Zusammenstellung: Leiser und schneller Office-PC

Ugluk

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Aloha allesamt!

Ich möchte jemandem die Hardware für einen Computer zusammenstellen, mit dem nur unanspruchsvolle Seiten im Internet angesurft und etwas Office-Arbeit betrieben werden soll. Dabei soll der Computer jedoch schnell und leise sein. Und möglichst zuverlässig arbeiten.
Der Jemand befindet sich in weit fortgeschrittenem Alter.

Meine bisherige Konfiguration sieht so aus:
CPU: Intel Celeron G1610
RAM: Corsair ValueSelect DIMM 4GB
GPU: keine
HDD: Samsung SSD 840 Series 120GB
Mainboard: ASUS P8B75-M LX
Gehäuse: SilverStone Precision PS08
Netzteil: be quiet! System Power 7 300W
(hier die Zusammenstellung bei Geizhals)

Auf zusätzliche CPU- oder Gehäuselüfter wird verzichtet und das SSD-Kit kann durch das andere Gehäuse auch eingespart werden.
Trotz der Original-Lüfter werde ich hier keinen lärmenden Staubsauger erhalten, oder? Die wären beim jetzigen Preis noch gut drin…

Sonnige Grüße
Ugluk
 
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hab letztens auf basis von nem celeron 1610 ein ähnliches system gebaut, wie gesagt ssd raus und hdd rein, reicht völlig. 1 gehäuselüfter reicht auch. hab auch den boxed lüfter vom celeron genommen, lautstärke war eigentlich ok, keine ahnung wie der amd da ist.
 
Ich würde die SSD behalten. Die lohnt sich schon - so lange das Geld da ist.

Wie sieht es mit einem DVD-Laufwerk aus? Ist es schon vorhanden?
 
Ich würde keinen PC mehr ohne SSD kaufen. Die gefühlte Geschwindigkeit ist einfach so viel höher.

Den A4-5300 würde ich auch nicht unbedingt empfehlen. Dazu ein Zitat aus dem Fazit vom Test.
Ein mehr als drei Jahre alter Athlon II X2 für nicht einmal 40 Euro macht den neuen kleinen „Trinity“ immer noch etwas vor, wenn es um Prozessorleistung geht, obwohl diese von vielen Zusatzinstruktionen profitieren können, an die beim Athlon II X2 nicht einmal zu denken war. Die Realleistung der „Trinity“ mit einem Modul ist erschreckend schwach, so dass der drei Jahre alte „echte“ Zweikern-Prozessor Athlon II X2 trotz bis zu 500 MHz weniger Takt (3,3 GHz zu 3,8 GHz maximaler Turbo beim A6-5400K) in fast jedem Test die Nase vorn hat. Dies bestätigen nicht nur die Benchmarks, auch im realen Alltag steht man mit beiden Modellen oft genug vor der Frage, ob das Programm eventuell abgestürzt ist, oder doch noch weiter lädt. Natürlich bieten die beiden kleinsten „Trinity“ zusätzlich eine Grafikeinheit, doch wie unser paralleler Test zeigt, ist auch diese nur für den Minimaleinsatz geeignet.
 
Die SSD würde ich auch gerne drin behalten.

Okay, ein Gehäuselüfter wird dann wohl reichen.

DVD-Laufwerk ist vorhanden.

Auf welche CPU sollte ich dann zurückgreifen?
 
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Ugluk schrieb:
Die SSD würde ich auch gerne drin behalten.
Verständlich, würde ich auch drin lassen

Ugluk schrieb:
Auf welche CPU sollte ich dann zurückgreifen?
Entweder Celeron G1610 oder Pentium G2020 und dazu ein µATX B75 Mainboard mit DVI Ausgang.
Verbraucht weniger Strom und ist leistungsfähiger...

Als boxed-Version kannst du dir auch den extra Kühler sparen und zusätzliche Gehäuselüfter sind mMn unnötig in diesem System

Gehäuse evtl dieses hier
http://geizhals.at/de/silverstone-precision-ps08-schwarz-sst-ps08b-a854461.html
ist deutlich besser verarbeitet, hat 2x USB3 in der Front und einen dedizierten 2,5" Slot => kein SSD Kit notwendig. Außerdem schon ein vorinstallierter 120mm wenn man ihn denn anschließen möchte...
 
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ich habe die tage für einen nachbarn die apu: 'AMD A4-5300' verbaut.
aufgabe war textverarbeitung und email.


aus meiner sicht spricht nix gegen die apu. ich werde die wieder verbauen bei gleicher aufgabenstellung.
 
würde auch sagen Celeron der hat einfach noch mal mehr bums als die APU die Gpu seite ist hier ja relativ uninteressant.
Der ausgesuchte 140er lüfter passt nicht. diesen suchst du, aber ich denke man kann bei der Größe auch komplett darauf verzichten.
 
