Zwei Fragen zu Dell allgemein

Jamobrasidsch

Lt. Junior Grade
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Hi!

Ein freund von mir wird sich jetzt das Inspire 1520 bestellen, ich selbst bin auch sehr angetn von dem Teil, werd aber noch ein bisschen warten und ma schaun. Naja

wie gesagt, zwei Fragen hab ich:

1. Wie ist das mit der garantie. Man hat ja standardmäßig dieses 1 Jahr abhol- und Reparatur service. Aber die müssen mir doch 2 Jahre garantie geben laut gesetz, oder etwa nicht?!

2. Ich weiß, dass man wenn man im ADAC ist und bei dell was bestellt, 50€ vom ADAC wieder bekommt. Allerdings find ich nirgens was wo man das angeben kann, weiß das jemand?

danke,
jamo
 
also ich bin in der schweiz und dort ist es so, dass man standardmässig 1 jahr garantie hat, wenn nichts anderes vermerkt ist auf der produktbeschreibung. könnte mir gut vorstellen, dass es in deutschland auch so ist. das zur ersten frage, bei der zweiten muss ich passen.
 
aber als händler ist man in deutschland verpflichtet 2 Jahre auf Elektronikteile zu geben... oder bin ich jetz total blöde?!
Ich hatte mir halt gedacht, dass man dann nach dem 1 jahr vll nur einschicken kann oder so und es nicht abgeholt wird?!
 
Ja 2 Jahre gesetzliche Gewährleistung hast du.

Der "Abhol- und Bringservice" von Dell gilt eben nur ein Jahr. Danach musst du es selbst einschicken.
 
okay, das wollt eich hören. Hatte mich auch schon gewundert. besten Dank!

falls jemand bescheid weiß wegen dem ADAC, einfach schrieben, wäre super. sonst halt beim anruf sagen
 
Beachte bitte, dass Garantie und Gewährleistung zwei völlig verschiedene Dinge sind. Der Garantieanspruch ist erheblich wertvoller als der Gewährleistungsanspruch.

Nach einem halben Jahr wird bei der Gewährleistung vermutet, dass der Fehler erst nach dem Kauf aufgetreten ist und der Kunde ist verpflichtet, nachzuweisen, dass dieser schon bei Kaufzeitpunkt bestand. Was er in der Regel nur kann, wenn er ein Gutachten in Auftrag gibt. Sträubt der Händler sich und zeigt sich uneinsichtig, kannst Du dir den Gewährleistungsanspruch auf gut deutsch in den Allerwertesten schieben. Der bringt dir nichts mehr.

Dell verlangt nicht umsonst für die Garantieerweiterung einen Haufen Geld. Zumindest zwei Jahre Garantie würde ich abschließen, bei meinen beiden HPs habe ich aufgrund hoher Reparaturpreise sogar drei Jahre gewählt.
 
critique schrieb:
Beachte bitte, dass Garantie und Gewährleistung zwei völlig verschiedene Dinge sind. Der Garantieanspruch ist erheblich wertvoller als der Gewährleistungsanspruch.

Nach einem halben Jahr wird bei der Gewährleistung vermutet, dass der Fehler erst nach dem Kauf aufgetreten ist und der Kunde ist verpflichtet, nachzuweisen, dass dieser schon bei Kaufzeitpunkt bestand. Was er in der Regel nur kann, wenn er ein Gutachten in Auftrag gibt. Sträubt der Händler sich und zeigt sich uneinsichtig, kannst Du dir den Gewährleistungsanspruch auf gut deutsch in den Allerwertesten schieben. Der bringt dir nichts mehr.

Also grunsätzlich stimme ich Dir zu, jedoch es ist aus meiner Erfahrung und der von vielen Bekannten bei Dell so, das auch nur mit 1 Jahr Garantie Dell im zweiten nicht so wie oben beschrieben verfährt.
Vielmehr ist eher so, das auch im zweiten Jahr z.b. bei Ausfall der Tastatur oder des DVD-LW dir ein Ersatzgerät zugeschickt wird (wenn du es selber tauschen kannst/ es dir zutraust, ist bei Dell Online ja alles sehr gut beschrieben mit dem austausch)
Wo gibts so etwas sonst?

Dein defektes Gerät wird am folgenden Tag von UPS wieder abgeholt. Und ohne Kosten für dich. Was nicht so optimal ist, du kannst keinen Termin mit UPS ausmachen. Der kommt meinetwegen "morgen", dann halt irgendwann morgen an dem vereinbarten Ort. Daher am besten wenns geht den Arbeitsplatz nehmen. (oder halt zu hause sein)
 
Zuletzt bearbeitet:
Was critique beschrieben hat sind Extremfälle, die bei jedem Hersteller passieren können...

