3TB WD Black vs Red Pro

Freak_On_Silicon

Lt. Commander
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Servus;

Kurze Frage:

Hab einen "FileServer/NAS" Eigenbau, mit haufenweise WD Red.
Die HDDs laufen NICHT im RAID, sonder FlexRaid (SnapshotRaid).
"Server" läuft 24/7

Jetzt brauch ich allerdings bisl was schnelleres im System, für VMs, Backups usw.

Soll ich eine
https://geizhals.at/western-digital-wd-black-512e-3tb-wd3003fzex-a1010399.html
oder eine
http://geizhals.at/western-digital-wd-red-pro-3tb-wd3001ffsx-a1143841.html?hloc=at
nehmen?

Preis ist gleich.
Garantie ist gleich.
RPM sind gleich.
Verbrauch ist egal.
und Lautstärke? ich glaub kaum dass ich diese eine raushören würde.

Ich tendiere zur Red Pro, dann sind alle farbgleich^^
 
Der limitierende Faktor ist dein Netzwerk, nicht die Platte.

Wenn schon eine, dann die Red Pro, die ist für 24/7 gemacht. Aber: kauf eine stinknormale Festplatte, die billigste die du finden kannst.
 
Nein das Netzwerk limitiert da eher nicht, da es mir um Zugriffszeit geht wegen den VMs.

Backup ist auch viel ohne Netzwerk.

Die Black ist ebenfalls für 24/7 geeignet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, bei der alten Blue ja, nur die neuen haben anscheinend auch nur mehr 5400rpm.

Und ich hab in meinem Rechner eine 1TB Black (5 Jahre alt) und die ist deutlich schneller als im Server eine normale Red bzw Greeen. (nicht gemessen aber deutlich fühlbar).
Am deutlichsten merke ich es beim Starten einer VM.
 
Zuletzt bearbeitet:
Freak_On_Silicon schrieb:
Die Black ist ebenfalls für 24/7 geeignet.

nein ist sie vom hersteller aus gesheen NICHT! Black ist die performance serie , red ist 24/7 (nas &-Server etc )
 
Chesterfield schrieb:
nein ist sie vom hersteller aus gesheen NICHT! Black ist die performance serie , red ist 24/7 (nas &-Server etc )

Hab jetzt keine Lust nachzugucken aber ich meine doch die Einteilung steht bei WD auf der Seite...

Würde kein REDs nehmen wenn da VMs drauf laufen...
 
Ist ganz lustig. Ich habe mir das auch die letzten Tage angeguckt. Ich denke eher an einer 6er und würde die in den Rechner bauen.

Nach den technischen Daten ist die Red Pro einen winzigen Tick langsamer (bei der 6er, bei der 3er sogar identisch schnell).
Gleiche Fehlerrate, aber seltsam in den technischen Daten geschönt :(
5°C mehr Betriebstemperatur
Doppelt so viele Load/Unload-Zyklen.

Über die Zugriffszeit steht nix in den Technische Daten die man einfach bei WD findet.
Da machen meinen alten 2TB WD Blacks auf jeden Fall einen guten Job.

Bei der Black ist nicht klar, ob die irgendwas für/gegen Vibration hat.
Wäre eigentlich nicht notwendig.

Im NAS würde ich klar sagen: Red Pro
Auch lokal tendiere ich dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Clusterfield
Hm, du hast anscheinend recht, habe gerade vergeblich auf der Homepage gesucht.

Leider hab ich mich da zusehr auf geizhals verlassen.... *shame on me*

@DaChicken
Es geht bei mir eh um die Red Pro

@klampf
Ok, so genau hab ich noch nicht geschaut, aber auf genau so eine Erfahrung hab ich gehofft.
Danke.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es handelt sich um Festplatten. Daher ist es absolut egal, welche du verwendest - außer in Benchmarks wirst du keine Beschleunigung feststellen. Die einzige Möglichkeit für Schnelligkeit - so denn tatsächlich deine Laufwerke den Flaschenhals bilden - ist der umstieg auf SSDs.
 
@yxcvb
Wie vorher schon erwähnt, kann ich deine Aussage nicht bestätigen. Ich habe hier sehr wohl einen Unterschied zwsichen einer Green/Red/Black/Blue
Hab hier noch eine alte 640er WD Blue, die ist auch merklich schneller (VMs) als eine Green/Red

1TB SSD hab ich überelgt; kommt beim nächsten Mal.

