News Aus der Community: Was bringt ein NVMe-SSD-RAID-0 in Spielen?

Die Preise sind inzw ähnlich und man wird den Kabelsalat los - das spricht eindeutig FÜR NVMe, für jetzt und die Zukunft sowieso.
 
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Dann kann ich ja getrost meine Vorurteile beibehalten und weiterhin RAID 0 mit NVMe ÄCHTEN, wo es nur geht :-)
Ich habe nichts anderes erwartet.
 
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Danke für den Test wieder eine Ecke schlauer und Geld gespart 😉😚
 
Am Ende kommt „DJMadMax“ zu dem Schluss, dass sich solch ein RAID aus NVMe-SSDs für Spieler noch nicht lohnt,

Wow, welch unglaubliche Erkenntnis.
Achso, ne... Doch nicht. Wird ja nur jeden Monat im Forum thematisiert. Ein SSD RAID 0 bringt quasi seit es SSDs gibt überhaupt nichts außer große Benchmarkzahlen.
 
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Vitec schrieb:
(...)

Und 4TB brauchen auch nur diejenigen, die alle Games installiert haben wollen. wobei die Lexar NM wohl die 200€ Marke bald unterschreiten dürfte.

(...)


Damit kommste nicht aus....

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Ist aber auch ein wenig übertrieben...Zumindest die Tbyte
 
Der Test bestätigt meine eigenen Erfahrungen. Habe auch schon seit einigen Jahren (2021) 3x 2TB NVMe im RAID0 am laufen.
Da die Preise der 4TB KC3000 aber gesunken sind, denke ich drüber nach, die 2TB SSDs auszutauschen.
 
Ich will die Arbeit nicht schmälern und ab und zu checken ob es eine Veränderung der bisherigen Erkenntnisse gab ist sicher sinnvoll, aber die Schlüsse von CB sind schon merkwürdig.

Soweit ich die eine Grafik zu den Ladezeiten verstanden habe, gibt es auf >15 Minuten Ladezeit mit einer NVMe SSD 10-11% Zeitgewinn. Da das sicher nicht ein einziger Ladebalken war, sondern mehrere verschiedene, macht das bei 10 oder 20 Sekunden Ladebalken einfach keinen wirklich spürbaren Unterschied.

NVMe SSD haben auch einen großen Nachteil und zwar die begrenzten Slots auf dem Mainboard und ihre starke Abhängigkeit von den PCIe Lanes, deren Ausnutzung bei schlechteren Boards sogar zu einer Limitierung der Grafikkarte führen können.

Von einem RAID möchte ich hier gar nicht reden. Wie schon von anderen angemerkt wurde, bringt ein Software RAID in diesem Fall so gut wie nichts, weil die Übertragungsraten schon beim Einzelmodell so hoch liegen, dass die CPU und Lanes bei einer Kombination an ihre Limits stoßen. Ein echter M2 Raidcontroller mit eigener CPU könnte das beheben, wäre aber sicher sehr teuer und damit nur für etwas schnellere Ladezeiten schon ziemlich übertrieben. (Aber jedem das seine, ich stopfe das Geld dann lieber in mehr Speicherplatz xD)

Für Spezialanwendungen, oder wenn man ein cleanes System mit wenig Platten haben will, sind NVMe top und wo ich kann nutze ich sie auch, aber je größer sie werden, desto eher greife ich auf SATA zurück. 4TB QLC Sata reicht mir als Datengrab und Spielefestplatte. Der einzige Moment in dem das kritisch wird, wenn ich mit 60MB/s was im jdownloader habe und dabei noch was von der Platte lade. Dann hakt das doch ordentlich.
 
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Ja gut, das war aber zu erwarten oder? 🤷‍♂️
Ich meine...
Der Unterschied von SSD auf NVMe ~600-1000% und dann von 1x NVMe auf 2x NVMe im besten fall 10-30% wenn überhaupt.

Leon_FR schrieb:
Meines Wissen hat das doch auch schon mit den normalen SATA SSD s nicht wirklich viel gebracht. Der Unterschied ist so marginal, ich benutze nicht mal NVMe weil ich es nicht merke. Danke für den Test !
Was? Du merkst keinen Unterschied zwischen SATA SSD und NVMe?!
Hast du dir die Direct-Storage Community Tests hier auf CB mal angesehen? -> Link

NVMe's sind 500% bis sogar 1200% schneller als "gute" SATA SSD's und und das schon bei RICHTIG alten Systemen mit nur PCI-E 3.0 geschweigen denn derzeitige High-End Systeme mit PCI-E 5.0...

Klar zwischen NVMe's mit PCI-E 3.0 oder PCI-E 5.0 ist jetzt nicht sooo der Unterschied, was auch logisch ist, aber der Abstand zu SATA SSD's ist milde gesagt mehr als nur ENORM!

Alleine bei meinem (schon recht alten) System der Vergleich....
Meine Samsung SSD 840 Pro oder Samsung SSD 860 EVO im Gegensatz zu meiner Corsair Force MP600 die nur auf PCI-E 3.0 lauft und sogar da schon 580% schneller ist

Auch wenn es nur 300-400% schneller wäre, wäre das schon RICHTIG GUT, aber das Wort "marginal" würde mir da als letztes (wenn überhaupt) einfallen und schon gar nicht bei solchen Unterschieden 🤣
MichaelaRegena schrieb:
4 TB SSD in 2,5 Zoll kriegst du für 200,- €

NVMe kosten deutliche mehr.
Und da bist du dir sicher? 😉
Sorry, ich musste das Zitieren obwohl gustlegga das schon gemacht hat, aber das kann man so nicht stehen lassen ^^
 
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Die Tage der SATA-SSDs sind ohnehin gezählt und immer weniger kommen auf den Markt.

