Wochenrückblick: Ein Samsung-Kino und zu viele Grafikkarten im Fokus

Wolfgang Andermahr 2 Kommentare
Wochenrückblick: Ein Samsung-Kino und zu viele Grafikkarten im Fokus

ComputerBase hatte die Möglichkeit, sich den Samsung-Cinema-LED-Saal im Traumpalast Esslingen vor der Eröffnung einmal selbst anzuschauen. In dem neuartigen Kinosaal gibt es keinen traditionellen Projektor mitsamt Leinwand mehr, sondern insgesamt 96-Modul-Bildschirme für die volle 4K-Auflösung 4.096 × 2.160.

Die Bildqualität kann sich sehen lassen – und ist die neue Kino-Referenz. Sowohl was Helligkeit, Kontrast, Bildschärfe und auch Farben angeht, keine andere Kino-Technologie kommt an Samsungs Cinema LED heran. Auch die duale Laser-Projektion von IMAX hat diesbezüglich das Nachsehen. Potenzial hat die Technik damit automatisch auch für kommende Filme in HDR. Allerdings ist nicht alles Top bei Cinema LED. So ist das Bild mit 10,3 × 5,4 Meter zwar nicht unbedingt klein, spielt im Kinomaßstab aber nicht annähernd bei den Großen mit. Das wird sich auch mit einer angekündigten, 15 Meter breiten Version kaum ändern.

Smartphones gibt es auch „Made in Germany“

Darüber hinaus stand im Fokus ein Fabrikbesuch bei Gigaset, die Smartphones in Deutschland produzieren. Neben aktuellen Produkten soll auch das nächste Gigaset-Produkt in Deutschland hergestellt werden – danach ist der Ausblick aber offen.

GPU-Mining war mal wieder ein großes Thema

Bei den Tagesmeldungen stieß erneut das Thema Mining auf Grafikkarten auf großes Leserinteresse. Denn anscheinend sitzen sowohl AMD als auch Nvidia sowie deren Bordpartner aufgrund des abnehmenden Mining-Booms auf einem großen Inventar an Grafikkarten, die sich aktuell nur schleppend verkaufen lassen. Das wird auch schon länger als Grund gehandelt, warum sich Nvidias kommende Spieler-Grafikkarten auf Basis von „Turing“ immer weiter verschieben. Die Vermutungen werden zudem dadurch bestärkt, dass Gigabyte und TUL, die Muttergesellschaft von PowerColor, im letzten Quartal deutliche Umsatzeinbußen in Kauf nehmen mussten.

Auf den zweiten Platz hat es die Meldung geschafft, dass der eigene Tod offenbar gegen die Nutzungsbedingungen von Paypal verstößt. Paypal wurde in dem Fall von dem Tod einer Nutzerin informiert, der Zahlungsdienstleister versuchte aber dennoch, die noch offene Rechnung von 3.240,72 britischen Pfund (rund 3.660 Euro) einzufordern. Paypal informierte den Witwer per Brief über die Verletzung der Nutzungsbedingungen durch den Tod, hat sich mittlerweile aber bei dem Betroffenen entschuldigt. Paypal hat bekannt gegeben, in Zukunft automatische Prozesse – der verschickte Brief war einer dieser – besser zu überprüfen.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!