1500 Euro... Bitte stellt mir einen zusammen ;P

Als Basis die Konfiguration von Jolly Roger, aber: Xeon raus, 4790K rein. Wenn du übertakten willst, das Board zusätzlich gegen ein Z97 tauschen, vom Netzteil eine Stufe leistungsfähiger wählen und den Macho als Kühler.

Grund: Das System bietet bezogen auf die CPU das bessere Preisleistungsverhältnis, Budget ist vorhanden und du bist somit für heutige und kommende CPU-hungrige Szenarien sowie ein eventuelles Grafikkartenupgrade besser gerüstet. Heute 100-150€ mehr ausgeben macht mehr Sinn als in 3-4 Jahren einen komplett neuen rechner zu kauefn ;)

Die paar Tage, wirst du auch noch auf den 4790K warten können, oder?
 
Was ist nur in diesem threat los? Gab ein paar gute Configs und die schlechteste von tomtom333 wird diskutiert.... Nur weil alles bei Cyberport verfügbar ist?
Jolly Roger hat es doch vernünpftig vorgemacht.

druckluft schrieb:
Als Basis die Konfiguration von Jolly Roger, aber: Xeon raus, 4790K rein. Wenn du übertakten willst, das Board zusätzlich gegen ein Z97 tauschen, vom Netzteil eine Stufe leistungsfähiger wählen und den Macho als Kühler.

Grund: Das System bietet bezogen auf die CPU das bessere Preisleistungsverhältnis, Budget ist vorhanden und du bist somit für heutige und kommende CPU-hungrige Szenarien sowie ein eventuelles Grafikkartenupgrade besser gerüstet. Heute 100-150€ mehr ausgeben macht mehr Sinn als in 3-4 Jahren einen komplett neuen rechner zu kauefn ;)

Die paar Tage, wirst du auch noch auf den 4790K warten können, oder?

Wieso den 4790K? Für ~10% mehr Leistung (~15% in Cinebench) 100€ mehr ausgeben? Und dann noch einem Hardware-Noob (Sry@TE, aber scheint ja so zu sein;)) das Übertakten nahelegen. :freaky:
Das Upgrade von einem i5 auf einen Xeon hätte ich ja noch verstanden, auch in Bezug auf deine durchaus richtige Feststellung, beim Prozessor etwas mehr auszugeben. Aber dieser i7 ist doch Overkill für die Anwendungen und hat garantiert kein besseres Preis-/Leistungsverhältnis.
Wenn der i7 die nächsten 5 Jahre durchhält, hält der Xeon vielleicht die nächsten 4,5 Jahre durch.
 
Bl4cke4gle schrieb:
Wieso den 4790K? Für ~10% mehr Leistung (~15% in Cinebench) 100€ mehr ausgeben? Und dann noch einem Hardware-Noob (Sry@TE, aber scheint ja so zu sein;)) das Übertakten nahelegen. :freaky:
Das Upgrade von einem i5 auf einen Xeon hätte ich ja noch verstanden, auch in Bezug auf deine durchaus richtige Feststellung, beim Prozessor etwas mehr auszugeben. Aber dieser i7 ist doch Overkill für die Anwendungen und hat garantiert kein besseres Preis-/Leistungsverhältnis.

Mit welchen Worten habe ich ihm denn das Übertakten nahegelegt?

@Stock ist der 4790K gut 16% schneller als der Xeon 1231v3. Wenn ich bei einem System für 1000€ nochmal 100€ drauflege (also 10% Aufpreis) und 16% Mehrleistung bekomme, dann ist die Sache mit dem Preisleitungsverhältnis eindeutig ;)

Und über die Jahre werden die Anwendungen kommen, die von dieser Mehrleistung profitieren. Oft tun sie das ja schon heute. Vor 5-6 Jahren hieß es übrigens auch noch, dass man zum Gamen lediglich einen Dualcore benötigen würde......

Bl4cke4gle schrieb:
Wenn der i7 die nächsten 5 Jahre durchhält, hält der Xeon vielleicht die nächsten 4,5 Jahre durch.

Wann hat es denn das letzte mal 16% Leistungssteigerung in einem halben Jahr gegeben? Also wenn die Generationen weiterhin im Jahreswechsel erscheinen müsste demnächst +30% drin sein. wann hat es das zuletzt gegeben. Sorry du versuchst den Xeon hier schönzureden.
 
