ZUVERLÄSSIGER USB3-Stick, Preis und Kapazität sekundär

linuxnutzer

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Ich habe mittlerweile einige "Nicht-Billig"-USB-Sticks ausprobiert, es scheint keinen einzigen zu geben, den ich gut finde. Ich habe mir dann eine NVME genommen und in ein externes Gehäuse gebaut, passt fast unter Linux, der Controller funktioniert so lala. Ich suche also wieder einen USB-Stick.

Ich brauche USB-Sticks, die sich gut unterscheiden lassen, am besten färbig.

KO-Kriterium: Gleichmäßiges Schreiben und nicht extreme Schwankungen. Am ehesten waren noch die A-Data brauchbar, aber auch die schwankten deutlich.

Schnelles Schreiben.

Kapazität ab 8GB, max. 64GB. Ich brauche die Dinger um verschiedene Linux zu installieren. Da brauche ich etwas über 5GB.

USB3 natürlich, möglichst schnell, aber in der Praxis stimmen die Angaben sowieso nie annähernd.

Jetflash will ich ganz sicher nicht, zu viele Ausfälle, die sterben wie die Fliegen.

Bei Amazon scheint es fast nur mehr noname-Müll zu geben, oft nur USB2.
 
Wieso "zich" Sticks wenn es sowas wie Ventoy gibt? Gibts da Probleme in Verbindung mit Linux-ISOs?

Wenn denn nur der Controller so lala ist, wäre das sicherlich der simplere Weg da was passendes zu finden, anstelle den USB-Stick-DJ zu machen, oder?
Wäre auch viel übersichtlicher. :)

Ich habe ein "JMS583"-Chip in einem Alucase für 2230/2242 M.2 SSDs. FUnktioniert super, allerdings hab ich quasi 0 mit Linux zu tun, bis auf 1x Proxmox installieren.
 
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Ivh bin jetzt für Ventoy auch auf alte SATA SSDs (2,5" oder M.2) + Gehäuse gewechselt.
Schreibt um Längen schneller als die meisten USB-Sticks und kostet außer dem Gehäuse eigentlich nichts , da sich mittlerweile diverse alte SSDs zu Stapeln beginnen. Um Haltbarkeit mache ich mir auch keine Sorgen.
Bei M.2 Gehäusen mit dem RTL9220 Chipsatz könnte man auch NVMe verwenden, nur sind von denen noch nicht allzuviele übrig.
 
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linuxnutzer schrieb:
Kapazität ab 8GB, max. 64GB. Ich brauche die Dinger um verschiedene Linux zu installieren. Da brauche ich etwas über 5GB.
Willst du das Linux auf den USB Sticks installieren, oder die USB Sticks nutzen um Linux zu installieren?

Weil zweiteres geht viel besser mit Ventoy oder sowas wie der IODD Mini Pro.
 
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SanDisk Extreme GO USB 3.2 64GB, bei Amazon um die 18 Euro. Aber wie die Vorschreiber schon erwähnten, einfach einen größeren Stick nehmen und mit Ventoy vorbereiten und einfach alle Linux-ISOs auf den Stick packen, fertig.
 
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ich hab das problem mit einigen 2230/2242 cases gelöst.
zwei für 2230, zwei für 2230/2242.
beide sprechen sata sowie nvme, und beide unterstützen diverse usb modi.
beide typen alu und case ist wärmetechnisch per pad gekoppelt.
beide vom ali, beide mit breitunterstützem chip, der keine treiber abseits der bs unterstützung braucht.
geliefert mit entweder mit zwei kabel, usb-c auf usb-A und usb-c auf usb-c, oder eines c auf c mit integriertem c-->A adapter.

klar ist das um welten besser als ein stick. weil der nand besser ist, weil der controller besser ist.
was is drin?
250er, die aus lattitudes/thinkpads stammen und gegen 2280/2tb getauscht wurden.
klar, und ventoy.
 
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Ich habe mit den Corsair Voyager (GT) gute Erfahrungen gemacht.
https://www.corsair.com/de/de/c/data-storage/flash-drives

Sind zwar etwas klobig, aber man kann - wenn nicht gerade im PC eingesteckt - mit der Gummiummantelung zur Not Bleistift von Papier radieren oder als Türstopper nutzen, die sind seeeeeeeeehr robust und flott. :king:
 
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Sandisk Extreme Pro oder Transcend ESD310. Letztere gibt es auch in verschiedenen Farben.
 
