News AMDs „Dragon“ schlägt „Spider“ um Längen?

meiermanni schrieb:
In den Benches wo es auf brachiale CPU Power ankommt ist er schon im Mittel 30% schneller bei gleichem Takt, das ist schon eine gute Stange.
Bei Spielen ist klar, dass viel von der Grafikkarte abhängig ist, aber in z.B. in WiC wo die CPU limitierend ist sind diese 30% fast wieder da.

Also demnach ist der Nehalem schon sehr gut, wenn für mich persönlich auch nicht die im Vorherein angekündigte Obergranate.

Das klingt schlimmer als aus einem Werbeprospekt^^

Die von dir angesprochene 30 Prozent wirst du nur niemals erreichen. Oder hast du Triple SLI? Und selbst da wären es "nur" 17 Prozent bei einer normalen Auflösung die heute zum Standard bei Zockern gehört: https://www.computerbase.de/artikel...test.909/seite-17#abschnitt_world_in_conflict
99 von 100 Leuten haben eine Grafikkarte, und die sehen auch in World in Conflict keinen Vorsprung. Wir haben in zwei unterschiedlichen Tests, unter anderem mit der schnellsten Single-GPU-Karte beweisen, dass der Core i7 da schlechter dasteht als sein Vorgänger. Aber wenn viele Tests im In- und Ausland Augenwischerei betreiben und mit 800x600 oder sowas benchen und schwarz-weißen Blöcken, dann steht der Prozessor plötzlich total super da. Nur wirst du das selbst wohl kaum machen, wenn ja, dann fehlen mir die Worte.
 
Volker schrieb:
Hier stand ein überflüssiges Zitat.

Ich kann es dir nicht genau sagen aber es war glaube ich in der PCGH, dort wurde bei 1650er oder 1920 in Qualitätseinstellungen gebencht und dort waren es glaube ich 12 Frames, ob GTX280 oder 4870X2 zum Einsatz kam, weiss ich leider nicht mehr, aber auf keinen Fall gab es da wie bei euch exakt die gleiche Framerate.

Hier mal ein Link dazu, leider gibts die Tests nicht in der Ausführlichkeit der Printausgabe...

http://www.pcgameshardware.de/aid,6...965_XE_Nehalem-CPUs_im_Benchmark-Test/?page=3
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Fullqoute entfernt)
Es ist nur eine vermutung das es an 2 verschiedenen grafikkarten liegen könnte.
Man sollte warten bist Computerbase es testet dann wissen wir mehr, aber bisdahin sollten so Klugscheisser Leute wie Tigereye1337, BobbyBest, Eggcake usw einfach schweigen der Lämmer Spielen.
Man sollte sachen von denen man nichts versteht lieber von Kompetenten Leuten wie die CB Crew aufklären lassen.
Sie Recherchieren einfach besser als die die nur nach Aufmerksamkeit aus sind.
 
Erst einmal "Hallo" an alle. :)
Ich lese hier schon seit langem mit und wollte "endlich" mal was schreiben! :D

Die Presentation find ich nicht besonders gut. Wie alle Benchmark's von Herstellern.

Aber um evtl. einige Unklarheiten auszuräumen...............

Spider: Phenom 9950 auf einem MSI K9A2-Board, einer Seagate Barracuda mit 4 GB RAM und Vista 64 Bit

Dragon: Phneom II 940 (?) auf einem GigaByte GA-MA790GP-DS4H mit gleicher Platte und RAM und OS!

Bezüglich Graka? Kann nur raten...........HD3870 gegen 4870!?!?!?!?!

Woher jetzt die massiven Leistungsteigerungen kommen? Keine Ahnung. Lasse mich auf Test durch meine Onlinemagazine überraschen!

Grüße, Rijk van smak
 
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Tkohr schrieb:
Solange die nichts grundlegend an der architectur ändern,wird amd immer hinten anstehen was die leistung angeht,da ja der phenom noch eigentlich auf der grundarchitektur vom k8 basiert.
Tjo...und der K8 hatte damals den Kern des K7 drin...

Tkohr schrieb:
Sollte der deneb also auch noch auf dem k8 kern basieren,und nur einige feature aufgebohrt sein,ist dieser "benchmark",fürn A...,weil nur mit verbesserungen des caches und des memcontrollers,erreicht mann nicht son performance schub.
Bist du dir sicher, dass du die News verstanden hast?