Kannst mir ein passendes Gehäuse oder so verlinken? und auch das Xeon und das H97- bitte möglichst auf Cyberport.at Danke ^^
Ergänzung ()

ok, ok, ok (*panisch im Raum hin und her renn* ^^) Dann nehme ich halt die Konfi von Jolly, übertakten würde ich glaube ich schon schaffen, aber es wäre mir schon lieber, wenn ich das nicht machen müsste. Also ich schreibe jetzt unter dem Text die Konfi und ihr schickt mir einfach den Link der Teile, die ich noch austauschen soll in einer neuen Antwort! Einfach auf Geizhals die Teile suchen, dann passt das schon:
1 x Seagate Barracuda 7200.14 1TB, SATA 6Gb/s (ST1000DM003)
1 x Crucial MX100 256GB, 2.5", SATA 6Gb/s (CT256MX100SSD1)
1 x Intel Xeon E3-1231 v3, 4x 3.40GHz, Sockel-1150, boxed (BX80646E31231V3)
1 x Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 8GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24 (BLS2CP4G3D1609DS1S00/BLS2C4G3D169DS3CEU)
1 x Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC, 4GB GDDR5, 2x DVI, HDMI, DisplayPort, full retail (11227-00-40G)
1 x Gigabyte GA-H97-D3H
1 x Samsung SH-224DB schwarz, SATA, bulk (SH-224DB/BEBE)
1 x EKL Alpenföhn Brocken ECO (84000000106)
1 x BitFenix Shadow (BFC-SDO-150-KKXBR-RP)
1 x be quiet! Straight Power E9 500W ATX 2.4 (E9-500W/BN192)
 
druckluft schrieb:
Mit welchen Worten habe ich ihm denn das Übertakten nahegelegt?
"Wenn du übertakten willst, das Board zusätzlich gegen ein Z97 tauschen." Ok, ist nicht nahegelegt, aber ob es sinnvoll ist, bezweifel ich mal.

druckluft schrieb:
@Stock ist der 4790K gut 16% schneller als der Xeon 1231v3. Wenn ich bei einem System für 1000€ nochmal 100€ drauflege (also 10% Aufpreis) und 16% Mehrleistung bekomme, dann ist die Sache mit dem Preisleitungsverhältnis eindeutig ;)
1000€ -> Gesamtsystem.
100€ mehr -> Prozessor.
Wie kommt man nun zu der Aussage, 100€ mehr für den Prozessor auszugeben, würden dem Gesamtsystem 16% mehr Leistung geben? "Eindeutig" sind hier nur die schön verdrehten Zahlen.

druckluft schrieb:
Und über die Jahre werden die Anwendungen kommen, die von dieser Mehrleistung profitieren. Oft tun sie das ja schon heute. Vor 5-6 Jahren hieß es übrigens auch noch, dass man zum Gamen lediglich einen Dualcore benötigen würde......
Richtig und wer damals einen Q6600 kaufte und keinen E8400, kam letztendlich länger hin. Wieviel länger kam man mit dem Q9550 hin? Wenn der Xeon nicht mehr reicht, dann reicht der i7 kurze Zeit später auch nicht mehr. Dafür jetzt 100€ mehr ausgeben?

druckluft schrieb:
Wann hat es denn das letzte mal 16% Leistungssteigerung in einem halben Jahr gegeben? Also wenn die Generationen weiterhin im Jahreswechsel erscheinen müsste demnächst +30% drin sein. wann hat es das zuletzt gegeben. Sorry du versuchst den Xeon hier schönzureden.
Ist letztendlich ja eh nur versuchte Vorhersage, aber bleiben wir mal bei den Kernen: Wenn in 4 Jahren eventuell Prozessoren mit 8 echten Kernen und dann vllt noch mal 8 Threats zusätzlich Stand der Dinge sind, was bringt dir dann ein 16% schnellerer 4C/8T-Prozessor?

Ich bleibe dabei, der i7 ist preis-/leistungstechnischer Unsinn, da die Entwicklung in Richtung Multicore geht und ich davon ausgehe, dass man diese Entwicklung mit mehr Takt nur unzureichend abdecken kann.
 
Bl4cke4gle schrieb:
Ok, ist nicht nahegelegt, aber ob es sinnvoll ist, bezweifel ich mal.

Wenn jemand bereit ist sich mit dem Thema zu beschäftigen, sind weitere 30-50€ mit Sicherheit nicht verkehrt angelegt. Nehmen wir an ich übertakte den 4790K auf vernünftige 24/7-taugliche 4.7GHz bei 1.3-1.35V VCore, dann sind weitere 12% Mehrleistung drin. Insgesamt liegst du dann schon 30% über nem 1231v3. Für 150€ Aufpreis eigentlich ein Schnapper, wenn da nicht der Zeitaufwand von mehreren Tagen fürs Austesten der Stabilität wäre. Ok kann natürlich sein, dass man nur 4,6 GHz erreicht, mit Glück sinds halt auch 4,8 GHz wie im CB Test. CPU Lotterie halt. Letztlich muß es der TE entscheiden, dehalb habe ich ihm das auch nicht vorgeschlagen, sondern nur die dafür notwendigen Änderungen in der Konfiguration erwähnt. Verkehrt ist es aber nicht, sich die Möglichkeit offen zu halten.

