Zugriffslatenz (Ping) im Netzwerk

halwe

Lt. Commander
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Hallo zusammen,
ich habe im Netzwerk drei Computer (alter Desktop PC aus 2016, älteres Notebook von 2019 und neues Lenovo Notebook aus 2026).
Alle drei haben Zugriff auf ein Verzeichnis / Freigabe auf einer an der Fritz Box per USB3 angeschlossenen SSD. Der Durchsatz in Netzwerk liegt bei rund 120 MByte/s für alle Geräte, damit bin ich zufrieden.

Nun habe ich auf der USB 3 SSD ziemlich viele kleine Dateien, deshalb spielt vor allem beim Syncen und Durchzählen der Verzeichnisse die Zugriffslatenz eine ziemlich große Rolle. Konkret habe ich z. B. eine Freigabe mit 1400 Dateien und 120 Verzeichnissen, das Durchzählen mit "DIR <freigabe> /S >nul" dauert hier normalerweise ca. 1s (Ping < 1ms). Aber das neue Lenovo braucht hier 4s. Ping hier 1-2 ms.

Vielleicht ist das Jammern auf hohem Niveau, aber da ich hier auch Freigaben mit über 100.000 Dateien habe, spielen die Zugriffszeiten schon eine wichtige Rolle.

Ich habe lange mit der KI getextet, woran die Unterschiede beim neuen Lenovo Notebook liegen könnten und wir haben u. a. ausgeschlossen:
  • Einstellungen der Netzwerkkarten (ich habe am neuen Notebook ein Dock und sowohl die Netzwerkkarte am Dock als auch die am Geräte selbst bringen die hohe Latenz)
  • LAN Anschluss der Fritz Box (probeweise Anschlüsse der beiden Notebooks vertauscht)
  • SMB3 - Protokoll
  • Lenovo Netzwerktreiber
  • Dateischutz im Defender
Ich habe auch einmal das ganze NAS Verzeichnis testweise auf das alte Notebook übertragen.
Beim Zugriff auf diese Freigabe mir "DIR <freigabe> /S >nul" " braucht das neue Notebook nur 1s, warm 0,2 s. Schnelle Zugriffe im Netzwerk scheinen also möglich zu sein.

Das aktuelle Fazit ist, dass es wohl eine Besonderheit beim Zugriff mit einem brandaktuellen Windows Notebook auf die Fritz!Box geben muss. Hier endete das Latein der KI.
Vielleicht hat hier im Forum noch jemand eine Idee. Ich finde es schon recht ärgerlich, dass ich mit einem brandneuen PC diese Performance Einbuße hinnehmen muss. Es lohnt aber auch nicht, da jetzt ein neues NAS zu beschaffen, da ich dann evtl. wieder andere Bremsen im System habe.

Danke fürs Mitdenken im Voraus.
 
Telekom MagentaZuhause
SMB Signing mal deaktivieren, das reicht vielleicht schon.
 
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Das Netzwerk welches die FritzBox bereit stellt "funktioniert". Das ist alles. Für mehr brauchst du zwingend ein Gerät welches diese Performance auch bereit stellt.
 
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Mojo1987 schrieb:
SMB Signing mal deaktivieren
Jup, wenn die älteren Geräte z.B. noch Windows 10 oder ein älteres Windows 11 drauf haben, ist dort SMB-Signing nicht aktiviert. Das könnte den Performanceverlust auf dem neuen Laptop erklären. Leider fehlen Angaben zum OS im Startpost.
 
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TSKNF schrieb:
Das Netzwerk welches die FritzBox bereit stellt "funktioniert". Das ist alles. Für mehr brauchst du zwingend ein Gerät welches diese Performance auch bereit stellt.
dieses! das ist gerade gut genug damit sie das feature auf die packung schreiben dürfen, für mehr reicht's nicht 😅
 
Danke für die Rückmeldungen. Die FB ist in den neuen Versionen schon ganz brauchbar als NAS. Ihre Ping Zeiten auf die USB 3 SSD hatte ich auch auf meinem "richtigen"NAS nie erreichen können. Und solange man keine zu komplexen Anforderungen hat, reicht das. Datensicherung usw. ist natürlich wichtig, da es letztlich nur eine USB-SSD ist.
Das SMB Signing hatte ich (zumindest theoretisch) schon ausgeschlossen, auf beiden Rechnern (neues Thinkbook mit Win 11 prof aktuelles Build und altes Notebook mit Win 10 Prof) brachte
Get-SmbConnection | Format-List *:
Signed : False
Encrypted : False
Dialect : 3.1.1

Das Signieren war am neuen Notebook allerdings auf
EnableSecuritySignature : True
RequireSecuritySignature : False
eingestellt.

Wireshark ist sicher ein mächtiges Werkzeug, ich habe es jedoch bisher vor allem als Tool zum Analysieren von Traffik INhalten gesehen. Taugt das wirklich für die Analyse von Netzwerklatenzen?
 
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