Und bitte die Forenrichtlinien beachten und sinnlose Komplettzitate vermeiden...
 
Extremfälle nenne ich das nicht. Ich kenne zwei Fälle bei HP, bei denen nach 14/17 Monaten eine kostenlose Reparatur abgelehnt wurde. Beide Geräte hatten ein defektes Mainboard.

Dell mag kulanter sein, doch erachte ich eine Tastatur oder ein defektes Laufwerk nicht als Gradmesser dafür. Der allseits beliebte Tausch des Mainboards ist die häufigste Reparatur und hier zeigt sich, ob Gewährleistung wirklich gleichwertig zur Garantie ist.

Mir wäre es zu unsicher, für etwas über hundert Euro das Risiko einzugehen, auf diese Kulanz zu vertrauen. Mein Verstand sagt mir, dass Dell nicht umsonst die Garantiebegrenzung auf ein Jahr mit einem Bonus für den Kunden versieht. Wenn Gewährleistung und Garantie bei Dell denselben Stellenwert hätten, warum bietet Dell dann diesen Abzug an?
 
critique schrieb:
Extremfälle nenne ich das nicht. Ich kenne zwei Fälle bei HP, bei denen nach 14/17 Monaten eine kostenlose Reparatur abgelehnt wurde. Beide Geräte hatten ein defektes Mainboard.

Ohne das Thema ausweiten zu wollen, ich gehe davon aus, dass dieses Geräte nur die 1Jahr Standard-Garantie von HP hatten. Die kostenlose Reparatur nach 14 bzw. 17 Monaten ist dir also vom Händler verweigert wurden. ( mag sein das der die Gerät an HP geschickt hat und die meinten, kostet X € und diese kosten wollten dann der Händler nicht übernehmen)

Bei Dell ist an dieser Stelle (noch!) der Vorteil, dass Dell dein Hersteller und Verkäufer ist. Also Garantie bei Dell und Gewährleistung bei Dell. Ich vermute aus kulanz oder für eine bessere Kundenzufriedenheit wird auch im Gewährleistungszeitraum kundenfreundlich reguliert.
Um ein anderes Beispiel zu nennen, Notebook-Display Rahmen hatte außen einen minmalen Riss ( eher nur oberflächlich durch den lack zu sehen) . Dieser wurde auch nach ablauf der 1 Jahr Garantie ( dürfte so 14 Monate alt gewesen sein) getauscht.
Grundsätzlich empfehle ich aber auch, wenn es preislich im Verhältnis zum Kaufpreis ist, die Herstellergarantie auf 3 Jahr zu erweitern.
 
@hans-juergen

Das hast Du natürlich recht, das habe ich nicht bedacht. Bei den beiden HPs hat der Händler die Gewährleistungsreparatur abgelehnt.

Trotzdem verliesse ich mich nicht auf die Gleichung Hersteller=Händler und somit keine Probleme. Es muss einen Unterschied machen, sonst würde Dell nicht einen Preisvorteil für den Verzicht auf die Garantie hervorheben.

Mit Dell habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht. Das Notebook meiner Schwester bedurfte einer neuen Tastatur. Diese war am nächsten Tag da, allerdings innerhalb der Garantie.

Bei 500-700€ Geräten könnte ich den Verzicht noch mit Blick auf den Preis rechtfertigen. Bei Geräten, die teils über 1000€ kosten, ist mir die möglicherweise nicht mehr so kulante Regelung im Reparaturfall ein zu großes Risiko, als 150€ sparen zu wollen.
 
Ich hab mein Acer-Laptop nach nicht ganz 2 Jahren eingeschickt, da war am DVD-Laufwerk die Blende weg (muss wohl ein Idiot versucht haben, zu demonstrieren, wie leicht man das Laufwerk tauschen kann - obwohl es gar nciht geht ... der Idiot wird wohl auch der Besitzer gewesen sein ;-) ), und später ging noch die PCMCIA-Blende samt Feder (also die Blende, die automatisch auf-/zuklappt wenn man eine Karte reinsteckt/rausholt) weg...
Angrufen, direkt nen UPS-Einsendeschein via Mail bekommen, bei UPS angerufen, Paket wurde abgeholt, am nächsten Tag war war es bei Acer angekommen, und einen Tag drauf bereits wieder verschickt... da konnte ich auch nicht meckern...

Aber auch bei Acer gibt's Fälle, die sich eher nach Horrorgeschichten anhören...

Man kann bei jedem Hersteller/Händler mal Glück und mal Pech haben, und so traurig es sich anhört, selbst wenn bei einen Anbieter 99% aller Supporfälle reibungslos laufen, wenn ich das eine Prozent bin, bei dem es halt nicht klappt, bringt mir das auch nichts :-)

Man sieht auch bei Asus, wie da die Supportqualität von Jahr zu Jahr schwankt bei Notebooks...