Bl4cke4gle schrieb:
Wie kommt man nun zu der Aussage, 100€ mehr für den Prozessor auszugeben, würden dem Gesamtsystem 16% mehr Leistung geben? "Eindeutig" sind hier nur die schön verdrehten Zahlen.

Ich verstehe jetzt nicht was du an der Rechnung nicht verstehst :D Der 4790K läuft bei Auslastung aller Kerne auf 4.2GHz, der 1231v3 auf 3.6Ghz. Also 16% mehr Rohleistung. Wenn du nicht im GPU Limit hängst macht sich das auch bemerkbar. 100€ Aufpreis bei einem Systempreis von 1000€ sind 10% Aufschlag. 16% Leistungsplus für 10% mehr Preis = besserer Deal. Wenn man sparen muß oder weiß, dass man die Lesitung niemals benötigen wird, siehts natürlich anders aus.

Bl4cke4gle schrieb:
Richtig und wer damals einen Q6600 kaufte und keinen E8400, kam letztendlich länger hin. Wieviel länger kam man mit dem Q9550 hin? Wenn der Xeon nicht mehr reicht, dann reicht der i7 kurze Zeit später auch nicht mehr. Dafür jetzt 100€ mehr ausgeben?

Der Q6600 ließ sich im Gegensatz zum hier diskutierten Xeon 1230v3 auch hervorragend übertakten. Ausserdem waren die Leistungssprünge zur Nehalem- und SandyBridge-Architektur noch sehr groß. Es ist nicht zu erwarten, dass sich das bei den kommenden Architekturen wiederholt. Ich glaube nicht, dass in nächster Zeit pro Jahr im Schnitt mehr als 10% drin sind. Eher weniger. Von daher wird der 4790K eine deutlich längere Zeit eine Leistung auf dem Niveau der kommenden CPUs bieten als der Xeon.

Bl4cke4gle schrieb:
Wenn in 4 Jahren eventuell Prozessoren mit 8 echten Kernen und dann vllt noch mal 8 Threats zusätzlich Stand der Dinge sind, was bringt dir dann ein 16% schnellerer 4C/8T-Prozessor?

Ich glaube nicht, dass es so schnell geht. Überleg mal, was da für ein Rattenschwanz dranhängt, damit eine echte 8-Kern-CPU eine ausgewogene Anbindung hat. Dafür brauchst du Quadchannel RAM damit das nicht zum Flaschenhals wird. Heißt größerer Sockel, aufwendigere Platinenlayouts und höhere Kosten. Ausserdem mehr Stromverbrauch. Da Intel immer mehr für Mobile Devices entwickelt wird das in der Mainstream Plattform nicht so schnell kommen. Hat schon seinen Grund warum 6-12 Kerner auf den Sockel 2011 benötigen und wer die Lesitung benötigt, kann sich so einen Rechner bereits seit mehreren Jahren kaufen.

Bl4cke4gle schrieb:
Ich bleibe dabei, der i7 ist preis-/leistungstechnischer Unsinn, da die Entwicklung in Richtung Multicore geht und ich davon ausgehe, dass man diese Entwicklung mit mehr Takt nur unzureichend abdecken kann

Dann müsstest du eigentlich einen 4930K empfehlen. War übrigens auch genau meine Überlegung als ich mir den für die Musikproduktion angeschafft habe. Mein System dürfte bei gleicher Austattung gegenüber einem mit Xeon 1231v3 ca. 500€ teurer sein. Wenn du dir mal diesen Benchmark anschaust und bischen rumrechnest (den 4930K aus 2600K und 3930K interpolieren und den Xeon über den Takt aus dem 4770K), kommst du auf ein Leistungsplus von über 80%. Darfst mal raten welches System das bessere PL bietet ;)



Nochmal für den TE: Verkehrt machst du natürlich auch mit dem Xeon nichts, in den meisten Spielen ist der Unterschied zum 4790K heute noch nicht vorhanden. In Zukunft wird sich das aber zugunsten des 4790K verschieben (Leistungsforderndere Spiele und stärkere Grafikkarten) so dass der 4790K langfristig das bessere PL hat. Musst du wissen ob es dir den Aufpreis wert ist.
 
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Warum muss es eigentlich Cyberport sein? Wir haben hier in Österreich auch noch andere guter Shops, die zumeist auch noch preisgünstiger als Cyberport anbieten. Zum Beispiel ....

