4k Videoschnittrechner selbst zusammengestellt, passen die Komponenten?

Die SSD ist ja schnell genug, dass eine separierte SSD völlig überflüssig ist. Und sie ist sogar deutlich schneller als das vom TE ursprünglich geplante Setup (generell schneller als zwei SATA-SSDs) und kostet auch nicht mehr. Außerdem ist der Codec schon einer der Festplattenintensiveren und der TE hat gesagt, dass auch andere Quellen vorkommen. Die kennen wir nicht. Ich würde das so lassen.

Threadripper kann sein, dass das eine Alternative ist, ich bin da eher vorsichtig.

Die Frage nach der Infrastruktur ist aber nie verkehrt. Wohin mit dem Zeug?
 
Außerdem ist der Codec schon einer der Festplattenintensiveren
Aber klar- 12MB/s sind ja sowas von fordernd, da muss es zwingend eine PCIe-SSD sein. Da würde ich bei dem Budget eher eine kleine PCIe-SSD nur fürs caching einsetzen und den Rest dann auf eine kleine (OS, Programme) bzw. große (Rohfootage) SATA-SSD aufteilen.
 
Das wird dadurch ja nicht billiger. Nur aufwändiger zu konfigurieren und es verbraucht mehr Platz. Selbst wenn tatsächlich überschüssige Performance (für's gleiche Geld) vorhanden ist - who cares? Und kommen dann doch mal Anforderungen, die mehr erfordern ... wie gesagt, der TE sprach auch von anderen Quellen, der Rechner wird aber auch viele Jahre im Einsatz sein. Und 8K nimmt zu.

Bei Threadripper habe ich Bedenken. AMD hat nach wie vor Probleme bei I/O - und die Einkernleistung ist schlechter. Es ist nicht ungewöhnlich, dass noch andere Programme mit genutzt werden, ob jetzt oder in Zukunft, die was mit der Einkernleistung anfangen können oder wo das sogar dringend ist. Klar - ist nicht zwingend. Aber mit spitzem Bleistift gerechnet ist oft auch beschränkt in der Vielseitigkeit.

Das heißt natürlich nicht, dass man das nicht machen kann. Ich finde NVMe und Intel aber das bessere Paket.

Ich persönlich würde noch das Lüftersetup ändern.

3 Noctua NF-S12A PWM, 120mm
vorne einblasend
1 Noctua NF-A14 PWM, 140mm
hinten aussaugend
 
slsHyde schrieb:

Threadripper kann sein, dass das eine Alternative ist, ich bin da eher vorsichtig.
Threadripper dürfte hier in Sachen Encoding und Schnitt die deutlich bessere und sinnvollere Wahl sein, nicht nur aufgrund des Stromverbrauchs sondern auch der Aufwandskosten (Mainboard, Kühl-Lösungen et cetera). Da ein Intel Core i-9 7900X einen horrenden Mehrverbrauch inklusive Hitzeentwicklung gegenüber einem Threadripper hat – und da zieht auch nicht mehr das Argument des höheren Takts da der 7900X binnen kürzester Zeit throttlen wird während der Threadripper mit geringerem Kühlaufwand und Verbrauch bei seinem nominalen Boosttakt auf 4.2 GHz respektive 3.7 GHz hängen wird.

Einen i-9, gleich welchen, für Produktiv-Systeme ernsthaft in Erwägung zu ziehen und deren Einsatz als empfehlenswert zu propagieren, ohne bei dessen Titulierung als „sinnvoll“ nicht zwangsläufig das Zwerchfell zu massieren, grenzt schon an Situationskomik. Aber bei dem Blödsinn was hier im Thema zutage gefördert wird, halt‘ ich mich hier eh raus. 12MByte/s … Das schafft schon jede halbwegs brauchbare Festplatte, selbst das zehnfache davon.

Edit sagt …
slsHyde schrieb:

Bei Threadripper habe ich Bedenken. AMD hat nach wie vor Probleme bei I/O - und die Einkernleistung ist schlechter.…
Aha … rolleyes.gif
Nur als Tip: Ist Nonsense, est recht im Vergleich zum i-9.


In diesem Sinne

Smartcom
 
Zuletzt bearbeitet:
Smartcom5 schrieb:
halt‘ ich mich hier eh raus
Schön wär's.

Edit: Threadripper-Mainboards sind teurer. Es gibt deutlich weniger Kühllösungen und auch nur mit begrenzterer Leistung. Es wird also lauter. Horrender Mehrverbrauch bei Intel ist auch nicht. Die I/O-Leistung bei AMD war schon immer und ist nach wie vor deutlich schlechter. Die Einkernleistung auch. Und wenn Du meinst, dass eine HDD für hiesige Anwendung reicht, wünschte ich mir, Du müsstest in Zukunft an so was arbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann man genauso bauen. Mal die Festplatte außen vor sind das 2460,- brutto gegen 2910,- brutto, jeweils Bestpreise. Leistung CPU wäre ca. 25% mehr Leistung zugunsten Intel (zzgl. mehr Laufwerksleistung und weniger Konfiguration) bei 18% höherem Preis. Wenn man die Mehrleistung aber nicht braucht sind das natürlich 18% zu viel. Beides kann man machen. Wie sieht das bei Threadripper eigentlich mit der RAMzickigkeit aus?
Ergänzung ()

