FSR 3.1 vs. XeSS (XMX & DP4a) im Test: Die Bildqualität im Video-Vergleich I
2/4Anno 117 – Pax Romana
In Anno 117 – Pax Romana liefern FSR 3.1 und XeSS 2 (DP4a) ein vergleichbar schlechtes Bild mit kleinen Unterschieden ab. Das Bewegtbild ist zum Beispiel bei beiden Upsampling-Varianten unscharf, FSR 3.1 hat hier aber geringfügige Vorteile. Ausgleichen tut dies XeSS dann wieder mit einem stabileren Bild in Bewegung. FSR 3.1 flimmert mehr als XeSS, flimmerfrei ist letzteres aber auch nicht.
Die XMX-Variante zeigt nur minimale Unterschiede zur überall lauffähigen DP4a-Version. Die heftige Unschärfe ist zum Beispiel mit beiden Methoden gleich ausgeprägt. Bei der Bildstabilität gibt es ebenso ein Unentschieden: Mal ist die eine Version leicht besser, mal die andere.
In Anno 117 – Pax Romana liefert FSR 3.1 das beste Ergebnis ab, gefolgt von XeSS in der XMX- und der DP4a-Variante – alles spielt sich aber auf einem niedrigen Niveau ab. Zwischen den XeSS-Versionen gibt es ein Unentschieden.
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FSR 3.1
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XeSS (DP4a)
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XeSS (XMX)
Assassin's Creed Shadows
In Assassin's Creed Shadows macht sich dann das vermutlich größte Problem von FSR 3.1 bemerkbar: Die vielen umherfliegenden Partikeleffekte verpixeln in Bewegung extrem und ziehen auch sichtbare Ghosting-Effekte hinter sich her. Das Bewegtbild ist ordentlich stabil, dafür generell aber unscharf.
XeSS in der DP4a-Version schneidet bei den Partikeleffekten besser ab: Diese verpixeln deutlich weniger und werden besser dargestellt. Dafür flimmern einige kleine Bildbereiche aber immer mal wieder kurzzeitig intensiv. XeSS kann die Vegetation besser herausarbeiten als FSR 3.1. Als Quasi-Ausgleich ist diese jedoch unruhiger. Die allgemeine Bildschärfe ist auch mit Intels Technologie niedrig. XeSS in der XMX-Version hat nicht mit den plötzlich flimmernden Bildbereichen zu kämpfen, die Grafik ist bis auf einige Ausnahmen ein wenig stabiler. Auch die Vegetation ist etwas stabiler. Was dagegen bleibt ist das durchweg unscharfe Bild.
In Assassin's Creed Shadows liefert XeSS in der XMX-Variante das beste Bild ab, dahinter folgen dann XeSS DP4a und FSR 3.1 mit einem unterschiedlichen, aber schlussendlich gleichwertigen Ergebnis.
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FSR 3.1
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XeSS (DP4a)
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XeSS (XMX)
Call of Duty: Black Ops 7
In Call of Duty: Black Ops 7 legt FSR 3.1 einen Totalausfall hin. Die Grafik, allen voran das Wasser, ist eine reine Flimmerorgie. Doch auch bei den Bäumen und weiteren Elementen gibt es diesbezüglich große Probleme. Hinzu kommt, dass das Bild generell sehr unscharf ist.
XeSS in der DP4a-Version liefert ein deutlich besseres Ergebnis ab und flimmert deutlich weniger. Das Wasser ist ein wenig unruhig, dasselbe gilt für die Bäume. Das ist aber ein gänzlich anderes Niveau als mit FSR 3.1. Hinzu kommt, dass XeSS das Glänzen des Schnees besser darstellt als mit FSR 3.1. Letzteres hat dagegen leichte Vorteile beim Schneefall, der mit Intels Technologie mehr Ghosting aufweist und darüber hinaus zum Teil vom Upsampling-Algorithmus verschluckt wird.
XeSS XMX ist bei der Bildstabilität oben auf, vor allem das Wasser und die Bäume werden sichtbar ruhiger dargestellt. Was dagegen bleibt ist das generell unscharfe Bild. Auffällig ist zudem, dass die XMX-Variante das Schneeglänzen und quasi alle Schneeflocken gänzlich schluckt. Hier arbeitet die DP4a-Variante besser.
XeSS XMX hat seine Probleme in Black Ops 7, erzeugt aber das beste Bild aller Varianten. Dahinter folgt dann XeSS DP4a, FSR 3.1 liegt weit abgeschlagen auf dem letzten Platz.
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FSR 3.1
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XeSS (DP4a)
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XeSS (XMX)