News 50 GB Datenvolumen inklusive: Kostenloser VPN ab sofort direkt in Firefox 149 verfügbar

q3fuba schrieb:
Firefox wird auch von Monat zu Monat mehr bloated

Was ist daran nun genau Bloat?

qu3x^ schrieb:
Mozilla Foundation die derzeit jeden Cent benötigt nicht etwa Traffic Destinationen in irgend einer Weise auswerten

Ich glaube, dass sie genau das speichern, was sie angeben zu speichern. Und was so auch in der Meldung hier steht. Darüber hinaus vertraue ich darauf, dass nichts gespeichert wird, wie angegeben. Und Mozilla hat mich in den letzten über 22 Jahren, in denen ich Firefox (und Thunderbird) nutze noch nie enttäuscht.

Snapuman schrieb:
Wenn ich den Browser als ganze mal schließe (was relativ selten vorkommt) - nutze ich dafür den ProcExplorer und kille den parent process aller Browser Instanzen (viele!) - weil ich üblicherweise 2-7 Fenster mit diversen Tabs offen habe. Damit sind alle Fenster weg, das Programm beendet und beim nächsten Start wird automatisch alles wiederhergestellt.

Das erscheint mir aber doch recht umständlich. :D Da kann man wirklich auch direkt die Beenden Funktion im Hamburger-Menü nehmen.
Das Problem dabei ist aber - und somit der Grund, warum ich das nicht oder nur selten nutze - ist, dass man ja einstellen muss, dass alle Tabs wiederhergestellt werden... Was ich persönlich (!) aber nicht will. Vor allem, wenn ich bspw. aus einem anderen Programm heraus nur schnell einen Link anklicke und sich dann ein Browser-Fenster öffnet. Dann soll eben nicht die gesamte letzte Session wiederhergestellt werden. Daher nutze ich o.g. Add-On, welches (so von mir konfiguriert) alle 10 Minuten einen Snapshot meiner Tabs und Fenster macht, die ich dann einfach wiederherstellen kann. Auch bspw. im/von Inkognito Modus.
 
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MaverickM schrieb:
Das erscheint mir aber doch recht umständlich. :D Da kann man wirklich auch direkt die Beenden Funktion im Hamburger-Menü nehmen.
Ja, keine Frage, wie gesagt das war mir tatsächlich neu die Funktion (also dass sie sich auf alle Browser-Instanzen und nicht nur das aktive Fenster bezieht) :)
(Ist halt eine Funktion die ich vlt. 2-3 Mal im Monat verwende - da fällt umständlich eher nicht so ins Gewicht ^^)

MaverickM schrieb:
Das Problem dabei ist aber - und somit der Grund, warum ich das nicht oder nur selten nutze - ist, dass man ja einstellen muss, dass alle Tabs wiederhergestellt werden... Was ich persönlich (!) aber nicht will.
Ich hatte das Problem früher mit separaten Browsern gelöst. Einen als OS default für nur schnell mal ein Link klicken und einen als "Arbeitsumgebung" für persistente Tabs.
Seit ich mir aber abgewöhnt habe den Browser im normalen Alltag zu schließen (weil ich da übern Tag ja eh ständig irgendwas mache und immer tausend Sache parallel offen hab/mache) brauch ich das auch nicht mehr.
Einen Session-Manager Addon nutze ich als Fallback aber auch schon lange.
 
MaverickM schrieb:
Was ist daran nun genau Bloat?
Nicht falsch verstehen, ich mag Firefox, aber... man hat auch keine Alternativen, also nicht wirklich!

Aber zurück du deiner Frage:
In erste Line alles mit AI!
Auch wenn man es abschalten "kann", also nachträglich...
Es ist "by default" im Paket, wird mit installiert, braucht Speicher und friss daher unnötige Ressourcen.

Und jetzt dann noch ein VPN Client dazu der im Hintergrund läuft...

Das Zeug ist "nativ" im Paket und z.B. beim AI Feature auch aktiv by default, also nur Opt-Out möglich...

Und genau das ist Bloat!

Ja, es gibt schlimmere Bloatware wie z.B. Windows oder viele andere, aber Bloat ist Bloat, egal ob 1 oder 100!

