Intel Core i7-7700T im Test: Flotter Desktop-Stromsparer mit acht Threads bei 35 Watt 2/8

Volker Rißka 99 Kommentare

Benchmarks

Wie ComputerBase Prozessoren testet und welche Software dafür zum Einsatz kommt, kann in einem separaten Artikel nachgelesen werden.

Auf einen expliziten Test der integrierten Grafikeinheit wird nachfolgend verzichtet, da es dort keine Änderungen zu den bisherigen Ergebnissen gibt. Je nach Spiel und Anforderung ist selbst die integrierte Intel-Grafik für Full HD mit hohen Details nutzbar. Spätestens aber bei der Verringerung der Details und dem Verzicht auf qualitätssteigernde Mittel kann Anfang 2017 auch mit der Intel-Grafiklösung abseits der AAA-Titel problemlos gespielt werden.

Der Core i7-7700T als auch den Vorgänger Core i7-6700T wurden vom Onlineshop Mifcom leihweise für den Test zur Verfügung gestellt.

Gesamtergebnis

Hinweis: Alle Seiten enthalten durchklickbare Diagramme für die Einzeltests. Zudem gibt es eine Aktualisierung und Überarbeitung der Ratings: Über den Bearbeiten-Schalter kann das Rating den eigenen Favoriten nach selbst gewichtet werden.

Der neue Core i7-7700T platziert sich wie erwartet vor seinem direkten Vorgänger Core i7-6700T. Der Vorsprung fällt dabei mit vier Prozent im Durchschnitt über 26 Anwendungen übersichtlich aus. Unterm Strich ist das Modell deshalb auch nur minimal schneller als ein Core i5-7600K. Der Vorteil dieses Modell: Er ist nicht nur in der Anschaffung mit geringeren Kosten verbunden, zudem besitzt er noch einen frei bestimmbaren Multiplikator. Nur wenn wirklich acht Threads gebraucht werden, ist der Core i7 vorzuziehen, wie das folgende Diagramm offenbart.

Anwendungen (Windows)

In Anwendungen spielen je nach Einsatzgebiet mal ein hoher Takt und auf der anderen Seite auch viele Threads eine Rolle. Hier muss sich der Core i7-7700T in erster Linie auf letzteres verlassen, denn mit Kaby Lake hat Intel insbesondere an der Taktschraube gedreht, was allen Standard-Modellen deutlich mehr zugute kommt als dem Stromspar-Modell.

Und so ist es auch hier nur ein leichter Vorsprung auf den Core i5-7600K, die vier zusätzlichen Threads helfen dem Core i7-7700T jedoch, die 400 Megahertz an fehlendem Takt (im Turbo) mehr als zu egalisieren.

Anwendungen (Linux)

Unter Linux rutschen die Modelle etwas zusammen, da die Multi-Core-Anwendungen im Test nicht so zahlreich sind. Unterm Strich bestätigt sich hier aber das vorangegangene Bild.

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