Man darf nie vergessen, dass man sich beim Kauf auf ein festes System festlegen muss.
Gerade bei Apple sieht man, dass viele Käufer da einfach den Griff ins Klo machen und anstatt einen Vorteil der schnellen Speicheranbindung dann ein lahmarschiges System wegen Speichermangel kaufen.
Als Käufer darf man da nicht geizig sein, Klotzen statt Kleckern.
Wie viele haben sich die seltendämlichen 8GB Geräte von Apple gekauft, und alle sind damit voll auf den Hintern gefallen.
Ein Test hat bewiesen, dass schon die Boot Zeit deutlich länger ist als mit der 16GB Variante, bei Anwendungen und selbst dem Browser wurde es dann unerträglich, was man da an Leistung verliert, das war stellenweise das 3-4fache an Wartezeit.
Zudem wird sehr oft auch noch übersehen, dass ja die Grafikeinheit sich Speicher davon abknappst, also man muss so oder so schon alleine deswegen mehr RAM kaufen, als standardmäßig gerade noch so als Basis empfohlen wird.
Mein Arbeitskollege hats auch gemerkt, wollte nicht hören.
Die Basisgeräte werden günstig angeboten, man wird geblendet und wird kaufgeil.
Die wirklich interessanten Ausstattungen, wo man wa smit anfangen kann, die sidn dann aber auch schon extrem teuer, Apple eben, da wird das dicke Geld gemacht. 256GB SSD-Upgrade zum Preis einer ganzen mindestens gleichschnellen 2TB SSD.
Jetzt hat er schon wieder neu gekauft, obwohl er fast nichts mit dem Gerät macht, aber immerhin mehr RAM-Speicher, damit das nicht zur Ruckelorgie wird, obwohl die CPU nicht mal richtig unter Last steht.
Also ich begrüße natürlich solche hochintegrierten Prozessoren, man kann so durch das Weglassen von langen Wegen mit hohen Latenzen gewisse Dinge wirklich flott machen, nur sollten sich Hersteller gegenüber den Kunden auch entsprechend verhalten und nicht kaputtsparen, nur um unten ein günstiges Einstiegsprodukt zu haben, damit man mit einem Preis werben kann, der aber eigentlich unrealistisch ist.
Vor allem sollte es auch sehr klar und deutlich kommuniziert werden (Webseite/Verpackungsrückseite), auch vom Verkäufer nochmal darauf hingewiesen werden, dass es sich dann um ein Produkt handelt, wo man nicht mal eben schnell noch etwas upgraden kann, wenn einem danach ist.
Was jetzt nicht ganz um Thema passt, aber trotzdem Erwähnung finden sollte, sind die neuen Notebooks mit Intel N100, Win 11, aber dann nur 4GB RAM drauf.
Keine Ahnung, ob die zumindest noch eine Aufrüstmöglichkeit haben, einige Dinger sind ja auch fest verlötet.
Für so etwas sollten die Hersteller und Verkäufer dem geschundenen Käufer eine Schadensersatzleistung wegen Mißhandlung zahlen müssen.
Ich hatte einen Vorgänger mit Win 10 als Mediastation, das war ein Geduldsspiel, wenn man was machen wollte.
Nun habe ich genau den N100, aber gleich mit 16GB, jetzt lutscht der sich die ersten 8GB weg, aber er rödelt nicht mehr auf der lahmen SATA-SSD rum.
Also ich hoffe inständig, dass Hersteller mal ein wenig ehrlicher und kommunikativer werden, das kann den Ruf und die Verkäufe auch ankurbeln.
Apple, Intel und Nvidia haben es selbst vergeigt, dass ich bei denen nicht mehr kaufe, so wie ich auch von Amerika wegen Trump weg bin, und dafür direkt in Europa/Deutschland, oder zumindest Taiwan/Südkorea zuerst schaue, und vor den USA kaudfe ich lieber auch in Hongkong bei Sapphiere und so.
Quasi immer das geringere Übel zuerst, wie an der Wahlurne.