Eisenfaust schrieb:
Um wirklich eine belastbare Aussage machen zu können, müßten sowohl Spider als auch Dragon vergleichbar getestet werden - was aus der Natur des Dinges gar nicht geht, denn mit Wechsel der CPU ud GraKa wäre es die Plattform nicht mehr.
Dann erklär mir doch mal, wie die GPU die Produktivitäts- und Multimediawerte beeinflusst! Und die beiden CPUs sind die Spitzenmodelle ihrer jeweiligen Generation, deshalb werden sie verwendet.

Viele vergessen hier einfach, dass PLATTFORMEN verglichen werden, weil das die Leistungssteigerungen sind, die bei normalen Menschen ankommen. Und das sind dann halt auch mal ~150% mehr 3D-Power.
 
Natürlich werden zwei verschiede Grafikkarten verwendet die Spider PLATTFORM bestand aus GPU ->Radeon HD 38xx , CPU-> Phenom X4 und 7x0 Chipsatz , Dragon bekommt dann natürlich bei CPU und GPU ein Upgrade auf das aktuelleste was es gibt.(möglicherweise auch bei der Southbridge auf dei neue 750?)
(Quelle für Spieder http://www.zdnet.de/news/hardware/0,39023109,39159133,00.htm )
 
meiermanni schrieb:
In den Benches wo es auf brachiale CPU Power ankommt ist er schon im Mittel 30% schneller bei gleichem Takt, das ist schon eine gute Stange.
Bei Spielen ist klar, dass viel von der Grafikkarte abhängig ist, aber in z.B. in WiC wo die CPU limitierend ist sind diese 30% fast wieder da.
Woran siehst du denn, welches Spiel "brachiale CPU Power" benötigt? Nur weil Nehalem dort schneller ist? Das ist die berühmte Frage nach dem Huhn und dem Ei. Du begründest Ursache mit Wirkung. Das macht keinen Sinn. Ausserdem sprach ich nicht von punktuellen Unterschieden, sondern vom Durchschnitt. Und in vielen Spielen zeigt Nehalem jedenfalls keine grossen Gewinne, ist hin und wieder sogar langsamer. Und bei 30% mehr Performance solltest du auch nicht vergessen, wie du schon sagtest, dass Nehalem, gerade wenn viele Kerne beansprucht werden, auch ordentlich mehr Strom braucht.

Tkohr schrieb:
Solange die nichts grundlegend an der architectur ändern,wird amd immer hinten anstehen was die leistung angeht,da ja der phenom noch eigentlich auf der grundarchitektur vom k8 basiert.
Immer wieder diese Pauschalisierungen. :rolleyes: K10 basiert auf K8 so sehr wie Core auf Pentium-M. Das Grundgerüst des K10 geht übrigens sogar bis zum K7 zurück. Bei Intel gar auf den Pentium Pro.

Eisenfaust schrieb:
'Shanghai' hat keine grundlegenden Architektur-Veränderungen erfahren, so gesehen kann man durchaus von einem 'Die-Shrink' mit gewissen obligatorischen Erweiterungen und verbesserungen sprechen. Bei Core-i7 ist das übrigens ähnlich, was den 'Core' betrifft, wobei die SMT-Eigenschaften schon grenzwertig sind. Allerdings hat sich bei AMD am 3-fach skalaren Design nichts geändert, die Prefetch- und Execution-Einheiten arbeiten nach wie vor wie bei 'Barcelona', am FPU Design hat sich nichts geändert.
Ich habe auch nicht gesagt, dass sich etwas grundlegend verändert hat. Es ist aber eben mehr als nur ein Die Shrink. Am Prefetching, wie ich schon sagte, hat man zB Verbesserungen vorgenommen. Auch an der Virtualisierung, Stichwort Rapid Virtualization Indexing. Generell wurde auch das Design nochmal überarbeitet. Auch wenn man anhand von Die Shots nicht viel erkennen kann. Ich finde es jedenfalls ziemlich dreist, wenn man einfach lapidar in den Raum stellt, ein Chip wäre nur ein Die Shrink. Da steckt viel Entwicklungsarbeit drin. Auch wenn man oberflächlich nicht viel davon sieht. AMD hat den K10 nochmal gezielt auseinander genommen und mit 5 Teams überarbeitet. Das in Indien ansässige Team hat diese Teile dann wiederum zusammengefügt.
 
@MacroWelle:

Du hast natürlich recht. Wir lauern allerdings wie eine Katze gebannt auf 'echte' Benchmarkergebnisse, die 'Daneb/Shanghai' und 'Agena/Barcelona' vergleichbar machen (könnten). Leider reagiere auch ich zu oft im Affekt.

Trotzdem sehe ich Kritik angebracht. AMD legt weder die Testumgebung noch die verwendete Software sowie die mit der Software im Speziellen durchgeführten Meßverfahren. So kann man, als Beispiel, mit dem CineBench sicherlich auf der selben Plattform unterschiedliche Tests fahren.