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Runningduck schrieb:
aus meiner sicht spricht nix gegen die apu. ich werde die wieder verbauen bei gleicher aufgabenstellung.
Mehr Stormverbrauch, mehr Abwärme, lauter bzw Zusatzkosten weil kein anständiger Boxed Kühler...
Dafür etwas mehr 3D-Grafikleistung, die in diesem Aufgabenbereich absolut irrelevant ist


EDIT:
http://www.xbitlabs.com/articles/cpu/display/trinity-vs-ivy-bridge_8.html
http://www.xbitlabs.com/articles/cpu/display/trinity-vs-ivy-bridge_9.html
http://www.xbitlabs.com/articles/cpu/display/trinity-vs-ivy-bridge_12.html

Der G2020 läßt den A4-5300 einfach nur im Regen stehen, sowohl in der Computing Power als auch beim Stromverbrauch
 
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Wir Radde sagt, auf jeden Fall im Office eine SSD!
Als CPU ist eine Celeron oder Pentium G2020 ausreichend. Persönlich habe ich eine AMD APU: A8 5500, sehr effizient, leeicht und leise zu kühlen und hat im GPU Bereich noch viel Luft nach oben.
Einen Gehäuselüfter brauchst du gar nicht. den Lüfter, der mit dem Gehäuse kommt ersatzlos entfernen.
 
hast du schon mal in der faq vorbei geschaut?
ich würde auch auf den intel setzen, der ist in sachen cpu-leistung weit überlegen und nebenbei unter last auch noch sparsamer.
Eine gute Lüftersteuerung hat ASRock.
ich würde schon die automatische regelung verwenden wenn nur ein kleiner kühler oder der boxed zum einsatz kommt. die lüftersteuerung ist eigentlich mittlerweile bei allen herstellern gut, gerade bei asrock ist die lüfterregelung allerdings recht bescheiden. (deutlich besser sind hier zb. msi, asus oder intel)
 
Was ist meinst du mit "automatischer Regelung", die du nutzen würdest?

Ich habe das genannte ASRock zweimal verbaut und wüsste nicht, was daran schlechter ist als Asus, welche ich selber benutze. In der FAQ wird ASRock immer vorne weg genannt. https://www.computerbase.de/forum/t...g-pc-spiele-pc-selbst-zusammenstellen.215394/

Vielleicht gibt es zu beachtende Punkte, die mir nicht bekannt sind. Was konkret ist an der ASRock Lüftersteuerung auszusetzen?
 
wie bereits erwähnt ist die lüftersteuerung bei asrock in ordnung, du kannst den lüfter damit auf jede beliebige drehzahl einstellen (sofern diese über der minimalen drehzahl des lüfters liegt) und diese wird auch recht konstant gehalten. da bei der reinen lüftersteuerung die drehzahl des lüfters allerdings nicht an die temperatur angepasst wird ist es vor allem bei günstigen kühlern schwer eine drehzahl zu finden bei der der lüfter leise ist und beid er die cpu trotsdem nicht zu heiß werden kann.
wegen dieser problematik ist meist die lüfterregelung aktiv bei der das mainboard die lüfterdehlzahl mehr oder weniger gut an die temperatur anpasst. bei vielen asrock mainboards ist allerdings anscheinend eine relativ flache regelkurve mit recht hoher anfangsdrehzahl eingestellt, wodurch ein lüfter selbst mit der niedrigsten einstellung (meist level 1) oft nicht in die nähe seiner minimalen drahzahl kommt.
warum verlinkst du denn die faq für den idealen gaming pc bei dem es hauptsächlich um maximale leistung und nur eher nebensächlich um die lautstärke geht? wäre da nicht ein link auf die faq für den idealen office pc passender?
 
Wenn es warm wird dreht es schneller. (Ja, das ist eine Regelung und ich habe Steuerung gesagt.) Und genau das habe ich beim besagten ASRock-Board mit einem Intel Boxed Kühler gemacht. Selbst beim CPU Stresstest (wPrime) wird es nicht laut und die CPU nicht heiß, was bei den Zweikernern Celeron/Pentium kein Wunder ist.

