1600Mhz-RAM mit 1300MHz betreiben

Spin-Out

Lt. Junior Grade
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März 2007
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Hi allesamt,

ich habe ein ASUS P7P55D Deluxe Board und darauf 4 Riegel Corsair-Speicher (CMX4GX3M2A1600C9).
Das sind somit 8 GB DDR3-1600er RAM. In diese Kombination hat alles ein Jahr gut geklappt.

Nun hatte ich hin und wieder das Problem, daß beim Booten nur 4 GB erkannt worden sind (unter Windows 7 war das dann der berühmte "Für Gerätetreiber reserviert"-Effekt).

Wenn ich im BIOS die Frequenz des RAMs statt auf "1600MHz" oder "Auto" manuell auf "1300MHz" stelle, werden immer die vollen 8 GB erkannt.
Liegt sowas dann wohl am RAM oder am Board?

Unabhängig davon ist ist das schon mal schön, daß ich den vollen Speicher wieder nutzen kann. Unter Windows wird mir dann aber im Asus Turbo-EVO-Tool angezeigt, daß durch diese BIOS-Umstellung das RAM nur mit 1.55 Volt läuft (ist aber für 1.65 V spezifiziert). Ich kann das in diesem Tool bequem auf 1.65 V hochstellen. Somit müßte ich dann den gleichen Status/Geschwindigkeit haben wie bei der 1600MHz-Variante im BIOS. Oder doch nicht?

Falls doch, würde ich aus Bequemlichkeit darauf verzichten, den Speicher umzutauschen.
 
du solltest die rams auf 1.65V betreiben, dies direkt vom bios aus. hatte ein ähnliches problem mit meinen kingston hyperX 2x4GB DDR3-1333.
 
Du könntest den Speichercontroller auf dem Board mal mit mehr Spannung unterstützen. Der muss ja die ganze Arbeit machen.
 
Versuchs mal mit "DRAM-Timing Mode" = 2N (3N) bei "1600" und 1,6V
"AI Overclock" / "DRAM O.C. Profile" = D.O.C.P.

NB-Voltage = 1,3V (1,35V) bei Vollbestückung der RAM-Bänke
 
Also gaanz langsam,

1,55V ist die Standard-Spannung (Jedec) für DDR3 Speicherriegel und somit vollkommen ok
1,65V ist die maximale Überspannung die ein Intel Prozessor mit Controller auf dem DIE verträgt (XMP)

wenn du auf einen Standardtakt gehst ist es klar, das such die zugehörige Standard-Spannung eingestellt wird.

Prinzipiell bringt ein höherer Speichertakt kaum etwas an Performance (bei modernen CPU´s mit entsprechend L2 Cash) maximal etwa 3% im Mittel.

Ich würde also empfehlen einfach mit den Standardwerten auf Einstellung Auto, also auch mit 1,55V, zu fahren, zumal du mit dem übertakteten Speicher offensichtlich Probleme bekommst (XMP ist eine Übertaktungseinstellung). Das Schont die Bauteile, spart Strom und ist nur messtechnisch minimal langsamer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Tipps.
Ich dachte "Standardtakt" und "Standardspannung" ergäben sich aus den verbauten DRAMs, daher die Frage. Aber ist ok, ich bin ohnehin nicht so auf großes Overclocking aus, möchte aber trotzdem keine Leistung verschenken.

Das 2003 BIOS habe ich eben eingespielt. Momentan werden damit tatsächlich 8GB erkannt, wenn die DRAM Frequency auf "Auto" steht.
Ob das so bleibt muss ich mal über die nächsten Tage testen.

Ist es also normal, wenn bei einer Einstellung "Auto" unter "DRAM Frequency" das BIOS 1333MHz einstellt, obwohl es 1600erDRAMs sind?
 
Eigentlich müsste es auf Auto 1066 einrichten, es sei denn Du hast einen neueren Prozessor. (Der Speichercontroller ist im Prozessor und hat wenig mit dem Mainboard zu tun, wie Deine Fragestellung hier die ganze Zeit vermuten lässt).
Das ist nämlich "Max" vom Speichercontroller.
Du hast Dir also eigentlich zu schnellen Speicher für Dein System gekauft.
Willst Du ihn "MAX" Betreiben musst Du wohl das XMP-Profil benutzen oder von Hand die richtigen Takte/Timings/Spannungen eintragen.
 
Prozessor ist ein i7 860. Bei der Auswahl des Speichers bin ich einerseits die Kompabilitätslisten des Boards und zum anderen Empfehlungen von Usern durchgegangen.

Wenn jetzt alles stabil läuft, kann es ja gerne so bleiben und wenn es so ist, daß 1.65 V vs. 1.55 V keinen großen Unterschied macht, dann sei es so.

Ich habe trotzdem mal mit diesem TurboV EVO-Tool testweise die BCLK Frequenz von den Standard 133 auf 140 MHz und die Speicherspannung dabei auf 1.65 V gehoben. Lief immer noch stabil, aber ob's nun dadurch schneller wird...womit testet man sowas denn? Die reinen Zahlen sind laut CPU-Z ziemlich gestiegen, aber bringt das wirklich was für z.B. die Geschwindigkeit bei der Videocodierung?
 
Wandle halt ein Video um, einmal übertaktet und einmal Standard Takt. Da siehst Du den Unterschied.
Ansonsten finde ich Cinebench R11 recht aussagekräftig, wenn es um die CPU Leistung geht.
Stabilität testet man mit Prime oder LinX.
 
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