LZ7 TDX: Mehr Platz im Mini-ITX-Gehäuse auch als Aufrüstoption

Valentin Karnehm 43 Kommentare
LZ7 TDX: Mehr Platz im Mini-ITX-Gehäuse auch als Aufrüstoption
Bild: Lazer3D

Wer bereits das Mini-ITX-Gehäuse LZ7 von Lazer3D besitzt und bisher keinen Platz für eine stärkere Grafikkarte hatte, kann sich freuen: Das Gehäuse bekommt einen großen Bruder, der nicht nur als Stand-Alone-Variante, sondern auch als Upgrade-Kit den Handel erreichen wird. Das Volumen steigt so von 7 Liter auf 10 Liter.

Das bereits erhältliche LZ7 von Lazer3D ist mit 7 Litern äußerst platzsparend und kommt als Bausatz zum Kunden. Der große Vorteil des Mini-ITX-Gehäuses, die kompakte Bauweise, kommt allerdings mit einer großen Einschränkung einher. Neben einem SFX-Netzteil und einer CPU-Kühler-Höhe von maximal 65 mm fasst das LZ7 lediglich Grafikkarten bis zu einer Länge von 186 mm. Bei einer GeForce RTX 2070 schränkt das die Auswahl beispielsweise auf genau ein Modell ein, die Gigabyte GeForce RTX 2070 Mini ITX 8G. Wer diese Einschränkungen nicht hinnehmen will, findet ab dem 3. Quartal dieses Jahres eine vernünftige Ergänzung im Portfolio von Lazer3D.

Mehr als nur eine Verlängerung

Das LZ7 XTD ist dabei nicht einfach eine Verlängerung um 92 mm. Durch Verlegung des SFX-Netzteils von der Decke an die Front des Gehäuses wird eine deutlich erweiterte Kompatibilität für CPU-Kühler erreicht. So sind im LZ7 XTD CPU-Kühler mit einer Höhe von bis zu 135 mm oder sogar eine 140-mm-AiO möglich. In Kombination mit einer Grafikkarte von bis zu 278 mm Länge und bis zu 125 mm Höhe sind damit in diesem Gehäuse deutlich leistungsstärkere Systeme umsetzbar.

Das LZ7 XTD bietet nicht nur eine deutlich erweitere Hardwarekompatibilität, sondern auch einige optische Verschönerungen. So können in der neuen Version sowohl CPU- als auch GPU-Kühler inklusive deren Beleuchtungseffekte zur Schau gestellt werden. Dies wird mit wahlweise transparenten oder getönten Seitenwänden erreicht.

Bausatzkonzept ermöglicht maximale Modularität

Allgemein lässt sich das LZ7 XTD wie auch der kleine Bruder bis ins letzte Detail auf die persönlichen Wünsche und Vorlieben anpassen. So stehen im Konfigurator auf der Website nicht nur neun verschiedene Farben, Standfüße, Ein/Aus-Knöpfe, sondern auch eine Vielzahl verschieden geformter Lüftungsschlitze, kategorisiert nach Luftduchsatz und Lautstärke, zur Verfügung. Auch lässt sich das Front-I/O den eigenen Wünschen anpassen.

LZ7 XTD als Bausatz
LZ7 XTD als Bausatz (Bild: Lazer3D)

Im Konfigurator ist derzeit ein Dummy-Preis eingesetzt, der tatsächliche Preis des Gehäuses soll sich etwa 10 Prozent bis 15 Prozent oberhalb des LZ7 bewegen und damit je nach Ausstattung bei 190 Britische Pfund also gut 200 Euro beginnen. Die extreme Modularität ermöglicht auch das Aufrüsten vom LZ7 auf das LZ7 XTD. Das Kit soll sich laut Hersteller im preislichen Rahmen von etwa 80 Britischen Pfund also knapp 90 Euro bewegen. Das Gehäuse soll in Europa und den USA exklusiv über Overclockers UK, eine Caseking-Tochter, vertrieben werden. Für den Rest der Welt übernimmt Lazer3D den Direktvertrieb über die eigene Website.