Schmalhans93
Lieutenant
- Registriert
- Nov. 2022
- Beiträge
- 993
Hallo zusammen,
ich weiß gerade nicht, mit wem ich darüber reden soll und habe auch sonst Niemanden, dem ich es sagen möchte.
Ich baue aktuell ein Haus um. Damit ich keine Finanzierung über eine Bank benötige wollte ich mein physisches Gold, welches ich über Jahre nach und nach gekauft habe - und welches eigentlich als Notgroschen dienen sollte - verkaufen.
Jeder normale Mensch wäre zum Goldhändler und hätte es dort verkauft.
Der Goldhändler zahlt aber einen relativ schlechten Preis.
Liegt der offizielle Gold-Kurs bei 122€ je Gramm, dann kauft der Händler mit 2% Abschlag zu 119,56 Euro an.
Verkauft werden Barren beim Händler aber zu ~126-128 Euro je Gramm. Also ~6-8 Euro Unterschied.
Wir reden hier über 625 Gramm. 6-8 Euro Unterschied machen da gleich mehrere tausend Euro aus.
Also - ich so dumm wie ich bin - stelle die Barren bei Kleinanzeigen ein.
Das "Interesse" war recht groß. Aber man hat gleich gemerkt, dass die alle nur scharf auf meine Adresse sind um mich zu erleichtern.
Ich bin seit 15 Jahren auf Kleinanzeigen und falle nicht auf solche billigen Betrüger rein.
Long Story short - ich habe jemanden gefunden, der einen sehr seriösen Eindruck gemacht hat.
Vor Ort hat sich das Bild dann etwas gedreht. Er kam nicht selbst, sondern hat jemanden geschickt usw...
Ende vom Lied - er hat die Barren geprüft, gezählt und in eine Box, die er versiegelt hat.
In irgendeinem Moment, in dem ich abgelenkt war hat er die versiegelte Box ausgetauscht. Ich habe es nicht bemerkt. Und dann war er weg.
So schnell sind 75.000 Euro weg.
Am meisten ärgere ich mich über meine eigene Dummheit. Wie blöd kann man sein auf so einen lächerlichen Bauerntrick hereinzufallen?
Der Typ war dann weg - zum Bezahlen... das Gold hatte ich vermeintlich ja noch. Er kam offensichtlich nicht wieder.
Ich habe dann irgendwann das versiegelte Paket geöffnet und zwei schwere Vorhängeschlösser darin gefunden.
Ich habe natürlich sofort die Polizei gerufen und eine Anzeige aufgenommen.
Die Übergabe fand in einem Hotel statt. Die Person wurde von den Überwachungskameras aufgenommen. Aber ich mache mir sehr, sehr wenig Hoffnung, dass sich aus der Anzeige irgendetwas ergeben sollte.
Im ersten Moment war ich total geschockt. Dann hat eine Art Resignation eingesetzt. Ich dachte es würde mich nicht so sehr tangieren. Aber jetzt kickt es total. Ich kann meine Gefühle kaum sortieren und wollte die Story einfach mal los werden. Sorry, wenn ich euch damit nerve
Ich weiß auch nicht so recht, was ich jetzt tun soll.
Es einfach akzeptieren?
Selbst versuchen im Darknet oder so zu forschen? Vielleicht finde ich meine Barren dort wieder?
Noch einmal eine ähnliche Anzeige von einem anderen Profil aufgeben und hoffen, dass der gleiche Betrüger noch einmal anbeißt?
Einen Privatdetektiv beauftragen?
Einen "Finderlohn" aussetzen?
Ich fühle mich so machtlos. Und erhlich gesagt habe ich wenig Hoffnung, wenn ich das einfach so der Kriminalpolizei überlasse. Die tun sicher ihr Bestes - aber die haben täglich zig solcher Fälle auf dem Tisch und dementsprechend wenig Zeit pro Fall.
ich weiß gerade nicht, mit wem ich darüber reden soll und habe auch sonst Niemanden, dem ich es sagen möchte.
Ich baue aktuell ein Haus um. Damit ich keine Finanzierung über eine Bank benötige wollte ich mein physisches Gold, welches ich über Jahre nach und nach gekauft habe - und welches eigentlich als Notgroschen dienen sollte - verkaufen.
Jeder normale Mensch wäre zum Goldhändler und hätte es dort verkauft.
Der Goldhändler zahlt aber einen relativ schlechten Preis.
Liegt der offizielle Gold-Kurs bei 122€ je Gramm, dann kauft der Händler mit 2% Abschlag zu 119,56 Euro an.
Verkauft werden Barren beim Händler aber zu ~126-128 Euro je Gramm. Also ~6-8 Euro Unterschied.
Wir reden hier über 625 Gramm. 6-8 Euro Unterschied machen da gleich mehrere tausend Euro aus.
Also - ich so dumm wie ich bin - stelle die Barren bei Kleinanzeigen ein.
Das "Interesse" war recht groß. Aber man hat gleich gemerkt, dass die alle nur scharf auf meine Adresse sind um mich zu erleichtern.
Ich bin seit 15 Jahren auf Kleinanzeigen und falle nicht auf solche billigen Betrüger rein.
Long Story short - ich habe jemanden gefunden, der einen sehr seriösen Eindruck gemacht hat.
Vor Ort hat sich das Bild dann etwas gedreht. Er kam nicht selbst, sondern hat jemanden geschickt usw...
Ende vom Lied - er hat die Barren geprüft, gezählt und in eine Box, die er versiegelt hat.
In irgendeinem Moment, in dem ich abgelenkt war hat er die versiegelte Box ausgetauscht. Ich habe es nicht bemerkt. Und dann war er weg.
So schnell sind 75.000 Euro weg.
Am meisten ärgere ich mich über meine eigene Dummheit. Wie blöd kann man sein auf so einen lächerlichen Bauerntrick hereinzufallen?
Der Typ war dann weg - zum Bezahlen... das Gold hatte ich vermeintlich ja noch. Er kam offensichtlich nicht wieder.
Ich habe dann irgendwann das versiegelte Paket geöffnet und zwei schwere Vorhängeschlösser darin gefunden.
Ich habe natürlich sofort die Polizei gerufen und eine Anzeige aufgenommen.
Die Übergabe fand in einem Hotel statt. Die Person wurde von den Überwachungskameras aufgenommen. Aber ich mache mir sehr, sehr wenig Hoffnung, dass sich aus der Anzeige irgendetwas ergeben sollte.
Im ersten Moment war ich total geschockt. Dann hat eine Art Resignation eingesetzt. Ich dachte es würde mich nicht so sehr tangieren. Aber jetzt kickt es total. Ich kann meine Gefühle kaum sortieren und wollte die Story einfach mal los werden. Sorry, wenn ich euch damit nerve
Ergänzung ()
Ich weiß auch nicht so recht, was ich jetzt tun soll.
Es einfach akzeptieren?
Selbst versuchen im Darknet oder so zu forschen? Vielleicht finde ich meine Barren dort wieder?
Noch einmal eine ähnliche Anzeige von einem anderen Profil aufgeben und hoffen, dass der gleiche Betrüger noch einmal anbeißt?
Einen Privatdetektiv beauftragen?
Einen "Finderlohn" aussetzen?
Ich fühle mich so machtlos. Und erhlich gesagt habe ich wenig Hoffnung, wenn ich das einfach so der Kriminalpolizei überlasse. Die tun sicher ihr Bestes - aber die haben täglich zig solcher Fälle auf dem Tisch und dementsprechend wenig Zeit pro Fall.