100 Mbit - wie lange noch Zukunftsträger?

1Gbit als Angebot für Privathaushalte? Das wird noch 10 Jahre dauern. Ich glaube zudem nicht, dass wird bei Kupfer schon am Limit sind. Als ich ISDN hier eingerichtet bekommen habe, das war 1993, hat man mir gesagt, man experimentiert an 1Mbit. Als ich 768er DSL installieren lies, sagte man mir, man arbeite an 10mbit. Heute habe ich 100Mbit via Kabel und der Techniker meinte, es sind 800Mbit im Experiment. 400Mbit wird man bald bestellen können, wohl noch 2013. Wenn die 400Mbit anliegen, wird es sicher 8-10 Jahre dauern, und dann glaube ich, hat man die Technik, dass auch über Kupfer mehr als 200Mbit gehen. Die Technologie entwickelt sich immer weiter, wird inteligenter und kann auf so statische Medien wie fix verlegte Kabel angepasst werden. Vecotoring ist ja auch nur die erste Technologie die es aus der Wissenschaft nun in den Endkundenbereich geschafft hat. Da kommt noch mehr :-)
Ergänzung ()

Spaxgeco schrieb:
Selbst ein 4k Stream geht darüber Problemlos, mir fehlt nur das passende Endgerät :)

Zwei AC-Router vial WLAN-Bridge und Du übertragst netto 500-700Mbit, mit Glück etwas mehr. Schon 5GHz 450Mbit N packt bei mir mit WLAN-Bridge schon 250-270Mbit.
 
Also ich wusste nicht dass ich in der Zukunft lebe, bzw. für diese gerüstet bin.
100Mbit, ja hab ich... nutzen? Begrenzt, die 5 Mbit Upload sind ne feine Sache,
beim Download via Steam bspw. sind die 12,5MB auch fein.
Braucht man selten aber wenn freut man sich.

Das Paradebeispiel hatte ich gestern wieder:
pah.jpg


Was helfen einem >100Mbit wenn der Server nichts rausbringt?
 
Wie soll man so eine Frage pauschal beantworten können?
Dem einen sind 100 Mbit Download jetzt schon zu wenig, der andere wird nie was damit anfangen können. (Hab selber in der Familie das Beispiel, das Leute mit 6 Mbit mehr als zufrieden sind, weil sie weder Musik noch Video übers Internet hören/gucken.)
Eher wird vielen wohl der mäßige Upload der heutigen Verträge auffallen. Aber auch da kommt es natürlich auf die Nutzung beim Einzelnen an.
 
Evo8 Racer schrieb:
erzähl das mal denen bei dem nicht mal DSL ankommt, ein Kumpel von mir muss entweder mit ISDN oder mit UMTS Stick (ca. 70kb Downloadrate) ins inet.

dann soll dein kumpel umziehen...

@topic
ist natürlich schwer da ne genaue aussage zu treffen, aber wenn ich mir die geschichte ( angucke, vielleicht so 5-10 jahre?!
 
Und wenn ich 1000000Gbit/s hab dann reicht das nicht, denn wenn ich aus welchem Grund auch immer 6 Milliarden Linuxdistributionsimages zeitgleich Downloade, dann solln die gefälligst alle in 0,00000001 Sekunden auf meinem Rechner sein. Aber man muss sich mit dem zufrieden geben was so am Markt ist und vor allem kann man die 100Gbit/s kaum sinnvoll ausnutzen, da die meisten Server so übelst in die Knie gehen.

@::1: Jo warum ziehen nicht alle auf der Welt auf eine Fläche von 10km², da könnte man alle mit genug Up- und Download verbinden... :-/
 
Mindestens 10 Jahre.
Weil 4k Fernseher werden vermutlich in 5 Jahren preislich erschwinglich, aber bis auch nur irgenwas in 4k übertragen wird dauert es in Deutschland wieder mind. 10 Jahre.
 
Vivster schrieb:
Ich hab übrigens 25 Mbit. Selbst als Vieldownloader wüsste ich nicht was ich mit 100Mbit anstellen soll ... die nächsten 5-10 Jahre sollte es noch reichen.
IPTV kommt meist mit 10-15MBit/s. Das soll zwar HD sein, sieht aber wegen der Kompressionsartefakte eher nach SD aus. Für sauberes HD kann man ca. die doppelte Bandbreite veranschlagen, also 20-30Mbit/s. Mit zwei Streams ist man damit schon bei 40-60MBit/s. Die Hälfte geht also schon nur dafür weg. Wenn in den nächsten Jahren UHDTV, egal ob als Broadcast oder von der online-Videothek, Verbreitung findet wird die benötigte Bandbreite auch trotz neuer Codecs weiter ansteigen und 100MBit/s werden schnell zu knapp. Es kommt natürlich immer auf die Versorgungslage an, aber in gebieten, wo diese Entwicklung schneller voranschreitet, reichen 100Mbit/s keine 5 Jahre mehr, zumindest nicht für den an dieser Entwicklung partizipierenden Teil der Nutzer.
 
