GPU-Preis-Leistungs-Verhältnis: Die besten Gaming-Grafik­kar­ten in FPS pro Euro (Juli 2026)

Maine
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GPU-Preis-Leistungs-Verhältnis: Die besten Gaming-Grafik­kar­ten in FPS pro Euro (Juli 2026)

Der Kauf einer Grafikkarte will wohlüberlegt sein. Neben der Leistung spielen auch andere Faktoren eine Rolle: Lautstärke, Stromverbrauch oder auch (proprietäre) Features wie CUDA oder DLSS. Eine zentrale Rolle spielt aber auch der Preis. Dieser Artikel zeigt, wie viele FPS pro Euro aktuelle GPUs liefern (Stand Juni/Juli 2026).

Was dieser Artikel bietet – und was nicht

Dieser Artikel richtet sich zu 100 Prozent an Spieler, denn im Fokus steht die Leistung von GeForce RTX, Radeon RX und Intel Arc in Spielen – ergänzt um einen Blick auf den Stromverbrauch. Die Performance einer Grafikkarte in anderen Szenarien (z. B. Videobearbeitung, Rendering, AI) und weitere Faktoren wie die Lautstärke oder das Ökosystem (CUDA, Omniverse) spielen keine Rolle. Wer sich in diese Richtung ebenfalls orientieren will, dem seien die aktuelle GPU-Kaufberatung und das Grafikkarten-Testarchiv der Redaktion angeraten:

Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird dabei in FPS im Testparcours pro Euro Einkaufspreis gewertet. Leistungsfaktoren, die sich nicht in den FPS niederschlagen, sind damit außen vor. Dazu gehört, sofern er noch nicht zu deutlichen Leistungsabschlägen führt, der VRAM. Dieser Aspekt wird weiter unten bei kritischen Modellen aber separat angesprochen.

Der Artikel wird an dieser Stelle in regelmäßigen Abständen aktualisiert, um immer eine möglichst aktuelle Übersicht über den Grafikkartenmarkt mit Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis in Spielen zu bieten. Er ergänzt die aktuelle GPU-Kaufberatung und das Grafikkarten-Testarchiv der Redaktion.

Wichtige Hinweise

  1. Grundlage dieses Artikels sind die Daten aus den aktuellen Grafikkarten-Tests der Redaktion. Daraus ergibt sich, dass Modelle, die nicht Teil dieser Tests (genauer: des Testparcours) sind, leider nicht enthalten sein können.
  2. Preisgrundlage ist das jeweils günstigste und als direkt lieferbar angegebene Angebot im Preisvergleich. Aspekte wie Hersteller, Übertaktung, Lautstärke, Farbe oder RGB-Beleuchtung spielen für die Auswertung keine Rolle. Unseriös erscheinende Angebote (z. B. relativ unbekannte eBay-Händler mit schlechten Bewertungen oder merkwürdig gemischtem Sortiment) werden dabei nach Möglichkeit nicht berücksichtigt.
  3. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gemessen in FPS pro Euro sagt nichts darüber aus, ob auch tatsächlich gut spielbare Bildraten erreicht werden. Deshalb ist es auch nur einer von vielen Entscheidungsfaktoren beim Grafikkartenkauf und es sollte immer auch ein Blick in die Tests erfolgen.
  4. Die Darstellung erfolgt als Streu- und Balkendiagramm. Die Streudiagramme können hierbei zur besseren Lesbarkeit nicht alle Grafikkarten enthalten, sondern beschränken sich auf die für die jeweilige Auflösung relevanten Modelle. Die Balkendiagramme enthalten hingegen Daten zu allen jeweils getesteten Grafikkarten.

Marktpreise

Aktuelle Bestpreise im Handel

Im Vergleich zu Ende Mai hat sich auf dem Grafikkartenmarkt preislich kaum etwas getan, was angesichts der allgegenwärtigen Preissteigerungen bei Consumer-Elektronik fast schon als positiv zu bezeichnen ist. Die Ausnahme bildet, wie könnte es anders sein, die GeForce RTX 5090, die erneut teurer geworden ist und nun nahezu flächendeckend die 4.000 Euro-Grenze überschritten hat. Zur Erheiterung: Der UVP für Custom-Modelle lag einmal bei 2.329 Euro.

Weiterhin hält die Speicherkrise also den Grafikkartenmarkt (und nicht nur diesen) fest im Griff und das hat gravierende Auswirkungen: Sowohl AMD als auch Nvidia haben die nächsten Grafikkartengenerationen deutlich nach hinten verschoben und so soll Nvidias RTX-5000 Super-Refresh voraussichtlich erst Anfang 2027 erscheinen, AMDs RDNA5-Architektur frühestens im 2. Quartal 2027. Zu Nvidias zu erwartender RTX 6000-Generation gibt es hingegen noch überhaupt keine belastbaren Informationen.

Auch gab es Gerüchte, dass Nvidia die Produktion auf die stärkeren (und teureren) Modelle wie die GeForce RTX 5070 Ti oder RTX 5080 fokussieren will, im Hinblick auf Verfügbarkeit und Preise der „langsameren“ Modelle ist dies jedoch bislang nicht zu beobachten.

Ganz grundsätzlich geht die Reise aktuell ohnehin aber eher in die Richtung, dass mit KI höhere Bildraten erreicht werden sollen, wenn die Hardware aus verschiedenen Gründen stagniert: Das vor kurzem vorgestellte (und direkt harsch kritisierte) DLSS 5 zeigt, wie die Zukunft der Spielegrafik sehr wahrscheinlich aussehen wird.