Wenn man es genau nimmt, ist sogar Sync, Enhanced Tracking Protection und/oder DNS over HTTPS Bloatware in einem Browser, vor allem für diejenigen, die es nicht brauchen oder nicht wollen!

Also, ja...
Das ist sogar die Definition von Bloat in einem Browser! 😉
 
Snapuman schrieb:
Ich hatte das Problem früher mit separaten Browsern gelöst. Einen als OS default für nur schnell mal ein Link klicken und einen als "Arbeitsumgebung" für persistente Tabs.

Dafür gibt es in FF doch die Funktion Tabs zu gruppieren. Damit kannst du zum einen alle Tabs wiederherstellen oder auch verschiedene "Themen" in verschiedenen Fenstern öffnen.
 
Ne es ging um das Problem, dass
MaverickM schrieb:
man ja einstellen muss, dass alle Tabs wiederhergestellt werden... Was ich persönlich (!) aber nicht will. Vor allem, wenn ich bspw. aus einem anderen Programm heraus nur schnell einen Link anklicke und sich dann ein Browser-Fenster öffnet. Dann soll eben nicht die gesamte letzte Session wiederhergestellt werden.

Gruppierte Tabs werden beim Wiederherstellen wie jeder andere Tab behandelt - die dienen nur der Übersichtlichkeit/Ordnung.
 
q3fuba schrieb:
In erste Line alles mit AI!

Das hier sind aber keine AI Features? Ich hatte eigentlich konkret gefragt, was nun von den eingebauten Funktionen Bloat ist.

q3fuba schrieb:
Auch wenn man es abschalten "kann", also nachträglich...

Du kannst den Schalter auch umlegen und es wird in Zukunft keine der KI-Funktionen, die neu hinzukommen, überhaupt aktiv sein.

Und die fressen dann auch keine Ressourcen, weil sie nicht aktiv sind. Es ist ein Killswitch, wie Mozilla betont hat.

q3fuba schrieb:
jetzt dann noch ein VPN Client dazu der im Hintergrund läuft...

Es ist eine Browser-Funktion, da läuft kein extra Client im Hintergrund. Da wird auch nicht viel anders gemacht, als dass sämtlicher Browser-Traffic über einen Proxy geroutet wird. Das erfordert nicht mehr Rechenaufwand als die Verwendung eines anderen Proxies.

q3fuba schrieb:
Wenn man es genau nimmt, ist sogar Sync, Enhanced Tracking Protection und/oder DNS over HTTPS Bloatware in einem Browser, vor allem für diejenigen, die es nicht brauchen oder nicht wollen!

Essentielle Sicherheits-Funktionen sind für dich Bloat? Seltsame Einstellung.
Und was die Sync-Funktion angeht: Eine meiner Meinung nach (zumindest für mich) absolut essentielle Funktion. Aber ich verstehe natürlich, dass das nicht jeder braucht. Nur: Ich bezweifle, dass Du davon etwas mitbekommen würdest, wenn die Funktion nicht integriert wäre. Der Ressourcenaufwand dürfte durch diese Funktion quasi gegen Null gehen.
 
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VPN geht aber auch über die Fritz!Box, ohne Limit.
Da fängt VPN schon im Router, nicht erst im Browser an...
 
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Das sind 2 verschiedene paar Schuhe
 
Weiß nicht ob es technisch dasselbe ist aber Opera kann es schon lange ohne Account.
Und ist das nicht für SocialMedia oder auch andere Dinge wie Mail, Streaming, usw. ein Problem weil hunderte Nutzer mit der gleichen IP eingeloggt sind, jede automatische Betrugserkennung anspringt und sperrt? Auch dass man kein Land auswählen kann, macht einen großen Teil vom Sinn eines VPNs zur Nichte.
 
Oldtimer schrieb:
Klasse Sache!
VPN geht aber auch über die Fritz!Box, ohne Limit.
Da fängt VPN schon im Router, nicht erst im Browser an...
Genau persönliches Wireguard direkt im heimischen Router ftw!
 
