News Wie bei Lunar Lake: Der RAM on Package kommt mit Razor Lake zurück

Volker

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Ich persönlich hoffe auf zwei möglichkeiten.
Einmal Ram on Package wie bei Lunar Lake (egal ob Notebook oder Desktop)
Und auf der anderen Seite SOCAMM für Leute die viel schnellen Speicher brauchen (für Desktop, Workstation und Datacenter)

Damit wäre DIMM abgeschafft, und zwar mit besseren Nachfolgern in jedem Bereich.
Der eine ist Effizient, der andere braucht weniger Platz bei besserer Leistung.
 
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CDLABSRadonP... schrieb:
Die Streichung war ja auch von vorneherein Blödsinn. Entweder OnPackage oder wechselbar, dazwischen (für soldered ohne OnPackage) gibt es dauerhaft keine Nische.
Auf dem Board verlötet ist bei LPDDR SDRAM im Notebook Standard. Bis sich das Ändert dauert es noch.

Generell gehört der Hauptspeicher ins Package.
 
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CDLABSRadonP... schrieb:
Die Streichung war ja auch von vorneherein Blödsinn. Entweder OnPackage oder wechselbar, dazwischen (für soldered ohne OnPackage) gibt es dauerhaft keine Nische.
Die Masse an Laptops mit verlötetem Speicher widerspricht dir da allerdings.
 
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Bei der heutigen Speicherdichte, die hohe Kapazität auf kleinstem Raum beinhaltet, sicher eine gute Idee.
Einen schnelleren Arbeitsspeicher sollte es derzeit wohl kaum geben.
 
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Spannend wär das Ganze aber erst so richtig mit Xe4 oder Nvidias GPU + Intels aktuell in Forschung befindlicher HBM Nachfolger
 
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"Bis all diese Vorhaben letztlich umgesetzt sind, wird noch viel Zeit vergehen"

Wenn ich sowas lese. Wenn Intel mit dem Tempo weitermacht ist der Laden erledigt... :-/

Apple macht RAM on Package seit 2020 mit bekanntlich grossem Erfolg, beim M3 mit bis zu 512 GB RAM (aufgrund der Speicherknappheit aktuell jedoch nicht mehr): https://en.wikipedia.org/wiki/Apple_M3
 
"Aktuell schwebt darüber jedoch das Damoklesschwert der Speicherpreise, solche Lösungen mit großem Speicherausbau würden nur in Produkten jenseits der 3.000-Euro-Marke existieren."

Das wäre ja schon mal ein Fortschritt. Aktuell wird das nicht selten für ne 32GB Panther Lake Lösung aufgerufen, was absurd ist. Strix Halo würde ich heute aber auch nicht mehr kaufen. Das ist alte Technik, die Brechstange sozusagen. Also im aktuellen Marktumfeld wäre diese große Intel Lösung im 3000er Bereich ein geradezu gut eingepreist. Glaub ich aber nicht dran. Da müsste Panther Lake sich erstmal normalisieren, sprich nen Tausender billiger werden.
 
Naturtrüb schrieb:
Apple macht RAM on Package seit 2020 mit bekanntlich grossem Erfolg, beim M3 mit bis zu 512 GB RAM (aufgrund der Speicherknappheit aktuell jedoch nicht mehr): https://en.wikipedia.org/wiki/Apple_M3
Intel hat es mit Lunar Lake ja auch schon gemacht. Und du deutest hier selber schon ein Problem an: Bei RAM on Package muss bei der Produktion des Chips entschieden werden, wie viel RAM er denn bekommt. Bei anderen Lösungen kann das viel später in der Produktionskette passieren (oder bei wechselbaren Modulen sogar einfach jederzeit).

Dieser Mangel an Flexibilität ist für die Produktionsplanung ein absoluter Nachteil und erhöht das wirtschaftliche Risiko. Das muss man sich erstmal leisten können und wollen. Apple kann, aber für Intel sah das nicht so selbstverständlich aus.
 
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Lunar Lake war bzw. ist ein tolles Produktpaket, nur eben mit der Limitierung, dass bei 4P+4E schon Schluss war, ebenso auch bei 32GB Ram, aber das passt ja auch zur CPU Rechenleistung. Ich erhoffe mir daher für den Nachfolger 6P+6E oder sogar H Modelle mit 8P+8E.
Aber vielleicht hat Intel auch vor einen AMD Strix Halo Gegenspieler zu bringen, das Hervorheben der großen Grafikeinheit lässt es irgendwie vermuten.

Naturtrüb schrieb:
Wenn ich sowas lese... :-/
Hättest du es komplett gelesen, dann hättest du auch mitbekommen, dass Intel in 2024 schon sowas rausgebracht hat. Es ist keine "Zukunftsmusik" beim blauen Riesen.