Aber es gibt trotzdem etwas Neues: Die Radeon RX 9070 GRE mit 12 GB VRAM hat tatsächlich den Sprung nach Europa geschafft und reiht sich damit nun in diesen Artikel ein. Verabschiedet wird hingegen die GeForce RTX 4060 Ti, die nur noch stark eingeschränkt und zu absurd hohen Preisen lieferbar ist.

Marktpreise (Stand 26.06.2026)
    • GeForce RTX 5090 (32 GB)
      3.939
    • GeForce RTX 5080 (16 GB)
      1.159
    • Radeon RX 7900 XTX (24 GB)
      939
    • GeForce RTX 5070 Ti (16 GB)
      885
    • Radeon RX 7900 XT (20 GB)
      680
    • Radeon RX 9070 XT (16 GB)
      630
    • GeForce RTX 5070 (12 GB)
      565
    • Radeon RX 9070 (16 GB)
      558
    • Radeon RX 9070 GRE (12 GB)
      551
    • GeForce RTX 5060 Ti (16 GB)
      529
    • Radeon RX 7700 XT (12 GB)
      488
    • Radeon RX 9060 XT (16 GB)
      385
    • GeForce RTX 4060 (8 GB)
      366
    • Arc A770 (16 GB)
      321
    • GeForce RTX 5060 Ti (8 GB)
      309
    • GeForce RTX 5060 (8 GB)
      276
    • GeForce RTX 5050 (8 GB)
      259
    • Radeon RX 7600 (8 GB)
      254
    • Arc B580 (12 GB)
      251
Einheit: Euro

Die Preispyramide wird weiterhin unangefochten von Nvidias GeForce RTX 5090 angeführt, dahinter fächern sich die „langsameren“ Modelle aller Hersteller übersichtlich und nachvollziehbar auf – wenngleich zwischen dem teuersten und dem zweitteuersten Modell in Form der GeForce RTX 5080 eine Lücke von inzwischen fast 2.800 Euro klafft.

Preise im Zeitverlauf

Dieser Artikel wirft auch einen Blick auf die Preisentwicklung der letzten Monate. Seit April 2026 werden hierbei die automatisch aktualisierten Graphen des ComputerBase-Preis-Bots benutzt, um eine konstante Datenbasis ohne Lücken bieten zu können.

Ein Nachteil ist dabei, dass die Preisentwicklung der Vorgängergenerationen nicht mehr abgebildet werden kann, auch können Intel-Grafikkarten gegenwärtig nicht nachverfolgt werden. Deren Preisschwankungen halten sich aber ohnehin stark in Grenzen.

Nvidia GeForce RTX 5000: Preisentwicklung
Nvidia GeForce RTX 5000: Preisentwicklung (Bestpreis)
01.0002.0003.0004.0005.000Euro 05.02.202517.02.202501.03.202513.03.202525.03.202506.04.202518.04.202530.04.202512.05.202524.05.202505.06.202517.06.202529.06.202511.07.202523.07.202504.08.202516.08.202528.08.202509.09.202521.09.202503.10.202515.10.202527.10.202508.11.202520.11.202502.12.202514.12.202526.12.202507.01.202619.01.202631.01.202612.02.202624.02.202608.03.202620.03.202601.04.202613.04.202625.04.202607.05.202619.05.202631.05.202612.06.202624.06.202606.07.2026
AMD Radeon RX 9000: Preisentwicklung
AMD Radeon RX 9000: Preisentwicklung (Bestpreis)
0180360540720900Euro 06.03.202517.03.202528.03.202508.04.202519.04.202530.04.202511.05.202522.05.202502.06.202513.06.202524.06.202505.07.202516.07.202527.07.202507.08.202518.08.202529.08.202509.09.202520.09.202501.10.202512.10.202523.10.202503.11.202514.11.202525.11.202506.12.202517.12.202528.12.202508.01.202619.01.202630.01.202610.02.202621.02.202604.03.202615.03.202626.03.202606.04.202617.04.202628.04.202609.05.202620.05.202631.05.202611.06.202622.06.202603.07.2026

Der Medianpreis bietet sich hierbei für eine Betrachtung der Preisentwicklung sehr gut an, da einzelne, nur kurzzeitig verfügbare Angebotspreise bei diesem weitgehend herausfallen. Ende Juni 2026 zeigt sich dabei, dass die meisten Grafikkarten seit längerer Zeit preisstabil sind – die Ausnahme GeForce RTX 5090 ist inzwischen schon als Klassiker zu bezeichnen.

Aktuelle Grafikkarten-Angebote

Ein Artikel wie dieser kann immer nur eine Momentaufnahme sein. Auch wenn versucht wird, möglichst regelmäßig eine Aktualisierung vorzunehmen, ändern sich Preise trotzdem zwischendurch häufiger. Die folgende Tabelle kann genutzt werden, um möglichst einfach bei den bekannten Händlern Alternate, Amazon und Notebooksbilliger zum gewünschten Modell zu kommen. Alternativ ist es möglich, im ComputerBase-Preisvergleich selbst nach dem günstigsten Angebot zu suchen.

Grafikkarten der aktuellen Generationen kaufen

So viel FPS pro Euro bieten aktuelle Grafikkarten

Die Berechnung der Diagramme erfolgt durch die Multiplikation der aktuellen Marktpreise mit den Testdaten des aktuellen Grafikkarten-Testparcours von Computerbase (in FPS).