MyLemon
E-Tec
1A-Shop
BA-Computer

... um nur einige zu nennen.
 
druckluft schrieb:
Wenn jemand bereit ist sich mit dem Thema zu beschäftigen, sind weitere 30-50€ mit Sicherheit nicht verkehrt angelegt. Nehmen wir an ich übertakte den 4790K auf vernünftige 24/7-taugliche 4.7GHz bei 1.3-1.35V VCore, dann sind weitere 12% Mehrleistung drin. Insgesamt liegst du dann schon 30% über nem 1231v3. Für 150€ Aufpreis eigentlich ein Schnapper, wenn da nicht der Zeitaufwand von mehreren Tagen fürs Austesten der Stabilität wäre. Ok kann natürlich sein, dass man nur 4,6 GHz erreicht, mit Glück sinds halt auch 4,8 GHz wie im CB Test. CPU Lotterie halt. Letztlich muß es der TE entscheiden, dehalb habe ich ihm das auch nicht vorgeschlagen, sondern nur die dafür notwendigen Änderungen in der Konfiguration erwähnt. Verkehrt ist es aber nicht, sich die Möglichkeit offen zu halten.
Der 4790K ist eine gute CPU und lässt sich auch gut übertakten, da sag ich nichts gegen. Meinetwegen erreicht man auch 30% höhere Leistung. Ob sich das für 150€ mehr lohnt, bezweifel ich, denn die Leistung braucht man vielleicht in ein paar Jahren. Wer weiß, was dann los ist? Ich weiß es nicht, tippe aber mal auf mehr Kerne. Ergo meine Argumentation.

druckluft schrieb:
Ich verstehe jetzt nicht was du an der Rechnung nicht verstehst :D Der 4790K läuft bei Auslastung aller Kerne auf 4.2GHz, der 1231v3 auf 3.6Ghz. Also 16% mehr Rohleistung. Wenn du nicht im GPU Limit hängst macht sich das auch bemerkbar. 100€ Aufpreis bei einem Systempreis von 1000€ sind 10% Aufschlag. 16% Leistungsplus für 10% mehr Preis = besserer Deal. Wenn man sparen muß oder weiß, dass man die Lesitung niemals benötigen wird, siehts natürlich anders aus.
Ich verstehe nicht, was du an deiner Rechnung logisch findest. Gehen wir davon aus, jemand möchte sich lediglich ein CPU-Upgrade kaufen und hat den Xeon und den i7 zur Auswahl. Jetzt würdest du sagen, der i7 sei besser, weil er 16% mehr Leistung für 10% mehr Geld bringt, oder wie? Merkst du wahrscheinlich selbst, dass es hier plötzlich nicht mehr nur 10% mehr Geld sind. Daher: Wie kann man die Prozessorleistung mit dem Gesamtpreis in Relation setzen? Das ist einfach nur Unsinn!

druckluft schrieb:
Der Q6600 ließ sich im Gegensatz zum hier diskutierten Xeon 1230v3 auch hervorragend übertakten. Ausserdem waren die Leistungssprünge zur Nehalem- und SandyBridge-Architektur noch sehr groß. Es ist nicht zu erwarten, dass sich das bei den kommenden Architekturen wiederholt. Ich glaube nicht, dass in nächster Zeit pro Jahr im Schnitt mehr als 10% drin sind. Eher weniger. Von daher wird der 4790K eine deutlich längere Zeit eine Leistung auf dem Niveau der kommenden CPUs bieten als der Xeon.
In letzter Zeit hat sich das Übertakten immer weniger gelohnt, was wahrscheinlich an der Tendenz Multicore liegt. Man schaue sich nur die AMD-CPUs an, welche in letzter Zeit deaktivierte Kerne hatten. Bspw. beim PII X2 555 BE: Jeder freigeschaltete Kern brachte mehr Leistung als ein noch so hoher Takt.
Ich sage ja auch nicht, dass sich der Q6600 nicht übertakten ließe, aber was brachte es mir? Ein kurzes Entgegenstemmen gegen den unausweichlichen CPU-Wechsel. Diese CPU brachte ich ja nur als Beispiel, um gerade zu verdeutlichen, dass es damals auf die Kerne ankam. Heute geht es umso mehr darum, doch haben Xeon und i7 exakt die gleichen Kerne und Threats zur Verfügung, weswegen der i7 sich nicht lohnt.

