4/14 AMD FX-8350 „Vishera“ im Test : Auferstanden aus Ruinen

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Testergebnisse

Leistung

In unserem Rating schlüsseln wir wie in den letzten Jahren nach und nach die unterschiedlichen Bereiche auf. In das zusammenfassende Rating fließen wie üblich nur Tests aus den Bereichen Anwendung sowie Spiele, wobei alle anderen Segmente separat ausgegeben werden. An erster Stelle präsentieren wir dabei das Ergebnis, das den höchsten Realitätsgehalt hat, also alle Anwendungen und die Spiele in einer Auflösung von 1.920 × 1.080 Bildpunkten. Parallel dazu geben wir aber auch das Rating aus, welches einen mehr oder minder präzisen Blick in die Zukunft ermöglicht, unter der Prämisse, dass die Anwendungen nahezu gleich bleiben, Spiele aber weiterhin nicht nur auf Grafik sondern auch auf CPUs hin optimiert werden. Deshalb fließen dort die Games in geringer Auflösung sowie ohne AA/AF ein. Zur guter Letzt werden die Bereiche Anwendungen, Spiele in geringer und hoher Auflösung sowie die theoretischen Tests separat ausgegeben und analysiert.

Gesamt

Rating mit Anwendungen und Spielen (1.920 x 1.080)
Angaben in Prozent
    • Intel Core i7-3960X, 6C/12T, 3,30 GHz, 32 nm, Turbo, SMT
      100,0%
    • Intel Core i7-3770K, 4C/8T, 3,50 GHz, 22 nm, Turbo, SMT
      91,7%
    • Intel Core i7-2700K, 4C/8T, 3,50 GHz, 32 nm, Turbo, SMT
      87,3%
    • Intel Core i5-3570K, 4C/4T, 3,40 GHz, 22 nm, Turbo
      86,1%
    • Intel Core i5-3550, 4C/4T, 3,30 GHz, 22 nm, Turbo
      83,6%
    • Intel Core i5-3450, 4C/4T, 3,10 GHz, 22 nm, Turbo
      80,6%
    • Intel Core i5-2500K, 4C/4T, 3,30 GHz, 32 nm, Turbo
      79,9%
    • AMD FX-8350, 4M/8T, 4,00 GHz, 32 nm, Turbo
      78,7%
    • AMD FX-8350, 4M/8T, 4,00 GHz, 32 nm
      77,7%
    • Intel Core i7-870, 4C/8T, 2,93 GHz, 45 nm, Turbo, SMT
      74,0%
    • AMD FX-8150, 4M/8T @ 4,00 GHz, 32 nm
      72,9%
    • AMD FX-8150, 4M/8T, 3,60 GHz, 32 nm, Turbo
      70,7%
    • AMD Phenom II X6 1100T, 6C/6T, 3,3 GHz, 45 nm, Turbo
      65,1%
    • Intel Core i3-3220, 2C/4T, 3,30 GHz, 22 nm, SMT
      63,9%
    • Intel Core i5-750, 4C/4T, 2,66 GHz, 45 nm, Turbo
      63,6%
    • AMD FX-4170, 2M/4T, 4,20 GHz, 32 nm, Turbo
      61,9%
    • Intel Core i3-2120, 2C/4T, 3,30 GHz, 32 nm, SMT
      61,5%
    • AMD A10-5800K, 2M/4T, 3,80 GHz, 32 nm, Turbo
      59,9%
    • AMD Phenom II X4 965, 4C/4T, 3,4 GHz, 45 nm
      58,8%
    • AMD A8-3870K, 4C/4T, 3,00 GHz, 32 nm
      55,0%

Elf Prozent Vorsprung auf den FX-8150 kann der FX-8350 in der Standard-Konfiguration aufweisen. Damit kommt er in Schlagdistanz zu den kleineren „Ivy Bridge“ von Intel – auch preislich wird man sich exakt dort ansiedeln. Die Stärken des Vishera liegen wie beim Vorgänger erneut klar in Anwendungen. Die größten Leistungsgewinne kommen deshalb hier und heute aus dem Bereich der Spiele, wie sich beim Diagramm unten zeigt, wenn man die Auflösung senkt. Dann steigert sich der Vorsprung des Neulings gegenüber dem alten Modell auf 14 Prozent und man landet fast exakt an der Marke, die AMD vor dem Start ausgegeben hatte.