FPS pro Euro in 2.560 x 1.440

Ende Juni 2026 übernimmt weiterhin Nvidias GeForce RTX 5060 Ti die Führung in dieser Auflösung im Hinblick auf FPS pro Euro, gefolgt vom kleineren Schwestermodell RTX 5060. Beide bringen jedoch nach wie vor den Nachteil von nur 8 GB VRAM mit sich und das ist zu wenig: Eine Grafikkarte mit nur 8 GB VRAM sollte man im Jahr 2026 trotz der gestiegenen Preise einfach nicht mehr kaufen, sie kommt schon jetzt an Grenzen und ist nicht zukunftssicher.

VRAM-Mangel schlägt sich nicht immer in deutlich niedrigeren FPS nieder und kann daher in einer Auswertung wie der diesen nicht immer zutreffend abgebildet werden. Hier sei auf das Fazit des Tests der GeForce RTX 5060 Ti mit 8 GB VRAM verwiesen:

Soll (im Jahr 2025) eine neue Grafikkarte für einen Gaming-PC angeschafft werden, muss diese über mindestens 12 GB verfügen.

Für das Jahr 2026 gilt diese Aussage natürlich umso mehr.

Empfehlenswerter sind daher die nicht weit dahinter liegenden Radeon RX 9070 und RX 9070 XT mit jeweils 16 GB VRAM. Auch die Radeon RX 9060 XT bietet viele FPS pro Euro, hier muss aber einschränkend erwähnt sein, dass ihr für anspruchsvollere Spiele in WQHD-Auflösung teilweise schon die Leistung fehlt. Keine attraktive Option ist hingegen die „neue“ Radeon RX 9070 GRE: Sie ist zu teuer für das Gebotene, denn die Radeon RX 9070 ist schneller und kostet nur wenige Euro mehr. Soll es eine Nvidia-Grafikkarte sein, ist auch die GeForce RTX 5070 mit 12 GB eine Option – wenngleich 12 GB VRAM in WQHD auch keine sichere Bank mehr sind. Weitere Modelle aus Nvidias Angebotspalette mit wirklich genügend VRAM wie die GeForce RTX 5080 und RTX 5090 finden sich hingehen deutlich weiter hinten im Ranking – sie bieten aufgrund ihres sehr (RTX 5080) oder exorbitant (RTX 5090) hohen Preises erheblich weniger FPS pro investiertem Euro.

Was auch deutlich wird: Die Vorgängermodelle der Radeon RX 7000-Reihe sind keine attraktiven Optionen mehr.

FPS/Euro in 2.560 × 1.440
FPS/Euro in 2.560 × 1.440 – Balkendiagramm
    • GeForce RTX 5060 Ti (8 GB)
      0,163
    • GeForce RTX 5060 (8 GB)
      0,158
    • Radeon RX 9070 XT (16 GB)
      0,141
    • Radeon RX 9070 (16 GB)
      0,141
    • Radeon RX 9060 XT (16 GB)
      0,139
    • GeForce RTX 5070 (12 GB)
      0,132
    • Radeon RX 9070 GRE (12 GB)
      0,125
    • Radeon RX 7900 XT (20 GB)
      0,120
    • Radeon RX 7700 XT (12 GB)
      0,107
    • GeForce RTX 5070 Ti (16 GB)
      0,106
    • GeForce RTX 5060 Ti (16 GB)
      0,104
    • Radeon RX 7900 XTX (24 GB)
      0,098
    • GeForce RTX 5080 (16 GB)
      0,091
    • GeForce RTX 5090 (32 GB)
      0,036
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS) / Euro

Kommt Raytracing als leistungsforderne Beleuchtungsberechnung mit ins Spiel, schieben sich die aktuellen Radeon-Modelle vor die versammelte Konkurrenz – 16 GB VRAM helfen bei Raytracing enorm. Das gilt aber nicht für die Radeon RX 9070 GRE, denn diese bietet nur 12 GB VRAM und ist wie erwähnt dafür aktuell zu teuer. Die GeForce RTX 5070 (12 GB) ist hingegen nicht allzu weit entfernt vom Spitzentrio und damit eine valide Option, wenn das Nvidia-Ökosystem gewünscht wird – und man im Zweifel auf etwas Bildqualität verzichten kann, damit die Texturen in den VRAM passen.

Den Schluss bildet auch hier die extrem teure GeForce RTX 5090, aber das dürfte wohl niemanden überraschen – die Radeon RX 9070 bietet mehr als viermal so viele FPS pro Euro.

FPS/Euro in 2.560 × 1.440 + Raytracing
FPS/Euro in 2.560 × 1.440 + Raytracing – Balkendiagramm
    • Radeon RX 9070 (16 GB)
      0,130
    • Radeon RX 9060 XT (16 GB)
      0,129
    • Radeon RX 9070 XT (16 GB)
      0,128
    • GeForce RTX 5070 (12 GB)
      0,120
    • GeForce RTX 5060 Ti (8 GB)
      0,116
    • GeForce RTX 5060 (8 GB)
      0,114
    • Radeon RX 9070 GRE (12 GB)
      0,105
    • Radeon RX 7900 XT (20 GB)
      0,102
    • GeForce RTX 5070 Ti (16 GB)
      0,099
    • GeForce RTX 5060 Ti (16 GB)
      0,099
    • Radeon RX 7700 XT (12 GB)
      0,095
    • GeForce RTX 5080 (16 GB)
      0,084
    • Radeon RX 7900 XTX (24 GB)
      0,082
    • GeForce RTX 5090 (32 GB)
      0,031
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS) / Euro