AMDs Präsentation ist leider zu grell, zu bunt, zu barock und damit völlig überladen. Quantität kann Qualität niemals ersetzen, das ist unmöglich! Wie ich schon zu sagen versuchte, diese Augenwischerei deutet meiner Meinung nach wieder einmal in Richtung Verschleierung. Derzeit geistern wieder ein paar obskure AMD-Behauptungen durch die Medien, die dem neuen Chip nehazu phantastische Leistungszuwächse andichten. Der Eindruck ensteht, als sei dies eine generelle Steigerung. Bei näherem Hinsehen aber sind es partielle Verbesserungen, die im Gesamtsystem selbst mit hochspezialisierter Software wie z.B. wissenschaftlichen Modellen mit hohem Fließkommarechenanteil vermutlich nicht mit mehr als 5 - 10 % zu Buche schlagen werden - eher etwas geringer. Ein sehr ähnliches Bild ergab sich mit Einführung des K10, der weit hinter den vollmundigen Versprechungen des Herstellers zurückblieb.

Und weil es vielleicht schon OT ist - ich bin sicher, daß man ohne Fokus auf die 'Plattform' nach Weihnachten mit einer Synthese aus der AMD/ATI- und Intel-Welt eine hervorragende Eigenwurschtel-Plattform zusammenstellen können wird, die leistungsfähig ist. Mir ist der AMDsche Plattformgedanke noch nicht ganz aufgeschlossen, AMD hat nicht den Markt, um mit einem Plattformkonzept a la Intel punkten zu können. Die meisten Spielzeugsysteme der OC- und Spielefraktion sind sowieso weit jenseits der für Plattformen als 'stabil' und 'garantiert' geltenden Spezifikationen und werden kaum so alt, als daß sich eine Langlebigkeit auszahlen würde - was mitunter ein Kriterium der Plattform sein soll.

@gruffi:

In der Chip- und CPU-Industrie geht kaum noch ein Die-Shrink ohne Verbesserungen vom Band. Im Falle AMDs sind im Moment die Gemüter gereizt, auch bei mir, die Erwartungshaltung an den 'Innovationsprimus' ist hoch. Leider kommt von AMD nicht mehr so sehr viel. In einer der ersten c't zum Thema C2D war zu lesen, daß Intels meßbaren 25% Leistungssteigerung durch Aufbohren der dreifach skalaren Architektur auf eine vierfach skalare Architektur geschafft habe. Ich kann das als 'Laie' nur so widergeben, da ich den Chip nicht designt habe. Im C2D sind so viele 'Unannehmlichkeiten' hinsichtlich 64Bit Betrieb implementiert, daß viele, nicht nur ich, auf AMD hofften. Intel punktet massiv bei Ausführungs-Benchmarks unter archaischen Betriebssystemen wie Windows in deren 32 Bit Varianten oder brilliert mit FPU-Benchmarks, die leider mit 32-Bit Bibliotheken gemacht wurden. Setzt man aber konsequent 64 Bit Software auf UNIX-Plattformen ein, brechen Intel CPUs weitaus stärker als AMDs Prozessoren ein - jeder kann das mal mit einem PathScale, PGI oder NAG F95/C99 Compiler selber ausprobieren. Der Intel Compiler muß außen vor bleiben, er ist 'parteiisch'.
Nun, jetzt bin ich OT ... Im Grunde hat AMD nie von einer neuen Architektur des Daneb/Shanghai gesprochen, sondern nur von einem Shrink und Verbesserungen. Größere, radikalere Veränderungen sind (hoffentlich) mit der nächsten Generation und AM34 Systemen zu erwarten, bis dahin aber hat Intel gewiß die Krücken im Core-i7 (winzige Caches, 64Bit ungeeignet) 'wegdesignt' und legt durch Die-Shrink und leichte IPC-Verbesserungen nochmals ordentlich zu. Eigentlich hat AMD, nach Meinung vieler 'Kenner', das bessere Design - so gut, daß Intel es nachbaut! Nur: wo bleibt die adäquate Pflege und Weiterentwicklung? Was wir heute sehen ist lediglich ein Ausschlachten dessen, was man von digital/Alpha ererbt hat ...
 
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Achso, hier werden Plattformen miteinander verglichen. Na dann ist ja alles ok.

