Jackery IFA Fireplace

Ab wann lohnt sich eine Kupferleitung nicht mehr?

Kreacher schrieb:
Seht ihr denn irgendwie eine günstige Möglichkeit, mal herauszufinden, wieviel maximale Power ich mit meiner Netzwerkinstallation jetzt habe? Klar, die techn. Spezifikation eines CAT7-Kabels sind 10 Gbit/s - aber würde ich die technisch bei mir überhaupt erreichen?
Warum über ungelegte Eier Gedanken machen? Da würd ich lieber probieren, ob ich die CAT-Kabel im Leerrohr bewegen kann, also später auch was ausziehen/einziehen kann.
Kreacher schrieb:
Richtig nice wäre natürlich so eine Fluke DSX-5000 Messung... Aber wie kommt man an so ein Gerät ran?
Einen besseren Elektriker oder TK-Monteur beauftragen.
Kreacher schrieb:
Die Bedienung selbst scheint jetzt nicht wahnsinnig komplex zu sein laut diesem deutschen Erklärvideo - und eine Messung pro Leitung dauert keine 10 Sekunden - würde ich mir also selbst als Laie sogar noch selbst zutrauen:
Wie bei Glasfaser ist die Messung selber selten das Problem. Man muss aber die Messwerte interpretieren können, um Fehler zu erkennen.
Kreacher schrieb:
Offenbar werden die auch tageweise verliehen, aber ob an reine Privatpersonen?
Frag halt mal passende Firmen.
 
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Phunkberater schrieb:
Die Ursprungsfrage war ja, ob es ein strategischer Fehler war, Kupferkabel zu legen, nicht welche Variante die ultimative Zukunftssicherheit gebracht hätte.
Kommt auf den Betrachtungswinkel und eigenen Anspruch des Fragestellers an.
Ich fälle da kein Urteil.
Ist aber interessant, dass Du Dir herausnimmst für den Fragesteller zu sprechen. Letztendlich auch eine Form von Überheblichkeit - meist dem geschuldet, dass einem eine Antwort nicht passt. 🤷‍♂️
 
Du fällst kein Urteil und wirfst mir doch Überheblichkeit vor. Ohne meine konkrete Frage zu beantworten - worauf mich die Antwort immer noch interessieren würde.
Tatsächlich hat mir an Deiner Antwort die Begründung gefehlt, warum jemand, der langfristig planen muss, heute schon LWL verlegen muss/sollte. Wäre nett, wenn Du die noch nachreichst.
 
redjack1000 schrieb:

Ja, habe auch schon ein paar ähnliche Mietangebote gefunden. Leider haben die alle eine Mindestmietdauer von 4-7 Tagen, was ja unnötig wäre für mich. So ne Leitung hat man in 10 Sekunden gemessen auf "Pass" / "Fail" Basis.

Könnte ich in nicht mal 5 Minuten alle durch haben. Ein Angebot war tagesweise bei knapp 100€ - das wär's mir sogar wert. Doch leider vermieten die nur an Elektrofirmen, nicht Privatpersonen.
 
Kreacher schrieb:
Könnte ich in nicht mal 5 Minuten alle durch haben. Ein Angebot war tagesweise bei knapp 100€ - das wär's mir sogar wert. Doch leider vermieten die nur an Elektrofirmen, nicht Privatpersonen.
Die werden schon passen. Gbit geht ja scheinbar.
 
Er will aber spielen ;)

Gibt doch nichts Befriedigenderes als wenn einem ein teures Spielzeug mit blinkenlights bestätigt, was man eh schon vorher wusste. :daumen:
 
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Phunkberater schrieb:
Du fällst kein Urteil und wirfst mir doch Überheblichkeit vor.
Wenn Du Dir den Schuh anziehst, dann ist dem wohl so. 🤷‍♂️
Ich habe nur eine Schlussfolgerung getroffen, die meistens (nicht immer) zutrifft.
Aber das hätten wir hiermit geklärt.
End of line.
 
Snapuman schrieb:
Er will aber spielen ;)

Das hat mit "Spielen" nichts zu tun. Viel eher hat es damit zu tun, dass man nach langer, sorgfältiger und akkurater bzw. perfektionistischer Arbeit (Ja, ich bin leicht perfektionistisch) die Bestätigung dafür haben möchte, dass seine Mühen nicht umsonst waren.

Wenn ich bei einem simplen iPerf-Test schon bei popligen 1 Gbit/s diverse Einbrüche bis runter zu 500 mbit/s habe, dann finde ich, ist die Frage halbwegs berechtigt, ob mit der Leitung alles in Ordnung ist bzw. ob man alles korrekt angeschraubt hat.

