Bericht 4 Erkenntnisse: Wie Microsoft den Ruf von Windows 11 ruiniert hat

ReactivateMe347 schrieb:
Zum Bitlocker-Recovery in der Cloud: "Transparenz fehlt aber, Nutzer konnten die Risiken nicht abschätzen"
Ist das so? Wird man bei der.Einrichtung von Bitlocker nicht gefragt, wo der Key hinsoll.und bestätigt der Nutzer nicht explizit die Übertragung in die Cloud?
Nein, wird man nicht.

Wenn Win11 neu installiert wird, wird Bitlocker ohne Nachfrage standardmässig aktiviert. Da kommt auch NIE die Frage, was mit dem Key geschehen soll, und dass der aber automatisch im eigenen Microsoft Konto in der Cloud abgespeichert wird.
Kauft man sich einen neuen PC, Lapi, usw., wird man natürlich ebenfalls nicht darauf hingewiesen, wo oder wie der Key gesichert wird. Oder dass man den im Konto auch löschen könnte, nachdem man ihn ausgedruckt hat.
Aber selbst wenn die Frage irgendwann auftauchen sollte, hätte der 0815-User (ist wie immer nicht böse gemeint) eh keinen blassen Schimmer, was denn nu dieses Bitlocker ist und warum der PC überhaupt verschlüsselt werden sollte.
Deshalb deaktiviere ich bei "solchen Usern" Bitlocker immer. Den ausgedruckten Key würden sie drei oder vier Jahre später im Problemfall eh nicht mehr finden...
 
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LuminousVision schrieb:
wie schlecht Windows 10 angenommen wurde am Anfang
Windows 10 war IMHO auch nicht gut, es war nur nicht so schlecht wie 8. Bei 10 haben die Probleme mit Updates schon begonnen, hatte ein paar mal Anrufe weil Drucker nicht mehr gingen. Das vorinstallieren von irgendwelchen Apps war auch bei 10 schon so.
 
Als erstes mal umbenennen in Winbloat11 dann passt der Name wieder. Aber das die Windows Bloatware jemals schlank wird niemals mehr passieren das Teil ist wie ein fetter Blob egal welche Hardware es vorgesetzt bekommt. Absolut wie aus dem letzten Jahrtausend sind auch die Updates die Kiste ist elend lange am rödeln und hinterher ist das System immer noch so sch... wie vorher. Manchmal installiere ich noch ein W11 neben einem Linux System für Benchmarkvergleiche und UEFI Updates aber inzwischen mach ich mir nicht einmal mehr die Mühe das noch zu aktivieren.
 
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FX9590 schrieb:
Ich vermissen jeden Tag Windows 7. Technisch und die Oberfläche besonders!
Im Vergleich zu XP war Windows 7 echt ein Fortschritt, vor allem weil es richtig mit SSD umgehen konnte und deshalb zügig lief. Die Oberfläche finde ich heute irgendwie veraltet, das Startmenü mit seinen mehreren Ebenen war ziemlich verschachtelt. Es lief im Gegensatz zu XP sehr stabil, aber Windows 11 macht das hier auch.
 
ReactivateMe347 schrieb:
Zum Bitlocker-Recovery in der Cloud: "Transparenz fehlt aber, Nutzer konnten die Risiken nicht abschätzen"
Ist das so? Wird man bei der.Einrichtung von Bitlocker nicht gefragt, wo der Key hinsoll.und bestätigt der Nutzer nicht explizit die Übertragung in die Cloud?
Bei Bitlocker wird man zwar gefragt - im Gegensatz zur Laufwerksverschlüsselung - ABER: Es wird nicht gesagt, dass Microsoft selbst Zugriff auf die Schlüssel erlangt.
Es fehlt Transparenz.
 
Was mich auch extrem nervt ist die Authentifizierung bei Microsoft. Ich habe mehrere Microsoft Accounts und wenn der mich nach dem Authenticator fragt, gibt es da keine Option den Account zu wechseln. Ich muss mich also an dem Account anmelden wo ich zuletzt grad drin war, bis ich ein anderes Konto auswählen kann.

In Teams muss ich alle paar Tage einen Code vom Authenticator eintippen. Bis vor ein paar Wochen fragte der Authenticator mir oft nach einem Code, Teams zeigte mir aber keinen an. Ich musste Teams teils mehrmals neustarten bis die Authentifizierung klappte. Mittlerweile ist das endlich gelöst, aber das Problem trat mindestens 1 Jahr lang zu ca 50% auf.
 
