8800GT haben 2 Versionen mit 96/112SP

Komisch wärs trotzdem. Denn soweit ich wieß hat nV noch nie Midrange Karten als erstes einer Architektur (z:b G9x) gebracht. Aber das mit der Namensgebung können sie sich sparn. Lieber gleich ne 8900GT(S) und wenn die gegen 2950e verliert, dann eben nochmal gepushst und ne 8950 oder 8900GX2 daraus gemacht.
 
Moros schrieb:
Die Frage ist, ob es wirklich 2 Versionen geben wird oder ob es noch nicht feststeht wieviele SPs verbaut werden sollen.

jop, ich denke ich auch.
..und dann eher 96SP, mit 112SP wäre die 8800GT eine zu große konkurrenz für die neue 8800GTS
 
es sollte klar sein (jetzt ganz allgemein), dass man einen chip fertigt (z.b. mit 8*16SP=128SP) und dann je nach nachfrage und/oder ausbeute ein oder mehrere cluster deaktiviert (um 112SP oder 96 zu erreichen). das ganze hängt sicher auch noch von der leistung der 2950pro ab.
 
Du meinst also wenn die 2950pro schneller ist, das die einfach ein paar SP dazuschalten um auf die selbe geschwindigkeit der 2950pro zu kommen?
Da könnte was dran sein.
Und noch ne Frage kann man die 8800GT in 65nm nicht eigentlich voll gut übertakten?

mfg
 
ja. die gerüchte um die "neue GTS" zeigen dies doch.

allerdings sollte nochmal gesagt sein, dass dieses freischalten nicht ber BIOS-update funktioniert, sondern nur bei fabrikneuen karten (außer nvidia wäre sehr dumm/nett ;))

mehr takt (und damit auch mehr spannung (vermutlich nur 1,1V !!!)) erhöhen die abwärme. und der kühler ist immerhin nur singelslot.
 
xp_home schrieb:
Für 600 Mhz Coretakt und 64 Streamprozessoren in 65nm wird es wohl reichen ;)

TSMC schafft 675 Mhz für die GeForce 8600 GTS in 80nm^^

Es geht nicht immer nur um den Fertigungsprozess bei den Taktraten. Letztenendes spielt die Transistorenanzahl hier auch noch eine Rolle.

mFg tAk
 
halbleiterhersteller bieten meistens ganz unabhängig von der strukturbreite verschiedene prozesse an. solche für geringen stromverbrauch oder hohe taktraten z.b.
besonders stromsparend oder performant sind die prozesse von umc in der vergangenheit jedenfalls nicht gewesen. wenn ich mich recht erinnere hat ati damals auch nur den rv516 und rv536 dort gefertigt - low- bzw. midrange-chips.
 
Die 2950Pro wird doch ein 2D, 3D Betrieb haben oder?
Nicht das die unter Windows da auf volle pulle läuft^^

@tAk weisst du zufällig wieviel Transistoren die 2950Pro haben wird? (hab kein Plan)

mfg
 
@riDDi: ich glaube du verwechselst da was. ob ein chip nu stromsparend oder performant ist hängt nich davon ab nach welchem verfahren er erstellt wird, das fertige stück silizium sieht immer gleich aus und hat daher auch immer die selben eigenschaften. entscheidend ist da die spannung und der strom mit dem der chip betrieben wird...
wenn man einen turnschuh nu von hand oder mit einer maschine fertigt, davon wird der läufer nich schneller und nich langsamer. entscheidend ist dass der gleiche schuh gefertigt wird. die unterschiede wie gesagt liegen darin wieviele wafer 100 %ig sind und wieviele ausschuß aufgrund von fehlern. wenn umc mehr ausschuß produziert dann werden sie tsmc sicher preislich so weit unterboten haben dass es sich für nvidia trotzdem lohnt.
ein g92 bleibt jedenfalls ein g92 egal auf wessen maschinen er entstanden ist...
 
hört sich nicht schlecht an, nach einem jahr musste schon etwas neues kommen ;)
 
@riDDi: ich glaube du verwechselst da was.

