichzeitig eingebunden werden.

Über Netzwerk den Downloadserver zugreifen zu lassen, wie auch Wishbringer vorgeschlagen hat, ist tatsächlich die einzige Möglichkeit, die mir auch eingefallen wäre, hat aber das Problem, dass dann eine Übertragung nur im Gbit-Bereich machbar ist.
 
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