Darüberhinaus verwundert mich deine passiv-aggressive Grundhaltung hier ein wenig. Keiner verlangt von dir, dass du deine eigenen Leitungen mit einem prof. Messgerät testest, noch dass du in irgendeiner Form für meine eigenen Tests dafür aufkommen sollst.

In anderen Worten: was interessiert es dich, was andere tun oder nicht tun oder wofür sie Geld ausgeben und wofür nicht?!

Snapuman schrieb:
bestätigt, was man eh schon vorher wusste. :daumen:

Offenbar hast du hier Zugang zu Wissen und Infos, die wir alle anderen (mich selber eingeschlossen, der hier ja zudem direkt an der Quelle sitzt) noch nicht haben. Irgendeine Form von Telepathie? Falls ja, dann kannst du diese übernatürlichen Eingebungen ja sicherlich dahingehend lenken und nutzen, mir zu erklären, wie diese iPerf-Einbrüche zustande kommen.
 
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Kreacher schrieb:
Viel eher hat es damit zu tun, dass man nach langer, sorgfältiger und akkurater bzw. perfektionistischer Arbeit (Ja, ich bin leicht perfektionistisch) die Bestätigung dafür haben möchte, dass seine Mühen nicht umsonst waren.
Sag ich doch... ;)
Kreacher schrieb:
Darüberhinaus verwundert mich deine passiv-aggressive Grundhaltung hier ein wenig. Keiner verlangt von dir, dass du deine eigenen Leitungen mit deinem prof. Messgerät testest, noch dass du in irgendeiner Form für meine Tests dafür aufkommen sollst.
In anderen Worten: was interessiert es dich, was andere tun oder nicht tun?!
Komm mal bitte wieder runter, du interpretierst da was zusammen, was da weder steht noch so gemeint war...

Enthusiasten, Perfektionisten, Nerds, Tech-Geeks, Wissenschaftler, ... wir wollen doch alle aus diversen Gründen gerne mit tollen Sachen spielen - oder etwa nicht?
 
Snapuman schrieb:
du interpretierst da was zusammen, was da weder steht noch so gemeint war...

Es kann natürlich an der reinen Textbasis gelegen haben, die bekanntlich ja aufgrund der Abwesenheit von Mimik & Gestik gerne mal anfällig ist für Missinterpretationen - dennoch klang es für mich nichtsdestotrotz eher so, als wolltest du meinen Anspruch auf eine ordentliche Prüfung der Leitung ins Lächerliche ziehen.

Mit "Spielerei" hat das - zumindest in meinen Augen - nichts zu tun. Ich will einfach nur herausfinden, ob da nun alles passt (auch in höheren Speed-Ebenen jenseits der 1 Gbit/s), da ich nicht vorhatte, künftig nochmal neue Kupferleitungen zu legen oder die jetzigen zu wechseln. Das Ganze war jetzt schon Aufwand genug - vor allem als Hobby-Netzwerkler, der das nicht beruflich macht.
 
Nein ich wollte lediglich humoristisch darauf anspielen, dass Menschen, die "Dinge gerne richtig machen", eben häufig nicht davon abgeneigt sind dies mit teurem fancy Equipment zu tun und sich nicht selten auch sowas anschaffen, obwohl es rational nicht unbedingt sein müsste.
 
OK, dann revidiere ich meine Unterstellung und entschuldige mich.

Ob es rational nötig ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Zumindest gaben mir die wankenden iPerf-Durchsätze eher ein ungutes Bauchgefühl. Bei komplett neu verlegten, hochwertigen Leitungen sollte es doch sicherlich nicht schon bei 1 Gbit/s Schwankungen geben, soviel nehme ich als Laie jetzt einfach mal an.

Also irgendwo in der Testkette muss also der Haken liegen und das will ich eben herausfinden. Mit einem einfachen Aderprüfer für 10€ wird das natürlich nix.
 
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Kreacher schrieb:
Mit einem einfachen Aderprüfer für 10€ wird das natürlich nix.
Keine Frage... aber genau das, dieses genau herausfinden zu wollen was die Ursache ist, da steckt für mich auch immer klar ein Spieltrieb dahinter.
Spielen ist doch was Positives... beim Spielen lernt man immer am meisten, weil man intrinsisch motiviert ist...

Wissenschaftler am CERN reden ja auch gerne von ihrem Spielzeug...
Spielzeug in dem Sinne ist alles was man gerne benutzt und womit man tolle Dinge machen kann - egal ob harmloses Kunststück, Sachen reparieren oder die Welt der Quanten zu verstehen.
 
