Zukunftssicherer Gaming-PC

AntiVirus

Lieutenant
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März 2011
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Hallo,

beim alten Thread kam vieles durcheinander, hier nochmals übersichtlicher.

Hier mal das System:
http://geizhals.eu/?cat=WL-557594&wlkey=e705d975a427fad3c8bec0536b569e8c - überall wo Stückzahl 1 steht ist einmal in Planung, die anderen sind Austauschobjekte.

Der Grund für die Wahl des Systems:
- Xeon, weil HT und somit eine gewisse Zukunftssicherheit besteht. Warum kein i7 zum OC bzw. mehr Grundtakt? Weil Grundtakt bei Games nebensächlich ist und ob 3,4GHz oder über 4GHz ist nicht spürbar und wird in Zukunft wahrschl. nicht spürbar sein bei Games wie Witcher 3, GTAV etc., also keine CPU-lastigen Games wie Strategiespiele, die ich nicht zocke. Oder sind 600MHz+ spürbar?
Warum kein Skylake? Da dieser einfach zu wenig Leistung mehr bringt im Vergleich zu Haswell für den zu großen Preisunterschied.

-R390 8GB, wegen besserer(im Vergleich zu GTX970, 980 hat nicht so viel mehr Leistung und versagt sicher auch in 2 Jahren gegenüber Neuem und GTX980Ti ist einfach zu teuer, da kauf ich mir lieber in 2 Jahren eine neue) Zukunftssicherheit(ca. 2 Jahre, vielleicht auch bisschen mehr). Diese Grafikkarte kommt auch super mit 1440p klar, auch auf High/Ultra und ev. ein bisschen am AA rumdrehen.

-Warum 16GB RAM und keine 8GB? Da ich manchmal mehrere Browser-Fenster mit vielen Tabs offen habe und ev. noch ein Spiel nebenbei läuft und eine gewisse Zukunftssicherheit ist auch hier vorhanden, denn den Preisen vom DDR3-RAMs wird es in ein paar Jahren so ergehen, wie den von den DDR2's.

-Bildschirm Dell u2515 ist ein toller Bildschirm für seine 300€, 25 Zoll ist ne gute Größe und naja für die Zukunft vielleicht auch besser mal nen höheren auflösenden Bildschirm zu haben als FullHD. Hat zwar "nur" 60Hz, aber da ich nur RPGs und keine schnellen Shooter spiele, verkraftbar.

Fragen dazu:
1. CPU, Grafikkarte, Bildschirm und RAM richtig ausgewählt nach den oben genannten Gründen? Ist jemand anderer Meinung? Was würde ihr anders machen?

2. Kann ich das B85 Pro Board nehmen, oder was ist am H97 anders/besser/schlechter?

3. Welches Gehäuse Fractal r5, r4, oder BitFenix? Sind die Fractal-Gehäuse um einiges leiser wie BitFenix, durch welches erreiche ich den optimalsten Luftstrom. Was ist beser/schlechter?

Gruß
AntiVirus
 
Zuletzt bearbeitet: (Richtigen Link eingefügt)
Link geht nicht

Zur 2. Frage: Das wird hier oft heiß diskutiert, ich bin eher auf der B85 Seite weil günstiger, die H97 haben halt etwas mehr Platz und oft eine bessere Soundkarte.
 
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Naja, wenn du sagst das höherer Takt nicht so wichtig ist, dann sage ich dir, das kein Spiel 8 Threads braucht. Somit wäre HT auch nicht so wichtig.

Würde zum i5 greifen und übertakten. Aber so hat wohl jeder seinen eigenen Ansatz.

Wenn dir das B85 Board von der Ausstattung genügt, dann nimm es. Ein H97 bringt dir keinen Geschwindigkeitsvorteil.

16 GB Ram würde ich bei den jetzigen Preisen auch verbauen.

Bin Fractral Design Fan, von daher würde ich eins der von dir genannten wählen. Vergleich einfach mal die Ausstattungen. z.B hier:
https://www.computerbase.de/artikel/gehaeuse/fractal-design-define-r5-im-test.46692/

Leise kriegst du mit Noctua Lüftern jedes der genannten Gehäuse :)

Achte bei der Wahl des Bildschirms auch ein bisschen auf die Auflösung. Wenns Richtung UHD geht dann wird deine GraKa schnell mit der Zeit ans Limit kommen, wo sie mit HD Auflösung doch länger noch reicht.
 
Mit DX12 werden 6 Kerne besser unterstützt also wird HT auch mehr bringen.
 
Ok, danke.

Zum CPU: Ja jetzt braucht kein Spiel mehr wie 4 Cores/Threads. Ist es nicht eher so, dass in Zukunft die Nutzung mehrere Cores/threads beim Gaming realisiert wird anstatt eines höheren Cores? Denn laut Tests merkt man z.B. heute keinen unterschied ob ich jetzt mit einen 4-Kerner 3,4GHz habe oder über 4GHz. Ist es nicht so?

