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Intel Core i5-10400F im Test: Leistungsaufnahme, Effizienz, Temperatur und Overclocking

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Volker Rißka
1.041 Kommentare

Die Leistungsaufnahme

Im Leerlauf zeigen die neuen Intel-Prozessoren ihre Wurzeln: Selbst auf hochgezüchteten Z490-Mainboards lässt sich das Gesamtsystem inklusive GeForce RTX 2080 Ti von Asus unter der 50-Watt-Marke im Leerlauf betreiben und rangiert damit auf dem Vorgängerniveau.

Leistungsaufnahme – Leerlauf (Windows 10, komplettes System)
    • Intel Core i7-9700
      42
    • Intel Core i7-9700 (65/81 W LT)
      42
    • Intel Core i5-9400F
      42
    • Intel Core i7-8700K
      43
    • Intel Core i5-8400
      43
    • Intel Core i5-10400F
      45
    • Intel Core i5-10400F (65/134 W LT)
      45
    • Intel Core i5-10600K (125/182 W LT)
      46
    • Intel Core i5-10600K
      47
    • AMD Ryzen 5 3600
      55
    • AMD Ryzen 3 3300X
      55
    • AMD Ryzen 7 3700X
      56
    • AMD Ryzen 5 3600X
      57
Einheit: Watt (W)

Im Teillast-Szenario erweist sich der Core i5-10400F als sparsam. 4,3 GHz Single-Core-Takt beherrschen Intels Skylake-Kerne auch in 14 nm sehr effizient, der Unterschied zum Vorgänger ist minimal und primär plattformbedingt.

Leistungsaufnahme – Teillast 1 Thread (Windows 10, komplettes System)
    • Intel Core i5-8400
      56
    • Intel Core i5-9400F
      57
    • Intel Core i5-10400F
      64
    • Intel Core i5-10400F (65/134 W LT)
      64
    • Intel Core i7-9700 (65/81 W LT)
      70
    • Intel Core i7-9700
      72
    • Intel Core i7-8700K
      72
    • AMD Ryzen 3 3300X
      81
    • AMD Ryzen 5 3600
      82
    • AMD Ryzen 7 3700X
      84
    • Intel Core i5-10600K
      84
    • Intel Core i5-10600K (125/182 W LT)
      85
    • AMD Ryzen 5 3600X
      87
Einheit: Watt (W)

Unter regulärer voller Belastung (kein AVX) dreht sich dann das Bild. Die CPU benötigt im Rahmen eines kompletten Systems fast das gleiche wie ein Core i7-8700K, der – höchstwahrscheinlich dank strengerem Binning für die Oberklasse – flotter bei geringerem Verbrauch zu Werke geht. Ans Extrem getrieben mit AVX2 setzt sich das K-Modell dann aber wieder deutlich ab.

Leistungsaufnahme
Leistungsaufnahme – Volllast (Windows 10, komplettes System)
    • Intel Core i5-8400
      92
    • Intel Core i5-9400F
      93
    • Intel Core i7-9700 (65/81 W LT)
      112
    • AMD Ryzen 3 3300X
      125
    • Intel Core i5-10400F (65/134 W LT)
      127
    • Intel Core i7-8700K
      131
    • Intel Core i5-10400F
      132
    • AMD Ryzen 5 3600
      133
    • AMD Ryzen 5 3600X
      146
    • AMD Ryzen 7 3700X
      153
    • Intel Core i5-10600K (125/182 W LT)
      159
    • Intel Core i5-10600K
      164
    • Intel Core i7-9700
      187
Einheit: Watt (W)

Ohne die offiziell von Intel gesetzten PL-Limits kann der Core i5-10400F in AVX2-Szenarien die 100-Watt-Marke überschreiten. Das entspricht 25 Prozent mehr als ein Core i5-9400F. Im Gegenzug bietet die neue Lösung aber bis zu 35 Prozent mehr Leistung. Insbesondere für Anwendungen ist die CPU deshalb das effizientere Gesamtpaket. In dem Szenario wird dann auch der große Unterschied deutlich, der auftreten kann, wenn der Core i5-10400F dauerhaft auf 65 Watt limitiert ist: Nur noch 3,3 GHz Takt liegen bei 65 Watt an, für 4,0 GHz im AVX-Test braucht es 108 Watt.

Noch effizienter sind AMDs Ryzen in der 65-Watt-Klasse, die dank 7-nm-Fertigung klar gewinnen. Sie genehmigen sich maximal 90 Watt und sind darüber hinaus in nahezu jeder Anwendung flotter.

Leistungsaufnahme – maximale CPU Power
  • ermittelt mit HWiNFO bei Prime95 29.8 (Small FFTs max. Power/Heat):
    • Intel Core i5-10400F (65/134 W LT)
      65
      Takt auf 3,3 GHz gesenkt
    • Intel Core i7-9700 (65/81 W LT)
      65
      Takt auf 2,9-3,0 GHz gesenkt
    • AMD Ryzen 3 3300X
      74
    • Intel Core i5-9400F
      86
    • Intel Core i5-8400
      89
    • AMD Ryzen 5 3600
      90
    • AMD Ryzen 7 3700X
      90
    • Intel Core i5-10400F
      108
    • AMD Ryzen 5 3600X
      115
    • Intel Core i5-10600K (125/182 W LT)
      125
      Takt auf 4,2 GHz gesenkt
    • Intel Core i7-8700K
      131
    • Intel Core i5-10600K
      152
    • Intel Core i7-9700
      217
      auf vier Boards identisch viel zu hoch
Einheit: Watt (W)

Temperatur zeigt keine Probleme

ComputerBase hat zwar einen Core i5-10400F mit nativem Sechs-Kern-Die und Wärmeleitpaste erwischt, aber ein Problem ist das mit Werkseinstellungen nicht. Die CPU spielt in den gleichen Regionen wie vorangegangene Core i5, die ebenfalls nicht verlötet waren. Bei geringerem Takt von 4 GHz unter Maximallast ist diese Variable einfach weniger kritisch als im Grenzbereich.

Temperatur der CPUs
  • Tctl bei Prime95 29.8 (Small FFTs max. Power/Heat):
    • Intel Core i5-10400F (65/134 W LT)
      48,0
      Takt auf 3,3 GHz gesenkt
    • Intel Core i7-9700 (65/81 W LT)
      51,0
      Takt auf 2,9-3,0 GHz gesenkt
    • Intel Core i5-10400F
      61,0
    • Intel Core i5-8400
      63,0
    • Intel Core i5-9400F
      65,0
    • Intel Core i5-10600K (125/182 W LT)
      66,0
    • Intel Core i5-10600K
      68,0
    • AMD Ryzen 7 3700X
      69,5
    • Intel Core i7-8700K
      75,0
    • AMD Ryzen 3 3300X
      78,0
    • AMD Ryzen 5 3600
      81,0
    • AMD Ryzen 5 3600X
      87,5
    • Intel Core i7-9700
      93,0
      auf vier Boards identisch viel zu hoch
Einheit: °C

Overclocking kleiner CPUs nur in Grenzen

Ohne K kein Overclocking, das steht bei Intel auch im Jahr 2020 fest. Auf einem Z490-Mainboard lässt sich der Prozessor aber zumindest mit schnellerem Speicher betreiben, die stark konservative Vorgabe von DDR4-2666 via XMP leicht anheben. Zusammen mit offenen Limits, wie es die meisten Boards im „Auto“-Betrieb machen, lassen sich so noch einige Prozent gewinnen.

Auf Z490 geht zumindest DDR4-3200 mit XMP
Auf Z490 geht zumindest DDR4-3200 mit XMP
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