Might & Magic X Legacy im Test: Rollenspiel mit alten Tugenden

 3/3
Sasan Abdi
39 Kommentare

Fazit

„Might & Magic X Legacy“ wird seinem Anspruch gerecht, an die Kompetenz alter Rollenspiele anzuschließen. Es ist tatsächlich gewissermaßen alter Wein in alten Schläuchen, was in diesem Fall aber nicht negativ, sondern positiv zu verstehen ist.

Auch wenn die Mission somit geglückt ist, kann mit dem „Oldschool“-Charakter doch nicht alles erklärt werden. So könnte die „Legacy“-Spielwelt trotzdem gut und gerne doppelt so groß ausfallen. Und auch die maue Geschichte sowie die merklichen Fehler können nicht unter Verweis auf die großen alten Vorbilder erklärt werden.

Trotzdem steht unterm Strich eine spezifische Empfehlung: Wer in Nostalgie schwelgen möchte und mit dem dieser Tage gewöhnungsbedürftigen Gameplay und den genannten Schwächen umgehen kann, wird mit „Might & Magic X Legacy“ einige spaßige Stunden verbringen. Allerdings sollte Interessenten sicherheitshalber abwarten, ob Limbic die Probleme tatsächlich mit einem Update beseitigen wird: Eine kurze Recherche im Web zeigt, dass die technischen Probleme bei manchen Spielern der ersten Stunde weitaus gravierender ausfallen als bei uns.

Might & Magic X Legacy im Kurztest

Kopier- & Jugendschutz

„Might & Magic X Legacy“ muss zu Beginn über Uplay aktiviert werden und funktioniert auch danach als Spiel der Ubisoft-Plattform nur in Verbindung mit dem entsprechenden Nutzerkonto. Ein Wiederverkauf wird durch die Bindung quasi unmöglich gemacht.

In Sachen Jugendschutz gilt es zu erwähnen, dass das Spiel von der USK eine Freigabe ab 12 Jahren erhalten hat.

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