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Plextor M7V SSD im Test: TLC mit PlexNitro und Marvell 88SS1074 senken den Preis

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Michael Günsch
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Detailbetrachtungen

Neuzustand und Leistungsabfall

Zur Überprüfung der Leistungsbeständigkeit dient der Benchmark AS SSD. Mit diesem werden Transferraten und Zugriffszeiten der SSDs zunächst im leeren Auslieferungszustand und im späteren Verlauf nach normaler Nutzung mit installiertem System sowie nach starker Nutzung und fast vollständiger Befüllung überprüft. Details zu diesem Vorgehen und den vorbereitenden Maßnahmen liefert der Artikel „So testet ComputerBase SSDs“.

Neuzustand
(ohne Daten)
Normalzustand
(35 GB belegt)
Stark genutzt
(10 GB frei)
∆ Neuzustand
zu Stark genutzt
Sequenzielles Lesen 525,36 524,34 517,93 -1 %
Sequenzielles Schreiben 498,31 498,8 372,43 -25 %
4K Lesen 38,5 32,99 37,5 -3 %
4K Schreiben 85,08 80,63 83,2 -2 %
4K 64Thrd Lesen 350,86 366,92 339,04 -3 %
4K 64Thrd Schreiben 261,3 272,04 217,91 -17 %
Werte in MB/s

Die Plextor M7V verliert nach extremer Belastung und fast vollständiger Befüllung 25 Prozent an Leistung beim sequenziellen Schreiben. Auch nach mehreren Stunden Ruhezeit nach dem Belastungstest wurde der Ausgangswert nicht wieder erreicht. Erst nach dem Löschen der Testdatei konnten wieder knapp 500 MB/s beim Schreiben gemessen werden. Bei normaler Nutzung sollte der Leistungsverlust allerdings weitaus geringer ausfallen und sich nicht spürbar auswirken.

Leistungsbeständigkeit

Auf eine hohe Leistung unter Dauerlast sind günstige SSDs mit TLC-NAND wie die Plextor M7V nicht ausgelegt, was die niedrigen Werte im Consistency Test unterstreichen. Auch in den Erholungsphasen bleibt die Leistung auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Der Vorgänger M6V hält sich deutlich besser.

PCMark 8 – Consistency Test
0,000102,604205,208307,812410,416513,020Megabyte pro Sekunde (MB/s) Degradation 1Degradation 2Degradation 3Degradation 4Degradation 5Degradation 6Degradation 7Degradation 8Steady State 1Steady State 2Steady State 3Steady State 4Steady State 5Recovery 1Recovery 2Recovery 3Recovery 4Recovery 5

Wie bei allen SSDs brechen die IOPS beim wahlfreien Schreiben mit langer Befehlskette nach kurzer Zeit ein, danach pendeln sich die Werte auf niedrigem Niveau ein. Erwartungsgemäß niedrig fallen die IOPS bei der M7V aus. Doch wie der Graph zeigt, ist die Leistung im Verlauf überaus konstant und steigt zum Ende des 30-Minuten-Tests gleichmäßig wieder an.

Wie auch das obige Szenario ist dieser Test nur für Anwender mit hohen Anforderungen relevant, die sich aber in der Regel nicht im Bereich der günstigsten SSDs umsehen. Wer möglichst viele IOPS benötigt, wird in der Klasse der (professionellen) PCIe-SSDs mit NVMe fündig wie der Intel SSD 750 fündig.

IOPS im Zeitverlauf (4K random write, QD32)
032.00064.00096.000128.000160.000IOPS 101002003004005006007008009001.0001.1001.2001.3001.4001.5001.6001.7001.800

Ratings

Die Stärken und Schwächen verschwimmen, wenn alle Ergebnisse in den folgenden Rankings zusammengefasst werden. So liegt die Plextor M7V 256 GB gerade einmal sieben Prozent hinter der Samsung 850 Evo 250 GB, die in dieser Kapazitätsklasse die höchste Leistung unter den SSDs mit SATA-Anschluss bietet. Insgesamt ist die M7V etwas langsamer als ihr Vorgänger und bewegt sich auf den hinteren Plätzen des Testfelds.

Leistungsrating
Leistungsrating (Gesamt)
    • Samsung 850 Evo 250 GB (2,5"/SATA)
      69
    • Plextor M6 Pro 256 GB (2,5"/SATA)
      68
    • Crucial MX200 250 GB (2,5"/SATA)
      67
    • AMD Radeon R7 240 GB (2,5"/SATA)
      67
    • Plextor M6S 256 GB (2,5"/SATA)
      66
    • Plextor M6V 256 GB (2,5"/SATA)
      66
    • Crucial BX100 250 GB (2,5"/SATA)
      65
    • Crucial MX100 256 GB (2,5"/SATA)
      65
    • Toshiba HG6 256 GB (2,5"/SATA)
      65
    • Adata XPG SX930 240 GB (2,5"/SATA)
      64
    • Plextor M7V 256 GB (2,5"/SATA)
      64
    • Crucial BX200 480 GB (2,5"/SATA)
      63
Einheit: Prozent, Arithmetisches Mittel
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