RTX Spark im Test: Takt, Verbrauch und Akkulaufzeit

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Jan-Frederik Timm (+1)
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Taktraten

Für die Kerne im großen RTX Spark N1X hat Nvidia offiziell bis zu 4,1 GHz Takt angegeben und im Test wurden sie auch erreicht. Beispielsweise lief der Cinebench 2026 im Single-Core-Test über weite Strecken mit diesem Takt, im Durchschnitt waren es (laut Frame-View-Log) aber dann doch nur 3,7 GHz, weil der Takt zwischenzeitig sogar auf knapp unter 3,0 GHz fiel.

Die nachfolgende Tabelle dokumentiert die im jeweiligen Benchmark protokollierten durchschnittlichen (!) Taktraten von GPU, P-Cores und E-Cores.

Szenario Taktraten
GPU P-Cores E-Cores
NBA 2K27 DLSS 5 on 2.548 MHz 2.916 MHz 1.365 MHz
DLSS 5 off 2.602 MHz 3.045 MHz 1.517 MHz
Gears of War: E-Day Mittel 3.112 MHz 3.590 MHz 1.499 MHz
Ultra 2.957 MHz 3.319 MHz 2.115 MHz
Cinebench 2026 Single Core – 3.737 MHz 909 MHz
Multi Core – 3.658 MHz 2.696 MHz
Hermes Agent 1.769 MHz 2.244 MHz 1.115 MHz

Leistungsaufnahme

Nvidia hat RTX Spark für Notebooks in beiden Varianten mit maximal 80 Watt spezifiziert, OEMs können (entweder ab Werk oder über Leistungsprofile) aber auch bis auf 45 Watt hinuntergehen.

Das Asus ProArt P16 fährt das SoC im Performance-Profil mit 80 Watt vollständig aus, nach aktuellem Kenntnisstand ist es das einzige System mit diesem TDP-Niveau. Andere OEMs haben hingegen bei 65, 70 oder 75 Watt den Schlussstrich gezogen. Um die maximal von RTX Spark zu erwartende Leistung zu ermitteln, wurde das System auf den vorangegangenen Seiten im Performance-Profil getestet.

Für wenige Sekunden kann der RTX Spark N1X im Asus ProArt P16 in diesem Profil laut Nvidias Telemetrie sogar bis zu 84 Watt aufnehmen (siehe Verlauf in Cinebench 2026 Multi-Core), dauerhaft stellen sich im höchsten Leistungsprofil hingegen 65 bis 70 Watt ein.

SoC Package Power (CB 2026.1, Multi-Core)
01836547290Watt (W) 15101520253035404550556065707580859095100Sekunden

Das gilt nicht nur für den Render-Benchmark, sondern auch für Spiele oder LLM-Inferencing, wobei die nachfolgenden Messergebnisse gegen 65 Watt tendieren.

Direkte Konkurrenten wie der in CPU-Lasten vergleichbar schnelle Snapdragon X2 Elite im Mini-PC von Asus oder der schnellere M5 Max von Apple nehmen weniger elektrische Leistung auf, sind also effizienter. Dass die Kerne nicht mehr auf dem neuesten Stand sind, zeigt sich hier erneut.

Leistungsaufnahme unter Last
  • NBA 2K27 (WQHD, RT on, Overall Medium, DLSS Perf., MFG 3x):
    • DLSS 5 off
      RTX Spark N1X (20C), ProArt P16 Performance
      63,6
      GPU: 43,9 W, CPU: 19,6 W
    • DLSS 5 on
      RTX Spark N1X (20C), ProArt P16 Performance
      64,6
      GPU: 51,8 W, CPU: 12,8 W
  • Gears of War: E-Day (WQHD, DLSS Quality):
    • Preset Quality
      RTX Spark N1X (20C), ProArt P16 Performance
      63,3
      GPU: 37,1 W, CPU: 26,2 W (96 % P Cores)
    • Preset Mittel
      RTX Spark N1X (20C), ProArt P16 PerformanceRTX Spark N1X (20C), ProArt P16 Performance
      64,1
      GPU: 30,1 W, CPU: 34,0 W (100 % P-Cores)
  • Cinebench 2026:
    • Single-Core
      RTX Spark N1X (20C), ProArt P16 Performance
      11,8
      GPU: 0,4 W, CPU: 11,4 W (100 % P Cores)
    • Multi-Core
      RTX Spark N1X (20C), ProArt P16 Performance
      66,3
      GPU: 0,5 W, CPU: 65,7 W (91 % P-Cores)
  • Hermes Agent (llama.cpp, Qwen3.8 27B Think):
    • Hermes Agent
      RTX Spark N1X (20C), ProArt P16 Performance
      60,9
      GPU: 57,5 W, CPU: 3,4 W (100 % P Cores)
Einheit: Watt (W)

Und auch im Single-Core-Lauf liegt RTX Spark mit gut 11 Watt Leistungsaufnahme vor den schnelleren Macs und dem Snapdragon X2 Elite im Notebook von HP und damit „nur“ mit aktuellen x86-Kernen gleichauf.

SoC Package Power (CB 2026.1, Single-Core)
010203040Watt (W) 151015202530354045505560Sekunden

Akkulaufzeit

Die nachfolgend dokumentierten Akkulaufzeiten sind natürlich nur zu einem Teil auf RTX Spark zurückzuführen, auch das Notebook hat einen großen Einfluss. Und in diesem Zusammenhang gilt es auch noch einmal zu erwähnen, dass das Muster des Asus ProArt P16 nur über ein 3K-Display verfügt, während es mit UHD+-Display in den Handel kommt.

