Von klein bis riesig: Lian Lis Gehäuse-Neuheiten der Computex im Überblick
Zur Computex 2026 gibt es bei Lian Li zahlreiche neue Gehäuse zu sehen. Darunter sind überarbeitete Versionen existierender Modelle, die Fortsetzung der V-Serie mit „Pfeiler-Display“ und das kompakte, in Kooperation mit Dan Cases entwickelte B4-mATX.
Das B4-mATX wird kompakt & flexibel
Das B4 sieht auf den ersten Blick wie ein typisches Micro-ATX-Kompaktgehäuse aus. Es kann allerdings entweder als normales Gehäuse oder als Turm aufgestellt werden. Mit rund 21,3 Liter Volumen ist es zudem für ein Mainstream-Gehäuse für seinen Formfaktor überaus kompakt. Trotzdem passen ein 360-mm-Radiator, 140 mm lange ATX-Netzteile und Tower-Kühler in das Gehäuse. Erscheinen wird das Modell am 26. Juni für rund 70 US-Dollar mit schwarzen Mesh-Abdeckungen, die Holzvariante startet ab 85 US-Dollar. In Weiß werden jeweils 5 US-Dollar mehr verlangt.
Riesiges V2000 steht auf Rädern
Im dritten Quartal wird die V-Serie mit dem V2000 für rund 240 US-Dollar fortgesetzt. Der geräumige Tower kommt auf Abmessungen von 579 × 260 × 610 mm. Das reicht für zwei Netzteile, EEB-Workstation-Mainboards und sechs Festplatten, aber auch 420-mm-Radiatoren. Weil das System potentiell schwer wird, stellt Lian Li es auf Räder. Highlight ist das Display mit Temperatursensor, das sich an der vorderen linken Ecke befindet.
Turbine bei Lancool
Das Lancool 4 ist ebenfalls für das dritte Quartal 2026 vorgesehen, soll aber nur 130 US-Dollar kosten. Das Turbinen-Design der Frontlüfter kennt man schon vom Lancool 217 Inf oder dem Lian Li Vector 150 Inf, hier wird es aber für einen ATX-Tower genutzt. Die untere Kammer des Gehäuses soll als Luftleiter dienen, ohne können Lüfter am Boden schräg gestellt werden, um die Grafikkarte besser zu belüften.
Das rund 110 US-Dollar teure, 505 × 249 × 496 mm große Lancool 207XL plant Lian Li für das vierte Quartal. Hinter seiner Schlitz-Front verbergen sich zwei 170-mm-Lüfter mit einer Tiefe von 30 Millimetern, am Boden sitzen zudem zwei Querstromlüfter zur GPU-Kühlung.
Neue Glaskästen
Darüber hinaus plant der Hersteller eine verbesserte Version des O11D Evo. Der Glaskasten kann als „V2“ Lüfter am Boden schräg gestellt werden und seine Mainboard-Halterung verschieben. Kreisförmige Aussparungen für Lüfter sollen zudem Turbulenzen und damit Lautstärke verringern. Im Handel wird das Evo V2 im vierten Quartal erscheinen, die Preisempfehlung liegt bei knapp 170 US-Dollar.
Für rund 100 US-Dollar hat Lian Li ab dem dritten Quartal einen weiteren Glaskasten parat. Das UX100 verfügt über eine gebogene Glasscheibe, die sich auch auf die rechte Gehäuseseite erstreckt. Der Schlitz im „Sockel“ dient dabei der Belüftung.
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