SuperHeinz schrieb:
Bei der heutigen Speicherdichte, die hohe Kapazität auf kleinstem Raum beinhaltet, sicher eine gute Idee.
Einen schnelleren Arbeitsspeicher sollte es derzeit wohl kaum geben.
Es hat 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen, sehr effizient und LPDDRX-8500 Geschwindigkeit.
 
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Naturtrüb schrieb:
"Bis all diese Vorhaben letztlich umgesetzt sind, wird noch viel Zeit vergehen"

Wenn ich sowas lese. Wenn Intel mit dem Tempo weitermacht ist der Laden erledigt... :-/

Apple macht RAM on Package seit 2020 mit bekanntlich grossem Erfolg, beim M3 mit bis zu 512 GB RAM (aufgrund der Speicherknappheit aktuell jedoch nicht mehr): https://en.wikipedia.org/wiki/Apple_M3
intel hat das auch schon gemacht, aber die Speicherhersteller und OEMs waren damit nicht glücklich.

Wenn das ganze mit dem "eigenen" RAM gemacht wird, verstehe ichs erst recht
 
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Man darf nie vergessen, dass man sich beim Kauf auf ein festes System festlegen muss.
Gerade bei Apple sieht man, dass viele Käufer da einfach den Griff ins Klo machen und anstatt einen Vorteil der schnellen Speicheranbindung dann ein lahmarschiges System wegen Speichermangel kaufen.
Als Käufer darf man da nicht geizig sein, Klotzen statt Kleckern.
Wie viele haben sich die seltendämlichen 8GB Geräte von Apple gekauft, und alle sind damit voll auf den Hintern gefallen.
Ein Test hat bewiesen, dass schon die Boot Zeit deutlich länger ist als mit der 16GB Variante, bei Anwendungen und selbst dem Browser wurde es dann unerträglich, was man da an Leistung verliert, das war stellenweise das 3-4fache an Wartezeit.
Zudem wird sehr oft auch noch übersehen, dass ja die Grafikeinheit sich Speicher davon abknappst, also man muss so oder so schon alleine deswegen mehr RAM kaufen, als standardmäßig gerade noch so als Basis empfohlen wird.
Mein Arbeitskollege hats auch gemerkt, wollte nicht hören.
Die Basisgeräte werden günstig angeboten, man wird geblendet und wird kaufgeil.
Die wirklich interessanten Ausstattungen, wo man wa smit anfangen kann, die sidn dann aber auch schon extrem teuer, Apple eben, da wird das dicke Geld gemacht. 256GB SSD-Upgrade zum Preis einer ganzen mindestens gleichschnellen 2TB SSD.
Jetzt hat er schon wieder neu gekauft, obwohl er fast nichts mit dem Gerät macht, aber immerhin mehr RAM-Speicher, damit das nicht zur Ruckelorgie wird, obwohl die CPU nicht mal richtig unter Last steht.
Also ich begrüße natürlich solche hochintegrierten Prozessoren, man kann so durch das Weglassen von langen Wegen mit hohen Latenzen gewisse Dinge wirklich flott machen, nur sollten sich Hersteller gegenüber den Kunden auch entsprechend verhalten und nicht kaputtsparen, nur um unten ein günstiges Einstiegsprodukt zu haben, damit man mit einem Preis werben kann, der aber eigentlich unrealistisch ist.
Vor allem sollte es auch sehr klar und deutlich kommuniziert werden (Webseite/Verpackungsrückseite), auch vom Verkäufer nochmal darauf hingewiesen werden, dass es sich dann um ein Produkt handelt, wo man nicht mal eben schnell noch etwas upgraden kann, wenn einem danach ist.
Was jetzt nicht ganz um Thema passt, aber trotzdem Erwähnung finden sollte, sind die neuen Notebooks mit Intel N100, Win 11, aber dann nur 4GB RAM drauf.
Keine Ahnung, ob die zumindest noch eine Aufrüstmöglichkeit haben, einige Dinger sind ja auch fest verlötet.
Für so etwas sollten die Hersteller und Verkäufer dem geschundenen Käufer eine Schadensersatzleistung wegen Mißhandlung zahlen müssen.
Ich hatte einen Vorgänger mit Win 10 als Mediastation, das war ein Geduldsspiel, wenn man was machen wollte.
Nun habe ich genau den N100, aber gleich mit 16GB, jetzt lutscht der sich die ersten 8GB weg, aber er rödelt nicht mehr auf der lahmen SATA-SSD rum.
Also ich hoffe inständig, dass Hersteller mal ein wenig ehrlicher und kommunikativer werden, das kann den Ruf und die Verkäufe auch ankurbeln.
Apple, Intel und Nvidia haben es selbst vergeigt, dass ich bei denen nicht mehr kaufe, so wie ich auch von Amerika wegen Trump weg bin, und dafür direkt in Europa/Deutschland, oder zumindest Taiwan/Südkorea zuerst schaue, und vor den USA kaudfe ich lieber auch in Hongkong bei Sapphiere und so.
Quasi immer das geringere Übel zuerst, wie an der Wahlurne.
 