MaverickM schrieb:
Okay. Warum?
Zwingt dich ja keiner das zu nutzen. Aber Window/Tab-Tiling hat handfeste Vorteile gegenüber mehreren Fenstern. Bspw. mülle ich mir damit nicht meine Alt-Tab Liste zu (Es verbessert generell das Multi-Tasking-Handling) und ich habe keine unnötig duplizierten Menü/UI-Elemente, die ebenfalls Platz weg nehmen.
Hm? Natürlich nutz ich’s nicht. Meine Taskleiste ist so leer und aufgeräumt (genauso wie mein leerer Desktop), dass du hier höchstens ein Wüstenball-Icon durchrollen siehst. ;) Da juckt mich ein 2., geöffnetes, Browser-Fenster genau gar nicht, zumal das nur temporär ist.
Ergänzung ()

DrCox1911 schrieb:
Deswegen nutzt man auch Tastenkürzel, so zum Beispiel beim Zen Browser (Klasse Fork von Firefox), das geht bedeutend schneller als mit der Maus irgendwas zu machen IMO.
Das mit den Kürzeln stimmt schon, ich bin aber mit der Maus schneller weil ich die beim Surfen ständig in der Hand habe, die Tastatur hingegen nutz ich nur vereinzelt für Eingaben.
 
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Snapuman schrieb:
(...) - weil bei Breitbildformaten ein Verlust an nutzbarer Höhe im relativen Vergleich zur Breite/Fläche mehr ins Gewicht fällt. (...)
Ich hatte schon verstanden, was du sagen wolltest, entdecke nur keinen Sinn darin. Mein Schreibtisch ist 1,2 m breit und 0,8 m tief. Wenn ich diesen Schreibtisch durch einen Schreibtisch mit 2 m Breite ersetze, der auch 0,8 m tief ist, wieso müssen dann die Dinge, die ich in der Tiefe raufpacke, schmaler werden?
Snapuman schrieb:
Ohje 768px :D - Ja das hatte ich auch zuletzt vor 20 Jahren auf 'nem 17" CRT mit 1024x768 und das war eben noch in 4:3 - da fällt weniger nutzbare Höhe relativ betrachtet eben auch erstmal weniger auf als bei Breitbildformaten.
Richtig, mein iBook G4, das ich vor 20 Jahren hatte.
Snapuman schrieb:
(...) verschwenderisch! Meine Taskleiste hat 36px Höhe (etwa 2/3 so hoch wie default - 48px) (...)
Sagt ja auch keiner was dagegen, die Mac-Menüleiste ist halt nich 2/3, sondern ca. halb so hoch, wie die Voreinstellung der Windows-11-Taskbar.
Snapuman schrieb:
(...) ergibt bei mir (1440p 16:9 100% Scaling) in etwa 250-300 Zeichen breite.
Damit nutze ich grob 4/6 meiner verfügbaren Breite für Text/Inhalt - das finde ich ziemlich angenehm so. Default wären es weniger als 2/6 - das wäre in Vollbild eine ziemliche Verschwendung!
Ja, ich weiß, dass es ein paar Leute wie dich gibt. Ultrabreitformat hört ja da nicht auf. Es gibt Monitore, die bilden das Sichtfeld von drei Breitbildmonitoren nebeneinander ab. Brauchst du da 800 Zeichen in einer Textzeile, damit du keinen Platz als verschwendet empfindest? Dass Text in begrenzten Absatzsäulen schneller lesbar ist, weil man nicht bei jedem Zeilenumbruch verrutscht, ist eine nicht neue Erkenntnis. CB hält sich hier ungefähr an eine Art Buchabsatzbreite. Zeitungen, die schneller gelesen werden, machen die Säulen noch deutlich schmaler, siehe c't. Deine Idee, dass Text unbedingt absolut variabel in der Breite sein müsse, um den Bildschirm seitlich voll zu füllen, ist Designguide von HTML1 bis HTML4, das ist keine "heutzutage sind wir aber modern" Empfehlung aus den 2020ern, sondern ein Designrelikt aus einer Zeit, in der die größte Desktop-Auflösung 1280*1024 px war.
Snapuman schrieb:
(...) Wenn ich den Browser als ganze mal schließe (was relativ selten vorkommt) - nutze ich dafür den ProcExplorer (...)
Ich dachte, die zwei Klicks in der Menüleiste wären einer zu viel; wieso soll dann rumsuchen in der gesamten Prozesseliste einfacher sein?
Snapuman schrieb:
Ist halt ein anderer Bedienansatz. Mir sind da Keyboard Shortcuts lieber und effektiver - ist halt Geschmackssache. "Aktive Ecken" würden mich in den Wahnsinn treiben (u.A. auch weil ich ja links und rechts noch 'nen Bildschirm habe).
Ja, da gilt andere Menschen, andere Vorlieben.
Snapuman schrieb:
Verstehe ich jetzt nicht so ganz was du mit "Monofenster" meinst...
(Programme mit mehreren parallel aktiven Fenstern kenne ich eigentlich nur von Bildbearbeitung wie Photoshop/Gimp - da werden aber mit der Anwendung direkt alle Fenster geholt.)
Seit Windows 7 oder so funktioniert das einigermaßen, weil du in der Taskleiste zwei Klicks machst: Klick 1 auf die Fenstergruppe des Programms, Klick 2 auf das von dir gewünschte Fenster.
Snapuman schrieb:
Im Prinzip sind bei mir immer alle Fenster aller Anwendungen wo ich irgendwas mache/eingebe oder ablese offen und liegen übereinander.
Bei mir auch - naja, wenns nicht zu viele Fenster für einen virtuellen Desktop sind.
Snapuman schrieb:
Ich hole mir dann entweder über die Taskleiste oder <alt+tab> das Fenster was ich grad benutzen will in den Vordergrund.
Wenn ich mehrere Fenster gleichzeitig/parallel brauche, teile ich die aktive Fläche entweder je nach Bedarf dynamisch auf oder leg sie auf einen der beiden anderen Monitore...
Ich finde Alt-Tab halt langsam und "Windowstaste"-Tab schneller, aktive Ecke noch schneller und Mac Exposé oder Cinnamon mit entsprechender Konfiguration noch praktischer, wenn ich eben nicht die Übersicht über alle geöffneten Fenster öffne, sondern nur über die, des Programms. Der Windows Desktop hat ja viel dazugelernt seit Vista.

Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass Firefox in dieser Hinsicht schon eine Weile kann, was ich vor zwei, drei Tagen gefordert hatte.
 
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@MountWalker MountWalker hast du wirklich nichts besseres zu tun als deinen Schreibtisch zu vermessen? Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?
 
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MountWalker schrieb:
Ich hatte schon verstanden, was du sagen wolltest, entdecke nur keinen Sinn darin. Mein Schreibtisch ist 1,2 m breit und 0,8 m tief. Wenn ich diesen Schreibtisch durch einen Schreibtisch mit 2 m Breite ersetze, der auch 0,8 m tief ist, wieso müssen dann die Dinge, die ich in der Tiefe raufpacke, schmaler werden?
Der Vergleich hinkt aber etwas. Zum einen gibt's da eine perspektivische Verzerrung, du betrachtet deinen Schreibtisch ja von seitlich schräg vorn und nicht von frontal oben - wie du auf einen Bildschirm siehst.

Was ich damit meinte war: Bildschirme wurden/werden immer größer, vor allem aber eben auch breiter. Das bringt ja automatisch eine Erwartungshaltung von mehr nutzbarer Fläche mit sich.
Und durch das Aufkommen von Breitbildformaten ist der Zugewinn an Fläche vor allem in mehr Breite gewachsen.
Was eben - immer relativ betrachtet! - einen Gewinn oder Verlust an Höhe im Vergleich zur Breite wertvoller macht / mehr Gewicht verleiht.
Weil ja in der Höhe bei gleicher Zugabe/Entnahme von Pixeln prozentual gesehen mehr Gewinn/Verlust entsteht als in der Breite.