Nach Win 7 kam nichts wirklich richtig gutes mehr. Beim Design hat MS den Vogel abgeschossen mit 10 und auch jetzt 11. Sieht alles aus wie ein Smartphone, aber irgendwie auch nicht.
11 erfüllt sein Zweck, wie 10 aber "Geil" ist was anderes. Ich hätte am liebsten wieder Win 7.
 
nobby_a schrieb:
Im Vergleich zu XP war Windows 7 echt ein Fortschritt, vor allem weil es richtig mit SSD umgehen konnte
Das wäre schon etwas wenig an Fortschritt gewesen.
Der große Unterschied war, dass Windows 7 als 64 Bit Version angeboten wurde.
Bei XP gab es erst am Ende der Laufzeit eine 64 Bit Version und die auch nur in US Version ( Englisch ).
Für XP gab es damals auch kaum 64 Bit Treiber, also für die meisten User unbrauchbar.
 
TausendWatt schrieb:
Mangels "echten" alternativen auf den Markt gehen die Business Kunden den Mist mit, weil sie müssen, nicht weil sie wollen!
Naja, teils ist es aber auch einfach Lemming-Verhalten. Zu Teams gibt es z.B. alternativen und trotzdem höre ich immer wieder, wir wollen Teams weil das andere auch haben.
 
Was Pavan Davaluri neulich kundtat, kann man weder als "Kurswechsel" noch als "Qualitätsoffensive" interpretieren. Die Maßnahmen sind reine Kosmetik an der Oberfläche, denn die Grundprobleme bleiben.

Entscheidend ist dabei das Missmanagement einzelner Führungskräfte von Microsoft in Strategiefragen: Produktstrategie (ich rede jetzt bewusst nicht von Azure, Microsoft 365, Copilot und Co.), Kommunikationsstrategie, Marketing und so weiter; es wirkt wie Planlosigkeit oder so, als würde die eine Hand nicht wissen, was die andere macht.

Den eingeschlagenen Kurs zu einem "agentenbasierten Betriebssystem" ("Agentic OS") wird man nicht verlassen, um die aberwitzigen Milliardensummen, die man zwischenzeitlich für irgendwelche KI-Lösungen investiert und teilweise verbrannt hat, abzuschreiben. Gleichwohl hat auch Microsoft keine Antwort parat, wie man die Refinanzierung gestaltet, ohne die Kunden weiter zu verprellen.

Der KI-Boom könnte für Microsoft wiederum zum Boomerang werden, was die "Coplit+PC"-Geschichte betrifft. Wenn Hardware wegen der RAM-Krise (die sich zeitnah auch auf GPU und CPU ausweiten dürfte) immer teurer wird, werden Kunden mit ihrer bestehenden Hardware länger arbeiten oder auf Refurbished-Hardware zurückgreifen, sofern irgendwie verfügbar. Letztendlich könnte dem Refurbished-Markt dasselbe passieren, was zeitweise dem Gebrauchtwagen-Markt passiert war: zeitweise leer gefegt.

Das Kind ist mit Windows 11 schon in den Brunnen gefallen. Die vielen Altlasten, die Microsoft einholen, wird man so schnell nicht los. Man kann erahnen, dass man mit der geplanten phasenweise Deaktivierung von NTLM (NT LAN Manager) noch einige Überraschungen auftauchen könnten.
 
ecth schrieb:
Diese Zweigleisigkeit von Einstellungen und Systemsteuerung hätte es nie geben sollen.
Mich würde das nicht mal stören, wenn sie nicht angefangen hätten Dinge aus der Systemsteuerung zu entfernen. Die Einstellungs-Apps für DAUs und die Systemsteuerung für Poweruser beibehalten, das hätte ich nachvollziehen können.
 
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Brrr schrieb:
Windows 10 war IMHO auch nicht gut, es war nur nicht so schlecht wie 8
Betrachte mal den Werdegang von Windows ab XP.
Windows XP war schon eine Windows Version die trotz seiner vielen zicken ein Fortschritt war. XP hat sich deshalb auch so lange halten können.
Dann Windows Vista, einfach nur eine Version die nie angenommen wurde.
Windows 7 war ein Erfolg, wurde von den Kunden Privat wie Gewerblich gerne eingesetzt.
Windows 8 und 8.1, von vielen abgelehnt, brachte keinen Erfolg für Microsoft.
Windows 10 ist auch heute noch sehr viel im Einsatz gerade im Gewerblichen Bereich.
Windows 11 so wirklich angekommen ist es nicht, es wird immer mehr eingebaut das keiner haben will und das zu Problemen führt. Zwang führt nicht zum Erfolg!
Am Ende bleibt, auf ein Gutes Windows folgt ein schlechtes Windows.
XP Gut, Vista Schlecht, Windows 7 Gut, Windows 8 Schlecht, Windows 10 Gut, Windows 11 Schlecht.
Und was kommt jetzt noch? Windows 12?
 
Dass das KI-Zeug nicht funktioniert ist für mich derzeit ohne Belang. Dass es etwas langsamer und gebloateter ist? Für mich persönlich geschenkt. Dass es mir keine nennenswerten und/oder nützlichen Änderungen bringt und in Summe ein sogar eher ein Downgrade ist? Muss man schlucken.

