Zuverlässiger Router mit hoher Reichweite

german_freaky

Lieutenant
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Hallo zusammen!

Wir haben bisher den WAG200G von Cisco als Router, der auch zuverlässig seinen Dienst tut.
Jedoch ist trotz der schon recht großen Antenne nach zwei Stockwerken die Signalstärke gering und unzuverlässig.

Gibt es da erfolgsversprechende, zuverlässige Alternativen?

Der Router sollte mindestens 4 Ports (besser 6) haben, mehrere gesicherte WLAN-Verbindungen gleichzeitig bewerkstelligen und eine höhere Datenübertragung als die bisherigen 54MBit/s sollten wohl kein Problem sein.
Zudem sollte er das Maximum aus der Leitung holen, denn schließlich haben wir eine gedämpfte DSL 6000 Leitung, der momentane Router synchronisiert mit ca. 5600 kbit/s (Downstream-Verbindungsabschwächung: 26 db), effektiv kommen davon aber nur ca. 4800 kbit/s an.

Budget: max. 100€, wenn es für einen Aufpreis wesentlich Zuverlässigeres gäbe, könnte man darüber nachdenken.

MfG german_freaky
 
2 Stockwerke = Viel Stahl und Beton! :D WLAN Repeater oder größere WLAN Antennen mit mehr dB! Geht aber nur bei Geräten wo man Abnehmbare Antennen hat. Ich hab den DLINK DIR-655 mit 3 sehr großen 10dB Antennen! Empfang vom 3 Stock bis runter auf die Straße ins Auto WLAN ^^
 
Ich bin nicht sicher, ob es ein Neuer Router da bringt.
Die sind alle darauf ausgelegt, in die Breite, nicht in die Höhe zu funken. Viel mehr als einen Router mit wechselbarer Antenne zu kaufen, kann man da IMO auch schon nicht machen.

Hast Du die Antenne mal waagerecht gekippt, damit mehr in die Höhe als in die Breite gestrahlt wird? - Ansonsten kann eine neue Antenne da Wunder wirken. Z.b eine Richtantenne. Man sollte nur beachten hier in DE die 100mW bzw 20dB Sendeleistung nicht zu überschreiten.
 
Hast du die Möglichkeit an Steckdosen in allen Etagen zu kommen? Wenn ja sind Accesspoints eine gute Möglichkeit.
 
@ chr1zZo: Du meinst den hier: http://geizhals.at/de/243828 ?
Kannst du mir den genauen Namen der passenden Antennen sagen?
Wäre durchaus eine Überlegung wert...

@ b00nz: Ja, Antenne ist schon parallel zum Boden gekippt.

@ se7enthson: Mit dem Thema bin ich nach drei defekten Teilen durch. Außerdem sollte es auf Grund der vielen mobilen Geräte ohne LAN-Anschluss schon WLAN sein.

MfG german_freaky
 
Ein AccessPoint im Repeater Modus empfängt ein WLAN Signal, bereitet es auf und sendet es weiter.

Es gibt übrigens weitaus mehr zu beachten als Betonwände und die Sendeleistung. Sind Wasserleitungen um Weg? Mikrowellen oder andere derartig strahlende Geräte wie ein DECT Telefon das direkt neben dem Router steht? Selbst der Winkel in dem das Signal durch Wände gesendet wird ist zu beachten.

Hat jedes Stockwerk einen seperaten Stromzähler? Wenn nein würde ich wohl PowerLAN vom EG ins 1. einsetzen und dort per Router/Accesspoint weiter gehen. Selbst damit wärst du noch unter den 100€
 
die "modemfunktion" sollte ebenfalls ersetzt werden, damit du auch das volle dsl-6000 nutzen kannst. 20% mehr sind mit einem guten modem (z.b. mit brodcom-chipsatz), nicht einmal selten, drin.

dann könnte auch eine kombination von
- dsl-modem, z.b. d-link dsl-321b
- zusätzlichem wlan-router
- eventuell repeater in der ersten etage deine lösung sein.

oder
- dsl-modem-wlan-300, z.b. tp-link td-w8960nb
- eventuell repeater in der ersten etage deine lösung sein.

