Deathloop: Zeitschleifen-Gegner kann ein Mensch sein

Max Doll 25 Kommentare
Deathloop: Zeitschleifen-Gegner kann ein Mensch sein
Bild: Bethesda

Bethesda hat im Rahmen des PlayStation-5-Events genauer erläutert, was Spieler im Zeitschleifen-Shooter Deathloop machen sollen. Teil des Spaßes wird ein menschlicher Gegenspieler sein, der den Antagonisten steuern darf.

Deathloop bemüht ein ungewöhnliches Setting. Spieler wachen auf einer Insel auf, auf der sie das Ziel mörderischer Unterhaltung sind: Die Bewohner Jagen Protagonisten Colt zu ihrer Unterhaltung, und zwar wieder und wieder. Denn der Tag beginnt am nächsten Morgen wieder von vorne. Um aus dieser Zeitschleife auszubrechen, müssen acht Ziele auf der Insel ausgeschaltet werden – und zwar innerhalb eines Tages. Wie dabei vorgegangen wird, soll und muss selbst bestimmt werden, denn die Erkundung der offenen Spielwelt zum Ermitteln von Strategien soll zum Reiz des Titels beitragen.

Gegenspieler wird Multiplayer-Element

Neben den Bewohnern der Insel hat es außerdem die Assassine Julianne auf das Alter Ego abgesehen. Sie möchte verhindern, dass ihre Jagd endet. Hier setzt der Mehrspieler-Part von Deathloop an, denn Julianne kann gelegentlich von anderen Spielern gespielt werden, um das Geschehen unvorhersehbar zu machen. Spieler können dann selbst mit Fertigkeiten und Orten experimentieren. Dieses spannungsbildende Element sei optional und könne abgeschaltet werden, erklären die Entwickler. In diesem Fall übernimmt eine KI die gesamte Zeit über die Steuerung der Gegenspielerin.

Spielerisch erinnert Deathloop durch die im Trailer gezeigten, übernatürlichen Zusatzfertigkeiten und den leicht überzeichneten Grafikstil an Dishonored, das mit der Idee einer wiederholt spielbaren Umgebung aus Prey: Moonchrash gemischt wurde. Zu sehen ist etwa die Teleport-Option, die Colt auf Dächer und in Sicherheit bringt. Beide Assassinen sollen sich entsprechend ihrer unterschiedlichen Ziele auch unterschiedlich spielen.

Colt konzentriert sich eher auf das Überleben und Hilfsmittel wie das Hacken, Julianna kann auf die Unterstützung der Inselbewohner zurückgreifen und sich als NPC tarnen. Bei ihr gehe es eher darum, das Katz- und Maus-Spiel zu genießen als jede Begegnung zu gewinnen, so Bethesda. Dies ergibt bei der Konzeption eines Drop-In-Multiplayers Sinn, bei dem das Ziel der Unterhaltung ein anderes ist als auf der Gegenseite, die das Spiel gewinnen möchte.

Die Veröffentlichung von Deathloop erfolgt zeitgleich für PlayStation 5 und Windows-PCs. Auf Konsolen hat sich Sony den Title vorerst exklusiv gesichert, eine Veröffentlichung auf der Xbox Series X wird daher zeitverzögert erfolgen.