Der neue Benchmark-Parcours umfasst viele Spiele, die Raytracing zwar nutzen, aber nicht mehr so intensiv (und teils noch eher experimentell) wie Spiele aus dem alten Parcours – Cyberpunk 2077 als stark Nvidia-optimiertes Ray- und Pathtracing-Paradies sei hier als Beispiel genannt. Das führt dazu, dass der Unterschied zwischen den Modellen von Nvidia und AMD bei der Hinzunahme von Raytracing nicht mehr so deutlich ausfällt wie zuvor – mit RX 9000 hat AMD hier aber ohnehin ordentlich zugelegt und seinen Raytracing-Malus behoben.

FPS pro Euro in 3.440 x 1.440

In der Ultrawide-Auflösung 3.440 x 1.440 im Seitenverhältnis 21:9 übernimmt Ende Juni 2026 die Radeon RX 9070 XT die Führung, dicht gefolgt vom langsameren Schwestermodell RX 9070 und mit etwas Abstand der GeForce RTX 5070. Bei der GeForce RTX 5070 gilt es trotzdem zu bedenken: 12 GB VRAM sind in dieser Auflösung kein Ruhekissen und es wird Titel geben, die nur mit reduzierten Texturdetails flüssig spielbar sind. Auch in dieser Auflösung ist die Radeon RX 9070 GRE nicht attraktiv. Und GeForce RTX 5080 und RTX 5090 haben zwar genug VRAM, sind im Vergleich aber auch hier zu teuer fürs Gebotene.

AMDs Radeon RX 9060 XT muss hier fehlen, da sie in dieser Auflösung nicht getestet wurde. Für die höhere Anzahl an Pixeln fehlt ihr dann doch langsam die Leistung.

FPS/Euro in 3.440 × 1.440
FPS/Euro in 3.440 × 1.440 – Balkendiagramm
    • Radeon RX 9070 XT (16 GB)
      0,118
    • Radeon RX 9070 (16 GB)
      0,117
    • GeForce RTX 5070 (12 GB)
      0,112
    • Radeon RX 9070 GRE (12 GB)
      0,102
    • Radeon RX 7900 XT (20 GB)
      0,100
    • GeForce RTX 5070 Ti (16 GB)
      0,091
    • Radeon RX 7900 XTX (24 GB)
      0,083
    • GeForce RTX 5080 (16 GB)
      0,078
    • GeForce RTX 5090 (32 GB)
      0,033
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS) / Euro

Wird Raytracing aktiviert, ändert sich das Bild kaum und lediglich Nvidias GeForce RTX 5070 Ti kann aufgrund des größeren VRAMs etwas Boden auf die vorderen Plätze gutmachen.

FPS/Euro in 3.440 × 1.440 + Raytracing
FPS/Euro in 3.440 × 1.440 + Raytracing – Balkendiagramm
    • Radeon RX 9070 XT (16 GB)
      0,108
    • Radeon RX 9070 (16 GB)
      0,106
    • GeForce RTX 5070 (12 GB)
      0,099
    • GeForce RTX 5070 Ti (16 GB)
      0,085
    • Radeon RX 7900 XT (20 GB)
      0,085
    • Radeon RX 9070 GRE (12 GB)
      0,084
    • GeForce RTX 5080 (16 GB)
      0,072
    • Radeon RX 7900 XTX (24 GB)
      0,069
    • GeForce RTX 5090 (32 GB)
      0,029
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS) / Euro

Wenig überraschend ist auch in UWQHD mit Raytracing AMDs Vorgängergeneration in Form der Radeon RX 7900 XT(X) keine empfehlenswerte Option mehr. Die GeForce RTX 5090 erfüllt ebenfalls die Erwartungen und rundet das Ranking nach unten hin ab.

FPS pro Euro in 3.840 x 2.160

Für die Nutzung der 4K-UHD-Auflösung braucht es in modernen Spielen immer öfter eine enorme Leistung, selbst wenn Upscaling-Techniken wie DLSS, FSR oder XeSS verwendet werden. Aus diesem Grund wurden von der Redaktion in dieser Auflösung nur die schnellsten Grafikkarten getestet.

AMDs Radeon 9070 XT übernimmt auch hier aktuell die Führung im Hinblick auf FPS pro Euro, praktisch gleichauf liegt die Radeon RX 9070 und erneut mit etwas Abstand folgt die GeForce RTX 5070 – die 12 GB VRAM werden aber immer häufiger zu Einschnitten zwingen.

AMDs Vorgängergeneration in Form der Radeon RX 7900 XT und RX 7900 XTX sollte auch hier nicht mehr in Betracht gezogen werden: Die RX 9000-Modelle sind günstiger, praktisch gleich schnell und bieten das modernere Feature-Set, vor allem FSR4 ist hervorzuheben. Aber: manchmal geschehen noch Wunder und AMD hat überraschend vor wenigen Tagen und deutlich früher als initial geplant FSR 4.1 für RX-7000-Grafikkarten veröffentlicht, für RX 6000-Modelle soll es im Frühjahr 2027 soweit sein. ComputerBase hat dies auch direkt getestet und für gut befunden. Das könnte den älteren Generationen somit noch einmal neues Leben einhauchen – wohlgemerkt aber bei Bestandsware, nicht beim Neukauf.