MountWalker schrieb:
Ja, ich weiß, dass es ein paar Leute wie dich gibt. Ultrabreitformat hört ja da nicht auf. Es gibt Monitore, die bilden das Sichtfeld von drei Breitbildmonitoren nebeneinander ab. Brauchst du da 800 Zeichen in einer Textzeile, damit du keinen Platz als verschwendet empfindest? Dass Text in begrenzten Absatzsäulen schneller lesbar ist, weil man nicht bei jedem Zeilenumbruch verrutscht, ist eine nicht neue Erkenntnis. CB hält sich hier ungefähr an eine Art Buchabsatzbreite. Zeitungen, die schneller gelesen werden, machen die Säulen noch deutlich schmaler, siehe c't. Deine Idee, dass Text unbedingt absolut variabel in der Breite sein müsse, um den Bildschirm seitlich voll zu füllen, ist Designguide von HTML1 bis HTML4, das ist keine "heutzutage sind wir aber modern" Empfehlung aus den 2020ern, sondern ein Designrelikt aus einer Zeit, in der die größte Desktop-Auflösung 1280*1024 px war.
Vielleicht hab ich dich da etwas falsch verstanden. Text auf einem UltraBreitbild mit bsp. 900 Zeichen Länge würde ich aus üblichem Schreibtischabstand auch ziemlich anstrengend zum Lesen finden.
Die von dir angegeben 300 Zeichen sind da schon eine ganz gute ergonomische Grenze, dem hab ich ja auch in keiner Weise widersprochen. :)

MountWalker schrieb:
Ich dachte, die zwei Klicks in der Menüleiste wären einer zu viel; wieso soll dann rumsuchen in der gesamten Prozesseliste einfacher sein?
Weil ich nicht manuell suche. Ich geb "fire" im Filter ein und bin direkt da, egal wie viel Prozesse laufen. ^^
Davon abgesehen bei häufigen Tätigkeiten/Aktionen ist natürlich prinzipiell jeder klick einer zu viel, das stimmt schon.
Aber nun kenne ich fürs Beenden ja Dank dir eine noch schnellere Variante. Also nochmal Danke für den Tip. :)

MountWalker schrieb:
Ja, da gilt andere Menschen, andere Vorlieben.
Und das war ja letztlich der Anstoß für die (wen auch was OT, trotzdem durchaus angenehme und inhaltlich bereichernde) Diskussion hier.
Dass ich mich an deiner absoluten Formulierung "Der Fehler kommt vom Microsoft-Windows-Paradigmafehler, "Programme" und "Fenster" gleichzusetzen" gestoßen habe.
Es ist nun mal kein Fehler - es ist einfach ein anderer Ansatz. Kann man gut finden oder schlecht finden - es ist aber nicht objektiv falsch oder ein Fehler.

MountWalker schrieb:
Seit Windows 7 oder so funktioniert das einigermaßen, weil du in der Taskleiste zwei Klicks machst: Klick 1 auf die Fenstergruppe des Programms, Klick 2 auf das von dir gewünschte Fenster.
MountWalker schrieb:
Bei mir auch - naja, wenns nicht zu viele Fenster für einen virtuellen Desktop sind.
Ich denke, ich verstehe auch langsam deine Perspektive besser.
Für mich ist halt seit mind. 15 Jahren ein großer Schreibtisch und mindestens(!) 2 Bildschirme am PC mit Tastatur + Maus sowie Modifikation des default Standard Win Desktops auf meine Bedürfnisse der absolute Standard.
Darunter mach ich es nicht!

Wenn man natürlich - wie wohl ziemlich viele - nur wenig Platz hat. Nur einen Bildschirm, nur einen Laptop, nur einen kleinen Screen - am Ende gar sogar nur mit Touchpad und ohne Maus arbeitet (in meiner Vorstellung das blanke Grauen - so stelle ich mir die Hölle vor ^^) - und trotzdem lieber klickt oder Gesten nutzt anstatt key Shortcuts - dann kann ich mir vorstellen, dass der von dir beschriebene Workflow unter macOS durchaus seine Vorteile mit sich bringt.