Zum Bildschirm: Naja UHD-Bildschirme will ich nicht, wenn ich mir einen kaufe, dann müssen schon bessere Grafikkarten her, dass sehen wir dann in den nächsten Jahren, wenn ich mir eine neue kaufe, aber eine R390er reicht doch für 1440p.

edit: Na dann bin ich ja mit dem Xeon Top gerüstet @votiwo
 
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Natürlich bringt ein höherer Takt mehr Performance. Aber es stimmt der Trend geht zu mehr Kernen (s. DX12) und Spiele werden mehr und mehr auf mehr Kerne ausgelegt.
 
Naja, DX12 hin oder her... unterstützen kann das viel... die Entwickler müssten erst mal vernünftig auf 4 Kernen Programmieren. Aber wie du schon geschrieben hast, belasten moderne Spiele kaum die CPU, also warum 8 Threads kaum belasten wenn man das auch meist alles mit 2 nativen Kernen schafft.
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Der Trend geht schon seit Jahren dahin... und dabei bliebs bis jetzt auch, er geht immernoch ;) Selbe Diskussionen bei Sandy/Ivy... Die HT CPU für die Zukunftssicherheit...

Naja, es kommt immer auf die Anwendung an. Im Spiele Bereich gibts die momentan einfach nicht.
 
Das Unterstützen/Programmieren wird mit DX12 ja genau einfacher.
 
Kein Entwickler optimiert für 1, 2, 4 oder 8 Kerne! Entweder arbeitet der Algorithmus singlethreaded oder eben multithreaded. So ein Spiel besteht für gewöhnlich aus mehreren parallel arbeitenden Algorithmen, z.B. einer für KI und einer für Input+Grafik+Sound usw. Damit würden dann 2 Kerne genutzt werden.
Wenn die Entwickler allerdings auf die Idee kommen, dass man z.B. Grafik und Sound sinnvoll trennen kann, dann könnte man auch 3 Kerne nutzen.
Manche Algorithmen lassen sich wunderbar auf mehrere Kerne aufteilen, das erfordert deutlich mehr Entwicklungsaufwand und Skills. Und natürlich braucht es auch mehr Rechenleistung, um diese Threads zu verwalten und zu synchronisieren. Heißt: Wenn die Aufgaben pro Thread zu klein sind, ist es nicht unwahrscheinlich, dass das Programm am Ende langsamer läuft als in der singlethreaded Variante.
Im Normalfall erstellt man "einfach" einen multithreaded Algorithmus, der das Ursprungsproblem in n Teilprobleme zerlegt (wobei n = Anzahl der CPU Kerne) und dann werden alle Teile parallel abgearbeitet. Dabei lässt sich natürlich Paketgröße mit Threadanzahl antiproportional skalieren, falls der Algorithmus das hergibt und/oder es überhaupt sinnvoll für diesen Anwendungsfall ist.

Im Klartext: Wenn eine Engine ordentliches Multithreading implementiert hat, wird es sie nicht interessieren, ob 2 oder 32 Kerne zur verfügung stehen, sondern einfach nutzen was da ist.
 
Es gibt halt Spiele die beanspruchen die CPU stärker und welche die beanspruchen sie weniger. Eine sehr starke Grafikkarte mag eine schwache CPU auch ein kleines bisschen kompensieren.
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benneque schrieb:
Kein Entwickler optimiert für 1, 2, 4 oder 8 Kerne! Entweder arbeitet der Algorithmus singlethreaded oder eben multithreaded. So ein Spiel besteht für gewöhnlich aus mehreren parallel arbeitenden Algorithmen, z.B. einer für KI und einer für Input+Grafik+Sound usw. Damit würden dann 2 Kerne genutzt werden.
Wenn die Entwickler allerdings auf die Idee kommen, dass man z.B. Grafik und Sound sinnvoll trennen kann, dann könnte man auch 3 Kerne nutzen.
Manche Algorithmen lassen sich wunderbar auf mehrere Kerne aufteilen, das erfordert deutlich mehr Entwicklungsaufwand und Skills. Und natürlich braucht es auch mehr Rechenleistung, um diese Threads zu verwalten und zu synchronisieren. Heißt: Wenn die Aufgaben pro Thread zu klein sind, ist es nicht unwahrscheinlich, dass das Programm am Ende langsamer läuft als in der singlethreaded Variante.
Im Normalfall erstellt man "einfach" einen multithreaded Algorithmus, der das Ursprungsproblem in n Teilprobleme zerlegt (wobei n = Anzahl der CPU Kerne) und dann werden alle Teile parallel abgearbeitet. Dabei lässt sich natürlich Paketgröße mit Threadanzahl antiproportional skalieren, falls der Algorithmus das hergibt und/oder es überhaupt sinnvoll für diesen Anwendungsfall ist.

Im Klartext: Wenn eine Engine ordentliches Multithreading implementiert hat, wird es sie nicht interessieren, ob 2 oder 32 Kerne zur verfügung stehen, sondern einfach nutzen was da ist.