3 etagen abzudecken wird vermutlich nicht mit einem gerät funktionieren.
du solltest erst einmal per notebook und einem wlan-scan-tool, z.b. ssider deine häuslichen gegebenheiten checken.
 
Also ich hatte dasselbe Problem und auch zwei Stockwerke. Bei uns war es speziell so, dass im ersten Stockwerk letztenendes die Wand in die Mitte das Signal zunichte gemacht hatte. Lösung bei uns war ein zweiter Router im zweiten Stockwerk, der über ein LAN-Kabel mit dem ersten verbunden war.
Generell ist das Kabel IMMER dem Funk vorzuziehen, auch bei so einer Lösung ist es besser die Hauptdistanz mit einem Kabel zu überbrücken um so Hindernisse zu überwinden und das Signal "hinter den Berg" zu bringen.
 
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@german_freaky
Zwei Stockwerke und viele WLAN-Endgeräte?
Da kommt man nahezu nicht daran vorbei in jedem Stockwerk einen Access-Point aufzustellen, sonst wird das nur in seltenen Fällen was mit vernünftiger Versorgung mit WLAN.
Ein einfacher WLAN-Repeater erhöht zwar die Reichweite, das geht im Prinzip immer zu Lasten des Datendurchsatz im Funknetz.

100 € wären jedenfalls dafür zu wenig

Wieviele WLAN-Endgeräte werden den gleichzeitig genutzt? WLAN-Netze können leider bei zuvielen aktiven Geräten schnell in die Knie gehen.
 
Also ich bin jetzt mal amateurhaft mit meinem Tablet und Wifi Analyzer durch das Haus gelaufen. Meines Erachtens gibt es keine konkreten Störsender, Wasserleitungen etc.
Es ist einfach viel verlangt, durch 2 Decken und teilweise Wände ein einwandfreies Signal zu erhalten.

Zur Anzahl der WLAN Geräte: ungefähr 5

Die dLan-Geschichte möchte ich nicht nochmal aufrollen, damit hatte ich schon genug Ärger.
Und LAN-Kabel über die Stockwerke verlegen: nein, lieber nicht

Also bleiben eigtl. nur der Repeater und der stärkere Router...
Irgendwie schien mir zuerst ein stärker sendender Router die attraktivere Lösung, beim Kauf eines Repeater könnte ich jedoch den alten Router behalten. Problem: die vom Router geringe Bandbreite könnte vom Repeater zusätzlich geschmälert werden.

Und wie war das mit dem besseren Chipsatz im Modem? Wirklich so erfolgsversprechend? Könnte da nicht auch der davorgeschaltete Splitter bremsen?
Weil eigtl. habe ich die Auskunft vom Provider, dass die Dämpfung einfach nunmal so hoch sei, das liegt am langen Weg vom DSLAM zu uns nach Hause...
Also doch neuer Router?

Was wäre denn ein sendestarker, zuverlässiger Router mit gutem Modem?

Der tp-link td-w8960nb hat ja wohl auch so seine Kritikpunkte...
 
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pardon, aber der 8960nb ist in bezug auf die modemfunktion (outdoor-dslam ausgenommen)
aufgrund des chipsatzes mit das beste was du überhaupt bekommen kannst.
15-20% mehr sync sind bei einem broadcom-modem (bei dem man manuell regelt) ehr die regel statt die ausnahme. sei es nun ein broadcom 6348 wie z.b. in dem erwähnten d-link
oder anderen wie speedtouch, siemens,etc.
ein bcm6358 wie im 8960n ist an manchen leitungen noch etwas besser.

deine dämpfung/verbindungsabschwächung von 26 ist nicht "hoch" für dsl-6000.
mit einer dämpfungsanzeige (nicht zu verwechseln mit dem offiziellen dämfpungswert von ??@300kHz) von 30 bei einem 8960 kekommt man stabile 15000 ausgereizt hin.
andere user haben mit einer dämpfungsanzeige von 44 (38db@300khz) stabile 6600 (bei adsl1, bei adsl2+ sogar 8000 an der selben leitung) und zwar mit €1,- ebay-modems.
deine 4800 hast du durchaus aufgrund der modemfunktion deines aktuellen gerätes,
denn deine hausverkabelung wirst du ja wohl selber schon geprüft haben.