Alle FAQs enthalten ASRock-Boards, sogar deine verlinkte: https://www.computerbase.de/forum/threads/der-ideale-office-pc.332392/

PS: Das ist ja sogar deine FAQ.
 
wenn es selbst bei hoher cpu-last nicht laut wird, dann ist das wohl eher dem guten kühler und/oder der niedrigen verlustleistung der cpu zu verdanken.
der punkt ist der das du mit einem asrock board den lüfter nicht bis in die nähe seiner mindestdrehzahl regeln kannst, du kannst diese ja bei asrock nicht mal einstellen. das einezige was soweit mir bekannt ist bei asrock möglich ist ist die einstellung von einer zieltemperatur und einem "level". in meinem versuch mit einem katana 4 der einen recht großen regelbereich hat und von meinem msi mainboard auf fast unhörbaren drehzahlen <500 upm gehalten wird war es mir mit dem asrock mainboard nicht möglich weniger als 800upm zu erreichen was sich ärgerlicher weise auch direkt akustisch bemerkbar gemacht hat.
sicher gibt es dort noch unterschiede zwischen den verschiedenen boards aber das prinziep ist fast immer das gleiche.
bisher hast du auch noch kein argument gebracht was dirket für die lüfterregelung spricht, du wiederholst nur immer wieder das diese angeblich gut wäre und das asrock mainboards auch in den faq verlinkt sind. (ist dir eigentlich aufgefallen das asrock in den faqs immer dann auftaucht wenn die lautstärke nicht so wichtig ist?)
bevor wir hier noch lange diskutieren machen wir es doch einfach, du erklärst uns wie man bei einem asrock mainboard die minimaldrehzahl vom lüfter bei aktiver regelung genau einstellen kann und ich glaube dir das die regelung ok ist. (kleiner tipp: level 1 ist bei den meisten lüftern schon deutlich über minimaldrehzahl und die einstellung in prozent schaltet die regelung ab.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für eure Antworten!

Folgende Änderungen habe ich jetzt an der Zusammenstellung vorgenommen:
CPU: Intel Celeron G1610
RAM: Corsair ValueSelect DIMM 4GB
Mainboard: ASUS P8B75-M LX
Gehäuse: SilverStone Precision PS08

Auf zusätzliche CPU- oder Gehäuselüfter wird verzichtet und das SSD-Kit kann durch das andere Gehäuse auch eingespart werden.
Trotz der Original-Lüfter werde ich hier keinen lärmenden Staubsauger erhalten, oder? Die wären beim jetzigen Preis noch gut drin…
(hier die Zusammenstellung bei Geizhals)
 
Nightfly09 schrieb:
ist dir eigentlich aufgefallen das asrock in den faqs immer dann auftaucht wenn die lautstärke nicht so wichtig ist?
Ehrlich gesagt, nein. Auch jetzt nach nochmaligem Durchgucken nicht.

Nightfly09 schrieb:
...du erklärst uns wie man bei einem asrock mainboard die minimaldrehzahl vom lüfter bei aktiver regelung genau einstellen kann...
Das habe ich an keiner Stelle behauptet. Bei Asus mag man zwar etwas einstellen können, die gemessene Drehzahl weicht dennoch weit von den eingestellten Werten ab. Zum Beispiel weichen auch eingestellte Startspannungen von dem ab, was man mit einem Messgerät misst.

Was ich sagen will und auch nochmal wiederhole. Mit genau dem genannten ASRock-Board und einem Intel Boxed Kühler auf der CPU kann ein sehr leises System aufgebaut werden. Edit: Oder noch anders. Dass ASRock besser als andere ist, habe ich nicht gemeint. Es geht hier im Thema um "leise" und das geht in der genannten Kombination. Das ASRock habe ich wegen der sonstigen Ausstattung wie die vier RAM-Plätze empfohlen. Meist ist nur aktueller RAM günstig. Aktuell ist DDR2 teurer als DDR3, früher dasselbe mit DDR und DDR2 usw. Häufig finden sich aber einzelne Riegel in Kartons und im Freundeskreis. Und zur Aufrüstung steckt man einfach alle Steckplätze voll.


@ Ugluk: Deine Zusammenstellung kannst du so nehmen. Selbst habe ich auch Asus und kann nichts Schlechtes drüber sagen. Die Lüfterregelung muss immer angepasst werden. Ab Werk stehen die meist im BIOS/UEFI auf Vollanschlag. Man kann auch den "Boxed" leise bekommen. Falls es dir nicht reicht, kann man immer noch nachrüsten. Budget könnte man noch in eine gute Maus oder Tastatur stecken. Vielleicht bessere Lautsprecher. Also das Drumherum. Nur als Idee.
 
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- abhängig von den aktuellen preisen beim händler deiner wahl würde ich als ssd eher die plextor m5s nehmen, die kostet meist weniger und hat besseren speicher verbaut.
- beim gehäuse würde ich empfehlen die lüfter einfach nicht anzuschließen, der luftzug vom netzteil sollte für das system ausreichend sein.
- wenn dir der intel boxed kühler zu laut ist dann kannst du den auch später noch durch einen anderen ersetzen, als erstes solltest du allerdings die lüfterregelung möglichst gut einstellen.
 
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