3TB-USB-Platte an altem Board möglich

mag2eck

Lt. Junior Grade
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Hallo FBler,

ich überlege mir zeitnah eine externe HDD zu holen, soll nur als Datenlager dienen.
Zu meinen anderen externen HDDs soll sich jetzt eine neue 3TB-Platte gesellen - ebenfalls extern.
Bisher habe ich nur eine 1TB und eine 2TB Platte. Da ich etwas über Schwierigkeiten mit Platten jenseits der 2TB gehört habe, bin ich etwas vorsichtig mit dem Kauf.

Wird es in meinem Fall Probleme geben?

O/S ist Windows 7 Ultimate 64 bit
Mein Mainboard ist ein Asus P5Q (Intel-Chipsatz P45)

Sollten Infos zu meinem Rechner benötigt werden, immer raus damit.
 
das ist vor allem betriebssystemabhängig und weniger hardware. deines kanns.. :-)

gruss
 
Ist kein Problem. Habe auch eine 3TB USB3 Platte an meinem P5Q. Macht keine Probleme, ist halt nur mit USB 2.0 angebunden.
 
Board ist meines Wissens fast egal, wichtig ist das Betriebssystem und bei Windows 7 sollte es 0 Probleme geben.

P.S.: Wieso "Hallo FBler"? Sind hier nicht bei Facebook^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für die raschen Antworten, dann werd ich mir mal ein gutes Stück Hardware rausfischen :)
 
mag2eck schrieb:
Wird es in meinem Fall Probleme geben?

Anmerkung: eine 3TB-Platte über USB2 komplett zu lesen (optimistische 30MB/sec) dauert ca. 28 Stunden. Eine Formatierung dürfte etwas schneller gehen, allerdings nicht unter 10 Stunden.
 
Hallo mag2eck,

Das hier:
blöderidiot schrieb:
Eine Formatierung dürfte etwas schneller gehen, allerdings nicht unter 10 Stunden.

Kannst Du vergessen, ist Humbug. Schnellformatierung geht in ca. 10s. Wenn Du größere Datenbestände kopieren möchtest, schließst Du die HDD mal kurz intern an und dann kann man auch mit deinem PC mit über 100 MB/s (größere Dateien wie MKV, usw) kopieren.
 
Der Unterschied zwischen normaler und schneller Formatierung liegt in chkdsk.

Zur Not kannst du dir auch eine PCI-USB3-Karte kaufen. ;)
 
BlackWidowmaker schrieb:
Hallo mag2eck,
Kannst Du vergessen, ist Humbug. Schnellformatierung geht in ca. 10s.

Ich schrob "Formatierung" und nicht "Schnellformatierung". Und das nicht ohne Grund.

Wenn Du größere Datenbestände kopieren möchtest, schließst Du die HDD mal kurz intern an und dann kann man auch mit deinem PC mit über 100 MB/s (größere Dateien wie MKV, usw) kopieren.

Deine "größeren Datenbestände" bei "100MB/s" würden für eine volle Platte genau 8 Stunden und 20 Minuten dauern - wenn die 100MB/s vom gesamten System durchgehend geleistet werden.
Ergänzung ()

Marcel^ schrieb:
Der Unterschied zwischen normaler und schneller Formatierung liegt in chkdsk.

Davon habe ich noch nichts gehört. Kannst Du das näher erläutern? Danke!
 
Marcel^ schrieb:
Der Unterschied zwischen normaler und schneller Formatierung liegt in chkdsk.
Dieses Wissen ist veraltet. Das galt bis einschließlich Windows XP. Ab Vista wird bei einem Vollformat, also der langsamen Methode, nicht mehr eine Leseüberprüfung der Sektoren durchgeführt sondern eine Nullung.

@mag2eck
Es kommt darauf an welchen Anschluss die externe Festplatte haben soll. Ob USB oder doch eSATA (was man leicht per Slot-Blech nach außen führen könnte).