Tignanello kann ich mich nur anschliessen.
du hast sehr viele möglichkeiten.
wobei ich aufgrund der €100,- grenze zuerst an ein €1,- modem (mit broadcom bcm6348) von ebay denken würde, um dann die wlan-funktion anderweitig abzudecken.
läßt man die versandkosten weg, käme man so in den bereich von €85,- für 3-geräte (z.b. 2 tp-link tl-wr1043nd oder edimax ew-7416,oder,oder,oder).

ein wenig einarbeitung in die konfigurationen und zeitaufwand für einstellungen sind natürlich unabdingbar.
 
@ onkeljohn: Naja, die einzige Info, in der der tp-link td-w8960nb so richtig dargstellt wird ist die von dir selbst: http://www.faq4dsl.de/index.php?topic=591.0
So wie du dich da engagierst könnte man fast meinen, dass du für die Firma TP-Link arbeitest.
Wäre ja auch nicht weiter schlimm, wenn ich wenigstens irgendein objektives Testergebnis finden würde, dass diese Empfehlung stützen würde. Kennst du einen online verfügbares Testergebnis?
Schließlich wären 39€ für so ein tolles Gerät nicht viel....

Weißt du zufällig, ob und wenn ja um wie viel stärker das Signal des w8960nb im Vergleich zu meinem jetztigen Cisco WAG200G ist? Evtl. wäre es mit einem einfachen Routertausch getan, schließlich fehlt ja nicht viel, als dass ich an dem besagten Platz, über dem leider eine etwas dickere Decke ist (2m daneben, was effektiv weiter weg wäre vom Router, habe ich besseren Empfang) akzeptablen Empfang hätte.
Dann könnte ich mir zuerst den TP-Link zulegen und dann nach dem Test noch immer über einen Repeater nachdenken...

Schon mal vielen Dank für eure Hilfe und onkeljohn: bitte versteh meine Skepsis nicht falsch, ich sichere mich nur eben gerne ab und vertrau nicht nur auf eine Meinung ;)
 
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@ Tignanello: Da hast du wohl Recht, trotzdem hätten mehrere unabhängige Meinungen bestimmt nicht geschadet.

Ich habe jetzt einfach mal bestellt, ich melde mich dann nochmal wenn der Router da ist, ob es geklappt hat, bzw. wie ich ihn bezüglich des Chipsatzes genau konfigurieren sollte.

Danke euch allen für eure schnelle Hilfe :)
 
Also man sollte sich nicht vom Aufwand einer Kabelinstallation blenden lassen. Mit WLAN wirst du besonders auf der Distanz IMMER Probleme haben. WLAN ist einfach eine Fummelei. Die Installation eines Kabels ist einmalig und du würdest dadurch einmal die komplette Distanz überbrücken.
Gehe einfach hin und erstelle ein getrenntes zweites Netz im zweiten Stockwerk und überprüfe dann die Abdeckung beider Netze. Das zweite Gerät hast du ja da.
 
Router ist angekommen und installiert. Hatt alles recht einfach funktioniert.
Der erste Geschwindigkeitstest ergab ein Downstream-Plus von 320kbit/s (40kbyte/s = + 6,5%) und ein Upstream-Plus von ca. 150kbit/s (19kbyte/s), ohne dass ich etwas manuell eingestellt hätte. Das Downstream-Plus entspricht grob dem Synchronisationsplus laut Router (5888kbit/s statt 5664kbit/s), während die Upstreamsynchronisation nach wie vor bei 736kbit/s liegt.
Das heißt aber auch, dass immer noch ca. 700kbit/s zwischen Synchronisation und realer Geschwindigkeit liegen bleiben.

