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Für Nova Lake: Gigabyte teasert erste Platine für neue Intel-Desktop-CPU

Volker Rißka
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Für Nova Lake: Gigabyte teasert erste Platine für neue Intel-Desktop-CPU
Bild: Hardwareluxx

Noch ist es zwar rund ein halbes Jahr bis zur Vorstellung von Intel Nova Lake, aber die Hausmesse lassen sich Partner aus dem Mainboard-Segment nicht für Teaser entgehen. Gigabyte zeigt eine Z990-Platine und deckt dafür den neuen Sockel LGA 1954 etwas großzügiger ab, denn direkt offensichtlich soll das dann doch noch nicht sein.

Die noch namenlose Platine von Gigabyte ist dem Anschein nach ein Z970- oder Z990-Mainboard, berichtet Benchlife, in dessen Tenor auch Hardwareluxx einstimmt, da der Schriftzug Intel Core Ultra Processor klar erkennbar ist. Dass es sich um ein High-End-Board für Nova Lake handeln dürfte, dafür sprechen die Details.

Gigabytes namenloses Mainboard
Gigabytes namenloses Mainboard (Bild: Benchlife)

Die Stromversorgung wurde aufgebohrt, gleich drei zusätzliche 8-Pin-Stromstecker sind vorhanden, die die CPU für maximale und stabile Leistung unterstützen sollen. Denn Intel Nova Lake-S in der Maximalstufe mit 52 Kernen und 288 MByte L3-Cache soll unter Umständen auch mal deutlich jenseits der 500-Watt-Marke unterwegs sein können, wenngleich der offizielle PL2-Wert wohl niedriger ausfällt. Da Mainboardhersteller aber stets auch noch mit Overclocking werben, muss also eine aufgewertete Stromversorgung dem entsprechend Rechnung tragen.

Gigabytes namenloses Mainboard
Gigabytes namenloses Mainboard (Bild: Benchlife)

Das gilt auch für den Arbeitsspeicher, für den Gigabyte schon mal einen kleinen vermutlich optionalen Lüfter einplant – DDR5-8000 ist nach bisherigem Wissensstand schon als Basisspezifikation gesetzt, der Overclockingspielraum dürfte entsprechend fünfstellige MT/s zulassen.

Gleich sechs M.2-SSDs kann die Platine aufnehmen, deshalb ist aber nur Platz für zwei PCIe-Slots – was im Mainstream aufgrund der zu wenigen PCIe-Lanes in der Regel aber völlig ausreichend ist. Bei den M.2-Slots arbeiten die ersten beiden nach PCI Express 5.0, die restlichen nach 4.0 – nur 5.0-Slots bekommen einen großen Metall-Passivkühler spendiert. Am I/O-Panel stechen die USB-C-Ports heraus, die wohl zumindest zur Hälfte nach Thunderbolt-Protokoll betrieben werden, hinzu gesellt sich HDMI, doppeltes LAN und ein einfacher Anschluss für die WLAN-Antenne. Gleich vier Taster für Dinge wie CMOS-Clear und Reset sind ebenfalls hier zu finden.

Gigabytes namenloses Mainboard (Bild: Benchlife)

Unterm Strich betrachtet, macht die Platine bereits einen sehr fortgeschrittenen Eindruck, könnte also alsbald in die Serienreife und damit Produktion überführt werden. Da mit Nova Lake zum Ende des Jahres gerechnet wird, dürften erste Platinen bereits ab Spätsommer in die Produktion und darauf folgend in die Distribution gehen, um pünktlich zum Start ausreichend Ware weltweit vorfinden zu können. Traditionell werden dann auch die Leaks noch etwas präziser.

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