Zwei SSD + Zwei HDD?

Auslagerungsdatei zu deaktivieren macht auch keinen Sinn, weil Windows eh einen Teil auslagert. Und die Auslagerungsdatei gehört auf das schnellste LW im PC, da ist in deinem Fall die NVMe-SSD. Oder willst du dich im Falle des Falles der Auslagerung auch noch zusätzlich damit abbremsen, dass du die Daten auf der lahmen HDD lagerst?

Auch solltest du die Einstellung oder Angst ablegen, eine SSD könne das bisschen was was sie von einer Auslagerungsdatei beansprucht wird in die ewigen Jagdgründe befördern.

Leselektüre dazu
https://blogs.technet.microsoft.com...indows-and-no-its-not-1-5x-the-amount-of-ram/
https://blogs.technet.microsoft.com...ushing-the-limits-of-windows-physical-memory/
http://azius.com/pagefile-yes1/

SSD halten i.d.R. ein vielfaches dessen aus für was die Hersteller sie spezifizieren. Siehe dazu z.B.
https://techreport.com/review/27909/the-ssd-endurance-experiment-theyre-all-dead Da haben SSDs bis zu 2,5PB (PetaByte) in einem Langzeitschreibtest gehalten
https://www.heise.de/newsticker/mel...-beendet-Exitus-bei-9-1-Petabyte-3755009.html Da sind es sogar 9PB gewesen

Für deine kleine SSD gibt es vielfache Anwendungs-/ Verwendungsmöglichkeiten. Ich verwende z.B. meine kleinen SSDs aus meiner Anfangszeit als externe-LW bzw. 'USB-Stick'.
 
Die Auslagerungsdatei dort zu platzieren halte ich nicht für sinnvoll. Kann man machen, aber die 64er ist langsamer als die NVME, da verliert man eher, als man gewinnt. Und Platzmangel sollte es auf einer 512 GB SSD nicht haben.

Würde sie auch als "USB-Stick" verwenden, so ein Gehäuse kostet 12 €.
 
Der Z77er Chipsatz sollte mit entsprechender RSTe-Software dazu in der Lage sein, ein SSD-Cache Deiner HDD(s) einzurichten.
Bringt natürlich nur was, wenn Du die HDDs auch aktiv nutzt.

Alternative:
Mit LinkShellExtension und etwas Handarbeit sog. Junctions erstellen und häufig genutzte Dateien (von z.b. Spielen) auf die SSD transparent auslagern.
 
mackenzie83 schrieb:
eine 64gb ssd kann man auch getrost wegwerfen, wenn man nicht gerade vor hat einen kleinen rechner für server anwendungen zu bauen, sowas braucht i.d.r. kein mensch mehr, besonders nicht gebraucht für ein paar €, wenn man das doppelte oder 4 fache für ein wenig mehr bekommt.

Also in meinem Notebook für die Uni mit Linux benötige ich ca. 10-20GB Speicher. Da hätte ich mit der 64 GB SSD viel Spaß.
 
Glaube für den Lappi meiner Eltern würden 64 auch reichen. Aber ja ... wird als Systemplatte doch recht schnell knapp. Gerade, weil ein großes Update von Windows 10 eine Neuinstallation vornimmt. Dann ist das "alte" Windows in einem Backup Ordner und die Größe des Systems damit verdoppelt.
 
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