So genau bin ich in der Materie nicht drin. Ich lese auch nur Artikel im Internet..
 
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Hallo zusammen,

@ AntiVirus

Nimm den Xeon 1231 v3. Du brauchst dir damit die nächsten Jahre keine Gedanken mehr zu machen. Und weil hier Leute erzählen, Spiele würden nicht von HT profitieren, schaut euch mal "Watch Dogs" an. Das hat gut und gerne 20 % Performancezuwachs durch HT. Wurde hier auf CB auch getestet. Ist aber eines der ganz wenigen Spiele, welche auf HT so reagieren.

Ansonsten ist es nun einmal so, daß Spiele mittlerweile eher GPU-limitiert sind. Es gibt nur noch ganz wenige Spiele, die eine CPU eher stärker Belasten. Und das wird sich durch die Konsolen noch weiter Verstärken.

Ansonsten rate ich dir stark zum Fractal Design Dfine R5. Dieses ist von der Dämmung her ziemlich unkritisch gegenüber verschiedenster Hardware, was z. b. beim Vorgänger R4 nicht so gut war.

Als Kühler lege ich dir den Noctua NH-U14S wärmstens ans Herz. Aus meinem R5 hörst du damit genau "Null". Und bei einem evtl. zukünftigen Sockelwechsel kriegst du von Noctua das Installationsmaterial umsonst.

So long...
 
Die H97-Boards haben 6 SATA3 und 6 USB3, die B85 nur je 4. Dies ist das Hauptmerkmal.

Längst sind i7-CPUs mit HT (SMT) im Highend.Spielesegment zum Standard geworden.
 
Ich kann Brudertuck nur zustimmen. Man weis atm nicht wie und was DX12 kann, es wird behauptet das DX12 von Mehrkernen profitieren wird, es wird gesagt das es noch 2-3 Jahre dauern wird bis sich DX12 etabliert hat. Daher kann man hier und jetzt keine pauschale Aussage treffen was HT bringen oder nicht bringen wird.

Im hier und jetzt kann man sagen das HT als auch OC im Mainstreamgaming nichts bringt und die paar Spiele die davon profitieren kann man an 1-2 Händen die letzten Jahre abzählen, darunter wenige CPU lastige Spiele wie Arma, BF4 oder versch. RTS Games, anderweitig wie oben schon genannt profitiert Watch Dogs als auch Crysis 3 von HT, aber das war es auch schon.

Daher spar dir die 70€ Aufpreis von einem i5 4460 zum Xeon und investiere diese lieber in eine bessere Graka, größere SSD oder auch Monitor. Selbst hier in der CB Systemkonfig Übersicht hat die teuerste Konfig noch einen i5 non K und reicht vollkommen aus. Die Liste wird hier nicht umsonst jedem empfohlen der vom aktuellen Hardwaremarkt keine Ahnung hat und ich frage mich immer wieder wieso hier Xeon/i7/5'k Systeme empfohlen werden gerade dann wenn nur damit gespielt wird. Kann man auch anderweitig sein Geld aus dem Fenster werfen.
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meine Glaskugel sagt zum Beispiel das durch die Optimierung von DX12, 4-Kern CPU's mit einem Standard Takt von 3.5Ghz die nächsten 10 Jahre noch vollkommen ausreichen, nun widerlegt es bitte ... ist nämlich genauso ein bullshit wie zusagen; mit HT, OC oder mehr als 4-Kerne wäre man auf der sicheren Seite und würde den Aufpreis lohnen
 
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Vermehrt schreiben Spieleentwickler und Tester Hyperthreading-CPUs in die "Empfohlene Systemvoraussetzung".
Was den Takt anbelangt, ist es vom Spiel abhängig, ob dieses GPU oder CPU lastig ausgelegt ist. Racing und FS-X stehen exemplarisch für CPU-lastig.
 
änder trotzdem nichts daran das der Großteil der Games davon nicht profitiert. Oder soll ich hier jetzt mal die Benchmarkergebnisse der letzten 10 AAA Titel raussuchen ?
 
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Vielleicht nicht in jedem Spiel unmittelbar selbst, aber Windows und Treiber inkl. Grafiktreiber arbeiten mit.
Ich darf mal wieder auf die Technologie des Hyperthreading verlinken
 
Wie gesagt es geht hier um's gamen und dafür 70€ mehr rauszuhauen gegenüber +0 Mehrleistung bei den meisten Spielen ..., hab hier auch jetzt keine Lust morgens um 02:00 dumm rumm zu diskutieren wenn die Fakten und Benchmarkergebnisse eine deutliche Sprache sprechen. Kannsde dir HT sonstwie schön reden.
 
ein CPU-Rating (je nach Spiele-Auswahl abweichend)
Ergänzung ()


MGS V: Phantom Pain
will ein i5-4460 als Mindestanforderung, den i7-4790 als "empfohlen"!
 
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