20 Tans eingeben

knoxyz schrieb:
Genau dazu gab es heute eine Nachricht auf http://www.itseccity.de

Entgegen deiner Angabe ist dort geschrieben, dass die Verschlüsselung/Zertifikat nicht vorhanden ist.

Naja, das ist was vollkommen anderes. In der News ist das eine mehr schlecht als rechte Fake-Seite, beim TE handelt es sich um die Originalseite mit echtem Zertifikat etc.

Wird dann wohl ein Virus im Betriebssystem oder Browser sein, welcher die Abfrage startet, sobald man die Bankseite besucht?
 
das ist ein popup.
das hat mit der eigentlichen echten seite nichts zu tun

banken verwenden aber !NIE! popups

bei hardwareluxx hatte jm genau das selbe.
 
Ganz genau, wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann ja ne Linux Live CD nehmen und darüber sein Onlinebanking betreiben. Außerdem sollte man bei so sensiblen Sachen wie Banking immer ganz akribisch genau jede Kleinigkeit beobachten und im Zweifelsfall lieber die Finger still halten, als ein Klick zuviel. Der größte Sicherheitsfaktor ist immer der Mensch.
 
Metzlor schrieb:
Hi,

Ich bin bei der Postbank, wenn ich dort auf online banking gegangen bin und mich eingeloggt habe, kam ein Fenster, wo ich aufgefordert wurde 20 gültige Tans einzugeben, dies habe ich natürlich nicht gemacht. Es war die originale Postbank seite keine Manipulation, auch das Zertifikat war original.

Ich habe mir die Seite genauer angeschaut bzw. den Quelltext und festgestellt das unter der Seite ein Javascript dieses fenster öffnete, ob noch ein Keylogger etc. auf meinem PC lief, habe ich nicht genau geprüft. Hatte nicht viel Zeit für alles zu kontrollieren und dann das System neu aufgesetzt.

Ist natürlich nur ne gefahr, wenn wirklich ein Keylogger aktiv ist, weil der Server nicht feststellen konnte, das die Seite manipuliert wurde, weil diese ja erst nachdem sie vom Server kam manipuliert wird.

Gruß Metzlor

P.S. weder Virenscanner noch Spybot konnte etwas finden, ok Virenscanner hatte ich mal deaktiviert gehabt, vlt. kam dadurch der Virus im System.

System: Windows 7 (Firefox und IE8)

Deine Bank schreibt dir niemals E-Mails und/oder fordert dich (über ihre Webseite) auf, private Daten anzugeben, geschweige denn PIN oder TANs. NIE NIE NIEMALS!!! Wenn überhaupt, schreiben die Briefe.

Wenn sowas passiert, sollte bei dir die ganz große Alarmglocke angehen! Und sowieso in solchen oder ähnlichen Situationen immer (wie du es ja gemacht hast - sehr löblich *tätschel*) Brain 1.0 benutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Haha. Schon fast witzig.
20 TANs, damit der Phisher dann am Ende auch 20% Wahrscheinlichkeit hat, eine funktionierende TAN bei einer auszuführenden Aktion zu haben. Kein doofer Phisher, zumal es mehr als genug doofe gibt.

AUF KEINEN FALL will deine Bank so viele TANs. Selbst WENN eine Bank das als Authentifizierung einführt, will die ja maximal eine TAN plus PIN plus Zugangskennung (die du ja beim Einloggen schon eingibst). Ouch.

Bloß nicht machen. Und der Bank melden.
 
Darum ruft man seine Bankseite ja auch nur über Tastatureingabe auf ;) Mache ich generell so, selbst wenn ich eine Mail meiner Bank bekomme, öffne ich den Browser und gebe dort die Seite ein und klicke nicht auf den Link.

Neulich habe ich eine extrem gute Phishingmail bekommen von der Post, da sollte ich meine Daten für meinen DHL Packstation-Account angeben. Das sah verdammt echt aus, schade nur, dass ich keinen Account dort hatte *g* Aber über den Umweg der Tastatureingabe und des Nicht-Linkklickens kann man so etwas umgehen.

Und was da oben stand auf der Seite die verlinkt wurde... Niemand schaut sich den Inhaber der Bank oder Seite an. Da kann auch Karl Arsch stehen, das liest doch keiner, bevor er irgendwo Daten eingibt. Scheint also ziemilch gut gemacht worden zu sein, bis auf die Tatsache, dass 20 Pins sehr viel sind ;)

Und doof ist nur, wer bei Mails von der Bank über den Link auf die Seite geht. Sind es wichtige Informationen, so stehen sie auch auf der Seite, die absolut fehlerfrei aufgerufen werden kann. Manipulierte DNS-Server etc. werden zum Glück meist schnell erkannt und bereinigt.
 
Das ist Gozi und wird als Man-in-the-Browser-Attacke bezeichnet. Der Virus funzt als DLL und tauscht beim Einloggen die Dateien temporär aus. Das heißt die Daten die du im Browser siehst sind gefälscht.

COM! hat darüber geschrieben (10/2010)
 
Aha, der bestens bekannte 20 Tan Trojaner (gibts ach mit 10 Tans) :-)

Das Teil hängt sich in den MBR, wenn man diversen Seiten glauben darf.
Das heisst also, daß man nur auf der sicheren Seite ist, wenn man den MBR neu schreibt.
Deswegen finden die meisten Antivirenprogramme nix, da die den MBR nicht scannen (afaik war der MBR früher öfter mal ein Versteck für Viren und Malware....scheint aber aus der Mode gekommen zu sein).

Zumindest hatte ich eben dieses Problem letztens bei einem Bekannten und da war der MBR definitiv hinüber und das System musste nach Neuschreiben des MBR neue aufgesetzt werden.
Ein einfaches Neuschreiben des MBR und anschliessender Reboot des befallenen Systems reicht nicht aus, da der MBR sofort wieder korrupiert werden würde.

Ziemliches Scheissteil.......


atari2k
 
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