Next-Level-Gaming?: Performance-Tuning und Benchmark
3/4Tuning: DLSS-5-Auflösung reduzieren
Wer die Performance mit DLSS 5 erhöhen möchte, kann im OptiScaler unter dem Punkt „Model Resolution“ die Auflösung des KI-Modells reduzieren. Mittels eines Sliders kann die Auflösung frei eingestellt werden – und wer will, kann sie am anderen Ende der Performance-Skala auch erhöhen. ComputerBase hat sich 75 Prozent und 50 Prozent als reduzierte Auflösung angesehen.
50 Prozent: Optisch nicht empfehlenswert
50 Prozent scheidet dabei sofort aus dem Rennen aus. Das erhöht die Performance von DLSS 5 zwar massiv, bringt optisch aber zu viele Nachteile mit sich. Nicht nur lässt die Bildschärfe generell etwas nach und die Beleuchtung sieht einfacher aus, wodurch die Unterschiede zwischen an- und abgeschaltetem DLSS 5 kleiner werden. Darüber hinaus werden auch immer mehr Bildfehler sichtbar, allen voran ein sichtbares Flimmern, das teilweise auftritt. Das lohnt (in TLoU II) sich so nicht.
75 Prozent: ein guter Kompromiss
Anders schaut es dagegen bei einer DLSS-5-Auflösung bei 75 Prozent aus. Wobei gilt: Auch bei 75 Prozent geht Bildqualität verloren, der DLSS-5-Effekt wird auch mit dieser Einstellung kleiner. Und das Bildflimmern ist auch mit der Einstellung noch vorhanden, fällt jedoch nur noch beim genauen Hinsehen auf. Dennoch ist 75 Prozent ein sinnvoller Kompromiss bei der Bildqualität, wenn mehr Performance erzielt werden soll.
Allerdings ist es noch zu früh zu sagen, dass dies automatisch für jedes Spiel gilt. In The Last of Us Part II funktioniert 75 Prozent Auflösung gut. Das bedeutet aber nicht, dass dies für jedes Spiel gilt. Die Funktion ist kein Wundermittel. Aber eine Möglichkeit, die Leistung auf Kosten der Bildqualität zu erhöhen. Der beste Kompromiss muss wohl auch dabei für jedes Spiel separat gefunden werden.
Benchmarks in WQHD
Die nachfolgenden Benchmarks sind mit den maximalen Grafikdetails mit DLSS Quality erstellt worden. Aggressiveres Upsampling hat in The Last of Us Part II nur einen geringen Performance-Zusatznutzen, daher wurde es nicht verwendet.
Mit der Ausgabe-Auflösung WQHD kostet das Aktivieren von DLSS 5 mindestens 44 (RTX 5090) und maximal 50 Prozent (RTX 4070) Durchschnitts-FPS. Der Leistungsverlust ist generell sehr hoch, streut interessanterweise aber weniger stark als in NBA 2K27 (Test). Dort hatte die RTX 5090 weniger als 40 Prozent an FPS eingebüßt, langsamere Modelle hingegen über 60 Prozent.
Benchmarks in UHD
In UHD fallen die Leistungseinbußen noch etwas größer aus, die Unterschiede zwischen den Grafikkarten werden nochmals kleiner: Ein FPS-Verlust von 55 bis 57 Prozent ist zu verzeichnen.
In TLoU Part II büßen alle getesteten Grafikkarten durch Einsatz des DLSS-5-Mods signifikant an FPS ein, anders als im ersten offiziellen DLSS-5-Spiel, NBA 2K27, leiden langsamere Grafikkarten aber nicht wesentlich mehr als das Topmodell RTX 5090 – relativ betrachtet. In Anbetracht der Ausgangsleistung ist die Anwendung von DLSS 5 auf langsameren Grafikkarten natürlich schneller eine handfeste Herausforderung.
DLSS-5-Laufzeiten im Überblick
OptiSscaler erlaubt es, die Laufzeit des DLSS-5-Modells separat auszulesen. Das heißt, die Zeit, die DLSS 5 pro FPS benötigt hat, um das Bild zu optimieren, ist in ms ablesbar. Die nachfolgende Tabelle enthält die von OptiScaler im Benchmark gemeldeten DLSS-5-Latenzen für alle Grafikkarten in beiden Auflösungen.
| RTX 5090 | RTX 5080 | RTX 5070 Ti | RTX 5070 | RTX 5060 Ti | RTX 4090 | RTX 4080S | RTX 4070 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| WQHD | ||||||||
| 100 % | 3,9 ms | 6,1 ms | 7,2 ms | 10,0 ms | 13,7 ms | 5,2 ms | 7,2 ms | 13,1 ms |
| 75 % | 3,0 ms | 4,1 ms | 4,7 ms | 6,3 ms | 8,3 ms | 3,7 ms | 4,6 ms | 7,9 ms |
| 50 % | 2,4 ms | 2,8 ms | 3,0 ms | 3,5 ms | 4,4 ms | 2,7 ms | 3,0 ms | 4,3 ms |
| Ultra HD | ||||||||
| 100 % | 8,1 ms | 14,0 ms | 16,0 ms | – | – | 11,0 ms | 15,8 ms | – |
| 75 % | 4,9 ms | 8,1 ms | 9,4 ms | – | – | 6,6 ms | 9,5 ms | – |
| 50 % | 3,0 ms | 4,2 ms | 4,8 ms | – | – | 3,8 ms | 4,8 ms | – |
- Blender Benchmark (neu!)
- 3DMark Steel Nomad + X
- Cinebench 2026
- Apple M1 – M6