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BxBender schrieb:
Man darf nie vergessen, dass man sich beim Kauf auf ein festes System festlegen muss.
Gerade bei Apple sieht man, dass viele Käufer da einfach den Griff ins Klo machen und anstatt einen Vorteil der schnellen Speicheranbindung dann ein lahmarschiges System wegen Speichermangel kaufen.
Als Käufer darf man da nicht geizig sein, Klotzen statt Kleckern.
Wie viele haben sich die seltendämlichen 8GB Geräte von Apple gekauft, und alle sind damit voll auf den Hintern gefallen.
Wer sind denn alle?
Ich konnte bis Anfang dieses Jahres noch problemlos mit einem 8GB M1 MacBook Air Fotos und Videos bearbeiten sowie auch alles andere machen.

Zum Thema:
Bin dann mal auf die möglichen Speicherkonfigurationen gespannt und wie Intel diese dann in den CPU Klassen abgrenzt.
 
ruthi91 schrieb:
Es hat 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen, sehr effizient und LPDDRX-8500 Geschwindigkeit.
Für die Geschwindigkeit braucht's das aber nicht. Arrow lake ging auch bis 8400 und Panther Lake bis 9600.
 
Wäre interessant mit 8+8 bzw. 8+12 und 8+16 CPU Kernen und 48 Xe4 GPU Einheiten sowie 48 GB 384-Bit LPDDR6...

Noch geiler wenn Intel dazu noch den Adamantine Cache packt.
 
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Naturtrüb schrieb:
Wenn ich sowas lese. Wenn Intel mit dem Tempo weitermacht ist der Laden erledigt... :-/
Und um noch dem was die anderen alle bereits dazu gesagt haben etwas hinzuzufügen, Intel hat doch in den letzten Jahren massiv aufgeholt. Ich weiß nicht, wo du da ein schlechtes Tempo siehst. Panther Lake ist sowohl in CPU als auch in GPU super. Besonders bei der Akkulaufzeit kann man wirklich nur noch auf sehr hohem Niveau nörgeln.
 
Naturtrüb schrieb:
"Bis all diese Vorhaben letztlich umgesetzt sind, wird noch viel Zeit vergehen"

Wenn ich sowas lese. Wenn Intel mit dem Tempo weitermacht ist der Laden erledigt... :-/
Sieht die Börse genau gleich wie du - ach halt:
IMG_6420.jpeg

Stimmt, war ja doch nur Blödsinn …
 
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BxBender schrieb:
Man darf nie vergessen, dass man sich beim Kauf auf ein festes System festlegen muss.
Gerade bei Apple sieht man, dass viele Käufer da einfach den Griff ins Klo machen und anstatt einen Vorteil der schnellen Speicheranbindung dann ein lahmarschiges System wegen Speichermangel kaufen.
Wie viele haben sich die seltendämlichen 8GB Geräte von Apple gekauft, und alle sind damit voll auf den Hintern gefallen.

Also ich hoffe inständig, dass Hersteller mal ein wenig ehrlicher und kommunikativer werden.

Wenn man sich bewusst ist, was die Geräte können, ist es mMn okay. Ich habe ein M1 Macbook Air mi 8GB. Das Ding ist flott, flüssig. Auch mehrere Browser-Tabs laufen. Sogar Davinci läuft recht gut. So ein Macbook Neo als Laptop zum Schreiben, Surfen und Streamen ist sogar empfehlenswert. Aber Zocken und Emulation (Parallels) kann man knicken. Da haste direkt schon 7GB belegt für die beiden OS.

Aber leider wird das die Taktik sein und Apple ist damit sehr erfolgreich. Ein günstiges Produkt, was einen fetten Haken hat. Aber hey, wir haben auch das Produkt ohne diesen Haken….für 400€ Aufpreis.
So schaffen die es auch ein M4 Mini für 600€ zu releasen. Unfassbarer Preis, der an der knappen SSD Größe zerschellt. Außerdem sind Apple Apps und MAC OS größer auf der SSD als Windows.

Ja, mein Arctic Senza hat 1030€ gekostet. Hat aber 32/1000GB. Da wird erstmal nichts so schnell voll. Ein Mac Mini M4 mit 24/1000GB kostet safe mehr als 1030€. (1450€)
Die CPU des Senza AI ist schon ne nummer zackiger als der M4, braucht aber mehr Strom.

Mal gucken, obs Intel gut macht. Ich hoffe, dass es keine 16GB Konfigurationen mehr gibt. Ist nicht mehr zeitgemäß. Nur 32/64/128
 
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