druckluft schrieb:
Ich glaube nicht, dass es so schnell geht. Überleg mal, was da für ein Rattenschwanz dranhängt, damit eine echte 8-Kern-CPU eine ausgewogene Anbindung hat. Dafür brauchst du Quadchannel RAM damit das nicht zum Flaschenhals wird. Heißt größerer Sockel, aufwendigere Platinenlayouts und höhere Kosten. Ausserdem mehr Stromverbrauch. Da Intel immer mehr für Mobile Devices entwickelt wird das in der Mainstream Plattform nicht so schnell kommen. Hat schon seinen Grund warum 6-12 Kerner auf den Sockel 2011 benötigen und wer die Lesitung benötigt, kann sich so einen Rechner bereits seit mehreren Jahren kaufen.
Du bist lustig :) Ein Beitrag zuvor sagst du noch selbst, dass die Leute vor 7 Jahren davon überzeugt waren, dass Dualcores völlig ausreichen und meintest, dass diese damals falsch lagen. Und jetzt kommst du mit exakt den gleichen Argumenten, wie die Dualcore-Befürworter damals.
So lange, wie wir jetzt 4C/4T- oder 4C/8T-CPUs benutzen, glaube ich, dass in nächster Zeit durchaus etwas mehr in Richtung mehr Kerne kommt. Westmare oder Nehalem gibt es seit 2009..2010, also bereits seit 4 Jahren. Da soll in weiteren 4 Jahren nichts besseres kommen? Ist alles Spekulation, ich weiß.


druckluft schrieb:
Dann müsstest du eigentlich einen 4930K empfehlen. War übrigens auch genau meine Überlegung als ich mir den für die Musikproduktion angeschafft habe. Mein System dürfte bei gleicher Austattung gegenüber einem mit Xeon 1231v3 ca. 500€ teurer sein. Wenn du dir mal diesen Benchmark anschaust und bischen rumrechnest (den 4930K aus 2600K und 3930K interpolieren und den Xeon über den Takt aus dem 4770K), kommst du auf ein Leistungsplus von über 80%. Darfst mal raten welches System das bessere PL bietet ;)
Jupp, ich glaube wirklich, dass der noch sehr lange halten würde. Jedenfalls wesentlich länger, als ein 4790K gegenüber dem Xeon durchhalten würde. Hier kommt man aber wieder in Preisregionen, bei welchen sich eher zwei 200€-CPUs zu unterschiedlichen Zeiten lohnen würden.
Musikproduktion ist ja noch mal ein anderes Metier. Hier im Threat scheint es mir vordergründlich um Gaming zu gehen.
Dennoch stimmt deine P/L-Milchmädchenrechnung auch schon eher, weil in einem Musikproduktions-PC die CPU einen signifikanten Teil der Gesamtkosten ausmacht und weil die Leistung des Gesamtsystems quasi komplett durch die CPU gegeben ist.

druckluft schrieb:
Nochmal für den TE: Verkehrt machst du natürlich auch mit dem Xeon nichts, in den meisten Spielen ist der Unterschied zum 4790K heute noch nicht vorhanden. In Zukunft wird sich das aber zugunsten des 4790K verschieben (Leistungsforderndere Spiele und stärkere Grafikkarten) so dass der 4790K langfristig das bessere PL hat. Musst du wissen ob es dir den Aufpreis wert ist.
Der TE sollte zu dem wissen, dass dieser zukünftige Vorteil wahrscheinlich so gering ausfallen wird, wie der heutige Vorteil eines Q9550 gegenüber einem Q6600.
Mal kurz zum synthetischen Vergleich: Passmark-CPU-Points von cpubenchmark.net
Q6600: ~3000 Punkte (je nach Übertaktung 3400)
Q9550: ~4000 Punkte (je nach Übertaktung 4300)
Xeon 1231v3: ~9800 Punkte
Man hat damals also wirklich 1/3 mehr Leistung gekauft und sofern ich mich recht entsinne zu einem Aufpreis von etwa 60€. Im Vergleich zu heutigen Prozessoren sehen nur leider beide Core 2 Quads ähnlich schlecht aus. Das sind für mich im Rückblick verschenkte 60€.
 
Ne passt eh, kann eh woanders bestellen ^^ Kann mir jetzt (anstatt hier blöd zu diskutieren ) mal wer die Teile sagen, die ich noch ausbessern soll?
 
Nachdem du ja im Beitrag #24 meinen Vorschlag 1:1 übernommen hast, kannst du so bestellen.
 
DomiFTW123 schrieb:
Ne passt eh, kann eh woanders bestellen ^^ Kann mir jetzt (anstatt hier blöd zu diskutieren ) mal wer die Teile sagen, die ich noch ausbessern soll?
Du wolltest ja "Daumen hoch". Hier ist meiner ;) Ab die Post!
 