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Nur ein Bruchteil des Einkaufpreises eines Fluke DSX-5000, kann deshalb natürlich keine Zertifizierungen bzw. Norm-Prüfungen, ist aber für den Preis dennoch erstaunlich vielschichtig aufgebaut mit:
  • Wiremap inklusive Schirmdurchgang prüfen.
  • Kabellänge und Kurzschlüsse/offene Stellen per TDR feststellen.
  • Ein grafisches TDR anzeigen, das Impedanzsprünge und Crosstalk-Stellen entlang der Leitung sichtbar machen kann.
  • prüfen, ob ein 1000BASE-T-Link aufgebaut werden kann.
  • erkennen, welche Linkraten ein angeschlossener Port bis 10GBASE-T bewirbt; tatsächlich selbst aufbauen kann Pockethernet beim Linktest maximal 1000BASE-T.
  • mit dem Loopback-Adapter über Leitungen bis 50 m echte Daten übertragen und dabei Paketverluste bzw. CRC-Fehler messen.
https://pockethernet.com/

Hier wäre nun wirklich die Frage, ob SOWAS tatsächlich nur "Spielzeug" ist, oder doch auch seriös/brauchbar. Falls ich an keinen DSX-5000 rankomme, wäre sowas vielleicht eine Alternative?
 
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Der_Dicke82 schrieb:
ich bin im Servethehome Forum drauf gestoßen, wo wohl der Verbrauch an der Steckdose gemessen wurde.
Ich habe heute morgen mal einen Test mit einem i3-8100 und einer RTL 8127AT gemacht. Wenn man die Messtoleranzen nicht berücksichtigt, dann schlägt die Karte mit 1,9-2,0 W zu buche.

Den Verbrauch während der Übertragung kann ich mit meinen Mitteln nicht bestimmen, da die CPU-Last auch zunimmt und somit die Leistung an der Steckdose verfälscht. Da die CPU-Last bei einer Vergleichsmessung zwischen 2,5 Gbit und 10 Gbit auch verschieden sein wird, spare ich mir hier den Vergleich..

Was die Kameraden aus dem Servethehome Forum gemessen haben erschließt sich mir nicht.

Den Verbrauch der SFP+ Module im Switch reiche ich gleich mal nach.

Edit:

SFP+ Glasfasermodul: 0,7 W
SFP+ RJ45 10Gbit RTL8261N: 2,9W
SFP+ RJ45 10Gbit RTL8261BE: 3,1W
 
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@Kreacher: hast Du aus dem iPerf-Test auch Werte wie Retransmits, Paketverlust, etc.? Die würden aus meiner Sicht einen besseren Rückschluss auf die Leitungsqualität zulassen als die Stabilität der Bandbreite.
 
@Phunkberater

Bis jetzt habe ich mit iPerf nur den Durchsatz gemessen, wobei der ja auch nicht auf Leitungsebene direkt ist, sondern schon ein paar Ebenen höher auf TCP-Ebene, darunter auch abhängig von Treibern, Netzwerkcontroller, etc PP.

So ein Fluke-DSX-5000-Test misst erstmal nicht den Durchsatz bzw. die Geschwindigkeit an sich, sondern prüft direkt auf der niedrigsten (Leitungs-)Ebene, ob diese normgerecht alle Anforderungen an max. 10 Gbit/s gemäß den jeweiligen Spezifikationen des verlegten Kabels erfüllt. Falls dies der Fall wäre, und die Leitung ein "PASS" erhalten würde, dann kann der "Fehler" nur noch an der Hardware (etwa Netzwerkkarte/Controller, Patchkabel, Patchpanel etc) liegen, aber der permanent-link wäre abgesegnet.

Das ist ja im Grunde auch der Sinn und Zweck einer Fluke-Messung. Man misst den permanent-link, sprich das, was i.d.R. am schwersten auswechselbar bzw. austauschbar ist, da es permanent in Wänden/Leerrohren anliegt: die Leitung selbst zwischen Dose und Patchfeld.

Alles, was dann danach kommt, sprich Patchkabel, Switch, Endverbraucher/Client wäre schnell ausgetauscht bei Auffälligkeiten oder Fehlern. Ein defekter oder auffälliger Permanent-Link ist je nach dem trotz vorhandener Leerrohre eben nicht immer so schnell ausgewechselt. Bei mir gibt's u.a. 2x 45m-Strecken jeweils vom Dachboden bis UG/Keller durch diverse Leerrohre, Sicherungskästen, Wanddurchbrüche und Kabelkanäle. Allein die zu verlegen war ein 2-Mann-Job, der 3 volle Tage in Anspruch genommen hat.
 
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