3/6 SilverStone SST-ST30SF im Test : Passiv gekühltes SFX-Netzteil mit 300 Watt

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Messungen

Im Folgenden sind die Testergebnisse des SilverStone Strider SST-ST30SF in mehrere Untergruppen gegliedert. Zum einen wird die Effizienz anhand eines automatisierten Tests an einer kalibrierten Chroma 8000 ATS betrachtet und dabei beispielsweise auch auf Punkte wie die Restwelligkeit und Stützzeit eingegangen. Zum anderen werden reale Lautstärketests mit eigenen Testsystemen durchgeführt.

Die Details zu der Testmethodik, der eingesetzten Teststation, den Messungen und der Lautstärkemessung sind in einem gesonderten Artikel „So testet ComputerBase Netzteile“ zusammengefasst.

Für das Strider im SFX-Format kamen während der Tests folgende selbst kalkulierten Lasten zum Einsatz:

Lastkalkulation SilverStone Strider SST-ST30SF 300 Watt
Schiene 25 Watt fest 10% 20% 50% 100% Crossload 12V Crossload Minor
+5V 1,00 0,95 1,89 4,73 9,47 1,0 14,0
+12V1 1,30 1,71 3,42 8,56 17,12 22,0 2,0
-12V 0,04 0,04 0,08 0,19 0,39 0,2 0,2
+3,3V 1,0 0,99 1,99 4,97 9,94 1,0 10,0
+5Vsb 0,2 0,19 0,39 0,97 1,95 1,0 1,0
Angaben in Ampere

Die einzelnen Ergebnisse jeder Kategorie können anhand der Schaltflächen über den Diagrammen durchgeschaltet werden.

Effizienz

Bei der Wirkungsgradmessung überzeugt das SST-ST30SF vor allem im unteren Lastbereich. Von 25 Watt bis 20 Prozent Auslastung kann sich das SilverStone-Produkt von der ebenfalls 80Plus-Bronze zertifizierten SFX-Konkurrenz absetzen. Insgesamt liegt der Wirkungsgrad für ein Bronze-Netzteil auf hohem Niveau. Die leichte Abweichung nach unten bei Volllast im 115-Volt-Netz beträgt nur rund ein Viertel des standardmäßig eingeräumten Toleranzbereichs von 0,4 Prozentpunkten. Kurz: 80Plus-Bronze ist bestanden, das SST-ST30SF ist eine sparsame Lösung für Kompaktrechner, die nur im mittleren und oberen Lastbereich von der hauseigenen Gold-Konkurrenz übertroffen wird.

Leistungsfaktorkorrektur (PFC)

Die Leistungsfaktorkorrektur des ST30SF arbeitet etwas unterdurchschnittlich. Ungewöhnlich ist vor allem der Einbruch von 10 auf 20 Prozent Last.

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