Ich weiß nicht ob unsere Diskussion jetzt hier nicht zu weit geht, aber evtl hilft es dem TE dennoch seine Entscheidung zu treffen. Und ein paar Dinge kann ich leider nicht einfach so stehen lassen ;)

Bl4cke4gle schrieb:
Ich verstehe nicht, was du an deiner Rechnung logisch findest. Gehen wir davon aus, jemand möchte sich lediglich ein CPU-Upgrade kaufen und hat den Xeon und den i7 zur Auswahl. Jetzt würdest du sagen, der i7 sei besser, weil er 16% mehr Leistung für 10% mehr Geld bringt, oder wie? Merkst du wahrscheinlich selbst, dass es hier plötzlich nicht mehr nur 10% mehr Geld sind. Daher: Wie kann man die Prozessorleistung mit dem Gesamtpreis in Relation setzen? Das ist einfach nur Unsinn!

Genau deine Denkweise ist hier der falsche Ansatz. Es geht hier nicht um ein Upgrade, sondern der TE möchte ein komplett neues System anschaffen. Eine CPU funktioniert alleine ohne Unterbau nicht, deswegen ist es völliger Quatsch das Preisleistungsverhältnis nur auf den Einzelpreis der CPU zu beziehen. Wenn der Rechner durch einen Aufpreis von 10% um 16% leistungsfähiger wird ist das eben so. Akzeptier das bitte ;)

Bl4cke4gle schrieb:
In letzter Zeit hat sich das Übertakten immer weniger gelohnt, was wahrscheinlich an der Tendenz Multicore liegt. Man schaue sich nur die AMD-CPUs an, welche in letzter Zeit deaktivierte Kerne hatten. Bspw. beim PII X2 555 BE: Jeder freigeschaltete Kern brachte mehr Leistung als ein noch so hoher Takt.
Ich sage ja auch nicht, dass sich der Q6600 nicht übertakten ließe, aber was brachte es mir? Ein kurzes Entgegenstemmen gegen den unausweichlichen CPU-Wechsel. Diese CPU brachte ich ja nur als Beispiel, um gerade zu verdeutlichen, dass es damals auf die Kerne ankam. Heute geht es umso mehr darum, doch haben Xeon und i7 exakt die gleichen Kerne und Threats zur Verfügung, weswegen der i7 sich nicht lohnt.

Takt lohnt sich immer, da die Rohleistung proportional ansteigt, solange nicht Dinge wie die RAM-Anbindung limitieren. Sieht man ja auch recht schön an dem von mir verlinkten DAW-Benchmark. Und warum sollten Games nicht entsprechend von höherer CPU-Rohleistung profitieren, wenn die Grafikkarte ausreichend dimensioniert ist?

Bl4cke4gle schrieb:
Du bist lustig :) Ein Beitrag zuvor sagst du noch selbst, dass die Leute vor 7 Jahren davon überzeugt waren, dass Dualcores völlig ausreichen und meintest, dass diese damals falsch lagen. Und jetzt kommst du mit exakt den gleichen Argumenten, wie die Dualcore-Befürworter damals.
So lange, wie wir jetzt 4C/4T- oder 4C/8T-CPUs benutzen, glaube ich, dass in nächster Zeit durchaus etwas mehr in Richtung mehr Kerne kommt. Westmare oder Nehalem gibt es seit 2009..2010, also bereits seit 4 Jahren. Da soll in weiteren 4 Jahren nichts besseres kommen? Ist alles Spekulation, ich weiß.

Du versuchst schon wieder meine Worte zu verdrehen. Ich habe nirgendwo über Sinn oder Unsinn eines 8-Kerners zu geschrieben. Ich habe nur spekuliert, dass die Entwicklung nicht so schnell gehen wird, weil für einen 8-Kerner bei der derzeitigen RAM-Technologie Quadchannel nötig wäre, was wiederum die Preise eines Gesamtsystems in die Höhe treiben würde.

Bl4cke4gle schrieb:
Jupp, ich glaube wirklich, dass der noch sehr lange halten würde. Jedenfalls wesentlich länger, als ein 4790K gegenüber dem Xeon durchhalten würde. Hier kommt man aber wieder in Preisregionen, bei welchen sich eher zwei 200€-CPUs zu unterschiedlichen Zeiten lohnen würden.
Musikproduktion ist ja noch mal ein anderes Metier. Hier im Threat scheint es mir vordergründlich um Gaming zu gehen.
Dennoch stimmt deine P/L-Milchmädchenrechnung auch schon eher, weil in einem Musikproduktions-PC die CPU einen signifikanten Teil der Gesamtkosten ausmacht und weil die Leistung des Gesamtsystems quasi komplett durch die CPU gegeben ist.