Wobei Dell hier trotz allem noch einen sehr guten Ruf hat.
 
Ich würde bei allen Geräten 3 Jahre Next Business Day mitkaufen, bei Notebooks auch noch Complete Care Accidental Damage. Dann lebt man 3 Jahre komplett sorgenfrei, auch wenn man aus Versehen mit dem Auto über das Notebook drüberfährt.

Je nachdem, was an dem Notebook kaputt ist, kann schon nach einem Jahr die Reparatur unrentabel werden. Das Problem ist nämlich, daß der Service der Hersteller keine Garantie gibt, daß das als defekt qualifizierte Teil auch wirklich defekt ist. Wir z.B. das Mobo als defekkt angesehen, kaufst Du ein Mobo (evtl. mit Techniker) und nachher liegts gar nicht am Mobo, sondern an der CPU. Und dann darfst Du auch noch eine neue CPU kaufen. Wenn Du den entsprechenden Service hast, kann Dir das egal sein,da Du es nicht zahlen mußt.

Mir wurde nach fast 1,5 Jahren mein XPS600 gegen einen nagelneuen voll ausgestatteten XPS700 getauscht, weil mein Sohn eine Waschschüssel über das Gerät gekippt hatte.
 
hallo,

bei dell kann man ja einen einen erweiterte garantie und unfallschutz mit kaufen, z.b.: 3 Jahre...

ein arbeitskolleg hat sich ein dell notebook gekauft mit der 3 jahre premium garantie, nach
zwei jahren ist ihm ein glas wasser umgefallen und über die tastatur gelaufen...
notebook eingeschick zu dell und er hat ein neues bekommen...

das rentiert sich immer so eine garantie verlängerung...

mfg
 
Garantieleistungen werden bei Computern sehr unterschätzt. Ein modernes Notebook mit Doppelkernprozessor kann man gut und gerne 3 Jahre nutzen. In dieser Zeit ist man jedoch nur einen Bruchteil der Zeit gut über die gesetzliche Gewährleistung abgesichert.

Man geht schlichtweg sorgloser mit seinem Gerät um und betrachtet es als das, was es ist: als Gebrauchsgegenstand. Den ich einpacken, rumtragen und einschalten kann wie ich will und bei dem ich über den Nutzungszeitraum keine Angst vor teuren Reparaturen haben muss.

Es kostet Geld, das ist klar. Mir aber wäre das letzte Quentchen Ausstattung es nicht wert, auf dieses Gefühl zu verzichten. Auch für den Wiederverkauf eignet sich solch eine Garantie, denn wenn man sein Gerät nach 2 1/2 Jahren verkauft, greifen Käufer viel eher zu einem Gerät mit Restgarantie als einem ohne.
 
Hi,
ich habe auch schon seit Januar 2003 einen Rechner von DELL und bei mir ist bis zum heutigen Tag kein problematischer Fehler aufgetreten. Das System was ich mir damals geholt hatte heisst 4550. Daher glaube ich nicht, dass es sich lohnt, für viel Geld einen 2Jahres-Abhol-Service zu kaufen...

LG
Fr33p
 
Dann hast Du einfach Glück gehabt. Gerade bei einem Laptop würde ich keinesfalls davon ausgehen. Bei dem Firmenlaptop meiner Frau ist eine kleine Plastikklappe ihres Toshiba-Notebooks abgebrochen. Dieses hatt eigentlich keinerlei Funktion, hat allerdings 40€ gekostet. Der neue Laptop, den einer meiner Kollegen bekam, weil er ein Glas Saft über die Tastatut geschüttet hatte, hat NICHTS gekostet.

Meine Frau hatte ihren Laptop 1,5 Jahre, mein Kollege 4 Wochen. Wenn man einen Laptop als solchen benutzt und nicht nur auf dem Schreibtisch stehen läßt, ist dringend zu entsprechendem Service zu raten.

Und das sind nur zwei Beispiele. Wenn Du mit einer größeren Anzahl von Servern und Laptops zu tun hast, merkst Du erstmal, wie oft die Geräte ausfallen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ok, so wie du es darstellst sehe ich ein, dass es schon sinnvoll sein kann, wenn das gerät einer hohen Belastung ausgesetzt oder wichtiger bestandteil einer firma ist. Aber für den stationären home-pc sehe ich es als eher uninterresant an, da man die meisten defekte, insofern welche auftreten, selbst bzw. von freunden repariert werden könne. Bei Laptops ist das natürlich schon schwieriger.

LG
Fr33p
 
Auch wenn etwas an Deinem stationären PC kaputt geht, mußt Du - nach der Gewährleistung/Garantie - ein neues Teil kaufen. Oder reparieren Deine Freunde auch Festplatten? ;)
 
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