Leute es gibt nicht DIE Spider Plattform und DIE Dragon Plattform. Es gibt nur ungenaue Spezifikationen. Deshalb sollten ihre einzelnen Bestandteile schon genau aufgeschlüsselt werden, damit ein Vergleich überhaupt irgendeinen Wert haben soll. So wie AMD das hier gemacht hat, ist es einfach nur offensichtliche Augenwischerei für Leute, die sich nicht näher damit auskennen.
 
Eisenfaust schrieb:
Du hast natürlich recht. Wir lauern allerdings wie eine Katze gebannt auf 'echte' Benchmarkergebnisse, die 'Daneb/Shanghai' und 'Agena/Barcelona' vergleichbar machen (könnten). Leider reagiere auch ich zu oft im Affekt.
Naja lange wird es nicht mehr dauern, bis das eine oder andere Testexemplar auftaucht. Und Cinebench wurde beispielsweise bereits bei Tecchannel getestet und bei Xsystems sind doch auch mal Werte aufgetaucht, wenn ich mich richtig erinnere. Spielebenchmarks kommen halt nicht so schnell.

Eisenfaust schrieb:
Trotzdem sehe ich Kritik angebracht. AMD legt weder die Testumgebung noch die verwendete Software sowie die mit der Software im Speziellen durchgeführten Meßverfahren.
Naja was erwartest du auf dem Desktopmark?! Das ist natürlich noch keine Entschuldigung, aber bis auf die Spielebenchmarks kann man mit den Werten was anfangen. Und die sagen z. B. bei 15% mehr Takt 20-40% mehr Leistung bei den getesteten Multimediaanwendungen.

Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass die Balken ganz seriös bei Null Prozent beginnen...da können sich andere echt "eine Scheibe von abschneiden"...:D

Eisenfaust schrieb:
Setzt man aber konsequent 64 Bit Software auf UNIX-Plattformen ein, brechen Intel CPUs weitaus stärker als AMDs Prozessoren ein - jeder kann das mal mit einem PathScale, PGI oder NAG F95/C99 Compiler selber ausprobieren. Der Intel Compiler muß außen vor bleiben, er ist 'parteiisch'.
Du hast die GCC vergessen, hier mit OpenSSL: http://www.tecchannel.de/server/pro..._benchmarks_performance_shanghai/index16.html

karamba schrieb:
Leute es gibt nicht DIE Spider Plattform und DIE Dragon Plattform. Es gibt nur ungenaue Spezifikationen.
Quatsch. Beide Plattformen sind eindeutig definiert.
 
Wir müssen an dieser Stelle allerdings im Auge behalten, daß 'Shanghai' eigentlich gegen Core-i7 antreten sollte. Da sich wohl die Intelschen EP-Versionen bis ins Frühjahr 2009 verzögern werden, hat AMD noch etwas Krenzzeit, um sich als Hecht im Teich feister Karpfen zu fühlen. Vor allem Mehrwege-Systeme (2, 4 oder gar 8 Sockel) legen die Schwächen des Intel-FSB offen. Die Speicherbandbreite reicht in vielen Fällen nicht mehr aus, um die Kerne mit ausreichend Daten zu versorgen.
Ich bin gespannt wie sich AMDs Shanghai/Daneb gegen den Core-i7 behaupten wird ...
 
Da es für den F-Sockel schon welche gibt und die Berichte sehr positiv sind hoffe ich dass mann das auf die 45nm Desktop-Prozessor Übertragen kann.
gesamte Modellpalette vom AMD Quad-Core Opteron 2376 (2,3 GHz) bis zum AMD Quad-Core Opteron 2384 (2,7 GHz) ist dabei lieferbar
bei Geizhals.de
 
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MacroWelle schrieb:
Quatsch. Beide Plattformen sind eindeutig definiert.

Für mich ist "Phenom CPU + 790FX Chipsatz + Radeon HD38xx" keine eindeutige Definition, sondern eine ungenaue Spezifikation. Zwei Systeme können dieser Spezifikation entsprechen, aber dramatisch unterschiedliche Performance in Teilbereichen liefern. Deshalb müssen die Komponenten auch bei Plattformvergleichen angegeben werden, damit sie Aussagekraft haben. Punkt.
 
@MoKuM
Ich meinte nur, dass AMD im Games-Bereich wieder besser aufgestellt ist.
Der Core i7 spricht für mich nicht den typischen Gamer PC zwischen 600-800€ an, dazu sind Mainboards und Ram (noch) schlichtweg zu teuer.
Persönlich muss man deswegen noch lange nicht werden...
 
@karamba
Die CPU-Modelle sind angegeben und der Leistungszuwachs von HD3xxx zu HD4xxx ist bekannt: in der Regel etwa 30% oder mehr, bei "HD Gaming" vermutlich deutlich mehr, da der älteren Generation die Puste viel schneller ausgeht. So what?
Die Definition der beiden Plattformen sind eindeutig. Im übrigen folgt auf eine eindeutige Definition noch nicht automatisch eine ähnliche Leistungsfähigkeit.