FPS/Euro in 3.840 × 2.160
FPS/Euro in 3.840 × 2.160 – Balkendiagramm
    • Radeon RX 9070 XT (16 GB)
      0,086
    • Radeon RX 9070 (16 GB)
      0,085
    • GeForce RTX 5070 (12 GB)
      0,079
    • Radeon RX 9070 GRE (12 GB)
      0,073
    • Radeon RX 7900 XT (20 GB)
      0,072
    • GeForce RTX 5070 Ti (16 GB)
      0,066
    • Radeon RX 7900 XTX (24 GB)
      0,061
    • GeForce RTX 5080 (16 GB)
      0,058
    • GeForce RTX 5090 (32 GB)
      0,025
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS) / Euro

In UHD mit aktiviertem Raytracing verändert sich die Reihenfolge nur marginal und die GeForce RTX 5070 Ti kann aufgrund ihres größeren VRAMs etwas aufholen, auch überholt die GeForce RTX 5080 die Radeon RX 7900 XTX.

FPS/Euro in 3.840 × 2.160 + Raytracing
FPS/Euro in 3.840 × 2.160 + Raytracing – Balkendiagramm
    • Radeon RX 9070 XT (16 GB)
      0,079
    • Radeon RX 9070 (16 GB)
      0,077
    • GeForce RTX 5070 (12 GB)
      0,070
    • GeForce RTX 5070 Ti (16 GB)
      0,063
    • Radeon RX 9070 GRE (12 GB)
      0,062
    • Radeon RX 7900 XT (20 GB)
      0,061
    • GeForce RTX 5080 (16 GB)
      0,054
    • Radeon RX 7900 XTX (24 GB)
      0,051
    • GeForce RTX 5090 (32 GB)
      0,023
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS) / Euro

Die beeindruckend schnelle, aber noch viel mehr beeindruckend teure GeForce RTX 5090 belegt konsequenterweise auch in 4K-UHD mit Raytracing mit deutlichem Abstand den letzten Platz.

FPS pro Euro in 1.920 x 1.080

Mit Full HD-Auflösung ist das Feld der getesteten Grafikkarten deutlich ausgedünnt, denn für diese Auflösung ist mittlerweile praktisch jede halbwegs moderne Grafikkarte schnell genug.

Ende Juni 2026 bietet Nvidias GeForce RTX 5060 Ti in dieser Auflösung am meisten FPS pro Euro, dicht gefolgt von der RTX 5060. Mit etwas Abstand folgen Intels Arc B580, Radeon RX 9060 XT, Radeon RX 7600 und GeForce RTX 5050.

Und da wäre man wieder beim Thema VRAM: Die genannten Nvidia-Modelle bieten nur 8 GB Grafikspeicher, was selbst in FHD mittelfristig zu wenig ist.

FPS/Euro in 1.920 × 1.080
FPS/Euro in 1.920 × 1.080 – Balkendiagramm
    • GeForce RTX 5060 Ti (8 GB)
      0,252
    • GeForce RTX 5060 (8 GB)
      0,248
    • Arc B580 (12 GB)
      0,219
    • Radeon RX 9060 XT (16 GB)
      0,215
    • Radeon RX 7600 (8 GB)
      0,213
    • GeForce RTX 5050 (8 GB)
      0,213
    • GeForce RTX 4060 (8 GB)
      0,163
    • GeForce RTX 5060 Ti (16 GB)
      0,162
    • Radeon RX 7700 XT (12 GB)
      0,156
    • Arc A770 (16 GB)
      0,151
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS) / Euro

Mit aktiviertem Raytracing übernimmt AMDs Radeon RX 9060 XT (16 GB) dann konsequenterweise die Führung und es wird deutlich, dass selbst in FHD-Auflösung für Raytracing mehr VRAM von großem Vorteil ist. Daher kann sich auch Nvidias GeForce RTX 5060 Ti dank 16 GB VRAM etwas nach vorne schieben.

FPS/Euro in 1.920 × 1.080 + Raytracing
FPS/Euro in 1.920 × 1.080 + Raytracing – Balkendiagramm
    • Radeon RX 9060 XT (16 GB)
      0,177
    • GeForce RTX 5060 Ti (8 GB)
      0,174
    • GeForce RTX 5060 (8 GB)
      0,169
    • Arc B580 (12 GB)
      0,146
    • GeForce RTX 5050 (8 GB)
      0,136
    • GeForce RTX 5060 Ti (16 GB)
      0,134
    • Radeon RX 7600 (8 GB)
      0,117
    • Radeon RX 7700 XT (12 GB)
      0,115
    • Arc A770 (16 GB)
      0,111
    • GeForce RTX 4060 (8 GB)
      0,107
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS) / Euro

Ein Blick auf den Stromverbrauch

Neben den Anschaffungskosten einer Grafikkarte spielt natürlich auch der Stromverbrauch eine Rolle – Strom kostet ebenfalls Geld und muss erzeugt werden. Aus diesem Grund und von der Community mehrfach gewünscht, erfolgt nun auch ein Blick auf den Stromverbrauch der im Artikel enthaltenen Grafikkarten und dessen Einfluss auf die Betriebskosten.

Hierfür wird zuerst noch einmal ein Blick auf die Effizienz der von ComputerBase getesteten Modelle gelegt. ComputerBase hat erst kürzlich die Verbrauchsmessungen von Grafikkarten neu erstellt und das Messverfahren praxisnäher gestaltet, für weitergehende Informationen sei daher auf den entsprechenden Artikel verwiesen.