Evo8 Racer schrieb:
Ist klar, mit Eigenheim umziehen.

tjoa, dann bleibt er halt bei seinem krüppel-dsl... man kann nicht nur immer das gute abgreifen... auf dem land wohnen, günstige baugrundstücke außerhalb der stadt kaufen, dafür kein schnelles dsl...
 
Tjo warum ham die am Land eigentlich Straßen, Strom und Feuer? Sollten wir ihnen dringend wegnehmen immerhin sind da eh schon die Grundstücke billiger -.-
 
Sinnfreie Antwort.
Eine Straße auf dem Land zu bauen ist nicht teurer als in der Stadt, eher pro Meter sogar billiger. Und Stromleitungen haben auch keine Entfernungsrestriktionen wie DSL-Leitungen.
Und in der Tat hat man auf dem Land zwar Straßen, aber eben auch nicht Stadtautobahnen oder Bahnhöfe mit ICE-Halt. Oder Cineplexe und Reisige Einkaufsszentren. Je weiter Land, desto weniger Infrastruktur. Das ist nicht ungewöhnlich. Auch deswegen sind ja die Grundstücke preiswerter. Weniger Leistung, weniger Geld.
 
Zuletzt bearbeitet:
Atkatla schrieb:
Sinnfreie Antwort.
Eine Straße auf dem Land zu bauen ist nicht teurer als in der Stadt, eher pro Meter sogar billiger. Und Stromleitungen haben auch keine Entfernungsrestriktionen wie DSL-Leitungen.
Und in der Tat hat man auf dem Land zwar Straßen, aber eben auch nicht Stadtautobahnen oder Bahnhöfe mit ICE-Halt. Oder Cineplexe und Reisige Einkaufsszentren. Je weiter Land, desto weniger Infrastruktur. Das ist nicht ungewöhnlich. Auch deswegen sind ja die Grundstücke preiswerter. Weniger Leistung, weniger Geld.

Grundstücke auf dem Land sind nicht billiger sondern teurer. Hast du schonmal ein Haus im Hochtaunuskreis oder im Rheingau, oder zich anderen Gegenden gekauft? Wir leben im Kapitalismus und der Preis bestimmt sich durch das Verhältnis von Nachfrage und Angebot und nicht das irgendein Verhältnis von Stadt und Land.
 
qwertzuio schrieb:
Grundstücke auf dem Land sind nicht billiger sondern teurer.
DAS stimmt ja mal sowas von gar nicht! Belege spare ich mir....
Ausnahmen i.S.v. irgendwelchen stadtnahen ländlichen elitären Gegenden gibt es natürlich.
 
ausnahmen gibts immer... in der regel ist das wohnen in der stadt teurer als auf dem land, punkt!
 
qwertzuio schrieb:
Wir leben im Kapitalismus und der Preis bestimmt sich durch das Verhältnis von Nachfrage und Angebot und nicht das irgendein Verhältnis von Stadt und Land.
Eben. Durch die geringere Leistung der Infrastruktur ist die Nachfrage in vielen ländlichen Gegenden deutlich geringer. Eine Ausnahme bilden hier nur die Speckgürtel (ländlich wohnen und in die Stadt oder Wirtschaftszentren zum Arbeiten pendeln), zu denen auch die Gegenden zählen, die du genannt hast. Kauf mal ein paar hundert Quadratmeter großes Grundstück mitten in der Stadt und eines mitten auf dem (richtigen) Land.
 
Atkatla schrieb:
Kauf mal ein paar hundert Quadratmeter großes Grundstück (...) und eines mitten auf dem (richtigen) Land.

jepp, günstiger kommt man eigentlich nicht an ein eigenes grundstück :) hab hier letztens ein angebot gesehen, 15€/m² :D
 
::1 schrieb:
jepp, günstiger kommt man eigentlich nicht an ein eigenes grundstück :) hab hier letztens ein angebot gesehen, 15€/m² :D

Dann ist es aber kein Bauland deswegen darfst dadurch nix drauf bauen und somit Nutzlos.^^
 
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