/EDIT
@karamba
Die 3D Benches sagen aus, das die HD4000er-Generation leistungsfähiger ist als ihr Vorgänger, über die CPU lässt sich an dieser Stelle gar nichts sagen. Im übrigen dürfte so ein 3-Ghz-Quadcore-Deneb bei HD-Gaming (also vermutlich "Full HD") sowieso keine Rolle spielen, weil die GPU den Flaschenhals darstellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du die 3D Benches ohne Angabe von Grafikkarte und Settings aussagekräftig findest, meinetwegen. Ich finde sie in der Form absolut wertlos.
 
Eisenfaust schrieb:
In einer der ersten c't zum Thema C2D war zu lesen, daß Intels meßbaren 25% Leistungssteigerung durch Aufbohren der dreifach skalaren Architektur auf eine vierfach skalare Architektur geschafft habe.
Was allerdings keine Basis hat. Die 4-fach Superskalarität bringt in Wirklichkeit nur begrenzt etwas. Ich habe zB auch schon gelesen, dass AMD beim K10 trotz nur 3 Decoder eine höhere Auslastung erreicht. Man sollte da nicht zu viel hineininterpretieren. Zumal beide Architekturen in diesen Bereichen nicht 1 zu 1 vergleichbar sind. AMD verwendet zB 3 erweiterte Decoder, während Intel lediglich einen erweiterten und 3 einfache Decoder nutzt. Schönes Beispiel ist auch Radeon vs GeForce. nVidia verzichtet gänzlich auf Superskalarität, während ATI auf eine 5-fach superskalare Shader-Architektur setzt.
Ich glaube, die c't war es auch, die mal geschrieben hatte, je weiter man die Pipeline des Prozessors aufbohrt, umso ineffektiver wird es eigentlich. AMD wird nicht grundlos bei 3-fach superskalar bleiben. Den Aussagen beim Analyst Day zufolge hatte man fast den Eindruck, selbst Bulldozer wird sich daran orientieren. Wie auch immer, die wirklichen Performance Steigerungen beim Core 2 sind auf ganz andere Faktoren zurückzuführen, wie Prefetcher, Logik Verbesserungen (Macro-Op Fusion, Loop Stream Detector, Branch Prediction), SSE oder Cache.

Eisenfaust schrieb:
Im C2D sind so viele 'Unannehmlichkeiten' hinsichtlich 64Bit Betrieb implementiert
Das ist zwar richtig. Aber zumindest hat man beim Nehalem einiges ausgemerzt. Macro-Op Fusion zB funktionierte bisher nur unter x86-32, jetzt auch unter x86-64.

Eisenfaust schrieb:
Intel punktet massiv bei Ausführungs-Benchmarks unter archaischen Betriebssystemen wie Windows in deren 32 Bit Varianten oder brilliert mit FPU-Benchmarks, die leider mit 32-Bit Bibliotheken gemacht wurden.
Das hat allerdings nicht direkt etwas mit 32 Bit zu tun. AMD hat beim K10 an der FPU (x87) nichts gemacht, da diese praktisch tot ist. AMD64 bzw x86-64 setzt sowieso SSE2 voraus. Und im Gegensatz zu AMD verwendet Intel für FPU und SSE keine getrennten Rechenwerke. Die Verbesserungen beim Core 2 haben sich also auf beides ausgewirkt.

Eisenfaust schrieb:
Wir müssen an dieser Stelle allerdings im Auge behalten, daß 'Shanghai' eigentlich gegen Core-i7 antreten sollte.
Naja, rein entwicklungstechnisch ist Shanghai erstmal das Gegenstück zum Harpertown. Dadurch, dass sich Barcelona einige Monate verspätete und das B3 Stepping ebenfalls Zeit kostete, ist AMD etwas im Verzug. Der eigentliche Gegner für den Nehalem Xeon ist Istanbul bzw Sao Paulo (Next Gen Sockel). Und gegen den 8-Kern Nehalem soll dann Magny Cours antreten. Bei Desktops wird man auf längere Sicht wohl erstmal keine Performance Rekorde aufstellen. Das ist aber auch nicht notwendig. Zumindest Bloomfield wird noch eine ganze Zeit lang Enthusiasten vorenthalten bleiben. Und dort lässt sich weder Umsatz machen noch Marktanteile gewinnen. Passt daher erstmal nicht in AMDs Fahrplan.
 
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