Ja das wird er, aber dafür ist er auch entsprechend teurer. Und den 4930K für Games zu empfehlen wäre eine Wette darauf, dass zukünftig verstärkt Games erscheinen die von mehr als 4 Kernen profitieren.
Ich halte übrigens nichts davon, alle 2-3 Jahre eine neue jeweils günstige CPU anzuschaffen. Man benötigt zusätzlich immer ein komplett neues System. Hier fährt man langfristig günstiger, wenn man bei der CPU einmal richtig leistungsfähig kauft und diese dafür 2 Jahre länger nutzt und ggf. noch übertaktet. Wenn man die Leistungszuwächse der vergangenen Jahre als Maßstab heranzieht, kann man davon ausgehen dass der 4790K in etwa die Leistung auf Niveau eines kommenden Skylake 4-Kern Xeons liegen wird. Selbst wenn du dann das heutige System verkaufst, wirst du mit der Neuanschaffung nicht günstiger wegkommen. Was hingegen Sinn macht, ist in 2-3 Jahren die Grafikkarte aufzurüsten. Hier gibt es in diesem Zeitrahmen noch Leistungssprünge die sich lohnen. Und genau das empfehle ich dem TE um Kosten zu sparen: Heute eine für die Zukunft leistungsfähigere CPU, bei sehr überschaubaren Mehrkosten und dazu ein späteres Grafikkartenupgrade. Deshalb auch meine langen Worte.
 
druckluft schrieb:
[...]Genau deine Denkweise ist hier der falsche Ansatz. Es geht hier nicht um ein Upgrade, sondern der TE möchte ein komplett neues System anschaffen. Eine CPU funktioniert alleine ohne Unterbau nicht, deswegen ist es völliger Quatsch das Preisleistungsverhältnis nur auf den Einzelpreis der CPU zu beziehen. Wenn der Rechner durch einen Aufpreis von 10% um 16% leistungsfähiger wird ist das eben so. Akzeptier das bitte ;)
Es geht mir hier ja nicht um Denkweisen sondern um Logik. Es ist und bleibt einfach Unsinn, den Prozessorpreis mit der Systemgesamtleistung in Relation zu setzen, welche vor allem bei einem Gamingrechner mindestens zur Hälfte durch die Grafikkarte bestimmt wird (Ich akzeptiere also nicht ;)).
Was man gerne machen kann, ist, die Gesamtleistung des Systems in Relation zum Gesamtpreis zu setzen. Als Anhaltspunkt könnte man dazu Benchmarks verwenden, die CPU- und GPU-Leistung einrechnen. Bleiben wir beim System des TE (um mal wieder den Bogen zu schlagen;)), so gehe ich äußerst stark davon aus, dass sein System mit einem i7-4790K nicht 16% mehr Punkte liefern würde als mit einem Xeon 1231v3.
Kurz bei 3dMark rausgesucht, mal als Vergleichswerte:
i7-4790 (leider ohne K, also auf 3,6GHz) mit R9 290: ~10800 Punkte auf Firestrike (Ich würde das K-Modell auf ~11200 schätzen)
Xeon 1230v3 (leider nicht den 31er, also 100 MHz weniger) mit R9 290: ~10100 Punkte auf Firestrike
Sind demnach wohl eher ~9% mehr Gesamtleistung, auch wenn es gerne 16% mehr CPU-Leistung sind. Ob man dafür jetzt 150€ mehr ausgibt, sei jedem selbst überlassen, ich rate allerdings aus allen bisher genannten Gründen davon ab.

druckluft schrieb:
Takt lohnt sich immer, da die Rohleistung proportional ansteigt, solange nicht Dinge wie die RAM-Anbindung limitieren. Sieht man ja auch recht schön an dem von mir verlinkten DAW-Benchmark. Und warum sollten Games nicht entsprechend von höherer CPU-Rohleistung profitieren, wenn die Grafikkarte ausreichend dimensioniert ist?
Klar, Spiele werden sicherlich davon profitieren, wenn die Graka tatsächlich mal nicht der Flaschenhals ist. Frage ist nur, in wie fern sie profitieren? Was soll ich mit den paar Prozent mehr Takt? Vor allem, da die Kernanzahl in Zukunft wahrscheinlich noch wichtiger wird? Wie ich bereits schrieb: Der Mehrtakt des Q6600 (unübertaktet 2,4GHz) gegenüber dem Q9550 (unübertaktet 2,833GHz) bringt heutzutage so gut wie nichts mehr. Und genau das wird meiner Meinung nach mit dem i7 im Vergleich zum Xeon passieren. Wenn einer alt aussieht, tut es der andere ebenfalls.
Ich würde eher sagen: Takt lohnt sich immer, Kerne lohnen sich mehr!