Im neuen Messparcours geht Nvidias GeForce RTX 5080 in beiden analysierten Auflösungen am effizientesten mit dem ihr zugeführten Strom um, aber auch AMD hat mit der RDNA4-Architektur einen beeindruckenden Effizienzsprung hingelegt und Radeon RX 9070 und RX 9070 XT liegen auf einem vergleichbaren Niveau wie ihre Pendants von Nvidia. Die alte Weisheit, dass Nvidias Architekturen eine deutlich bessere Energieeffizienz aufweisen, gilt so also nicht mehr, mit Blackwell und RDNA4 ist das Feld hier ausgeglichen.

Performance pro Watt
Performance pro Watt – 2.560 × 1.440
    • GeForce RTX 5080 (16 GB)
      0,38
    • GeForce RTX 5070 Ti (16 GB)
      0,36
    • Radeon RX 9070 (16 GB)
      0,35
    • GeForce RTX 5060 Ti (16 GB)
      0,35
    • GeForce RTX 5070 (12 GB)
      0,33
    • Radeon RX 9060 XT (16 GB)
      0,33
    • GeForce RTX 5060 Ti (8 GB)
      0,32
    • Radeon RX 9070 GRE (12 GB)
      0,32
    • GeForce RTX 5090 (32 GB)
      0,31
    • GeForce RTX 5060 (8 GB)
      0,30
    • GeForce RTX 4060 (8 GB)
      0,30
    • Radeon RX 9070 XT (16 GB)
      0,29
    • Radeon RX 7900 XT (20 GB)
      0,27
    • Radeon RX 7900 XTX (24 GB)
      0,26
    • Radeon RX 7700 XT (12 GB)
      0,22
    • Arc B580 (12 GB)
      0,22
    • Radeon RX 7600 (8 GB)
      0,19
    • Arc A770 (16 GB)
      0,15
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS) / Watt (W)

Ebenfalls beeindruckend ist der Effizienzsprung bei Intels Battlemage-Architektur: Die Arc B580 ist etwa 40 Prozent energieeffizienter als der Alchemist-Vorgänger Arc A770.

Was kostet eine Stunde Spielen mit diesen Grafikkarten?

Um nun den Einfluss des Stromverbrauchs auf die Betriebskosten genauer zu betrachten, gibt es nun auch eine Berechnung der Stromkosten, die für eine Stunde Spielen mit den im Artikel behandelten Grafikkarten anfallen.

Grundlage der folgenden Diagramme sind die Daten zum Stromverbrauch in Spielen aus den aktuellen Grafikkartentests von ComputerBase und der laut Statistischem Bundesamt durchschnittliche Strompreis von 40,6 Cent/kWh (Datenstand 2. Halbjahr 2025). Die Datengrundlage für den Strompreis wurde im Januar 2026 auf diese Quelle umgestellt, da Angaben aus Vergleichsportalen zu stark von rabattierten Neukundenverträgen verzerrt sind.

Wichtig: Die Relation der Betriebskosten der Grafikkarten zueinander ändert sich durch den Strompreis natürlich nicht, nur die absoluten Kosten verändern sich.

Auch bleibt der Anschaffungspreis einer Grafikkarte für diese Auswertung außen vor: die Nutzungszeit einer Grafikkarte in Jahren (oder gar nur Monaten) ist einfach zu individuell, um sie hier abbilden zu können.

Die folgenden Diagramme geben darüber Aufschluss, welche Stromkosten bei welcher Grafikkarte pro Stunde Spielen im Durchschnitt anfallen.

Stromkosten / Stunde (Strompreis 40,6 Cent/kWh)
Stromkosten / Stunde (Strompreis 40,6 Cent/kWh) – 2.560 x 1.440
    • GeForce RTX 4060 (8 GB)
      0,056
    • GeForce RTX 5050 (8 GB)
      0,059
    • GeForce RTX 5060 (8 GB)
      0,065
    • GeForce RTX 5060 Ti (16 GB)
      0,072
    • GeForce RTX 5060 Ti (8 GB)
      0,072
    • Radeon RX 7600 (8 GB)
      0,074
    • Radeon RX 9060 XT (16 GB)
      0,075
    • Arc B580 (12 GB)
      0,078
    • Radeon RX 9070 GRE (12 GB)
      0,099
    • Radeon RX 9070 (16 GB)
      0,101
    • GeForce RTX 5070 (12 GB)
      0,103
    • Arc A770 (16 GB)
      0,103
    • Radeon RX 7700 XT (12 GB)
      0,108
    • GeForce RTX 5070 Ti (16 GB)
      0,119
    • GeForce RTX 5080 (16 GB)
      0,126
    • Radeon RX 9070 XT (16 GB)
      0,139
    • Radeon RX 7900 XT (20 GB)
      0,139
    • Radeon RX 7900 XTX (24 GB)
      0,162
    • GeForce RTX 5090 (32 GB)
      0,208
Einheit: Euro

Grafikkarten wie die GeForce RTX 4060, die eine verhältnismäßig geringe Leistungsaufnahme mit sich bringen, liegen bei der Betrachtung der Stromkosten logischerweise weit vorne – Grafikkarten mit hoher Leistungsfähigkeit und hohem Stromverbrauch sind im Betrieb hingegen teurer. So liegt die GeForce RTX 4060 in WQHD mit durchschnittlichen Stromkosten von 5,6 Cent pro Stunde vorne und der Abstand zum stromhungrigsten Modell in Form der GeForce RTX 5090 beträgt 15,2 Cent pro Stunde. Letztere ist mit 4K-UHD-Auflösung sogar noch stromhungriger, was sich in Stromkosten von 23,7 Cent pro Stunde niederschlägt.