Die WLAN-Stärke am fraglichen Ort hat sich jedoch nur minimalst verstärkt, auch wenn sich der Datendurchsatz dabei verbessert hat. Ich schätze mal, das liegt daran, dass dank Wireless N 300Mbps transferiert werden, die Antennen (auch wenn es jetzt zwei sind) jeweils nur minimal länger sind als die Alte und zumindest optisch sie sich auch sehr ähneln.

Also 2 Fragen:
- Mit welchen Einstellungen muss ich spielen, um den Downstream weiter zu opimieren?
- Welche Antennen könnten die Funkleistung deutlich erhöhen und was kosten diese?
 
Optimierung der WLAN-Verbindung: Wähle einen Kanal in dem möglich wenig andere WLAN-Netze aktiv sind, bzw. in dem du möglichst schwache Störsignale von anderen WLAN-Netzen hast. Vermeide die Nutzung von Microwellenherden in deiner Wohnung (oder anderen Geräten die ebenfalls den 2,4 GHz Bereich nutzen) wenn du gleichzeitig Daten übertragen möchtest.
Wähle die max. mögliche Sendeleistung. Suche den optimalen Standort für den Router.
Ansonsten kannst du ohne Bauarbeiten in der Wohnung relativ wenig machen.

Das Problem mit den Antennen ist dass sich die Funkleistung nur über Richtwirkung der Antennen erhöhen lässt, und das geht auch nur auf dem Empfangsweg, weil die zulässige Sendeleistung nicht überschritten werden darf.
Das geht auch nur am Router falls sich daran andere Antennen anschliessen lassen.

Ansonsten helfen nur WLAN-Repeater (oder doch LAN-Kabel verlegen).
 
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Ich glaube ich muss mich für die unpräzise Fragestellung entschuldigen:
Die Frage nach dem zu optimierenden Downstream richtete sich nicht primär an das WLAN-Netz, da wäre es mir egal, ob ich an dem "Funkloch" 600 oder 200kbyte/s ankommen, hauptsache die Verbindung ist stabil.
Die Geschwindigkeitstest wurden von einem PC der per LAN-Kabel angebunden ist durchgeführt, sprich hier spielt die Sendeleistung keine Rolle, hier interessiert mich, wie ich allgemein das Maximum aus dem Router bekomme.

Mikrowelle dürfte kein Problem sein, die Kanäle werde ich mal durchtesten.
Beim Standort des Routers habe ich leider wenig Spielraum.

Ist die zulässige Sendeleistung beim 8960nb denn schon erreicht? Die Antennen kann man schließlich problemlos abschrauben...

edit: In der Bedienungsanleitung steht folgendes:
Complies with IEEE 802.11n/g/b, Wireless speed up to 300M
Frequency: 2.4GHz~2.4835GHz, Output Power: 20dBm
Provides WPA/WPA2 and WPA-PSK/WPA2-PSK authentication and
TKIP/AES encryption security
Provides 64/128-bit WEP encryption security and wireless LAN ACL
(Access Control List)
Max wireless transmit power: 19dbm
Antenna power: 3dbi
Welcher dieser Angaben ist relevant?
Man könnte doch z.B. nur eine Antenne austauschen, die dann zielgerichtet das Funkloch nach zwei Etagen versorgen soll, während die andere die Breite abdeckt. Geht das? Wenn ja, welche Antenne ist empfehlenswert?
 
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Also wenn musst du beide Antennen am Router tauschen sonst bringt das nix. Kannst du die Antennen überhaupt tauschen oder sind die fest am Router angebaut? Ich habe dazu keine Infos gefunden.
 
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