Das ist ich auch ein interessanter Aspekt. Bisher konnte man für SoHo/Heimserver immer noch auf sata als Massenspeicher-Anschlusstyp setzen - egal ob man HDD oder SSD wollte. Die semiprofessionellen Mainboards wie Supermicro X11 und co haben 2 nvme anschlüsse und 6-8mal sata.

Was wird hier in Zukunft sein? 2 nvme und x mal u2/u3? dann würde man (sata) hdds ausschließen.

sas ist eigentlich immer über eine zusatzkarte realisiert und gerade ssds mit sas anschluss sind unfassbar teuer.
 
habe mich vor kurzem auch für 2x samsung 980 pro heatsink 2tb entschieden, jedoch nur auf ein, asus z390a welches für m2 ssd nur pci3 biete wie groß ist der Unterschied/Verlust in spielen und desktop betrieb im vergleich zu einer pci4 Schnittstelle ?
 
RAID0 kommt bei mir nicht ins Haus. Wenn eine Platte kaputt geht, verlierst du komplett alle Daten. Warum das Risiko eingehen?
 
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Habe mich mal schlau gemacht. Die KC3000 ist mit separatem Kühlkörper (9€) sogar in den meisten Games schneller als der interne PS5 Speicher.

Danke für den Artikel. Für PS5 gekauft. 🤗
 
MichaelaRegena schrieb:
Dass 4TB NVMe noch recht teuer sind.
Kommt drauf an.

Es gibt diverse PCIe 3.0 NVMe die 4TB haben für unter 200€.

Nun, die Spiele müssen optimiert werden. Ich erinnere mich an Zeiten, wo SSDs so langsam in die PCs einzogen und die Leute, die auch für ihre Spiele eine SSD als Unterlage nutzten, die waren zB beim Multiplayer "als erstes auf dem Server" ;) Das war immer sehr lustig :D
 
Dunkeltier schrieb:
War auch nicht 1:1 so gemeint wie von mir geschrieben. Ja auch ich kann eine 30TB oder 40TB Platte füllen mit allen Games. Aber die Speicherkapazität kostet auch mal eben 250€ für nur 18TB.

Aber das ist das schöne beim PC, dass man flexibel ist und jeder für seine Ansprüche im Rahmen seines Budgets das Setup so wählen kann, wie es für ihn passt.
 
Was ich mich bei drei NVMe-SSDs im RAID0-Verbund frage: Kann das Mainboard diese Power überhaupt noch "auf die Straße bringen"? Was kann das Mainboard überhaupt am Ende realisieren, ein Software-RAID oder ein Hardware-RAID? In der Vergangenheit (in der HDD-Ära) war es seinerseits ja auch so, dass Intel zwar recht früh ein Software-RAID auf dem Mainboard unterstützte, aber so schnell wie waschechte RAID-Controller-Boards war das damals nicht.

Interessant wäre mal, wie sich das Szenario mit einem "Spezialisten-RAID-Board" verhält (das müsste dann seinerseits natürlich am besten über PCI-E5 und 16 Lanes angebunden sein.
 
q3fuba schrieb:
Was? Du merkst keinen Unterschied zwischen SATA SSD und NVMe?!

NVMe's sind 500% bis sogar 1200% schneller als "gute" SATA SSD's und und das schon bei RICHTIG alten Systemen mit nur PCI-E 3.0 geschweigen denn derzeitige High-End Systeme mit PCI-E 5.0...
Bei dir scheint das Marketing der Hersteller ja perfekt zugeschlagen zu haben. Die Zahlen die du nennst sind Vergleiche anhand der Maximalübertragungsraten in Benchmarks. Die hast du in der Praxis nie.

Es gibt einen anderen Wert den Crystal Disk Mark ausspuckt der wesentlich relevanter für die alltägliche Arbeit ist und wie gut sich die SSD in der Praxis anfühlt unter Windows - der 4KB Q1T1 Test. 4KB ist eine typsiche Blockgröße der Dateisysteme unter Windows und die allermeisten Prozesse parallelisieren IO nicht großartig.

Und da mal als Beispiel die Werte von den dir genannten SSDs

Samsung 860 Evo:
Samsung-860-EVO-2TB-SSD-CDM[1].png


Corsair MP 600
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Da wo es drauf ankommt, beim random Lesen kleiner Blöcke ohne Parallelität ist die MP 600 gerade mal 20% schneller als die 860 Evo und beim Schreiben 40%. Das sind keine Welten, zumal die Latenzen bei SATA auch nicht so viel schlechter sind, dass man es in der Praxis merkt.

Wenn jemand sagt, er merkt in der Praxis beim einfach benutzen vom OS keinen Unterschied, dann ist das in der Tat so, weil der Unterschied halt marginal ist. Und beim Lesertest hier sieht man auch, dass es bei den einzelnen Tests der Spiele jeweils auch nur Sekunden sind die zwischen SATA und ner NVMe Disk liegen.

Beim Sprung von HDD zu SSD hat man den riesen Unterschied bei den Latenzen und den parallelen Zugriffen weil nicht mehr ein mechanischer Schreib/Lese Kopf hin und her springen muss. Aber zwischen SATA und NVMe SSDs ist der Unterschied bei weitem nicht so fühlbar wie synthetische Benchmarks einen weiß machen wollen.
 
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