@Holt
Ja das habe ich gelesen, hab auch schon geizhals bescheid gegeben dass die das ändern.
 
Freak_On_Silicon schrieb:
@klampf
Ok, so genau hab ich noch nicht geschaut, aber auf genau so eine Erfahrung hab ich gehofft.
Danke.
Ist keine Erfahrung, ich habe mir nur die kargen Datenblätter angeguckt. Das aber schon eine Weile :)
Ich habe auch gerade nochmal die WD site durchsucht.
Bei der Red Pro steht genaugenommen auch nicht, dass die 24/7 laufen kann.
Nimmt man halt an, wenn es eine für ein NAS ist.
Wobei meine LW in einem NAS weniger laufen/genutzt würden als im Desktop.
Aber dafür sind ja dann die 600.000 Load/Unload-Zyklen da.


yxcvb schrieb:
Es handelt sich um Festplatten. Daher ist es absolut egal, welche du verwendest - außer in Benchmarks wirst du keine Beschleunigung feststellen. Die einzige Möglichkeit für Schnelligkeit - so denn tatsächlich deine Laufwerke den Flaschenhals bilden - ist der umstieg auf SSDs.
So richtig richtig ist das auch nicht.
Als ich damals mein Rechner von einer 7200er Seagate (7200.11) auf eine WD black umstellte, reduzierte sich die Bootzeit erheblich. So Faktor 2.
Hingegen tat sich bei der späteren Umstellung auf eine SSD (Crucial C300) kaum etwas. 25s statt 27s waren das ... juchhee.

Holt schrieb:
Die Black sind, auch wenn das bei geizhals so steht, nicht für 24/7 zugelassen, es sogar im Datenblatt der Hinweis: Für 24/7 werden die also nicht getestet und die Kunden auf die Enterprise HDDs verwiesen.
Für ein NAS sollte man schon eine NAS-Platte nehmen. Das ist eigentlich klar.

Für den Dekstop würde mich die Zugriffszeiten interessieren. Wobei das auch nicht mehr soooo wichtig ist wie in den Zeiten vor SSD, das stimmt auch.
 
NAS Platten sind auch für Desktops geeignet und haben im Gegensatz zu den Desktopplatten nur zusätzliche Eigenscharften wie eben i.d.R. die 24/7 Zulassung, RAID Zulassung (auch TLER, also einstellbaren Timeout und ab Werk kürzer eingestellten Timeout) und Vibrationssensoren für meist bis zu 8 HDDs in einem Gehäuse (also nicht die ganz große Lösung). Dazu kommt meist ein höheres Workload Rating, aber da scheigt sich WD z.B. aus und gibt das nur für wenige Moelle an, wie 550TB/Jahr für die Re (nicht Red) oder 180TB/Jahr für die Se. Für die Red Pro oder Black sucht man solche Angaben vergeblich, weshalb ich auch wenig begeistert von diesen WD Platten bin und die Verarschung mit der UBER Angaben der Red Pro mit ihren 10:10^15, was ja auch nur 1:10^14 ist, sollte einen eigentlich dazu veranlassen solche Modelle zu meiden.

Für meine nächste Storage Aufrüstung habe ich mir schon die Seagate Surveillance HDD 7200rpm 8TB, SATA 6Gb/s (ST8000VX0002) ab € 342,10 rausgesucht, das sind pro TB nur 42,77€, dafür bekommt weder eine Red Pro noch eine Black und die Surveillance hat laut Datenblatt ab der 4TB RV Sensoren für mehr als 8 HDDs im Gehäuse und als 8TB sogar eine 1:10^15er UBER und selbstverständlich Dauerbetribeszulassung sowie 180TB/Jahr Workloadrating. Mit 8TB Platten spart man dann zusätzlich bei den Einbauplätze, die kosten ja auch Geld, auch wenn man eine bestimmte Anzahl an SATA Ports, 3.5" Einbauschächten und SATA Stromsteckern automatisch mit dem System bekommt, aber sobald die nicht mehr reichen merkt man eben, dass sie nicht umsonst zu haben sind.

