Zweifache Hardware-Nutzung

Moe79

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Hallo,

eine Frage an die Hardware-Leute unter Euch. Wie schaffe ich es, die Hardware eines Rechners zweifach zu nutzen. Angenommen ich habe einen Rechner, bei dem ganz normal ein Betriebssystem inklusive Programmen aufgespielt sein.

Jetzt suche ich nach einer Lösung, bei der man eine Festplatte oder ähnliches EXTERN anschließt, auf welcher ein eigenes Betriebssystem und andere Programme existiert, und ich darüber boote und dann dieses System nutze, mit der gleichen Hardware.

Ich habe jetzt schon viel gesucht und da kommen viele Kommentare das es kompliziert bis unmöglich wäre. Doch von der Logik her müsste das doch gehen. Zurzeit habe ich ja auch 2 Platten in meinem Rechner, auf denen jeweils ein OS installiert ist (7 HP, auf der anderen 7 Prof.). Das Bios greift auf die eine Platte zu, auf welcher der Bootmanager installiert ist. So arbeite ich auch mit 2 Platten und 2 Betriebssystemen. So müsste es doch auch eine externe Lösung geben, oder?

Kann ich also z. B. Eine externe Festplatte über eSATA anschließen, dort ein OS installieren und dann im Bios umstellen, dass in der Reihenfolge erst extern, und dann intern abgecheckt wird? Sprich wenn die Platte dran ist wird über sie geladen, wenn nicht dann über die interne? Mir würde auch eine Variante mit manuellem Umstellen im Bios genügen.

Gäbe es da einen Geschwindigkeitsverlust? Intern ist ja auch ein Kabel von der Platte zur Hauptplatine, sollte dann eigentlich nicht, oder? Ginge das auch von einem USB-Stick? Flash-Speicher? Was gäbe es für Alternativen (Hardware-Lösungen)?

Viele Grüße

Moe

P.S. Bitte verschieben, falls es ein sinnvolleres Forum gibt
 
Kann ich also z. B. Eine externe Festplatte über eSATA anschließen, dort ein OS installieren und dann im Bios umstellen, dass in der Reihenfolge erst extern, und dann intern abgecheckt wird? Sprich wenn die Platte dran ist wird über sie geladen, wenn nicht dann über die interne? Mir würde auch eine Variante mit manuellem Umstellen im Bios genügen.
Jop.
Gäbe es da einen Geschwindigkeitsverlust?
Nö.
Ginge das auch von einem USB-Stick?
Jop, solange dein BIOS booten von USB unterstütz. Und als OS musst Linux nehmen.
 
Wieso sollte das schwer sein? Das funktioniert genau so wie du dir das vorstellst über das BIOS!
Bei eSata ist es davon abhängig, ob das Board von eSata booten kann.
Wenns nur ein nach außen geführter Sata Port ist, dann sollte es immer funktionieren.
USB funktioniert ebenso, egal ob Festplatte oder Stick.

Geschwindigkeitsverluste gibt es unter Umständen schon, je nach dem eingesetzten Medium.
 
Kein Problem. Bei der Installation nur jeweils die andere Platte abstecken. Dann kannst Du über das BIOS Menü Booten. Es gibt auch andere Bootmanager, wie PLOP.
 
Welchen Vorteil erhoffst du dir von dieser "externen" Lösung?


@jumijumi: "Und als OS musst Linux nehmen" - mit dem Wort "müssen wäre ich immer vorsichtig...
 
Welchen Zweck willst du denn damit verfolgen?
Evtl gibt es da auch viel einfachere Lösungen...
 
Für was hast du überhaupt win 7 Home und prof und nicht einfach nur Prof?
 
Nun, bei Tagschichten soll der Rechner rein beruflich genutzt werden. Und bei Nachtschichten will ich den Rechner voll nutzen, es soll nur nicht was auf die Platte gespielt werden (z. B. Musik, Spiele).

Wenn ich jetzt eine Lösung finde, nur die Hardware des Rechners zu nutzen (daher die Frage), wäre sowohl meine Leitung als auch ich zufrieden. Mit einer externen Lösung würde die „Hauptfestplatte“ (also die integrierte) gar nichts davon mitbekommen, dass der Rechner (besser die Hardware) auch anderweitig genutzt wird, sprich nicht verändert.

Mir ist klar dass ich mir auch einfach ein leistungsfähiges Notebook zulegen könnte etc. Diese Frage habe ich aber nicht. Es ging um die Verständnisfrage so wie ich sie gestellt habe.

@Dunkler Rabe – was meinst Du mit „je nach eingesetztem Medium“? Genau das meine ich. Welches Medium hat Vor- bzw. Nachteile bezüglich Leistungsverlust?

@Ein_Freund – ich habe halt 2 original Windows. Eine Platte dient als Arbeitsplatte, die andere als „private Platte“. Beim Systemstart muss ich mich entscheiden was gerade anliegt. Die andere Platte ist jeweils „geunmounted“ (weiß nicht ob man das unter Win wirklich so sagen kann).
 
Vorteile gibts garnicht, denn die Referenz ist ja eine interne Platte. Die Frage ist nur wie groß die Nachteile sind.
Eine eSata Festplatte dürfte so gut wie keine Nachteile mit sich bringen. Zumindest solange sie nicht an einem krückigen eSata Controller hängt.
Bei USB Festplatten sieht es da schon etwas anders aus, da werden die Verluste etwas größer sein. Im Endeffekt hängt es auch hier vom verbauten USB Chip und vom USB-SATA Controller ab.
USB Sticks sehe ich am kritischsten, weil deren Controller einfach nicht für den Workload eines Betriebssystems gedacht sind.
 
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