Ich mag für Workstations das Taichi-Design :-) müüste man eigentlich hinter Glas packen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 25% sind ein reines Gerücht und haben mit der Realität nichts gemein. Wenn @TE mal überlegt, dass er von dem eingesparten Geld schon fast ein Ninja flame beschaffen kann und so den kompletten XAVC-S - workflow umgeht, wäre das mein Kunde käme da garantiert ein TR rein. Über den DNxHR-workflow, den ich mir so schaffe, sind die 25% (die eh völliger Blödsinn sind) dann am Ende nur noch 1 oder 2%, dafür habe ich zusätzlich ein 1500nit-Panel im workflow, was mir beim professionellen Arbeiten garantiert mehr wert ist, als eine CPU, nur weil dort Intel draufsteht.
 
Richtig ist, dass die 25% nicht immer zur Verfügung stünden. Bei manchen Arbeitsschritten sind sie egal, bei anderen hingegen sind die voll da. Und zwar immer dann, wenn die CPU ausgelastet wird, ob Einkern- oder Mehrkern. Und 25% sind da schon keine Kleinigkeit und stehen in einem guten Verhältnis zum Aufpreis.

Der Rest wäre erst mal Off-Topic und kann ja in beide Rechner verbaut werden. Für den Rechner alleine in Grundkonfiguration waren 3.000 € angesetzt - und das hab' ich als Punktlandung umgesetzt. Alles andere ist akademisch. Beides sind in ihrer Preisklasse gleichwertige Möglichkeiten - wobei die Laufwerksthematik bei mir weniger begrenzt ist. Wir hatten ja letztlich jemanden mit einem Rechner in hiesiger Preisklasse, dessen Problem war, dass trotz GTX1080, die er nachgelegt hat, die Vorschau in AE und Premiere massiv ruckelte. Obwohl er die Last sogar auf 4 SSDs verteilt hat. Klar, 4K 264 bei 100 bit und abggeschossen. NVME rein und gut war. Die GTX1080 hätte er sich schenken können. Die 4 SSDs auch. Und das waren fette Dinger, 2x750GB und 2x1TB.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Rest wäre erst mal Off-Topic und kann ja in beide Rechner verbaut werden.
Der Rest ist keineswegs offtopic, weil sich dadurch der TE das transcoding erspart. Mal davon ab, dass bei einem DNxHR-workflow der TR sogar in der Paradedisziplin der Intel, den previews, gleichzieht und beim encoding dann sogar etwas schneller ist als ein 7920X

Zu dem Rest: welche Zicken beim RAM? Das ist keine Kiste, die von Gamern missbraucht wird und der RAM aus meinem Korb läuft auch in Vollbestückung völlig ohne Zicken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja- und bei uns jeden Cent wert (mit einer anständig großen SSD um die €1.000,-)
Sparst dir halt im Umgang mit einer GH4 oder einer Sony jede Menge Arbeit und verbesserst deine Kontrollmöglichkeiten im Feld derart, dass ich mir, wäre ich TE, garantiert mehr Gedanken um so etwas mache, als um so völlig unwichtige Sachen, ob auf der CPU nun Intel oder AMD steht. Nicht umsonst hat in der Firma meines Vaters threadripper die Intel-Systeme fast völlig verdrängt.
 
Na schön wenn es da keine RAMzickereien gibt.

In der Firma Deines Vaters, zumindest vermute ich das mal, gibt es aber auch entsprechende Arbeitsteilung/Spezialisierung und Infrastruktur und die Rechner werden professionell eingerichtet. Das ist ein Unterschied zu dem, was in der Regel hier angefragt wird. Das müssen hier eher eierlegende Wollmilchsäue mit größtmöglicher Fehlertolleranz sein. Daher auf jeden Fall NVMe (!) - und zumindest eher auch Intel. Aber wie gesagt, Threadripper kann man natürlich machen, wäre nicht meine Wahl. Das hat auch nichts mit dem Namen zu tun, sondern schlicht mit I/O und Einkernleistung -> eierlegende Wollmilchsau. Zumal wir hier immer zu wenig darüber wissen, was alles mit den Rechnern tatsächlich gemacht wird - jetzt beabsichtigt sowie in Zukunft. Gewerblich fliegen die Dinger auch in der Regel nach spätestens 5 Jahren raus. Hier oft nicht.
Ergänzung ()

Tyler Sunshine schrieb:
professionell Musikvideos

Spricht übrigens tendenziell für viele Schnitte, Spuren, große Bandbreite an Effekten, potentiell Musikbearbeitung, unterschiedliches Quellmaterial und auch andere Software. Ich habe 15 Jahre Musikbranche hinter mir. Da geht es gerne drunter und drüber, sehr schnelllebig - gilt allgemein als Schmuddelbranche. Und da wären wir wieder bei eierlegender Wollmilchsau, Einkernleistung und NVMe. Wissen wir nicht. Aber genau das meine ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben