Samsung Up: Upgrade-Programm für neues Smartphone alle 12 Monate

Nicolas La Rocco 100 Kommentare
Samsung Up: Upgrade-Programm für neues Smartphone alle 12 Monate
Bild: Samsung

Im Zuge der Ankündigung des Galaxy Note 8 (Hands-On) hat Samsung für den deutschen Markt sein Treueprogramm „Up“ gestartet, wie heute zuerst Caschys Blog berichtet hat. Mit Samsung Up können Nutzer im Rahmen eines Zweijahresvertrags alle zwölf Monate zu einem neuen Galaxy-Smartphone aus vergleichbarer Klasse wechseln.

Angesichts der Tatsache, dass die unverbindliche Preisempfehlung des neuen Galaxy Note 8 bei rund 1.000 Euro liegt, könnte mieten statt kaufen für den ein oder anderen Interessenten des Smartphones die attraktivere Variante für die Anschaffung sein. Genau das bietet Samsung jetzt mit seinem Upgrade-Programm Samsung Up an.

Bei Samsung Up mieten Kunden das Smartphone, anstatt vorweg den vollen Preis zu bezahlen. Die Laufzeit beträgt 24 Monate, sodass im Falle des Galaxy Note 8 monatlich 41,62 Euro statt auf einen Schlag 999 Euro zu zahlen sind. Auf die volle Laufzeit gerechnet ergibt sich die gleiche Summe. Kunden kommen somit zum Ende der Laufzeit nicht um die Zahlung des vollen Betrags herum. Samsung-Up-Kunden haben allerdings den Vorteil, dass sie bereits nach 12 der 24 Monate auf ein neues Galaxy-Modell vergleichbarer Klasse upgraden können, also zum Beispiel das „Galaxy S9“ oder „Galaxy Note 9“ im August 2018. Da Samsung Up ausschließlich über Samsungs Online-Shop abgewickelt wird, richten sich die monatlichen Raten an der unverbindlichen Preisempfehlung, die potenziell höher als im freien Handel liegt.

Frühes Upgrade, gleiche Preise

Bis zum Upgrade auf das neue Gerät muss das vorherige somit nur zur Hälfte bezahlt werden. Nach dem Wechsel zum neuen Smartphone läuft der Vertrag unter gleichen Konditionen weiter, bis ihn der Kunde nach persönlicher Vorliebe frühestens nach 24 Monaten auslaufen lassen kann. Das bedeutet: Bei zwei Jahren Laufzeit wird in jedem Fall einmal der Vollpreis einer Neuanschaffung bezahlt. Samsung bietet seine Smartphones mit Samsung Up somit nicht günstiger an, sondern erlaubt zum gleichen, allerdings gestaffelten Preis nur frühere Upgrades. Die Vertragsbedingungen gleichen somit etwa dem iPhone-Upgrade-Programm, das hierzulande aber noch nicht verfügbar ist.

Die Teilnahme an Samsung Up setzt ein Samsung-Konto voraus. Um den Vertrag abzuschließen, wird das Smartphone ganz normal in den Warenkorb von Samsungs Online-Shop gelegt, anschließend aber Samsung Up statt die übliche Zahlung gewählt. In zwei zusätzlichen Zwischenschritten müssen vor dem Versand die Formulare des Finanzierungspartners ausgefüllt und das Online- oder PostIdent-Verfahren durchgeführt werden. Die vollständigen Teilnahmebedingungen gibt es hier (PDF) einzusehen.