Auf der anderen Seite dann: Dass Windows-Update für viele PCs BIS HEUTE nicht ordentlich funktioniert und nervige bis "fatale" Fehler produziert? Absolute Blamage! Auf meinem kleinen Zweitrechner ist Windows derzeit "nicht aktiviert". Irgendein Update hat was zerschossen. Nach zweimaliger telefonischer (!!) Aktivierung durch MS killen die folgenden Updates die Aktivierung wieder. Vielleicht muss ich einfach mal neu installieren.

Aber so ganz generell für mich das schwächste und dysfunktionalste Windows seit Windows ME. Ja, das ist eine Beleidigung. :D
 
Gibt ja neben mir zum Glück noch ein paar andere Zufriedene:
Windows 11 überschreitet Milliardenmarke deutlich schneller als Windows 10:
https://www.igorslab.de/windows-11-...ardenmarke-deutlich-schneller-als-windows-10/

Windows 7 war ja ganz hübsch, das Schachprogramm mag ich heute noch. Aber sonderlich stabil war es nicht. Mit dem XP Modus war es easy den gesamten Window 7 Host abzuschießen. Jeder Speicherfehler gleich ein Bluescreen, das wurde erst mit Windows 8 und HAL besser.
 
IDontWantAName schrieb:
Einfach StartAllBack installieren um das Windows 7 Startmenü, bessere Taskleiste und Explorer Fixes etc zu bekommen. Die Paar Ocken sind gut investiert.
nutze selber das tool aber weiterhin mit Windows 11 startmenü, da das mir doch weit aus besser gefällt als das von xp/vista
was ich aktiviert haben sind das Windows 7 design und kleinere Taskleiste weil ich diese Übergroße Taskleiste schon in windows 7 zum kotzen fande
Skjermbilde 2026-02-03 204753.png
 
nobby_a schrieb:
Man sollte aufpassen, sich nicht in Verschwörungstheorien zu verfangen. Es wird in dieser Richtung auch viel geschwurbelt.
MS hat die Funktion doch ganz öffentlich breit getreten was sie alles kann. Da braucht man nichts zu schwurbeln. Was da ist kann genutzt werden. Früher hat man Hintertüren versteckt jetzt sind tolle superfunktionen. Ist ja schließlich sucht nicht so als würde das zeug in einer felsenfest abgeschotteten Umgebung laufen die unter allen Umständen vom Netzwerk getrennt wird. One cloud schiebt schon jetzt wer brav auf ja klickt alles in die cloud. Wenn da jetzt noch sekündlich screenshots erstellt, ausgewertet und hochgeladen werden wer soll das verhindern. Vollzugriff aufs Handy will MS jetzt ja auch mit ihrer smartphone App in win11 dank ADB flutschen dann auch von da Daten und Screenshots zur NSA äh lokalen KI. Alles ohne was zu verstecken, der user stimmt dem Käse schon bei der installiert zu. Das MS Placebo Schalter oft wirkungslos sind dasdas zeigen schon unterschiede in der home vs. Pro vs. Enterprise Version von Windows. In der home kannst du auch reg Einträge setzen die zwar bei der pro greifen und bei der home home ignoriert werde. Das mächtigste block un umleitungswerkzeug eines jeden OS die hostdatei umgeht MS für seine eigenen Dienste etc. Die Kontrolle über Windows hat man schon lange aus der hand gegeben. Ich erinnere auch noch mal in die extra von MS für die chinesische Regierung komplett entkerne Windows Version für die sie angeblich seiner Zeit auch code einsichteinsicht hatten. MS hat so viel fest codiert da helfen eben keine virtuellen ein und Ausschalter. Wenn man sich mal vor Augen führt was jeder kleine admin im berufsumfeld mit den Clients hat muss man keinen aluhut aufgaben um MS oder deren übergestellt Möglichkeiten zu erahnen.
 
Holy Moly,
muss ich bei Zeiten durchlesen.

Ein kritischer Beitrag. So gefällt mir das.
Wohlwollend durch die Blume kann jeder.

Erst paar Runden BF6 mit nem Kollegen.

Aber ja, auch wenn der Anteil an Linux Usern bei der Steam Umfrage noch verschwindet gering ist, nimmt dieser zu.

Ich erwarte ein "Durchbruch" durch die Steam Machine. Es bröckelt schon und ich treffe auch Freunde, ehemalige Kollegen auf LANs die ebenfalls Linux nutzen (bin noch Win10 User 😅)

Bin gespannt. Viel zu lang hat man sich ausgeruht. Es hätte schon lange lange einen echten "Game Modus" geben müssen.

Hab das Gefühl man versucht stattdessen alles zu verschlimmbessern und einige Menüs zu verstecken 🤣👍
 
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