Schnelle Quantencomputer: IBM zieht mit Quantum Volume von 64 mit Honeywell gleich

Volker Rißka 49 Kommentare
Schnelle Quantencomputer: IBM zieht mit Quantum Volume von 64 mit Honeywell gleich
Bild: IBM

Vor wenigen Wochen überraschte Honeywell mit einem Quantencomputer, der ein Quantum Volume von 64 erreichte. Jetzt zog IBM nach und optimierte einen Quantencomputer mit 27 Qubits auf ein Quantum Volume von 64 und zeigte dabei, wie wichtig die neue Einheit als vermutliches Standard-Maß in Zukunft sein wird.

Das Quantum Volume schließt nicht nur reine Qubits ein, die bisher als maßgebliche Größe für die Leistungsfähigkeit eines Quantencomputers dienen. Doch Qubits sind primär Theorie, das Quantum Volume schon näher an der Praxis, da auch Fehleranfälligkeiten sowie diverse weitere Parameter des gesamten Systems berücksichtigt werden. IBM-Forscher hatten diese Methode der Messung der Leistungsfähigkeit im Herbst des vergangenen Jahres veröffentlicht (PDF).

Quantum Volume als Maßeinheit für Quantencomputer
Quantum Volume als Maßeinheit für Quantencomputer (Bild: IBM)

IBM hat laut eigenen Angaben in den letzten vier Jahren insgesamt 28 Quantencomputer in die eigene Cloud gebracht, acht Systeme erreichen bereits ein Quantum Volume von 32, nachdem erst zu Beginn des Jahres das erste System dieser Art enthüllt wurde.