MountWalker schrieb:
Ich finde Alt-Tab halt langsam und "Windowstaste"-Tab schneller, aktive Ecke noch schneller und Mac Exposé oder Cinnamon mit entsprechender Konfiguration noch praktischer, wenn ich eben nicht die Übersicht über alle geöffneten Fenster öffne, sondern nur über die, des Programms. Der Windows Desktop hat ja viel dazugelernt seit Vista.
Ach das meinst du. Doch die Funktion gibt es unter Win tatsächlich schon lange (ich meine seit Win 7). Wenn man die Maus über das Symbol des Programms in der Taskleiste hält, erscheint direkt darüber eine live-preview nur der/aller Fenster/Instanzen, die zu diesem Programm gehören. Das nutze ich tatsächlich sehr häufig für den Wechsel zu Programmen mit mehreren Instanzen oder Fenstern. (hier mal bsp. meine derzeit 8 FF Fenster)
1774614730021.png
 
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Hardware_Junkie schrieb:
Meine Taskleiste ist so leer und aufgeräumt (genauso wie mein leerer Desktop), dass du hier höchstens ein Wüstenball-Icon durchrollen siehst. ;) Da juckt mich ein 2., geöffnetes, Browser-Fenster genau gar nicht

Ja, siehst Du, das ist eine typische "Ich brauchs nicht, also ists doof" Aussage... Ich habe immer mindestens vier Fenster auf. Wenn ich arbeite, komme ich locker auf 10-15 Programmfenster, auf zwei virtuellen Desktops. Beim schnellen Alt-Tabben stört da jedes weitere unnötige Programmfenster.

Hardware_Junkie schrieb:
ich bin aber mit der Maus schneller weil ich die beim Surfen ständig in der Hand habe, die Tastatur hingegen nutz ich nur vereinzelt für Eingaben.

Du tippst den Suchbegriff mit der Maus ein? ;)
STRG + L und man landet in der Adressleiste. Kürzel + Suchbegriff, Enter. Schneller geht es nicht.

MountWalker schrieb:
Ich dachte, die zwei Klicks in der Menüleiste wären einer zu viel; wieso soll dann rumsuchen in der gesamten Prozesseliste einfacher sein?

Das mit den "Zwei Klicks sind einer zu viel" war eher meine Aussage, nicht die von @Snapuman.
 
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Irgendwann wird Tabbed Browsing wieder zu dem, was sich Tabbed-Browsing-Vorreiter Opera damals in den 1990ern darunter vorstellte: Ein Window-Manager innerhalb eines Programmfensters. Wir, sogar Windows, haben aber heute hervorragendes Window-Management in den Desktops, sodass wir das nicht mehr so nötig haben, wie auf Windows bis einschließlich Vista. Einer der zwei technischen Nachfolger von Opera, der von den beiden, der mit Datenhandel sein Geld verdient und sich Youtuber-Werbung leistet, wirbt seit 10 Jahren damit, dass diese vom Programmfenster gemanageten Fenster auch aus dem Programmfenster herausgezogen werden können. Ich finde, man kann dann einfach richtige Programmfenster nehmen und hat dafür ein vernünftiges Fenstermanagement im Desktop - solange man nicht auf LXDE oder sowas lebt.
 
Oldtimer schrieb:
Klasse Sache!
VPN geht aber auch über die Fritz!Box, ohne Limit.
Da fängt VPN schon im Router, nicht erst im Browser an...
Verstehe ich das so richtig: Du hast ein VPN eingerichtet, damit du von unterwegs aus sicher über deine saubere Heim-IP von Zuhause surfen kannst?

Anders stelle ich es mir total unpraktisch vor.
Ich habe selbst einen echten Mullvad-Account (sprich echtes VPN) und nutze es selektiv in VMs mit geänderter Systemsprache, um z.B. Dienste gezielt vorzugaukeln, dass ich aus Land X käme. Als generelle Immer-an-Lösung für Verwendung von Zuhause aus find ich ein VPN-Dienst unnötig. Außerdem muss ich feststellen, dass die IPs der Serverpacks gern mal fürchterlich "ausgeleiert" sind, d.h. diverse Dienste einen gesperrt haben.

Da der "VPN" von Firefox wohl auf die Infrastruktur von Mullvad zurückgreift, bin ich gespannt, wie lange der Spaß noch gut gehen wird ehe die ganze Schaar an Free-50GB-Nutzer auch die Firefox-"VPN"-IPs ausleiern. Ich habe nicht das Gefühl, dass Mullvad sich die Mühe macht, für frische IPs ohne schlechte Reputation zu sorgen.
 
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