Beispielrechnungen für die Stromkosten pro Jahr

Die folgenden Rechnungen sind als Beispiele dafür gedacht, wie sich der Verbrauch einer Grafikkarte über das Jahr gerechnet in Stromkosten niederschlägt. Für eine Berechnung der individuellen Kosten muss nur die Nutzungsdauer pro Tag und die verwendete Grafikkarte angepasst werden – und gegebenenfalls der individuelle Strompreis, sofern er deutlich vom genannten Durchschnittswert abweicht.

Herangezogen werden hier die Radeon RX 7900 XTX und die GeForce RTX 5070 Ti Super in WQHD, da diese eine eine vergleichbare Rasterisierungsleistung bieten, sich mit diesen Settings aber im Stromverbrauch um satte 95 Watt unterscheiden – was beim Vergleich von Vorgängergeneration und aktueller Generation nicht verwundert. Gerade AMDs RDNA3-Generation ist nicht für ihre Energieeffizienz bekannt und dieser Vergleich ist daher eigentlich auch ein bisschen unfair, aber: Das Ziel ist es ja, den Unterschied in den Stromkosten bei einem höheren Verbrauch zu veranschaulichen und dafür eignen sich diese beiden Modelle gut.

Bei einer Nutzungszeit von angenommenen 1 beziehungsweise 3 Stunden pro Tag ergibt sich folgende simple Rechnung:

Grafikkarte Nutzungszeit pro Tag Berechnung Stromkosten pro Jahr
Radeon RX 7900 XTX 1 Stunde 0,162 € x 1 Stunde x 365 Tage 59,13 €
3 Stunden 0,142 € x 3 Stunden x 365 Tage 177,39 €
GeForce RTX 5070 Ti 1 Stunde 0,119 € x 1 Stunde x 365 Tage 43,35 €
3 Stunden 0,104 € x 3 Stunden x 365 Tage 130,31 €

Drei Stunden Gaming an jedem einzelnen Tag des Jahres sind hierbei natürlich für die meisten Spieler als relativ viel anzusehen. Dieses Beispiel soll nur der Verdeutlichung dienen, dass selbst bei einer Verbrauchsdifferenz von 95 Watt und einer exzessiven Nutzung im Jahr nur ein Unterschied von ca. 50 Euro entsteht.

Fazit

Nach eklatanten Preissteigerungen zum Jahresanfang verharren die Preise der meisten Grafikkarten auch aktuell auf dem zuletzt bekannten hohen Niveau. Die GeForce RTX 5090 ist dabei wie nun mehrfach erwähnt die Ausnahme: Ihr Durchschnittspreis stieg zuletzt erneut an und kratzt inzwischen an der 4.000-Euro-Marke.

Eine grundlegende Empfehlung, den Kauf einer Grafikkarte möglichst sein zu lassen, gibt es daher aktuell nicht – gut überlegt sollte eine solche Anschaffung aufgrund des generell hohen Preisniveaus aber auf jeden Fall sein.

Detailbetrachtung wichtiger Modelle

Einen positiven Eindruck hinterlassen Ende Juni 2026 weiterhin AMDs Radeon RX 9060 XT, RX 9070 und RX 9070 XT. Mit 16 GB VRAM sind sie für alle modernen Spiele gewappnet und bieten in vielen Szenarien am meisten FPS pro Euro unter den von ComputerBase getesteten Grafikkarten. Eine ordentliche Raytracingleistung und Unterstützung für FSR 4.1 sind ebenfalls mit an Bord.

Keine Empfehlung ist die Variante der RX 9060 XT mit 8 GB VRAM: Das ist einfach zu wenig für aktuelle Spiele.

Die nun in Europa angekommene Radeon RX 9070 GRE mit 12 GB VRAM wäre eigentlich gar kein schlechter Lückenfüller zwischen RX 9060 XT und RX 9070, sie ist aber in Relation zu diesen zu teuer und damit aktuell keine Empfehlung.

Aufgrund ihres vergleichsweise hohen Preises teils etwas weiter hinten in den Rankings, aber trotzdem viele FPS pro Euro bieten GeForce RTX 5060 und 5060 Ti – wenngleich erst einmal nur auf dem Papier, denn auch hier findet sich der Nachteil von nur 8 GB Grafikspeicher. Es zeigt sich vor allem bei aktiviertem Raytracing in WQHD und FHD, dass diese Menge an VRAM inzwischen einfach zu wenig ist.

Besser macht es die GeForce RTX 5070 mit 12 GB VRAM: Zwar ist auch diese Menge an Grafikspeicher nicht sonderlich üppig, reicht für mittlere bis hohe Ansprüche in WQHD-Auflösung aber aus. GeForce RTX 5070 Ti, RTX 5080 und RTX 5090 sind hingegen in den meisten Szenarien weiterhin zu teuer für die gebotene Leistung.

Einen zumindest ordentlichen Eindruck hinterlässt weiterhin auch Intels Arc B580 (12 GB). In Full HD-Auflösung kann sie bezüglich FPS pro Euro ganz gut mithalten, zudem bietet sie mehr VRAM als der Großteil der gegenwärtigen Konkurrenz und hat damit mehr Reserven für die Zukunft – die Problematik der nicht immer ausgereiften Treiber bleibt aber.