Bei USB sollte es keine Probleme bezüglich der Nutzbarkeit einer 3 TB Platte geben. Allerdings, falls du dich nicht für eine Fertiglösung sondern für einen Eigenbau (separat ausgewähltes Gehäuse und separat ausgewählte Festplatte) entscheiden solltest, musst du aufpassen. Nicht jedes USB-Festplattengehäuse unterstützt mehr als 2,2 TB. Bei manchen, die mehr unterstützen (also auch 3 TB) wird nicht selten eine 4k-Emulation aus Kompatibilitätsgründen zu älteren Betriebssystemen hinzugeschaltet, wenn eine Festplatte mit mehr als 2,2 TB verbaut wird. Das hat den Pferdefuß, dass du die Festplatte nicht einfach ausbauen und intern anschließen kannst (die Formatierung ist dann ungültig) und, falls der Bridge-Chip des externen Festplattengehäuses mal das zeitliche segnet, dass du auf die Daten nicht mehr so einfach zugreifen kannst (da du sie ja auch nicht einfach intern anschließen kannst).

Falls du eSATA nutzen möchtest, ist es emens wichtig, dass du keinen veralteten AHCI-Treiber installiert hast, der im schlimmsten Fall dafür sorgt, dass du alle Daten auf der Platte verlierst, sobald eine bestimmte Kapazitätsmarke an gespeicherten Daten überschritten wird. Die Treiber, die die Mainboard-Hersteller auf ihren Webseiten zum Download anbieten, sind in der Regel uralt und sollten auf gar keinen Fall verwendet werden. Den Treiber immer von der Webseite des Chip-Hersteller herunterladen. Im Zweifel sollte der Standard-AHCI-Treiber von Microsoft verwendet werden (sofern vom Controller unterstützt), der keine Probleme mit 3 TB Platten hat.

Auch, wenn du die Platte an verschiedenen Rechnern benutzen möchtest, sollte immer überprüft werden, ob dieser Rechner in seiner aktuellen Konfiguration per eSATA mit einer 3 TB Platte umgehen kann. Das tückische daran ist, dass sich Windows an den Informationen in der Partitionstabelle orientiert und deshalb 3 TB anzeigt, obwohl nur 746 GiB / 801 GB tatsächlich zur Verfügung stehen.
 
Madnex schrieb:
Bei manchen, die mehr unterstützen (also auch 3 TB) wird nicht selten eine 4k-Emulation aus Kompatibilitätsgründen zu älteren Betriebssystemen hinzugeschaltet, wenn eine Festplatte mit mehr als 2,2 TB verbaut wird. Das hat den Pferdefuß, dass du die Festplatte nicht einfach ausbauen und intern anschließen kannst (die Formatierung ist dann ungültig) und, falls der Bridge-Chip des externen Festplattengehäuses mal das zeitliche segnet, dass du auf die Daten nicht mehr so einfach zugreifen kannst (da du sie ja auch nicht einfach intern anschließen kannst).

Ist das nicht gerade und im besonderen bei vielen fertigen 3TB externen Lösungen der Fall? Also lieber selbst bauen, aber dann nur mit einem Gehäuse, dass die > 2TB auch richtig beherrscht?
 
Ja, auch bei vielen fertigen Lösungen ist das der Fall. Bei manchen hast du allerdings die Möglichkeit den Modus per Software zu wählen (was vor der Formatierung geschehen muss). Bei Leergehäusen wäre mir das nicht bekannt. Auch nicht, dass irgendein Hersteller in den Eigenschaften des Produkts angibt, ob eine 4k-Emulation zugeschaltet wird oder nicht. Diese Information wird meist dem Kunden vorenthalten, selbst bei direkter Anfrage an den Support. Man hat also kaum die Möglichkeit ein Gehäuse zu wählen, das eben keine 4k-Emulation durchführt, wenn man eine 3 TB Platte einbaut.
 
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Madnex schrieb:
Man hat also kaum die Möglichkeit ein Gehäuse zu wählen, das eben keine 4k-Emulation durchführt, wenn man eine 3 TB Platte einbaut.

Hmmm, nachdem ich heute erst zwei 3TB Platten bekommen habe, die ich extern am Mac verwenden möchte stellt sich mir jetzt die Frage: ich habe zwei IcyDock Dockingstationen dafür, die eine eSATA, die andere FW800. Wenn ich die Platten am eSATA* Dock partitioniere und formatiere, dann könnte ich doch davon ausgehen, dass da keine Emulation vorgenommen wird?


*da es beim Mac ja eigentlich kein eSATA gibt, ist das nur ein per Slotblende nach draußen verlegter SATA Anschluss, ohne Hotswap. Der Mac sieht die Platte also als normale interne Platte.
 
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Be eSATA gibt es meines Wissens keine zugeschaltete 4k-Emulation. Sollte also funktionieren.
 
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