Legacy of the Dark Knight: Der Lego-Batman schlägt laut ersten Previews das Original

Max Doll
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Legacy of the Dark Knight: Der Lego-Batman schlägt laut ersten Previews das Original
Bild: Warner Bros. Games

Was an Lego Batman bislang vor allem für Schlagzeilen gesorgt hat, waren die Systemanforderungen, die erst von viel RAM und nun von viel Upscaling und Frame Generation gesprochen haben. Wie es um den Spaß beim Spielen steht, haben eine Reihe Redaktionen nun in Erfahrung gebracht: Spieler sollen sich freuen können.

Erste Eindrücke von einem Anspiel-Event

Auf einem Anspiel-Event durften ausgewählte Redaktionen das neue Lego Batman, das am 22. Mai erscheinen wird, rund zwei Stunden lang in drei Missionen und einem Ausschnitt der offenen Spielwelt erproben. Einflüsse von Rocksteadys Arkham-Serie sind kaum zu übersehen gewesen, aber, wie IGN prägnant formuliert, in einer „Diätversion“ umgesetzt.

Kämpfe laufen zwar komplexer als bei anderen Lego-Spielen ab, bleiben aber relativ einfach. Das Schleichen „ist so rudimentär, dass es nicht einmal einen Knopf zum Hinhocken gibt“, schreibt GamesRadar, Rätsel und Plattforming nicht übermäßig fordernd. Obwohl das beim Anspielen dank viel Abwechslung und gutem Pacing unterhalten konnte, ist das nicht der eigentliche Grund, warum Lego-Arkham ein gutes Spiel zu werden verspricht.

Lego ist besser als Arkham

Der Grund ist vielmehr das „Lego“ im Lego-Arkham, nicht das Arkham, das dem Tenor nach mehr die nötige Grundlage legt. Der freundliche Slapstick-Humor der Serie mit allerlei Blödeleien und das Zusammenfügen von bekannten Szenen aus der ganzen Batman-Welt in Lego-Variante als typische Lego-Elemente machen den Kern des Spaßes aus. Für IGN bedient das Spiel damit das Kind im Erwachsenen, ähnlich äußert sich Eurogamer.

Als potentielles Highlight wird zudem Gotham City ausgemacht. Sie fühle sich lebendiger als die meisten anderen Videospiel-Varianten an, schreib der Game Informer. Er ist nicht der einzige, dem das Umherstreifen fast noch mehr Spaß macht als die gezeigten Missionen.

Gut bis ultimativ

Der Ausblick auf das fertige Spiel ist allerdings ein von-bis. Für Eurogamer könnte sich Legacy of the Dark Knight zum „ultimativen Lego-Batman-Erlebnis“ mausern. GamesRadar schreibt zurückhaltender, dass der Titel am besten wirke, wenn er Rocksteadys Vorbild nicht imitiere. Man sei nicht sicher, ob er als Arkham-Spiel besonders gut sei. Als Lego-Spiel hingegen könne man diese Aussage sicher treffen. Für die Mehrheit der Käufer dürfte das bereits ausreichend sein.

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