Unsere Sonderuntersuchung zum Turbo-Modus zeigt, dass dieser in dem Bereich nicht viel bringt. Das kann er auch gar nicht, sind 200 MHz Taktspielraum bei einem Basistakt von 4.000 MHz doch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Am Ende bleibt es bei rund einem Prozent, das dieses Feature den Prozessor beschleunigt.

Parallel zur Analyse des Turbo-Modus' haben wir auch diese Chance genutzt und den exakten Vergleich zum Vorgänger vorgenommen. Hierfür sind wir dieses Mal nicht den Weg des heruntertaktens des Neulings gegangen, sondern haben den FX-8150 übertaktet. Da der FX-8150 trotz seines Basistaktes von 3,6 GHz nahezu immer mit mindestens 3,9 GHz taktet, ist dies kein großes Problem und der Turbo kann ihn dann auch auf 4,2 GHz beschleunigen. Normiert man das alte und neue Modell also bei 4 GHz ohne Turbo-Modus, bleiben 7 bis 8 Prozent Vorsprung für den FX-8350 übrig. Dieses Ergebnis kann sich sehen lassen, reißt aber keine Bäume aus, wie es beispielsweise seinerzeit beim Start der „Sandy Bridge“ von Intel war.

Abschließendes Performancerating
Angaben in Prozent
  • mit Anwendungen und Spielen in geringer Auflösung:
    • Intel Core i7-3960X, 6C/12T, 3,30 GHz, 32 nm, Turbo, SMT
      100,0%
    • Intel Core i7-3770K, 4C/8T, 3,50 GHz, 22 nm, Turbo, SMT
      91,1%
    • Intel Core i7-2700K, 4C/8T, 3,50 GHz, 32 nm, Turbo, SMT
      85,6%
    • Intel Core i5-3570K, 4C/4T, 3,40 GHz, 22 nm, Turbo
      83,7%
    • Intel Core i5-3550, 4C/4T, 3,30 GHz, 22 nm, Turbo
      81,6%
    • Intel Core i5-3450, 4C/4T, 3,10 GHz, 22 nm, Turbo
      77,9%
    • Intel Core i5-2500K, 4C/4T, 3,30 GHz, 32 nm, Turbo
      77,0%
    • AMD FX-8350, 4M/8T, 4,00 GHz, 32 nm, Turbo
      74,0%
    • AMD FX-8350, 4M/8T, 4,00 GHz, 32 nm
      73,0%
    • Intel Core i7-870, 4C/8T, 2,93 GHz, 45 nm, Turbo, SMT
      69,1%
    • AMD FX-8150, 4M/8T @ 4,00 GHz, 32 nm
      67,4%
    • AMD FX-8150, 4M/8T, 3,60 GHz, 32 nm, Turbo
      64,9%
    • AMD Phenom II X6 1100T, 6C/6T, 3,3 GHz, 45 nm, Turbo
      59,3%
    • Intel Core i5-750, 4C/4T, 2,66 GHz, 45 nm, Turbo
      59,1%
    • Intel Core i3-3220, 2C/4T, 3,30 GHz, 22 nm, SMT
      57,1%
    • AMD FX-4170, 2M/4T, 4,20 GHz, 32 nm, Turbo
      55,9%
    • Intel Core i3-2120, 2C/4T, 3,30 GHz, 32 nm, SMT
      54,7%
    • AMD A10-5800K, 2M/4T, 3,80 GHz, 32 nm, Turbo
      53,4%
    • AMD Phenom II X4 965, 4C/4T, 3,4 GHz, 45 nm
      52,2%
    • AMD A8-3870K, 4C/4T, 3,00 GHz, 32 nm
      49,4%
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