druckluft schrieb:
Du versuchst schon wieder meine Worte zu verdrehen. Ich habe nirgendwo über Sinn oder Unsinn eines 8-Kerners zu geschrieben. Ich habe nur spekuliert, dass die Entwicklung nicht so schnell gehen wird, weil für einen 8-Kerner bei der derzeitigen RAM-Technologie Quadchannel nötig wäre, was wiederum die Preise eines Gesamtsystems in die Höhe treiben würde.
War nicht mein Plan, deine Worte zu verdrehen und ich habe auch deine Bedenken bezüglich echter 8-Kerner verstanden. Ich wollte nur anmerken, dass es ähnliche "Schwierig-machbar-Argumente" zu anderen Zeiten schon mal gab. Letztendlich haben sich diese aber nicht bewahrheiten können. Du glaubst also wirklich, dass wir in 4..5 Jahren immer noch bei 4C/8T im Consumerbereich stehen, obwohl wir da schon seit Längerem unterwegs sind?

druckluft schrieb:
Ja das wird er, aber dafür ist er auch entsprechend teurer. Und den 4930K für Games zu empfehlen wäre eine Wette darauf, dass zukünftig verstärkt Games erscheinen die von mehr als 4 Kernen profitieren.
Ich halte übrigens nichts davon, alle 2-3 Jahre eine neue jeweils günstige CPU anzuschaffen. Man benötigt zusätzlich immer ein komplett neues System. Hier fährt man langfristig günstiger, wenn man bei der CPU einmal richtig leistungsfähig kauft und diese dafür 2 Jahre länger nutzt und ggf. noch übertaktet. Wenn man die Leistungszuwächse der vergangenen Jahre als Maßstab heranzieht, kann man davon ausgehen dass der 4790K in etwa die Leistung auf Niveau eines kommenden Skylake 4-Kern Xeons liegen wird. Selbst wenn du dann das heutige System verkaufst, wirst du mit der Neuanschaffung nicht günstiger wegkommen. Was hingegen Sinn macht, ist in 2-3 Jahren die Grafikkarte aufzurüsten. Hier gibt es in diesem Zeitrahmen noch Leistungssprünge die sich lohnen. Und genau das empfehle ich dem TE um Kosten zu sparen: Heute eine für die Zukunft leistungsfähigere CPU, bei sehr überschaubaren Mehrkosten und dazu ein späteres Grafikkartenupgrade. Deshalb auch meine langen Worte.
Hehe, wetten tut man ja immer ;) Auch wenn ich die Wette auf eine Tendenz in Richtung "mehr als 4 Kerne" eher eingehen würde, als eine Wette auf eine Stagnation in der Kernzahl.
2..3 Jahre für ein CPU-Upgrade-Intervall halte ich auch für unsinnig, da hast du Recht. Ich gehe eher davon aus, dass der Xeon 1231v3 oder i7-4790K ~5 Jahre hält. Ob der 4930K jetzt im Umkehrschluss relativ zur Kernzahl ~8 Jahre hält, bezweifel ich mal, wird wahrscheinlich schwierig. Soweit möchte ich mir aber auch gar nicht anmaßen in die Zukunft zu schauen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich gebe in Sachen Langlebigkeit dem 4790K ein Jahr mehr als dem Xeon 1231v3 und dafür würde ich heute keine 150€ mehr ausgeben.

A propos Langlebigkeit: Die meisten Benutzer sehen ihren PC ja eigentlich als Embedded System und es ist ihnen egal, was dort werkelt, hauptsache es werkelt schnell genug. Würde man also den Preis mit der Langlebigkeit in Relation setzen, müsste der i7-4790K 1,5-mal so lange halten wie der Xeon. Hielte der Xeon 5 Jahre, müsste der i7 also 7,5 Jahre halten (200€ vs 300€) oder mit starken Kühler für 50€ extra sogar fast 9 Jahre. Da glaube ich nicht dran.
 
@JollyRoger2408
Hallo,
Habe mich nie bedankt und auch ehrlicherweise die Zugangsdaten irgendwie verlegt, aber jetzt kann ich mich bedanken: Danke für das Konfigurieren vor etlichen Jahren, PC hat super Arbeit geleistet. Benutze ihn jetzt gerade immer noch. Zwar ist er aus jetziger Sicht veraltet und bald muss etwas neues her, aber seine Arbeit erledigt er immernoch. Damals war ich 13, heute 20 :D
Liebe Grüße
 
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Reaktionen: Bl4cke4gle
Schön, dass du so lange Zeit mit deinem PC zufrieden bist. :)
 
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