Acer Predator Orion 9000: Der Vorzeige-Gaming-PC mit Core X und SLI-Option

Jan-Frederik Timm 30 Kommentare
Acer Predator Orion 9000: Der Vorzeige-Gaming-PC mit Core X und SLI-Option
Bild: Acer

Jede Marke braucht sein Aushängeschild. Bei Acers Gaming-Sparte ist das in der Kategorie Desktop-Gaming-PC seit Jahren der Vollausbau des Orion 9000 – oder soll es zumindest sein. Denn auch die Neuauflage für das Jahr 2020 wäre mit einer anderen CPU-Serie zwar nicht so spektakulär teuer, aber ein besserer Gaming-PC.

Predator Orion 9000: Sehr teuer heißt nicht automatisch sehr gut

Für Hardcore-und Profigamer“ soll der neue Orion 9000 in seiner größten Konfiguration sein und dieser Zielgruppe „extreme Leistung“ bieten. Ein Prozessor vom Typ „Extreme Edition“ passt da gut ins Konzept. Allerdings setzt Acer damit weiterhin auf Core-X-CPUs, deren Core i9-10980XE (Test) zwar 18 Kerne und 36 Threads, aber eine deutlich geringere Spiele-Leistung als der Core i9-10900K (Test) mit „nur“ 10 Kernen für den Sockel LGA 1200 bietet. In Multi-Core-Anwendungen liegt die Cascade-Lake-X-CPU hingegen 30 Prozent vor der neuen Comet-Lake-S-CPU. Aber der Predator Orion 9000 ist ein Gaming-PC.

Auch SLI gibt es immer noch

Auch bei der Grafikkarte setzt Acer auf ein vermeintliches Aushängeschild, das Spielern anno 2020 aber kaum noch etwas bringt: SLI. Nur die wenigsten Titel unterstützen die Multi-GPU-Technologie überhaupt noch. Die Option auf zwei GeForce RTX 2080 Ti treibt damit ebenfalls vorrangig den Preis, aber nicht den Nutzwert des Systems. Immerhin gibt es keine Quad-SLI-Option mehr.

Den Predator Orion 9000 in neuer Optik und mit neuem Kühlkonzept wird es auch in kleineren Konfigurationen geben, aller Voraussicht nach auch mit Comet-Lake-S. Zu den Details wie auch zu den Preisen schweigt sich Acer allerdings noch aus. Nur dass die kleinste Konfiguration ab Oktober 2.799 Euro kosten wird, ist bekannt.

Predator Orion 3000: Mehr Vernunft in 18 Litern

Vernünftiger kommt der Predator Orion 3000 daher. In seinem 18 Liter fassenden Gehäuse kommen Comet-Lake-S-CPUs mit bis zu 8 Kernen (10. Generation Core i7) sowie Grafikkarten bis zu einer GeForce RTX 2070 Super zum Einsatz. Bis zu 64 GB RAM, 1 TB große SSDs sowie zwei 3,5-Zoll-Laufwerke können verbaut werden. Die Preise beginnen in diesem Fall bei 799 Euro – für welche Konfiguration: erneut Fehlanzeige. Die Auslieferung soll im August starten.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Acer unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühest mögliche Veröffentlichungszeitpunkt.