Marcel^ schrieb:
Der Unterschied zwischen normaler und schneller Formatierung liegt in chkdsk.
Dieses Wissen ist veraltet. Das galt bis einschließlich Windows XP. Ab Vista wird bei einem Vollformat, also der langsamen Methode, nicht mehr eine Leseüberprüfung der Sektoren durchgeführt sondern eine Nullung.
@mag2eck
Es kommt darauf an welchen Anschluss die externe Festplatte haben soll. Ob USB oder doch eSATA (was man leicht per Slot-Blech nach außen führen könnte).
Bei USB sollte es keine Probleme bezüglich der Nutzbarkeit einer 3 TB Platte geben. Allerdings, falls du dich nicht für eine Fertiglösung sondern für einen Eigenbau (separat ausgewähltes Gehäuse und separat ausgewählte Festplatte) entscheiden solltest, musst du aufpassen. Nicht jedes USB-Festplattengehäuse unterstützt mehr als 2,2 TB. Bei manchen, die mehr unterstützen (also auch 3 TB) wird nicht selten eine 4k-Emulation aus Kompatibilitätsgründen zu älteren Betriebssystemen hinzugeschaltet, wenn eine Festplatte mit mehr als 2,2 TB verbaut wird. Das hat den Pferdefuß, dass du die Festplatte nicht einfach ausbauen und intern anschließen kannst (die Formatierung ist dann ungültig) und, falls der Bridge-Chip des externen Festplattengehäuses mal das zeitliche segnet, dass du auf die Daten nicht mehr so einfach zugreifen kannst (da du sie ja auch nicht einfach intern anschließen kannst).
Falls du eSATA nutzen möchtest, ist es emens wichtig, dass du keinen veralteten AHCI-Treiber installiert hast, der im schlimmsten Fall dafür sorgt, dass du alle Daten auf der Platte verlierst, sobald eine bestimmte Kapazitätsmarke an gespeicherten Daten überschritten wird. Die Treiber, die die Mainboard-Hersteller auf ihren Webseiten zum Download anbieten, sind in der Regel uralt und sollten auf gar keinen Fall verwendet werden. Den Treiber immer von der Webseite des Chip-Hersteller herunterladen. Im Zweifel sollte der Standard-AHCI-Treiber von Microsoft verwendet werden (sofern vom Controller unterstützt), der keine Probleme mit 3 TB Platten hat.
Auch, wenn du die Platte an verschiedenen Rechnern benutzen möchtest, sollte immer überprüft werden, ob dieser Rechner in seiner aktuellen Konfiguration per eSATA mit einer 3 TB Platte umgehen kann. Das tückische daran ist, dass sich Windows an den Informationen in der Partitionstabelle orientiert und deshalb 3 TB anzeigt, obwohl nur 746 GiB / 801 GB tatsächlich zur Verfügung stehen.