LG G Pad 8.3 im Test : Ein Tablet fast wie ein großes G2

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LG G Pad 8.3 im Test: Ein Tablet fast wie ein großes G2

Rund zwei Jahre nach dem LG Optimus Pad und den ersten Schritten im Tablet-Sektor kehrt LG mit dem G Pad 8.3 zurück auf den umkämpften Markt. Während das Optimus Pad im Jahre 2011 vor allem am hohen Preis scheiterte, soll das G Pad mit gehobener Ausstattung bei einem Preis von knapp 300 Euro um die Gunst der Käufer buhlen.

LG macht funktionell keine Abstriche und spendiert dem neuen Tablet viele bekannte Funktionen seines aktuellen Smartphone-Flaggschiffes G2. Das Datenblatt liest sich mit einem Snapdragon 600 aus dem Hause Qualcomm, einem Full-HD-Display und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher durchaus konkurrenzfähig. Ob die Spezifikationen halten, was sie versprechen, klärt der Test.

Spezifikationen

LG G Pad 8.3
Software:
(bei Erscheinen)
Android 4.2
Display: 8,30 Zoll
1.200 × 1.920, 273 ppi
IPS, Gorilla Glass
Bedienung: Touch
Status-LED
SoC: Qualcomm Snapdragon 600
4 × Krait 300, 1,70 GHz
28 nm, 32-Bit
GPU: Adreno 320
400 MHz
RAM: 2.048 MB
LPDDR3
Speicher: 16 GB (+microSD)
Kamera: 5,0 MP, 1080p
AF
Sekundär-Kamera: Nein
Frontkamera: 1,3 MP, 720p
AF
GSM: Nein
UMTS: Nein
LTE: Nein
WLAN: 802.11 a/b/g/n
Wi-Fi Direct, Miracast
Bluetooth: 4.0
Ortung: GPS
Weitere Standards: Micro-USB 2.0, MHL, Infrarot
SIM-Karte:
Akku: 4.600 mAh
fest verbaut
Größe (B×H×T): 126,5 × 216,8 × 8,30 mm
Schutzart:
Gewicht: 338 g
Preis: 299 €

Design & Verarbeitung

Auf den ersten Blick wirkt das LG G Pad wie ein großes G2. Hier setzt der Hersteller die mit dem Topmodell eingeführte Designphilosophie konsequent fort. Beim zweiten Blick hingegen werden bereits Unterschiede deutlich: Das Tablet besteht fast vollkommen aus Aluminium. Zusammen mit der schlanken Bauform wirkt das G Pad sehr hochwertig und elegant. Durch die abgerundeten Kanten weist es zugleich eine sehr gute Griffigkeit auf.

LG G Pad 8.3
LG G Pad 8.3

Die Front wird vom 8,3 Zoll großen und durch Gorilla Glass geschützten Display dominiert. Auf der Oberseite befinden sich neben der Frontkamera der Herstellerschriftzug und die Sensoren. Andere Elemente finden sich auf der Front nicht wieder, die Knöpfe zur Bedienung sind im Display integriert. Abgesehen von der vollkommen freien linken Seite finden sich rund um das G Pad eine Lautstärkewippe und ein Power-Button, ein Infrarot-Empfänger, ein 3,5-mm-Klinkenstecker sowie der Einschub für die microSD-Karte und ein Micro-USB-Anschluss. Auf der Rückseite platziert der Hersteller die Kamera und die Stereolautsprecher.

LG G Pad 8.3
LG G Pad 8.3
LG G Pad 8.3
LG G Pad 8.3

Obwohl die Rückseite aus zwei Teilen besteht, fallen die Spaltmaße minimal und gleichmäßig aus. In der Hand fühlt sich das G Pad an, als wäre es aus einem Guss. Es gibt keinerlei störendem wackelige oder bewegliche Bauteile. Auch die wenigen Tasten sitzen fest an ihrem Platz und verfügen über einen knackigen Druckpunkt. Die Lautstärkewippe ist in Anbetracht der Gehäusegröße allerdings etwas klein ausgefallen. Der Abstand zwischen Power-Button und letzterer ist ausreichend groß, dadurch lassen sich die beiden Einheiten gut unterscheiden und präzise ertasten.

LG G Pad 8.3
LG G Pad 8.3
LG G Pad 8.3
LG G Pad 8.3

Die Verarbeitung des Gerätes überzeugt auf ganzer Linie. Das Aluminiumgehäuse ist stabil und verwindungssteif. Durch die edle Anmutung und die fehlerfreie Verarbeitung liefert LG ein sehr überzeugendes Gesamtpaket ab.

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