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SpiII schrieb:
Wieso "zich" Sticks wenn es sowas wie Ventoy gibt?

Da gab es mal verrückte Probleme, weiß nicht mehr was es war. Die sichere Variante ist der Startmedienersteller unter Linux. Aber ich könnte es wieder probieren.

Das ändert aber nichts daran, welche USB-Sticks ich kaufen soll. Notfalls auch kleine externe SSDs. Da gab es mal welche für 10€ von Intel, habe leider nicht zugeschlagen.

SpiII schrieb:
Wenn denn nur der Controller so lala ist,

Smartctl und co funktionieren nicht, man kann die FW nicht abfragen, etc. Letztlich wird das dann aber doch teuer. Ich habe jetzt eine 2TB NVME im externen Gehäuse und 1 500MB SSD:

SpiII schrieb:
allerdings hab ich quasi 0 mit Linux zu tun

das ist der Punkt. Ich habe eine ganze Menge an 2TB NVME, manche brauchen ein Update, manche nicht und letztlich hat das gleiche Modell unterschiedliche Updates. Alles ein wenig tricky unter Win das Update zu machen.

Fortatus schrieb:
Z.B. sowas? 32GB für 120€

Zu teuer, meine 2TB NVME Lexar NM790 hat mal um die 100€ gekostet und das Gehäuse kostet um die 45€, Beim Gehäuse wird es wieder schwierig um die maximale Geschwindigkeit zu erreichen. Ein Stick um die 20€ ist da eine andere Größenordnung.

Rickmer schrieb:
USB Sticks nutzen um Linux zu installieren?

Genau das. Wobei mich die Jetflash schon verrückt gemacht haben. Ich habe Dinge erlebt, die sind kaum zu glauben. Glück hat man, wenn der USB-Stick während der Installation eingeht. Pech, wenn die Installationn fehlerhaft durchläuft und man nichts merkt. Das kann zu Netzwerkproblemen führen oder die Partiitonen werden falsch zugeordnet, etc. Wenn USB-Sticks rar sind, dann ist es schwer einen anderen Hersteller zur Installation zu verwenden. Deswegen möchte ich USB-Sticks. Es war unglaublich, anderer Hersteller und die Installation war problemlos, ich habe gerade wieder ein Problem, das nicht nachvollziehbar ist.

Painkiller69 schrieb:
SanDisk Extreme GO USB 3.2 64GB, bei Amazon um die 18 Euro

Das ist durchaus im Budget. Vor ein paar Monaten waren die Sandisk so gut wie alle bei Amazon verschwunden, da war irgendwas los. Vielleicht zu viele Fälschungen?

Bei 3.2 wird so gut wie immer die Generation nicht dazu geschrieben, das ist oft nur ein beliebiges USB 3. Gen.2 ist gewünscht.

Ergänzung ()

prian schrieb:
ch habe mit den Corsair Voyager (GT) gute Erfahrungen gemacht.

Da müsste ich recherchieren, mit welchen ich kürzlich Probleme hatte. Ich teste immer mit f3 und wenn man da sieht wie schnell die Übertragungsrate beim Schreiben schwankt, dann gefällt mir das gar nicht. Ich sah da Schwankungen zwischen 5 und 90 M/s.
Ergänzung ()

prian schrieb:
Sind zwar etwas klobig,

Super, genau so was will ich. Die findet man dann auch leichter unter anderem Zeugs.
Ergänzung ()

whats4 schrieb:
ich hab das problem mit einigen 2230/2242 cases gelöst.

Ich habe eine Icy Box IB-1917M-C32a. Alles nicht so leicht unter Linux und immer ein Risiko. Bei dem Gehäuse für 2 NVME darf man sich fragen, ob der Strom über USB-C reicht.
 
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Ich habe ein paar von Kingston DataTraveler Max.
Ich bin soweit zufrieden.

Ich habe so einige ISOs auf einen Stick packen wollen.
32 GB hatten dann irgendwann nicht mehr gereicht.

Wie schon von anderen genannt, nutze ich auch Ventoy.

Für kleinere Sachen habe ich die SanDisk Ultra Fit.
 
linuxnutzer schrieb:
Vor Jahren war das absoluter Müll

Hat sich halt geaendert.
Der ESD310 ist wirklich ein feines Teil. Hab ich auch, in der 512er Variante.
 
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linuxnutzer schrieb:
Vor Jahren war das absoluter Müll, mega langsam und mega heiß, ging alles retour.

