Intel Pentium G4560 im Test: Mit bis zu 97 Prozent mehr Leistung zum Core-i3-Killer 5/8

Volker Rißka 373 Kommentare

Zusatztests

Nicht jeder Anwender nutzt eine Grafikkarte mit dem Leistungsniveau einer übertakteten GeForce GTX 980 Ti. Die nachfolgenden Tests zeigen deshalb, welche Leistung Anwender mit einer Mittelklasse-Grafikkarte wie der GeForce GTX 960 und Radeon R9 380 vom jeweiligen Prozessor zu erwarten haben und wie groß die Unterschiede beim Wechsel auf AMDs aktuelles Flaggschiff Radeon R9 Fury X noch ausfallen.

Leistungsunterschiede mit Mittelklasse-GPU

Wie viel Leistung welcher Prozessor gegenüber der Konkurrenz beim Wechsel auf eine Mittelklasse-Grafikkarte herausholen kann, hängt ganz vom Spiel ab. In The Witcher 3 liegen alle CPUs sehr dicht beisammen, die Wahl der CPU ist praktisch irrelevant. Anders sieht es in Total War: Attila aus: Hier trennen den schnellsten Prozessor 260 Prozent vom langsamsten.

Der Pentium G4560 tanzt jedoch in Total War: Attila unerwartet aus der Reihe und ist deutlich langsamer als angenommen. Selbst ein Pentium G3440 erreicht in diesem Spiel derzeit eine höhere Leistung. In diesem Fall scheint die neue Plattform noch Probleme zu bereiten, die durch neue Treiber oder BIOS-Versionen ausgemerzt werden sollten.

Leistungsunterschiede beim Wechsel auf Fury X

Keine Überraschungen fördert der Vergleich der als Standard verwendeten GeForce GTX 980 Ti mit einer Radeon R9 Fury X zutage. In The Witcher 3 fällt die Leistung bei unveränderter Reihenfolge ab, in Total War: Attila hat der Wechsel hingegen kaum Konsequenzen für die dargestellten FPS.

CPUs im SLI-Test in UHD-Auflösung

Für den Test der Kaby-Lake-CPUs im Desktop musste der Treiber auf GeForce 376.19 aktualisiert werden, da die SLI-Konfiguration sonst nicht auf einem Z270-Mainboard genutzt werden konnte. Sie ist jedoch immer noch nicht komplett ausgereift, die Ergebnisse schwanken je nach Anwendung deutlich. Neuere Treiber und auch BIOS-Updates sollten diese Probleme beheben.

Wird das GPU-Limit angehoben, können schnellere Prozessoren deutlicher profitieren. Die mit einer Grafikkarte in Full HD zusammengestauchten Abstände treten deshalb wieder deutlicher zu Tage.

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