Die ermittelten und in einem zweiten Lauf jeweils bestätigten Ergebnisse lassen vorerst nur einen Schluss zu: Bei geringer Last hat RTX Spark in der ersten Generation offensichtlich noch Optimierungspotenzial. Denn trotz des 99,9-Wattstunden-Akkus liegt das ProArt P16 in unseren beiden Standard-Laufzeit-Benchmarks nur im hinteren Drittel. Ob das Display dabei mit 120 oder 60 Hertz lief, machte keinen signifikanten Unterschied aus.

Diagramme
YouTube-Streaming 200 cd/m²
  • 4K30 (Google Chrome 147):
    • Apple MacBook Pro 16" (2026)
      M5 Max (18C/40C), 128 GB LPDDR5X
      16:47
      120 Hz ProMotion
    • Samsung Galaxy Book 6 Pro
      Core Ultra X7 358H, 32 GB LPDDR5X
      15:51
      120 Hz
    • HP OmniBook Ultra 14
      X2E-84-100, 32 GB LPDDR5X
      15:20
      120 Hz
    • Dell XPS 14 (2026) (2,8K OLED)
      Core Ultra X7 358H, 32 GB LPDDR5X
      14:48
      120 Hz
    • Framework Laptop 13 Pro
      Core Ultra X7 358H, 32 GB LPDDR5X
      14:42
      120 Hz
    • Apple MacBook Air 15" (2026)
      M5 (10C/10C), 32 GB LPDDR5X
      12:53
      60 Hz
    • Lenovo Yoga Slim 7x Gen 11
      X2E-88-100, 32 GB LPDDR5X
      12:46
      120 Hz
    • Chuwi UniBook 304
      Core 3 304, 8 GB LPDDR5X
      11:25
      60 Hz
    • Apple MacBook Neo (2026)
      A18 Pro (6C/5C), 8 GB LPDDR5X
      9:58
      60 Hz
    • Asus ProArt P16
      RTX Spark (20C), 64 GB LPDDR5X
      8:58
      120 Hz
    • HP EliteBoard G1a
      Ryzen AI 7 370, 32 GB DDR5-5600
      4:18
      Mini-PC ohne Display
Einheit: Stunden, Minuten

Die Akkulaufzeiten sind nicht schlecht, aber insbesondere mit Blick auf das MacBook Pro hat Nvidia in einer nächsten Generation noch Arbeit vor sich, sofern die hier erhobenen Ergebnisse auch auf andere Systeme mit RTX Spark zutreffen.

Lautstärke

Maximal 84 und dauerhaft nicht über 70 Watt lassen eine niedrige Geräuschkulisse erwarten. Doch das trifft auf das Asus ProArt P16 mit RTX Spark ebenso wenig zu wie auf das Apple MacBook Pro 16“ mit M5 Max: Mit bis zu 53 Dezibel wird das System im Performance-Modus sehr laut. Man muss ihm allerdings – wie dem MacBook Pro – zugutehalten, dass wirklich nur das Rauschen der Luft zu hören ist.

Das Asus ProArt P16 mit RTX Spark im Profil Performance unter Volllast

Dennoch: Wer Gaming-PCs mit über 200 Watt kombiniertem Verbrauch kennt, vermutet vielleicht, dass 80 Watt quasi lautlos zu kühlen sein müssen. Im gleichen Gaming-Chassis vielleicht, im dünnen Chassis des ProArt aber nicht.

Lautstärke unter Last (40 cm vor Display)
  • HandBrake CPU-Encoding:
    • Apple MacBook Pro 16" (2026)
      M5 Max (18C/40C), 128 GB LPDDR5X
      53,2
    • Asus ProArt P16
      RTX Spark (20C), 64 GB LPDDR5X
      53,0
    • Asus NUC 16 Pro
      Core Ultra X7 358H, 32 GB LPDDR5X
      51,9
      40 cm vor dem Mini-PC
    • Asus Zenbook S16
      Ryzen AI 9 HX 370, 32 GB LPDDR5X
      44,5
    • Dell XPS 14 (2026)
      Core Ultra X7 358H, 32 GB LPDDR5X
      44,3
    • Samsung Galaxy Book 6 Pro
      Core Ultra X7 358H, 32 GB LPDDR5X
      42,8
    • Chuwi UniBook 304
      Core 3 304, 8 GB LPDDR5X
      40,2
    • HP EliteBoard G1a
      Ryzen AI 7 350, 32 GB DDR5-5600
      39,1
      40 cm vor dem Mini-PC
    • Lenovo Yoga Slim 7x Gen 11
      X2E-88-100, 32 GB LPDDR5X
      39,0
    • Asus Ascent QN10
      X2E-88-100, 32 GB LPDDR5X
      38,1
      40 cm vor dem Mini-PC
    • Framework Laptop 13 Pro
      Core Ultra X7 358H, 32 GB LPDDR5X
      36,1
    • Apple Mac mini (2026)
      M6 (12C/12C), 32 GB LPDDR5X
      35,7
      40 cm vor dem Mini-PC
    • HP OmniBook Ultra 14
      X2E-84-100, 32 GB LPDDR5X
      34,1
    • Apple MacBook Air 15" (2026)
      M5 (10C/10C), 32 GB LPDDR5X
      Passiv gekühlt
    • Apple MacBook Neo (2026)
      A18 Pro (6C/5C), 8 GB LPDDR5X
      Passiv gekühlt
Einheit: dB(A)
Unsere Community-Benchmarks: Mach mit!
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