Bezahlen mit dem Smartphone: Google Pay lässt sich jetzt auch mit PayPal nutzen

Aljoscha Reineking 93 Kommentare
Bezahlen mit dem Smartphone: Google Pay lässt sich jetzt auch mit PayPal nutzen
Bild: newsroom.mastercard.com

PayPal und Google Pay haben eine umfangreiche Kooperation in Deutschland angekündigt. Sie ermöglicht ab sofort das kontaktlose Bezahlen über Google Pay auf dem Handy über ein PayPal-Konto. Unterstützt werden wie bisher alle Geschäfte, die auch das kontaktlose Bezahlen mit der Mastercard erlauben.

Google Pay seit Juli 2018 in Deutschland verfügbar

Der Bezahldienst Google Pay für Android-Smartphones steht seit Juli 2018 auch in Deutschland zur Verfügung. Der Dienst wird hierzulande aber nur von vier Banken und Kreditinstitute unterstützt, nur deren Kunden konnten ihn also theoretisch nutzen. Durch die Kooperation mit PayPal ist damit Schluss, denn jedes dort hinterlegte Konto kann ab sofort für die Zahlung verwendet werden.

Mastercard als Voraussetzung für Google Pay

In Deutschland kooperiert Google Pay mit Mastercard für die NFC-Zahlung. In Geschäften, in denen die Zahlung via Mastercard kontaktlos möglich ist, funktioniert auch Google Pay. Die Anwender können in Deutschland bei rund acht Millionen Akzeptanstellen die Technologie nutzen.

Als zusätzlicher Sicherheitsmechanismus muss das Smartphone für eine Bezahlung mit Google Pay entsperrt und die Transaktion an dem Kartenlesegerät bestätigt werden. Das Öffnen einer App oder andere Schritte sind für den Bezahlvorgang nicht notwendig. Das Bezahlsystem arbeitet mit Token in Form von einmaligen Zahlenkombinationen, die verschlüsselt übertragen werden. Technisch wird eine von PayPal digitalisierte Debit-Mastercard generiert und mit dem entsprechenden Konto verknüpft.

Smartphone mit Android 5.0 neuer

Wer Google Pay nutzen möchte, muss ein Smartphone mit Android 5.0 „Lollipop“ oder neuer besitzen. Darüber hinaus muss das Gerät über einen NFC-Chip verfügen. Google gibt ferner an, dass ein Smartphone mit Original-Software verwendet werden sollte, gerootete Systeme sowie alternative Android-Versionen können zu Komplikationen führen und im Zweifel steht der Dienst nicht zur Verfügung.