@Phunkberater
Bis jetzt habe ich mit iPerf nur den Durchsatz gemessen, wobei der ja auch nicht auf Leitungsebene direkt ist, sondern schon ein paar Ebenen höher auf TCP-Ebene, darunter auch abhängig von Treibern, Netzwerkcontroller, etc PP.
So ein Fluke-DSX-5000-Test misst erstmal nicht den Durchsatz bzw. die Geschwindigkeit an sich, sondern prüft direkt auf der niedrigsten (Leitungs-)Ebene, ob diese normgerecht alle Anforderungen an max. 10 Gbit/s gemäß den jeweiligen Spezifikationen des verlegten Kabels erfüllt. Falls dies der Fall wäre, und die Leitung ein "PASS" erhalten würde, dann kann der "Fehler" nur noch an der Hardware (etwa Netzwerkkarte/Controller, Patchkabel, Patchpanel etc) liegen, aber der permanent-link wäre abgesegnet.
Das ist ja im Grunde auch der Sinn und Zweck einer Fluke-Messung. Man misst den permanent-link, sprich das, was i.d.R. am schwersten auswechselbar bzw. austauschbar ist, da es permanent in Wänden/Leerrohren anliegt: die Leitung selbst zwischen Dose und Patchfeld.
Alles, was dann danach kommt, sprich Patchkabel, Switch, Endverbraucher/Client wäre schnell ausgetauscht bei Auffälligkeiten oder Fehlern. Ein defekter oder auffälliger Permanent-Link ist je nach dem trotz vorhandener Leerrohre eben nicht immer so schnell ausgewechselt. Bei mir gibt's u.a. 2x 45m-Strecken jeweils vom Dachboden bis UG/Keller durch diverse Leerrohre, Sicherungskästen, Wanddurchbrüche und Kabelkanäle. Allein die zu verlegen war ein 2-Mann-Job, der 3 volle Tage in Anspruch genommen hat.