Nein, er hat vollkommen Recht.

ob ein chip nu stromsparend oder performant ist hängt nich davon ab nach welchem verfahren er erstellt wird,

Genau das ist einer der wichtigsten Faktoren in der Halbleiterfertigung überhaupt.

das fertige stück silizium sieht immer gleich aus und hat daher auch immer die selben eigenschaften.

Hat es nicht, ein Athlon 64 ohne SOI Verfahren würde niemals die Taktraten erreichen, die er mit SOI bzw. SSOI erreicht, egal welche Spannung du da reinpfeifst.

wenn man einen turnschuh nu von hand oder mit einer maschine fertigt, davon wird der läufer nich schneller und nich langsamer.

Was haben Halbleiter mit Turnschuhen zu tun?
Abgesehen davon steckt der Teufel im Detail, wenns von Hand oder Maschine her egal wäre, dann kommt es immer noch auf die im Prozess verwendeten Materialien und Prozessschritte an.
Gerade bei Halbleitern gibts da dutzende je Prozess, das fängt schon beim Wafertyp und der Siliziumsorte an und geht dutzende weitere Faktoren, zum Beispiel dielektrikum (low-k, High-k usw.)

die unterschiede wie gesagt liegen darin wieviele wafer 100 %ig sind und wieviele ausschuß aufgrund von fehlern.

Kein Wafer ist 100%, war nie so und wird auch nie so sein.
Es gibt immer Dies pro Wafer die im Müll landen.

wenn umc mehr ausschuß produziert dann werden sie tsmc sicher preislich so weit unterboten haben dass es sich für nvidia trotzdem lohnt.

nV bezahlt pro funktionierendem Chip.

ein g92 bleibt jedenfalls ein g92 egal auf wessen maschinen er entstanden ist...

Von der Architektur her ja, nur wird es je nach Prozess immer Unterschiede in Taktbarkeit, Stromverbrauch und Wärmeentwicklung geben.
 
Naja gut und schön, nur ob jetz angenommen UMC nen A64 mit SOI fertigt, oder TMSC, bleibt das nicht schnuppe? (Ja ich weiß das TSMC und UMC keine Prozzis fertign -.-)
 
datvader schrieb:
@tAk weisst du zufällig wieviel Transistoren die 2950Pro haben wird? (hab kein Plan)

mfg

Da habe ich keine Ahnung. Ich denke, die Anzahl dürfte der des R600 in etwa gleich sein.

mFg tAk
 
@lübke: da bist du leider einem irrglauben erlegen.

es muss nicht mal so ein großer unterschied wie soi sein, es reicht auch, das design von emitter, kollektor und gate zu ändern, sodass man ein saubereres signal erhält (weniger spannung) oder kürzere schaltzeiten (höherer takt) erreicht.
es gleicht zwar kein transistor dem anderen, aber das ideal, an das man sich möglichst genau annähern möchte, kann man ändern. wenn umc hier weniger erfahrung hat oder weniger geld investiert, dann hamm sie halt gelitten ^^

€: das ist übrigens auch der grund, wieso kleinere strukturen niedrigere spannungen benötigen. weniger halbleitermaterial beduetet weniger elektronen, bedeutet kleinerer spannungswall, der zum schalten überwunden werden muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
tAk schrieb:
Es geht nicht immer nur um den Fertigungsprozess bei den Taktraten. Letztenendes spielt die Transistorenanzahl hier auch noch eine Rolle.

Die Architektur und die Fertigung entscheiden über die Taktrate.

Die Transistoranzahl entscheidet nur darüber wie viele Chips aussortiert werden müssen oder teildeaktivert werden müssen, da mit steigender Chip-Größe auch die Wahrscheinlichkeit für einen Fehlerhaften Transistor größer ist.

Wenn du mir nicht glaubst, kannst du auch statistische Mittel heranziehen.
Schau mal hier bei der GeForce 7-Serie zum Beispiel. Welcher Chip ist am höchsten getaktet?

http://www.hardware-infos.com/grafikkarten_nvidia.php

Siehst du da irgendwo einen Zusammenhang zwischen Chipgröße und Taktrate?

Kannst natürlich auch hier schauen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nvidia-GeForce-7-Serie
 
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