Der funktioniert einwandfrei und ist schnell. Ja, wird sehr heiß und nach kurzer Zeit auch langsamer, aber das Metallgehäuse scheint das recht gut abzuleiten.

Ist auch tatsächlich eine SSD:


Code:
❯ sudo smartctl -a /dev/sda1
smartctl 7.4 2023-08-01 r5530 [x86_64-linux-6.8.0-83-generic] (local build)
Copyright (C) 2002-23, Bruce Allen, Christian Franke, www.smartmontools.org

=== START OF INFORMATION SECTION ===
Vendor:               SSK Port
Product:              able SSD 256
Revision:             X031
Compliance:           SPC-4
User Capacity:        256.060.514.304 bytes [256 GB]
Logical block size:   512 bytes
LU is fully provisioned
Rotation Rate:        Solid State Device
Logical Unit id:      0x5001ff20564c4900
Serial number:        ABCDEFA75273
Device type:          disk
Local Time is:        Wed Sep 24 21:49:44 2025 CEST
SMART support is:     Available - device has SMART capability.
SMART support is:     Disabled
Temperature Warning:  Disabled or Not Supported

=== START OF READ SMART DATA SECTION ===
SMART Health Status: OK
Current Drive Temperature:     0 C
Drive Trip Temperature:        0 C

Error Counter logging not supported

Device does not support Self Test logging

❯ sudo mount /dev/sda1 /mnt/

~
❯ sudo fstrim -v /mnt
/mnt: 160,2 GiB (171982192640 bytes) trimmed
 
Seit Jahren nehme ich immer wieder die SanDisk Extreme Pro. Super schnell auch bei kleinen Dateien.
 
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DHC schrieb:
Wie schon von anderen genannt, nutze ich auch Ventoy

Also bitte helft mir, was mache ich falsch?

ein Adata mit 64G.

Code:
ventoy-1.1.07/Ventoy2Disk.sh -i -r 20000 -g /dev/sdc

Ich konnte booten, aber ich sehe nicht die 20GB zum speichern.

Code:
/dev/sdc2              vfat       34M     29M  4,8M   86% /media/ab/VTOYEFI
/dev/sdc1              exfat      42G    5,2G   36G   13% /media/ab/Ventoy

Die -g könnte ich mir sparen.

Stimmt da bei den Optionen die Reihenfolge nicht?

Code:
sudo bash Ventoy2Disk.sh { -i | -I | -u } /dev/sdX

Code:
Ventoy2Disk.sh CMD [ OPTION ] /dev/sdX
...
   -r SIZE_MB  preserve some space at the bottom of the disk (only for install)

Aber eigentlich hätte ich die Reihenfolge eingehalten.

Code:
Festplatte /dev/sdc: 57,81 GiB, 62075699200 Bytes, 121241600 Sektoren
Festplattenmodell: USB Flash Drive
Einheiten: Sektoren von 1 * 512 = 512 Bytes
Sektorgröße (logisch/physikalisch): 512 Bytes / 512 Bytes
E/A-Größe (minimal/optimal): 512 Bytes / 512 Bytes
Festplattenbezeichnungstyp: gpt
Festplattenbezeichner: FB784286-F757-4F3D-BA34-127A33F48892

Gerät        Anfang     Ende Sektoren Größe Typ
/dev/sdc1      2048 80216023 80213976 38,2G Microsoft Basisdaten
/dev/sdc2  80216024 80281559    65536   32M Microsoft Basisdaten

Also irgendwie sieht das danach aus, dass ich die 20G Partition, danach separat anlegen muss.

Ventoy-Partitionierung.png


Genau, ich muss nachträglich die Partition hinzufügen, der Befehl lässt nur den Platz frei.
 
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linuxnutzer schrieb:
Also bitte helft mir, was mache ich falsch?
Ich kenne mich mit Linux nicht wirklich gut aus.
Da kann ich leider nicht weiter helfen.

In nutze Windows.
Nicht weil es mir besonders gut gefällt, sondern weil die Software, die ich nutze nur auf Windows läuft.

Da ist es so, dass man Ventoy herunter lädt und startet.
Dann erscheint ein Fenster.
Da kann man verschiedene Sachen einstellen und das Ziel wählen.
Dann wird der Stick präpariert / erstellt.

Dann kann man einfach die ISOs auf den Stick ziehen.
Das war es dann schon.
 
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