Man braucht auch bei den Surveillance Platten keine Angst wegen angeblich höhrer Fehlertolernaz zu haben, die haben sie nur wenn die besonderen ATA Stream Befehle für Echtzeitvideoaufzeichnungen genutzt werden, sonst aber nicht. Die Unterstützung dieser Befehle zeichnet solche Videoplatten aus, WD Re hat diese Unterstützung auch und ist eine Nearline Enterprise HDD, da ist also eine größere Fehlertoleranz im Normalbetrieb mit den üblichen ATA Befehlen überhaupt nicht zu vertreten und die gibt es wie gesagt auch nicht, sondern nur bei den Streaming Befehlen, eben damit der Videodatenstrom nicht unterbrochen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Holt schrieb:
Angaben der Red Pro mit ihren 10:10^15, was ja auch nur 1:10^14 ist, sollte einen eigentlich dazu veranlassen solche Modelle zu meiden.
Das ist allerdings ein starkes Stück und ich bin auch drauf reingefallen.
Saubande.

Mit Seagate tue ich mich schwer. Meine letzten Seagates waren alle nur so la la
Die Blacks hingegen sind (neu) super schnell und super leise gewesen.
So viel schneller sind Platten auch danach nicht mehr geworden. Jedenfalls nach technischen Daten.
So viel Spaß hat keine Platte mehr gemacht seit einer sehr sehr alten DEC :D

Der Preis ist natürlich ganz gut. Andererseits wäre mit persönlich dann die HGST 6TB näher. Preis/TB ist sehr ähnlich.
8 TB ist recht viel.
Die Surveillance ist auch wirklich eine 8 TB ohne SMR?
Und ein beidseitig verankerte Motorwelle hat die natürlich auch nicht :)
 
Bei Seagate muss man mehr und musste schon früher als bei anderen Herstellern darauf achten die richtige Platte für den Einsatzzweck zu nehmen, da Seagate es mit der Kostenoptimierung und der Steigerung der Datendichte bei den einfachen Desktopplatten sehr früh weiter getrieben hat als andere. Daher war die ST3000DM001 auch so günstig, schnell aber eben auch im Dauerbetrieb sehr wenig haltbar. Die höherwertigen Serien wie die NAS sind aber problemlos im Dauerbetrieb verwendbar.

Ja, die Surveillance und auch die Seagate Enterprise NAS 8TB haben kein SMR, Seagate ist eben immer noch bzgl. der Steigerung der Datendichten vor WD und bietet inzwischen auch 8TB HDDs ohne SMR an.
 
Danke für deine Erläuterung.

Leider ist es wie mit allen Marken, manche mag man(n) einfach nicht.

Ich werde keine Seagate kaufen, einfach weil ich mit der Marke was Schlechtes verbinde. Leider.

Ich wollte ursprünglich auf die WD Red 6TB umsteigen, war mir dann leider zu teuer (sobald diese auf 200€ fällt, hol ich mir welche)

Die Seagate Surveillance 8TB habe ich mir auch schon angesehen, da sie nur wenig teurer als meine WD Red 3 TB sind (€/TB).
 
Zuletzt bearbeitet:
Holt schrieb:
Daher war die ST3000DM001 auch so günstig, schnell aber eben auch im Dauerbetrieb sehr wenig haltbar. Die höherwertigen Serien wie die NAS sind aber problemlos im Dauerbetrieb verwendbar.
Blöd, das meine letzte Seagate so eine 3 TB war. :)
Die läuft zwar, wird auch nur für den Backup genutzt.
Ist also praktisch neu.
Dafür wurde die gekauft, was ja passt.

Ja, die Surveillance und auch die Seagate Enterprise NAS 8TB haben kein SMR, Seagate ist eben immer noch bzgl. der Steigerung der Datendichten vor WD und bietet inzwischen auch 8TB HDDs ohne SMR an.
Eine SMR werde ich vorerst nicht im Desktop verbauen.
In einem NAS evtl.

Berichte, die man über Archive findet sind ja auch relativ schlimm :)
Bei der weiß man gar nicht wie man die überhaupt nutzen soll.
Mir scheint nur der Einsatz in einem NAS sinnvoll.
Was bei mir auf jeden Fall ein Szenario mit minimaler Last wäre.
Das wird aber explizit ausgeschlossen.

Auch wenn das alles erklären kann, macht es eben doch ein schlechtes Gefühl.
Seagate akzeptiert offensichtlich den Imageverlust der damit einher geht.
(Schlechtes Gefühl)²
 
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