Beim Raytracing herrscht nun Gleichstand

Mit RDNA4 hat AMD einen großen Sprung beim Raytracing gemacht – es herrscht nun praktisch Gleichstand zwischen den Architekturen. Für Spieler ist das eine gute Nachricht, denn Raytracing-Enthusiasten müssen nun nicht mehr zwingend zu Nvidia greifen, sondern können auch einen Blick auf Radeon RX 9000 werfen.

Nicht empfehlenswert sind mit Fokus auf Raytracing sind hingegen Modelle mit weniger VRAM wie die GeForce RTX 5070. Diese bringen den Nachteil von „nur“ 12 GB VRAM (oder noch weniger) mit sich, was für Raytracing inzwischen je nach Spiel bereits zu wenig ist.

FPS pro Euro ist nicht alles

Zum Fazit gehört auch der wichtige Hinweis, dass dieser Artikel hier nur eine von vielen Entscheidungshilfen sein kann. Jeder Spieler legt Wert auf andere Aspekte und dann kommt noch hinzu, dass es etliche andere Faktoren gibt, etwa die Lautstärke, das Ökosystem, die sonstigen proprietären Features (DLSS, FSR, CUDA und dergleichen) sowie mögliche weitere Anwendungszwecke (Video-Encoding, Rendering).

Auch der Stromverbrauch spielt eine Rolle bei der Bewertung einer Grafikkarte, der Einfluss ist aber geringer als oftmals angenommen und beträgt, wie im Artikel dargestellt, im Normalfall nur wenige Euro pro Jahr. Hier sind die anderen genannte Faktoren für die meisten Spieler mit Sicherheit relevanter.

Vor einem Kauf sollte man sich daher wirklich ein bisschen Zeit nehmen und Performance, Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die eben erwähnten Dinge abwägen. Die ComputerBase-Community bietet darüber hinaus quasi rund um die Uhr ihre Hilfe im Grafikkarten-Forum bei der Kaufentscheidung an.

Änderungshistorie

Update

Ende Juni wurde die Radeon RX 9070 GRE in den Artikel aufgenommen, die GeForce RTX 4060 Ti mangels Verfügbarkeit aus dem Artikel entfernt und alle Preise aktualisiert.

Datum Änderung
26. Juni 2026 Radeon RX 9070 GRE in den Artikel aufgenommen, GeForce RTX 4060 Ti mangels Verfügbarkeit aus dem Artikel entfernt, Preise und Text aktualisiert.
26. Mai 2026 Preise und Text aktualisiert.
10. April 2026 Preise und Text aktualisiert, GeForce RTX 4070 Super mangels Verfügbarkeit aus dem Artikel entfernt.
16. Januar 2026 Strompreis auf Datengrundlage des Statistischen Bundesamtes umgestellt, Preise und Text aktualisiert.
19. Dezember 2025 Radeon RX 7800 XT mangels Verfügbarkeit aus dem Artikel entfernt, Preise und Text aktualisiert.
21. November 2025 Preise und Text aktualisiert.
30. Oktober 2025 GeForce RTX 4070 und Radeon RX 6700 XT mangels Verfügbarkeit aus dem Artikel entfernt, Preise und Text aktualisiert.
10. September 2025 RTX 5050 in den Artikel aufgenommen, Preise und Text aktualisiert.
14. Juli 2025 Preise und Text aktualisiert.
10. Juni 2025 RTX 5060 und RX 9060 XT (16 GB) in den Artikel aufgenommen, Preise und Text aktualisiert.
7. Mai 2025 RTX 5060 Ti (8/16 GB) in den Artikel aufgenommen, Preise und Text aktualisiert.
7. April 2025 Preise und Text aktualisiert.
12. März 2025 RX 9070 (XT), RTX 5070 Ti und 5070 in den Artikel aufgenommen, Preise und Text aktualisiert.
12. Februar 2025 RTX 5090 und 5080 in den Artikel aufgenommen, Preise und Text aktualisiert.
15. Januar 2025 Preise und Text aktualisiert.
19. Dezember 2024 Alle Auswertungen und der dazugehörige Text wurden mit Erscheinen des neuen Benchmark-Parcours von ComputerBase aktualisiert. Strompreis für die Kostenberechnungen von Bestandskunden- auf Neukundenpreis umgestellt.
08. November 2024 Preise und Text aktualisiert.
11. Oktober 2024 Preise und Text aktualisiert.
20. September 2024 Preisverlaufsdiagramme hinzugefügt, RX 6800 XT aufgrund zu geringer Verfügbarkeit weniger sichtbar, Preise und Text aktualisiert.
26. August 2024 Preise und Text aktualisiert
30. Juli 2024 Preise und Text aktualisiert
19. Juni 2024 RTX 3080 und RX 6700 XT aufgrund zu geringer Verfügbarkeit weniger sichtbar, Preise und Text aktualisiert
24. Mai 2024 Preise und Text aktualisiert
04. Mai 2024 Preise und Text aktualisiert
10. April 2024 Daten zur Radeon RX 7900 GRE hinzugefügt, Preise und Text aktualisiert
20. März 2024 Auswertungen zum Stromverbrauch hinzugefügt, Preise und Text aktualisiert
06. März 2024 Preise und Text aktualisiert
23. Februar 2024 Artikel veröffentlicht

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