10gBase-T vs SFP+ im Heimnetzwerk

revx

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Hallo zusammen,

ich würde gerne mein Heimnetzwerk auf 10G Ethernet aufrüsten.
Eingebunden werden sollen drei Geräte (Computer, NAS, Server).

Die Geräte befinden sich in unterschiedlichen Etagen, es müssen also entsprechende Kabel verlegt werden.

Welche der beiden Technologien ist für ein Heimnetzwerk sinnvoller?
 
Brauchst du Dosen, Verlegekabel und Patchpanel => 10GBase-T.
Kannst du fertig konfektionierte Glasfaserkabel samt LC-Stecker zwischen den Geräten verlegen => SFP+ mit Multimode Optik.
 
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SFP(+) ist doch nur ein Formfaktor für den Transceiver. Darüber können sowohl 10GBase-T via Kupfer als auch optische Verbindungen (da kenne ich mich nicht aus) realisiert werden. Die Frage ist also keine Entweder-Oder-Angelegenheit. :confused_alt: Für die Aufrüstung im Bestand würde ich, wie @DeusoftheWired schon angedeutet hat, 10GbE via Kupfer immer bevorzugen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Problem ist halt, dass Switches so unheimlich überteuert sind.

Also war mein Plan, 2-Port Netzwerkkarten zu kaufen, und die 3 Geräte jeweils direkt miteinander zu verbinden.
Aber von daher müssen so oder so neue Kabel gelegt werden, weil derzeit nur ein LAN-Anschluss pro Dose besteht.

Anderer Aspekt ist natürlich der Stromverbrauch, der im Heimnetzwerk auch minimal gehalten werden soll. Habe gehört Optisch ist stromsparender?
 
revx schrieb:
Also war mein Plan, 2-Port Netzwerkkarten zu kaufen, und die 3 Geräte jeweils direkt miteinander zu verbinden.

Das wird aber nichts. Eine Direktverbindung geht mit 2 Geräten. Bei dreien wirds unmöglich die alle miteinander zu verbinden ohne Switch.
 
Wieso? Bei drei Geräten muss 1 Gerät jeweils mit 2 Anderen verknüpft werden, was durch die Nutzung von 2-Port-Netzwerkkarten ermöglicht wird.
 
Aber das eine Gerät kann in diesem Szenario nicht gleichzeitig mit beiden anderen reden. Du hast da eine AdHoc Verbindung. Bei Kupfer würde man sagen, Crossover. Ist technisch aber das gleiche, wie bei einer Crossover Verbindung bei Kupfer.
 
revx schrieb:
Anderer Aspekt ist natürlich der Stromverbrauch, der im Heimnetzwerk auch minimal gehalten werden soll. Habe gehört Optisch ist stromsparender?

10GBE auf Glasfaserbasis ist zwar stromsparender, aber ob sich die 15W für 3 PCs jemals rechnen werden ist so eine Sache.

Grundsätzlich sei alles bereits gesagt worden, wenn du etwas Vorarbeit mit halbwegs genauen vermessen leistest und fertige Glasfaserleitungen kaufst, kommst du vergleichsweise günstig weg und hast auch in der Zukunft eine gute Basis. Ich würde trotzdem von einem festen Punkt ausgehen und einen Switch in die Planung mit einbeziehen.
 
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