vaN schrieb:
Konnte aber relativ deutlich Klangunterschiede feststellen die mich schon dermaßen beeindruckt haben
in den allermeisten Fällen wird so ein Vergleich nicht unter objektiven Bedingungen durchgeführt!!!
den mit riesigem Abstand größten Unterschied macht der KH selber!
da kann man selbst mit zwei "ähnlichen" KH riesige Unterschiede ausmachen und sogar ein und derselbe KH kann deutlich anders klingen, nur weil der Bügel etwas strammer sitzt oder man die Polster gewechselt hat.
als zweites kommt dann die Ausgangsimpedanz des KHV ins Spiel. Wie stark die sich auswirkt, hängt aber in erster Linie vom KH ab. Wie gesagt, die Tesla reagieren da wenig drauf und allgemein profitieren die Beyer sogar von einem "schlechten" (hochohmigen) Ausgang. Der "noble" Beyer KHV lässt sich sogar umschalten und die Standard Einstellung für die eigenen KH ist 100Ohm!
wenn man jetzt verschiedene KHV verwendet, die alle in etwa dieselbe Ausgangs-Impedanz haben (ob nun 0,1 oder 0,9 Ohm macht den Kohl absolut nicht fett, relevant ist ob <10 Ohm oder >>100 Ohm), dann kann ein Entwickler gar nicht so viel falsch machen, als dass der "nicht klingt".
die "ich höre es doch" Unterschiede kommen da i.d.R. durch unterschiedliche Lautstärken! Wenn man nicht mit einem Multimeter oder besser Oszilloskop die Ausgangsspannungen verglichen und angeglichen hat, dann braucht man gar nicht erst vergleichen.
bei den DACs ist es heute noch einfacher. Selbst Wandler, die vor 10...20 Jahren noch zu den absoluten High-End Teile zählten, werden heute von billigsten Chips für unter 1€ geschlagen.
als letztes kommt noch eine Unbekannte dazu, die häufig den Klang sehr stark beeinflusst und das sind irgendwelche "Verschlimmbesserer" direkt im Treiber oder extra dazu geschaltet.
Kann mir jemand nochmal einen kurzen Leitfaden zur Samplingrate geben? 44 khz, 48khz oder 96khz? macht 96khz bei casual gaming überhaupt Sinn? Hängt es von der Audioquelle ab?
theoretisch haben 96kHz Vorteile, praktisch aber nicht.
s.o. heute können alle DAC so ein perfektes Oversampling, dass da auch bei 44,1kHz bereits eine "perfekte" Wandlung stattfindet.
es geht dabei nicht um die Frequenzen über 20kHz, die kann eh niemand hören, auch junge Menschen mit perfekten Ohren nicht.
es geht darum, wie steil die Filter sein müssen, aber s.o. die sind heute "perfekt". Ich kann an meinem AV-Vorverstärker sogar 3 verschiedene Filter-Charakteristiken einstellen. Da muss man eine "geeignete" Musikstelle auf repeat stellen und zig-mal hin und her schalten, um da überhaupt einen Unterschied erahnen zu können. Und wenn man das eine Weile gemacht hat, dann kommt man zu dem Shcluss, dass die Standard Einstellung doch am ausgeglichensten klingt (wie gesagt, wenn man die winzigen Unterschiede überhaupt ausmachen kann) und dann auch genauso wie jeder andere DAC mit diesen Standard Einstellungen.
manche High-End Hersteller wollen sich da nur mit "absichtliche falschen" Werten absetzen und erklären das für "richtiger", genauso wie Röhrenverstärker den Klang nur verfälschen und nicht verbessern, das gefällt nur einigen Leuten.